Prequelle

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN ALBUM DAS BEGEISTERT!

Die Band:

ist eine schwedische Rock- und Metalband die 2008 in Linköping gegründet wurde. Mastermind ist Tobias Forge, der unter verschiedenen Namen (Papa Emeritus, Cardinal Copia) und stets maskiert auftritt. Gleiches gilt für die unbekannten Begleitmusiker, die nur Nameless Ghoul genannt werden. 2010 debütierten mit „Opus Eponymous“ und erhielten schon lobende Kritiken. Ihre ersten Liveauftritte hatte die Gruppe beim Hammer Of Doom-Festival. Es folgten Tourneen mit Bands wie   oder . Seitdem gelten Ghost als absoluter Geheimtipp. 2016 wurden sie für den Song „Circe“ mit einem Grammy als beste Hard Rock/Metal Performance belohnt. 

Das Album:

Bereits während der Aufnahmen zum letzten Album „Meliora“, welches eher futuristisch angehaucht ist, sollte das nächste Werk mittelalterliche Züge besitzen. Als Leitfaden hat sich Tobias Forge die Themen Tod und Verdammnis auf die Fahne geschrieben. Ich gebe zu, dass die Band bisher unter meinem Radar geflogen ist. Erst die geradezu überschwänglichen Kritiken von Magazinen wie den Metal Hammer oder Rock Hard haben mich dazu bewogen, mich mit Ghost zu beschäftigen. 

Zum Glück! Die Musik von Ghost ist schwer zu beschreiben. Zwischen ABBA, Musical, und kommt hier ein gut vierzig minütiges Werk, das einen wahrlich aus den Stiefeln haut. Im Vergleich zu den früheren Platten soll „“ deutlich softer sein. Doch das ist überhaupt nicht dramatisch, denn Tobias Forge scheint ein meisterhaftes Händchen für geniale Songs zu haben. 

Jeder der zehn Titel ist eine echte Offenbarung. Egal ob das flotte „Rats“ oder das eher düstere „Faith“. Die Band bewegt sich so zielsicher und bravourös durch die Rockmusik, dass man schon nach wenigen Takten geneigt ist, das Wort „Meisterwerk“ in den Mund zu nehmen. Wer da noch zögert, dem seien die Instrumentalstücke „Helvetesfonster“ und vor allem „Miasma“ ans Herz gelegt. Mit Anleihen an die Prog-Giganten von wird hier alles aufgefahren, was das -Herz der 1980er Jahre höher schlagen lässt. Dazu kommen mit „Dance Macabre“ und „Witch Image“ zwei Titel, die jede Rocktanzfläche zum Überkochen bringen sollten. 

Trackliste:

01 – Ashes

02 – Rats

03 – Faith

04 – See The Light

05 – Miasma

06 – Dance Macabre

07 – Pro Memoria

08 – Witch Image

09 – Helvetesfonster

10 – Life Eternal

Fazit:

Darf ich das noch gut finden, wird sich manch hartgesottener Metalfan womöglich fragen, wenn er „Prequelle“ in den Player legt oder streamt. Klare Antwort: Ja! Ich kenne derzeit keine Band, die den Sound von Kiss, Journey oder so perfekt aufgreift, etwas härter spielt und dazu mit düsteren Texten versieht. „Prequelle“ ist ein Album, das wahrlich sprachlos macht, vorbehaltlos begeistert und das man wieder und wieder und wieder hören kann und hören möchte. Wer satten AOR im Jahr 2018 hören möchte, kommt um Ghost nicht herum. „Prequelle“ ist daher wirklich so gut wie die überschwänglichen Vorabkritiken. 

 

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