Preachers Of The Night

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

IN SPIRITU SANCTI METAL!

Die Band:

Powerwolf sind ohne Übertreibung einer der Aufsteiger der letzten Jahre. Die Mischung aus mit humorvollen, augenzwinkernden Texten um Werwölfe, Horror und religiöse Themen, lässt die Fangemeinde kontinuierlich ansteigen. Gegründet wurde Powerwolf im Jahr 2005 von Charles und Matthew Greywolf. Als Organist stieg Falk Maria Schlegel ein, augenblicklich komplettiert Drummer Roel van Helden das Lineup. Als wahrer Glücksgriff erwies sich der Einstieg des in Rumänien geborenen Sängers Attila Dorn, der eine klassische Gesangsausbildung besitzt und mit seiner unverwechselbaren Stimme zum Markenzeichen und Aushängeschild von Powerwolf wurde.

Das Album:

Mit ihrem letzten Album „“ gelang der Wolfstruppe ein Album, dass ihnen jede Menge Lob einbrachte. Platz 23 in den deutschen Charts, eine Headlinertour und die Ehrung zum Aufsteiger des Jahres durch den Metal Hammer schraubten die Erwartungen für den Nachfolger relativ hoch.

Als im Sommer diesen Jahres „Preachers Of The Night“ erschien, wartete gleich die erste Überraschung auf die Band. Aus dem Stand erreichte das Album Platz 1 der deutschen Charts. Ein Erfolg, der den Wölfen zu gönnen ist. Für alle Freunde des melodiösen Power Metals ist das Album eine wahre Freude. Schon der Opener „Amen & Attack“ zeigt, das die Band inzwischen in der ersten Liga mitspielt. Auch das restliche Songmaterial ist eine konsequente Fortführung früherer Alben, wobei sie verstärkt darauf geachtet haben, Chöre und Gitarrensoli noch bewusster einzusetzen. Titel wie „Coleus Sanctus“, „In The Name Of God (Deus Vult)“ oder „Lust For Blood“ sind echte Stampfer, bei denen es keinen Metalfan auf dem Sitz halten wird. Immer wieder begeistern Powerwolf durch eingängige Refrains und hervorragende Hooks.

Komplexe Soundgebilde wie bei oder sucht man hier vergebens. Und mit zunehmender Dauer kann sich auch das Gefühl einschleichen, die eine oder andere Melodie schon einmal gehört zu haben. Trotzdem macht das Album Spaß, da das überwiegende Material so gut ist, das sich Langeweile nicht einstellen will.

Mit „Kreuzfeuer“ gibt es erstmals eine rein deutsche Nummer auf dem Album. Die Absicht ist löblich, die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Für mich ist dieser Song der schwächste des Albums.

Trackliste:

01 – Amen & Attack

02 – Secrets Of The Sacristy

03 – Coleus Sanctus

04 – Sacred & Wild

05 – Kreuzfeuer

06 – Cardinal Sin

07 – In The Name Of God (Deus Vult)

08 – Nochnoi Dozor

09 – Lust For Blood

10 – Extatum Et Oratum

11 – Last Of The Living Dead

 

Fazit:

Mit „Preachers Of The Night“ fügen Powerwolf ihrer Diskografie eine weitere Erfolgsmeldung hinzu. Das Album bietet elf satte Songs, die richtig abgehen und jede Menge Spaß erzeugen. Natürlich frönen die Wölfe auch wieder ihrer Leidenschaft für zweideutige Texte (z.B. „Coleus Sanctus“, was soviel wie Heiliger Hoden heißt). Wer auf richtig flotten, melodiösen Power Metal steht und Powerwolfs Vorliebe für kirchliche Themen gut findet, bekommt hier ein Album, das definitiv zu den besten Metalalben des Jahres 2013 gehört.

 

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