Peter B. Feuser: Das Neanderthal

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Peter B. Feuser: Das Neanderthal

Das Buch ist im Jahre 2010 im Sutton-Verlag aus Erfurt erschienen. Es ist 128 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Man schreibt das Jahr 1856, als zwei Steinbrucharbeiter Knochen in einem kleinen Tal zwischen Erkrath, Mettmann und Gruiten finden. Mord? Totschlag? Was sie damals noch nicht wissen können: Ihr Fund sollte weltberühmt werden, waren die beiden Männer doch auf die sterblichen Überreste eines Vorläufers des heutigen Menschen gestoßen.

Das Gesicht der Region sollte sich seit diesen Tagen grundlegend verändern, wie dei Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel berichtet.

Über Verlag, Autor und Buchreihe

Auf den Verlag bin ich ja schon an anderer Stelle eingegangen. Ich brauche ihn daher hier nicht weiter vorzustellen.

Das Buch gehört zur Bildbandreihe „Die Reihe Archivbilder“. Daß diese Buchreihe neben diversen Formalien eine Einführung mit historischen Fakten und den umfanreichen Bildteil enthält, habe ich ja auch schon oft genug berichtet. Aus eigener Anschauung weiß ich, daß der Verlag diese Teile seinen Autoren zwingend vorschreibt. Auffallend ist hier lediglich, daß die Einleitung reichlich kurz geraten ist. Sie umfaßt noch nicht mal eine ganze Seite.

Der Verlag stellt Feuser als Heimatforscher vor. Die Bilder sollen „den Alltag der Einwohner zwischen Arbeit und Freizeit“ vorstellen und einen Bogen „vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart zum Abriß des Traditionslokals `Neanderhöhle´“ spannen.

Eine Besprechung

Das Buch ist über weite Strecken ordentlich gelungen. Das historische Bildmaterial zeigt die Entwicklung des Ortsbildes, wobei der Hauptteil offensichtlich aus Vorkriegstagen stammt. Aber auch ein paar Bilder aus der Gegenwart sind vertreten.

Etwas irritierend ist der hohe Anteil an Ansichtskarten und anderem historischem Material. Ich kenne genügend Bildbände auc haus dem Sutton-Verlag, die privat geknipste Fotographien nutzen. Man könnte doch glatt auf den Gedanken kommen, daß Feuser doch kein so guter Heimatforscher ist, als daß er auf ein eigenes Bildarchiv zurückgreifen könnte.

Die Bilder mit den privaten Motiven empfinde ich persönlich als etwas störend. Ihr geschichtsbezogener Informationsgehalt ist definitiv nicht vorhanden. Ich bin mir nicht sicher, ob die dargestellten Personen selbst Einheimischen bekannt sind.

Auf die Entwicklung des Museums wird hier nicht eingegangen, zumindest nicht, was den geschichtlichen Teil anbelangt. Mit Absicht? Keine Ahnung. Der Leser / Betrachter erhält jedenfalls eher einen Eindruck von Landschaft und Tal. Ich kenne das Museum in seiner heutigen Form. Mich persönlich hätte es schon interessiert, wie unser Vorfahr früher der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Das Buch – ein Fazit

Alles wie gehabt. Das Buch ist guter Durchschnitt und ragt weder im guten wie im schlechten Sinne heraus. Wer sich für örtliche / regionale Heimatgeschichte interessiert, hält hier ein ordentliches Buch in den Händen.

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