Prince – Around In The World In A Day

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Cover
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Around In The World In A Day

  1. Around In The World In A Day
  2. Paisley Park
  3. Condition Of The Heart
  4. Raspberry Beret
  5. Tamborine
  6. America
  7. Pop Life
  8. The Ladder
  9. Temptation

Around In The World In A Day, das Album

Nach dem epochalen Erfolg des Albums Purple Rain, dass sich bis heute über 20 Millionen Mal verkaufte, veröffentlichte Prince nur ein Jahr später den Nachfolger Around The World In A Day.

„Around In The World In A Day“entführt uns ein ein Reich orientalischer Klänge, er klingt als hätte Prince kurzzeitig Stop in Indien gemacht, angefangen vom sehr exotischen Flötenintro des Songs, gibt es neben indische Trommeln noch andere Instrumente dieses Kulturkreises zu vernehmen. Wäre das nicht das sehr lässige Funkgitarrensolo gegen Ende, würde man gar nicht vermuten, dass es sich hierbei um einen Song, eines der bekanntesten Funkmusiker handelt.

„Paisley Park“ verbreitet sofort ein sehr angenehmes Gefühl, Prince singt von einem Ort, der von Harmonie und Eintracht erfüllt ist, eben dem Paisley Park, auch Prince‘ Aufnahmestudio trägt diesen Namen, was bei der Thematik auch nicht verwundern sollte. Die berühmte Linndrum kommt hier sehr gut rüber, die Gitarren sind etwas mehr im Hintergrund und verbreiten eine psychedelische Stimmung, wie man sie aus den 70er Jahren kennt.

„Condition Of The Heart“ beginnt mit einem Intro, das aus einer Pianopassage besteht und von geheimnisvoll schwebenden Synthieflächen begleitet wird. Bei dem Stück handelt es sich um eine typische Liebesballade von Prince mit sehr getragenem Tempo. Für meinen Geschmack braucht Prince hier ein bisschen lang bis er in die Gänge kommt, doch dann kann er mit seiner sehr gefühlvollen Stimme doch noch seinen Trumpf ausspielen.

„Raspberry Beret“ ist vielleicht der schönste Song, den Prince jemals geschrieben hat. Er besitzt eine Melodie, die jedes Herz zu schmelzen bringt und spätestens, wenn die himmlische Streicherpassage einsetzt ist es um einen geschehen, man fühlt sich als hätte man dem lieben Gott die Hand gegeben.

„Tamborine“ ist um einiges dreckiger produziert als die anderen Stücke, die Drum ist sehr stark im Vordergrund,  außerdem vermittelt das Lied ein sehr urbanes Grundgefühl. Man fühlt sich wie in einem der amerikanischen Ghettos, in denen die Menschen auf den Straßen Musik machen und sich nicht darum kümmern, was der nächste Tag bringt.

„America“ ist ein ganz netter Popsong, mit Prince-typischer Linndrum und prominenter E-Gitarre, insgesamt ist mir der Song aber zu eintönig, sodass er bereits nach ein paar Mal hören zu nerven anfängt, vielleicht liegt es aber auch an den sehr patriotischen Texten, die mein Herz nicht so recht erwärmen wollen.

„Pop Life“ bestimmt der eingängigste Song auf dem Album mit einer schönen Melodie und ist zurecht als Single veröffentlicht worden.

„The Ladder“ beginnt mit schönen Streicherarrangements bevor das Stück eine ganz andere Richtung einschlägt. Dieser Titel erinnert sehr stark an den großartigen Song „Purple Rain“, obwohl er nicht dessen Brillianz aufweist, kann er doch eine gewisse Stimmung erzeugen.

„Temptation“ ist ist im Gegensatz zu den anderen Stücken auf dem Album recht sperrig, Prince ungewohn schrill und schreckt gegen Ende auch nicht davor zurück mit dem lieben Gott höchstpersönlich ein kleines Zwiegespräch zu halten. Musikalisch recht dissonant, spielen hier doch alle Instrumente fast gleichzeitig ohne Rücksicht auf Harmonie.

Fazit

Around The World Of The Day kommt zwar nicht an das Meisterwerk Purple Rain heran, bietet aber guten Funk-Pop vom Meister und mit „Raspberry Beret“ ist vielleicht Prince‘ schönster Song auf dem Album. Daneben fallen die anderen Titel zwar deutlich ab, besitzen aber trotzdem dieses eingängige Pop-Feeling, für das man Prince so liebt.

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