Prince – Emancipation

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Emancipation

CD 1:

1. Jam Of The Year
2. Right Back Here In My Arms
3. Somebody’s Somebody
4. Get Yo Groove On
5. Courtin‘ Time
6. Betcha By Golly Wow !
7. We Gets Up
8. White Mansion
9. Damned If I Do
10. I Can’t Make U Love Me
11. Mr. Happy
12. In This Bed I Scream

CD 2:

1. Sex In The Summer
2. One Kiss At A Time
3. Soul Sanctuary
4. Emale
5. Curious Child
6. Dreamin‘ About U
7. Joint 2 Joint
8. The Holy River
9. Let’s Have A Baby
10. Saviour
11. The Plan
12. Friend, Lover, Sister, Mother/Wife

CD 3:

1. Slave
2. New World
3. The Human Body
4. Face Down (Album Version)
5. La, La, La Means I Love U
6. Style
7. Sleep Around
8. Da, Da, Da
9. My Computer
10. One Of Us
11. The Love We Make
12. Emancipation

Emancipation, das Triplealbum

Generell stehe ich dem 90er Prince doch eher etwas kritischer gegenüber, neben einer Reihe recht zweifelhafter Entscheidungen wie der Umbenennung seines Namens in ein unaussprechliches „Lovesymbol“ und dem vor Selbstmitleid triefenden Schriftzug SLAVE auf seiner Backe, konnte man den kleinen Prince fast schon belächeln. Auch musikalisch konnte im Grunde keines der 90er Alben an die Qualität der großartigen 80er Scheiben wie Purple Rain oder 1999 anknüpfen. Prince schlug da künstlerisch eine Richtung ein, die ich persönlich nicht mitgehen wollte, so war für mich auch lange Zeit erstmal Schluss mit Prince. Erst heute, als man etwas Abstand zu den damaligen Geschehnissen gewinnen konnte, steigt wieder das Interesse sich auch mal diesen Prince einmal etwas näher anzusehen und vor allem anzuhören.

Nach dem sich Prince irgendwann anfang der 90er mit seinem Label zerstritten hatte. Zog er die Reißleine und machte neben den bereits erwähnten Sperenzchen ein paar ungewöhnliche Marketingstrategien. So veröffentlichte er doch tatsächlich mit Emancipation ein Triplealbum, d.h. drei CDs mit komplett neuen Prince-Material, was damals wirklich der Albtraum eines jeden Labels gewesen sein muss.

Auf Emancipation gibt es einen etwas experimentierfreudigeren Prince zu hören, obwohl der Sound über weite Strecken an jenem von Vorgängerwerken wie Lovesymbol und Gold Experience erinnert. Doch klingt hier seine Musik eine Spur erdiger und noch Bassbetonter. Die meisten Songs handeln wie immer um sein Lieblingsthema Nummer ein Girls und die fleischliche Liebe. Auf über drei Stunden verteilt, kommt es so auchmal zu einigen Durchhängern, sodass man am Ende mal wieder eine alte Weisheit zum besten geben muss, dass Masse nicht gleich Klasse ist. Dennoch können Songs wie „New World“, „Holy River“ und „Saviour“ durchaus überzeugen. Überhaupt muss man sich ersteinmal durch die drei CDs durchkämpfen bevor man zu einem klaren Statement kommt. Da mir ohnehin der typische 90er Sound von Prince nicht unbedingt zusagt, hatte ich dann auch so meine Schwierigkeiten, mir fehlt einfach der typsiche Funksound, das gewisse Livefeeling, das auf den alten Alben immer vorhanden war.

Fazit

Emmancipation ist ein interessantes Mammutwerk bestehend aus insgesamt 3 CDs und über drei Stunden Musik. Da bekommt man schon sehr viel Prince für wenig Geld geboten. Wer sich erstmal in dieses Werk hineingefunden hat, wird auch sicherlich seine Freude damit haben.

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