Peter Wende: Das britische Empire

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Das Britische Empire Geschichte eines Weltreiches

Das Buch wurde von Bonn im Jahre 2012 herausgegeben. Es ist stolze 367 Seiten dick.

Eine Einordnung

Das Buch ist Band 1254 der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung. Nachdem es bereits im Jahre 2008 im Verlag C. H. Beck, München, veröffentlicht worden ist, erscheint es hier noch einmal als Lizenzausgabe.

Über den Autoren

Wende war von 1994 bis zum Jahre 2000 Direktor des Deutschen Historischen Instituts London. Bei Herausgabe des Buches ist er Prof. em. für Neueste Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt / Main.

Die Inhaltsangabe

Mit seinen Kolonien in Afrika, Amerika, Asien sowie Australien und Ozeanien war das Britische Empire eines der größten Weltreiche der Neuzeit. Im Jahre 1945 zählte der englische König rund 700 Millionen Untertanen.

Das ältere Empire begann im Jahre 1607, als Nordamerika dauerhaft besiedelt wurde. Dieser Abschnitt dauerte bis 1783, dem Jahr, als die britische Krone die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten anerkannte.

Die Epoche des „klassischen Empire“ dauerte bis 1914. Als Seemacht konnte England seine territoriale Expansion vorantreiben.

Der Rückzug aus den Kolonien, die Dekolonialisierung, und der Übergang zum Commonwealth of Nations kennzeichnet das 20. Jahrhundert. Dazu gehört auch, daß der Inselstaat am Rande Europas seine neue Position in der Welt erst noch finden muß.

Die Buchbesprechung

Eine Zeittafel am Ende des Buches gibt eine chronologische Übersicht über die Entwicklung des britischen Empire. Der Rest des Buches ist eine leicht verständlich geschriebene und gründlich recherchierte historische und politikwissenschaftliche Analyse der Vergangenheit. Wende bemüht sich um einen sachlichen und neutralen Blick auf die Geschehnisse. Wie von der Bundeszentrale und ihrer Schriftenreihe nicht anders gewöhnt ist das Buch so wissenschaftlich wie nötig und gleichzeitig so allgemeinverständlich wie möglich. Das Buch vermittelt also nicht nur Faktenwissen, sondern liefert auch das geistige und politische Hintergrundwissen, das es erst ermöglicht, den Kolonialismus der Briten einzuordnen. Wozu auch viele Äußerungen damaligr Politiker zählen.

Das Buch enthält 15 Landkarten, die allesamt in schwarzweiß gehalten sind. Der deutlicheren Lesbarkeit wilen sind farbige Karten in der Regel sinnvoller. Auch in dieser Hinsicht folgt das Buch aller eher einem wissenschaftlichen und weniger einem populärwissenschaftlichen Duktus. Es ist schon ein wenig bedauerlich, daß hier nur Landkarten vorliegen. Ein Porträtbild wichtiger englischer Kolonialpolitiker wäre nicht schlecht gewesen, um nur ein Beispiel zu bringen

Das Fazit

Inhaltlich geht das Buch sehr weit über das allgemeine Schulwissen bei uns in Deutschland hinaus. Man muß sich schon sehr für die Kolonialgeschichte Englands interessieren, um zu diesem Buch zu greifen.

Es sei dem Autoren dieser Buchbesprechung verziehen, daß er das Original des süddeutschen Verlages zu dieser vorliegenden Buchbesprechung aus rein praktischen Gründen verlinkt.

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