Presumption of Guilt

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Presumption of Guilt

Lelia Kelly. Pinnacle Books 1998, Taschenbuch, 352 Seiten, € 113,21

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Presumption of Guilt von

Laura Chastain ist eine junge Anwältin, die in einer sehr konservativen Kanzlei in Atlanta arbeitet. Wie in den USA üblich, werden ihr als Nachwuchskraft nur kleinere Fälle zugewiesen, meist muß sie ihren – in diesem Fall zwei – Vorgesetzten zuarbeiten. Einer davon ist Tom, den sie als Studentin im Rahmen eines Berufsinformationsvortrags seiner Kanzlei an ihrer Universität kennengelernt hat und dessen Vorbild für sie so wichtig war, daß sie in dieser Kanzlei unbedingt arbeiten wollte. Er fördert und fordert sie im Beruf und unterstützt auch ihren Wunsch, als sie eines Tages darum bittet, eine Strafverteidigung zu übernehmen, was eigentlich überhaupt nicht das Betätigungsgebiet der alteingesessenen Kanzlei ist. Hintergrund ist, daß der junge Polizist Jeff Williams – nach einem frisch gewonnenen Fall für einen sehr wichtigen und großen Kunden der Kanzlei, der auch im Fernsehen gezeigt wurde – in ihr Büro kommt und sie bittet, ihn zu verteidigen, da er vermutet, daß er des Mordes an einem Gefangenen angeklagt werde. Alles Indizien sprechen gegen ihn, und Laura ist menschlich sehr abgestoßen von Jeff, der jedoch absolut überzeugend behauptet, unschuldig und Opfer eines Komplotts zu sein, so daß sie zustimmt, ihn zu vertreten.

Im Rahmen ihrer Nachforschungen lernt sie auch seinen Vorgesetzten Kowalsky kennen, den sie zunächst nicht richtig einordnen kann, ihr aber offenbar weiterhelfen will. Laura kommt einem Waffendiebstahl innerhalb der Polizeibehörde in Atlanta auf die Spur und nun vermuten sowohl Kowalsky als auch Laura, daß auf dem Revier noch mehr im Argen liegt und machen sich fieberhaft auf die Suche nach der Wahrheit. Immer wieder wird sie zurückgeworfen in ihrer Arbeit durch Informationslecks, die sie auf Seiten der Anklage vermutet… Und die Meinung der  Öffentlichkeit ist ganz klar gegen ihren Mandanten gerichtet, dessen grobschlächtiges Verhalten auch nicht dazu beiträgt, für Sympathien zu sorgen.

Währenddessen entwickelt sich – nach jahrelanger streng professioneller Zusammenarbeit – eine Liebesbeziehung zwischen Laura und ihrem Vorgesetzten Tom. Da entdeckt Laura in der Vergangenheit der Kanzlei ebenfalls dunkle Flecken… Wem kann sie nun noch trauen?

 Über die Autorin

Lelia Kelly war eine US-amerikanische Autorin (1958-2007), die zunächst lange u.a. in einer großen Bank in den US als Angestellte beschäftigt war, bevor sie mit „Presumption of Guilt“ einen recht großen Erfolg hatte. Ihre Hauptfigur Laura ist dann auch – in leicht veränderter Position – in ihren beiden weiteren veröffentlichten Romanen (False Witness von 2000, Officer of the Court von 2001) die Protagonistin. Kelly verstarb 2007 an Brustkrebs, so daß es leider keine weiteren Romane von ihr gibt; auch deutsche Übersetzungen ihrer Werke gibt es bislang nicht.

Fazit

Ein spannend geschriebener Roman einer leider sehr unbekannten Autorin! Die Protagonistin Laura wirkt sehr authentisch, ihre Zweifel, ihr Handlungen sind sehr gut beschrieben und nachvollziehbar, so daß der Leser sofort Sympathien für sie entwickelt.

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