Peter C. Hartmann: Die Jesuiten

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Peter C. Hartmann: Die Jesuiten

Das Buch ist im Jahre 2001 im Verlag , München, erschienen. Es ist 127 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Der Jesuitenorden ist eine umstrittene kirchlich-katholische Organisation. Manche Leute halten ihn für einen Inbegriff der Intoleranz und Scheinheiligkeit. Andere Leute bewundern seinen Einsatz für die weltweite Mission, seine Schulen und Universitäten sowie sein Bemühen um die barocke Kunst und Architektur.

Der Orden gilt als linientreu und papstnah. Das Buch beschreibt die Geschichte des Ordens von seiner Gründung nach der Reformation bis zur Gegenwart.

Über den Autoren

ist Professor für Allgemeine und Neuere Geschichte an der Universität Mainz. Über seine Bezüge zur katholischen Kirche und den Jesuitenorden ist zumindest im Buch nichts angegeben.

Hartmann ist Jahrgang 1940. In der Zeit von 1971 bis 1981 war er Referent für Zeitgeschichte am Deutschen Historischen Institut in Paris, anschließend Profesor an der Universität Passau. Er ist auch als Buchautor in Erscheinung getreten.

Über den Verlag

An dieser Stelle seien ein paar Informationen über den Verlag genannt. Den Verlag gibt es seit 1763. Er wurde damals von Carl Gottlob Beck gegründet. Der Verlag, der heute eigentlich eine Verlagsgruppe ist, zu der beispielsweise auch die Nomos Verlagsgesellschaft, der Verlag Franz Vahlen und Auslandsgesellschaften gehören, ist heute als oHG organisiert.

Die Reihe C. H. Beck Wissen wurde im Jahre 1995 als Unterreihe der Beck’schen Reihe begründet. Sie bearbeitet Themengebiete wie Biografien, Geschichte, Literatur, Sprache, Medizin, Psychologie, Musik, Natur, Technik, Philosophie, Religion sowie Kunst.

Die eigentliche Buchbesprechung

Das Buch stammt aus der Reihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“. Diese Buchreihe aus dem prominenten süddeutschen Verlag ist insofern erwähnenswert, als daß hier verschiedene Aspekte aus unterschiedlichen Bereichen – wie etwa Geschichte, Religion und Heimatkunde – erwähnt werden. Da lohnt es sich schon, darauf zu achten, welche Titel und Themen aus dem Verlag verfügbar sind.

Das Buch hält, was die Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel verspricht. Die Geschichte des Ordens wird hier ab seiner Gründung (die Bestätigung des Ordens erfolgte im Jahre 1540 durch – na wen wohl? – den Papst) erzählt. Das letzte Kapitel geht auch auf die Gegenwart ein und beschreibt die Personalschwierigkeiten des Ordens bei uns in Europa und Nordamerika. Es gibt zwar einige Abbildungen (Foto + Zeichnungen); der Textteil überwiegt aber eindeutig.

Den positiven Gesamteindruck beeinträchtigt dies aber nicht. Die Fakten werden in leicht verständlicher Art und Weise präsentiert, so daß auch der wissenschaftliche und religiöse Laie hier einen Einstieg finden kann.

Das Buch kann natürlich nur nur einen Überblick über das Thema bieten. Dies kann als Oberflächlichkeit (miß-)interpretiert werden. Die gewählte Vorgehensweise bietet aber den Vorteil, daß hier zumindest Grundlagenwissen vermittelt wird, auf das bei weiteren eigenen Studien zurückgegriffen werden kann.

Das Fazit

Hier liegt ein interessantes und leicht lesbares Buch zu einem kirchlichen Thema vor.

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