Preußler wäre stolz

Autorenwertung
  • Story
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  • Aufmachung
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  • Spielspaß
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  • Bedienung
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  • Kreativität
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Dies ist die Geschichte von Herrn Hotzenplotz, dem Räuber… So fängt es an, das Kinderlied, zum gleichnamigen Roman von Ottfried Preußler. Legenden hat er erschaffen im Schatten von Michael Ende, dem wohl populärsten Kinderbuchautor. Krabat, Jim Knopf und eben jener Räuber aus dem Hotzenwald sind Preußlers Erbe. Und letzterer ein gern gesehen Gast trotz seiner Räuberattitüde im Kinderzimmer. Die Basis der Romanvorlage wurde einfach und doch genial auf ein Spiel übertragen; nicht der erste Kopierversuch, mithin aber doch der beste und unterhaltsamste.

Die vier Figuren Hotzenplotz, Polizist, Seppel und Kasper spielen eine Verfolgungsjagd nach. Der Räuber versteckt sich an vier unterschiedlichen Orten (Hügel, Zaun, Berge, Baum) und kann in jeder der zwölf Spielrunden entscheiden, wo er sich versteckt. Dafür hat er zwölf Karten (je drei mal die vier Verstecke), aus denen er verdeckt eine heraussucht.

Nun kommen die Gegenspieler zum Zug. Je nachdem wie viele dabei sind (bis zu drei sind möglich), suchen auch diese sich aus vier Karten (jedes Versteck einmal) eine aus, von der sie glauben das Versteck zu treffen. Auf ein gemeinsames Kommando hin – bei Kindern sind in der Kreation dieses Kommandos ja keine Grenzen gesetzt – decken alle ihre Karten auf. Haben die Verfolger das richtige Versteck erraten rücken sie auf einem Spielfeld entsprechend vor. Das besonders Schöne an dem Spiel. Das Spielfeld mit seinen fünf Ausbauten ist in Größe und Struktur variabel. Das heißt, man kann es für die Verfolger leichter (kleinere Kinder) oder schwerer machen. Hinzu kommen strategische Kniffe, da die Ausbaukarten die vier Verstecke zeigen und der Räuber sich eines davon aussuchen kann, was relativ nah zur Spielfigur der Verfolger liegt – denn genau auf dieses zieht der Verfolger, wenn er richtig geraten hat.

Darüber hinaus gibt es noch eine Mehrspielervariante mit den gleichen Spielprinzipien, wo der Räuber gemeinsam mitspielt.

Insgesamt ein simples und aufgrund der schönen Karten und der einfachen und lockeren Aufbauweise sehr gelungenes Spiel, was Kinder sehr viel Spaß machen wird.

Fazit:

Keine großen Aufbauprobleme, kein Schnick Schnack, keine überbordenden Regeln, sondern einfache, simple und sehr unterhaltsame Spielkultur, noch dazu mit einer für Kinder sehr beliebten originären Vorlage. Top.

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