R. L. Stine: Blutiges Casting

Autorenwertung
  • Übersetzungsqualität
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Charaktere
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Dramatik
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Spannung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Gesamt
    5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne

Fear Street – Blutiges Casting

Eva Müller-Hierteis (Übersetzer). Loewe 2008, Gebundene Ausgabe, 160 Seiten, € 0,30

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Blutiges Casting Dieser Auftritt wird dein letzter sein….

Das Buch ist im Jahre 2008 im aus Bindlach erschienen. Es umfaßt 156 Seiten.

Die Fear Street ist eine Jugendbuchreihe des US-amerikanischen Erfolgsautoren. Hier liegt eine unnummerierter Band daraus vor.

Die Inhaltsangabe

Reva ist eine egoistische und selbstsüchtige junge Dame aus dem fiktiven Örtchen Shadyside, die sehr unbeliebt ist. Sie ist schließlich viel zu sehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Kurz vor Weihnachten soll sie im Kaufhaus ihres Vaters eine Modenschau organisieren. Doch dann wird eines der Models tot aufgefunden. Plötzlich gerät die ganze Veranstaltung außer Kontrolle.

Die Besprechung

Hier liegt ein spannender Thriller für jugendliche Leser vor. Mehrere Jugendliche, vor allem Mädchen, von denen die oben schon erwähnte Reva im Vordergrund steht, trudeln unmerklich und unaufhaltsam mysteriösen Todesfällen, Mordanschlägen, um genau zu sein, entgegen. Wie in Jugendbuchreihen üblich, können die Morde schnell und vor allem von den Jugendlichen aufgeklärt werden. Daß dies eine der blutrünstigeren Geschichten aus der Fear Street ist, sei hier nur am Rande erwähnt.

Die Geschichte erinnert an handwerklich sauber geschriebene Krimis für Erwachsene. Am Ende gibt es den Höhepunkt, an dem aufgeklärt wird, wer der Täter ist und warum er gemordet hat. Ein Wort darüber, wie die Morde ausgeübt wurden, gibt es leider nicht. Oder sollte man sagen: Zum Glück nicht? Vielleicht ist ja noch nicht jeder Leser reif dafür, um erzählt zu bekommen, wie man einen Mitmenschen umbringt.

Auch hier ist ein gewisser moralischer Zeigefindger zu erkennen. „Ein gewisses Maß an Ergeiz ist gut und löblich,“ könnte die Aussage lauten. „Artet es aber in übertriebenen Egoismus und Gefühlskälte aus, kommt es leicht und schnell zur Katastrophe.“

Über den Verlag

Am 8. Juni 1863 gründete Friedrich Loewe in Leipzig ein „Verlags- und Kommisionsgeschäft“. Der Verlag hatte zunächst keine bestimmte Programmrichtung. Er gab ab 1869 bevorzugt Jugendschriften, Klassiker, Märchen und Bilderbücher heraus.

Dabei avancierten drei Loewe Bücher Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zu echten Kinderbuchklassikern: „Hänschen im Blaubeerenwald“ (1903), „Die Heinzelmännchen“ (1910) und Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“.

Sie wurden im deutschen Sprachraum millionenfach verkauft und in fast alle Sprachen der Erde übersetzt.

Der 2. Weltkrieg bremste Loewes Aufwärtstrend. Ein Bombenangriff vernichtete 1943 das Verlagshaus und legte die Buchproduktion lahm. Nach der Währungsreform mußte der Verlag daher vom neuen Verleger Fritz Carl völlig neu aufgebaut werden.

Der Verlag blieb der bisherigen Linie treu. Er gab Klassikerausgaben heraus. Als erster Erfolg konnten die Krimis von Alfred Weidenmann verbucht werden. Der Band „Gepäckschein 666“ gilt nach Verlagsangaben inzwischen als Jugendkrimi-Klassiker.

Das Fazit

Hier liegt gute und spannende Unterhaltung für Jugendliche vor. Es ist eines der besseren Bücher aus der Fear Street Serie, wobei der Bezug zur der namensgebenden Straße allerdings verlorengegangen ist. Sie kommt überhaupt nicht mehr vor.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar