Play On

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Play on

Carrie Underwood. Arista Usa (Sony Music) 2009, Audio CD, € 3,93

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Play On von

Die Sängerin:

Als drittjüngste Tochter eines Papierfabrikarbeiters und einer Lehrerin wurde Carrie Underwood 1983 in Oklahoma geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren sang sie im Kirchenchor mit und nahm 2005 an der vierten Staffel der Castingshow American Idol teil. Im dortigen Finale setzte sie sich gegen Bo Bice durch und gewann einen Plattenvertrag von Arista Records. Ihre erste Single „Inside Your Heaven“ erreichte in den USA auf Anhieb Platz 1 der Billboard-Charts. Auch das dazugehörige Album wurde ein großer Erfolg. Da sich Carrie Underwood aber nicht als Popsternchen vermarkten lassen wollte, wandte sie sich der Countrymusik zu. Mit Erfolg: Auch die nächsten Alben erreichten Spitzenpositionen in den amerikanischen Charts und sorgten dafür, dass Carrie Underwood in einem Atemzug mit Sängerinnen wie Faith Hill, Sara Evans oder Shania Twain genannt wird.

Das Album:

Nach dem Erfolg ihres zweiten Albums „Carnival Ride“ wartete 2008 ein weiteres Highlight auf Carrie Underwood. Sie trat in der legendären Grand Ole Opry auf, der ältesten Radioshow der USA, die seit 1925 aus übertragen wurde. Ein gutes Jahr später veröffentlichte Carrie Underwood ihr drittes Album „Play On“. Auch dieses konnte den Erfolg des Vorgängers wiederholen und erreichte in den USA Platz 1 der Country- und der regulären Albumcharts.

Dabei geht Carrie Underwood auf Nummer sicher. Unter der Führung von Produzent hat sie eine illustre Schar von Songwritern engagiert, die sie beim Schreiben der Songs unterstützen und ihr die Songs auf den Leib und vor allem auf die Stimme geschrieben haben. Dabei so bekannte Namen wie Mike Elizondo, Josh Kear oder Tom Sharpio. Herausgekommen sind 13 abwechslungsreiche Titel, die einmal mehr untermauern, dass Carrie Underwood alles andere als nur die ehemalige Siegerin einer Castingshow ist. Carrie Underwood besitzt Charisma, beteiligt sich am Songwriting und verfügt über eine Stimme, die immer wieder eine Gänsehaut erzeugt. Egal ob es flotte Countrypopnummern wie „Cowboy Casanova“ oder „Quitter“, sanfte Balladen wie „Change“ oder rockigere Titel wie „Undo It“ sind, Carries Stimme ist vielseitig, warm und schafft es, jedem Song seinen eigenen Stempel aufzudrücken.

Bemerkenswert ist auch, dass das Album zum Ende nichts an Dynamik verliert. „Unapologize“ ist ein Musterbeispiel für die Stimmgewaltigkeit der Sängerin. Mit „What Can I Say“ gibt es als vorletzten Song ein tolles Duett mit den Sons Of Sylvia, der Titelsong „Play On“ setzt dann einen ausgezeichneten Schlusspunkt unter ein ausgewogenes und hörenswertes Album.

Trackliste:

01 – Cowboy Casanova

02 – Quitter

03 – Mama’s Song

04 – Change

05 – Undo It

06 – Someday When I Stop Loving You

07 – Songs Like This

08 – Temporary Home

09 – This Time

10 – Look At Me

11 – Unapologize

12 – What Can I Say (Feat. Sons Of Sylvia)

13 – Play On

 

Fazit:

In den USA ist Carrie Underwood inzwischen zum Superstar aufgestiegen und gilt neben Taylor Swift als die Zukunft der Countrymusik. Dabei deckt ihre Musik ein weites Feld ab, was wahren Countrypuristen sicher ein Dorn im Auge sein wird. Pop- und Rockeinflüsse spielen bei den Songs eine große Rolle. Dadurch wird die Musik von Carrie Underwood jedoch sehr vielfältig, ohne die Wurzeln der Countrymusik zu verleugnen, was nicht nur die Top-Platzierungen in den dortigen Charts, sondern auch zahlreiche Preise belegen. Sicher ist die Stimme ihr größtes Kapital. Und dieses Kapital setzt sie auf „Play On“ perfekt ein. Jeder Song bekommt die Emotionen, die er benötigt. Mal sanft, mal rauh, mal fröhlich, mal getragen. Insgesamt ist „Play On“ ein sehr gutes Album einer ausgezeichneten Sängerin.

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