Pierre Veys: Sherlock Holmes fürchtet sich vor nichts

Autorenwertung
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  • Lesbarkeit
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  • Humor
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  • Charaktere
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Nicolas Barral: Sherlock Holmes fürchtet sich vor nichts

Das Buch ist im Jahre 2010 im aus Berlin erschienen. Es ist 48 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Hier liegt Band 1 der Comic-Reihe „Baker Street“ vor. Er beinhaltet die Kurzgeschichten „Zwischenfall auf der Themse“, „Ophiophobie“, „Tossing der caher“, „Das rote Pernambukholz“, „Lösegeld“ und „Epilog“. Unter den Überschriften „Mrs. Hudson, die Hauswirtin“, „Lestrade of the Yard“ und „Professor Moriaty, der `Napoleon des Verbrechens´“ gibt es zwischen den Geschichten kurze, ganzseitige Einschübe, die aus einer schwarzweißen Federzeichnung und Textteil bestehen und einige der enthaltenen Charaktere spitz aber treffend charakterisieren.

Wer stieß den Lord in die Themse? Wer hat Schlangen als Mordinstrument eingesetzt? Wer fordert Lösegeld für eine Mumie? Und warum gibt es in einem Schloss in Schottland so viele rote Dinge? Dies sind einige der Fragen, die in dem Buch beantwortet werden.

Über die Autoren

Veys und Barral sind Comic-Autoren, die schon an anderer Stelle ausführlicher vorgestellt wurden. Daher soll an dieser Stelle nicht weiter auf sie eingegangen werden.

Über den Verlag

Der Piredda-Verlag ist in der bundesdeutschen Hauptstadt Berlin ansässig. Er hat sich auf die Herausgabe von Comics spezialisiert. Er veröffentlicht wohl Klassiker, aber auch neue Produktionen.

Die Besprechung

Die Comic-Reihe ist mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Hier werden nicht etwa die literarischen Originale möglichst werkgetreu nacherzählt. Die Autoren erfinden stattdessen völlig neue Geschichten, in denen die Charaktere der Personen völlig verändert sind. Holmes ist zwar noch ein Amateurdetektiv, Watson sein Adlatus und Lestrade arbeitet bei Scotland Yard. Ansonsten ist aber vieles anders. Holmes ist beispielsweise nicht mehr der gefühlskalte Logiker, der seine Fälle nur durch Nachdenken löst.

Holmes ist ein eitler Geck. Er hört sich gerne selbst reden, ist genial und verrückt zugleich. Er hat einzig seinen Ruhm im Blick. Watson ist ein witziger Trinker, der auf Holmes aufpaßt, seine Launen und Marotten erträgt und wenig von der Kombinationsgabe seines Freundes hält. Lestrat ist ein komletter Depp. Holmes und Watson verstecken sich sogar im Schrank vor ihm, Mrs. Hudson ist eine robuste, bärbeißige Hauswirtin. Ihre Küche verlangt mehr als eiserne Mägen. Hinzu kommt Professor Moriarty. Er ist ebenso wie Holmes genial, eitel und verrückt. Er hat seinen Gegner manisch im Blick und versucht regelmäßig, Holmes zu übertölpeln.

Wer schwarzen britischen Humor mag, für den eröffnet sich eine neue Sherlock-Holmes-Welt. Die Geschichten zeichnen sich durch eben diesen reichlich vorhandenen Humor aus. Die Bilder sind ansprechend gezeichnet.

Das Fazit

Comic-Fans werden ihre Freude an dem Buch haben. Für Krimi-Fans und insbesondere diejenigen, denen es die Klassiker um Sherlock Holmes angetan hat, ist die Reihe allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig.

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