Peter Mertz: Das Tessin

Autorenwertung
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Das Tessin

Peter Mertz (Vorwort). Harenberg 1989, Broschiert, 153 Seiten, € 0,50

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Peter : Das Tessin Ein Paradies auf Erden

Das Buch ist im Jahre 1989 im Hardenberg-Verlag aus Dortmund erschienen. Es ist 158 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Das Tessin ist sowohl eine Landschaft wie auch ein Kanton in der Schweiz. Es gilt als Brücke zwischen den Alpen und der mediterran geprägten italienischen Po-Ebene. Im Tessin gibt es uralte Straßen, die beide Regionen miteinander verbinden. Das vorliegende Buch stellt zwar nicht die Geschichte der Region vor; es zeigt vielmehr, wie ein Fotographe es für sich selbst entdeckt hat.

Der Autor

Metz ist von Haus aus Fotograph. Er steuert die Fotographien zu diesem Buch bei. Es sind romantische wie idyllische Farbaufnahmen, die sowohl Architektur wie auch Landschaftsaufnahmen zeigen.

Die Besprechung

Der größte Teil dieser Aufnahmen hat Postkartenformat (doch keine Angst, hier liegt kein Postkartenbuch vor, das im Laufe der Zeit immer dünner wird, weil die Aufnahmen herausgerissen werden können). Diese Bilder im Postkartenformat bestimmen auch das Format des Buches, das deutlich kleiner DIN A4 und Querformat. Einige Fotos sind auch kleiner.

Der Bildteil wird ergänzt durch Texte von Hermann Hesse, Angelo Cesana, Werner Bergengruen, Jakob Eschenmoser, Siegfried Obermeier, Viktor von Bonstetten, Alfred Andersch, Jacob Burckhardt und viele anderen Autoren. Sie alle beschäftigen sich mit diesem bezaubernden südlichen Teil der Schweiz. Was zumindest bei Hermann Hesse ja auch kein Wunder ist – er war ja nach seiner Emigration aus Deutschland auch dort ansässig. Es gibt einige wenige Gedichte und dafür um so mehr normale Prosa.

Das vorliegende Buch ist die Nummer 561 der Buchreihe „Die bibliophilen Taschenbücher“. Hinsichtlich der Größte hat es Taschenbuchformat – es paßt zumindest in jede Manteltasche. Das Buch ist nicht der klassische Reiseführer, in dem Reiseziele an gepriesen werden. Es hat eher den Charakter einer dezenten Liebeserklärung an eine Landschaft. Nein, nicht auch an die Menschen. Sie werden hier gezielt ausgespart. Die Landschaft und ihre Schönheit stehen hier im Vordergrund.

Warum sollte man zu einem solchen Buch greifen? Es lädt zum Träumen ein. Es ist in dieser Hinsicht eine Einladung, sich weiter mit dem Tessin zu beschäftigen.

Ein solches Buch ist aber auch eine Herausforderung an jeden Rezensenten. Insbesondere dann, wenn er eine Buchbesprechung auf Länge schreiben muß. Was soll er sagen außer: Das Buch gefällt. Es lohnt sich, es sich zu besorgen.

Das Fazit

Das Buch ist ein hüsch gemachtes Mitbringsel für Leute, die das Tessin mögen. Oder solche Leute, die den Tession noch für sich entdecken möchten. Es gibt hier viele hübsche Bilder und auch ein bißchen geistige Nahrung.

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