Raimund Stecker: Georg Hornemann

Autorenwertung
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Georg Hornemann

Lehmbruck Museum (Herausgeber). Gestalten 2012, Gebundene Ausgabe, 200 Seiten, € 44,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Claudia Thümler: Georg Hornemann

Das Buch ist 2012 im -Verlag aus Berlin herausgekommen. Es ist genau 200 Seiten dick.

Ein paar Worte zum Verlag

Auf seiner Startseite im Internet beschreibt sich der Verlag als einen Verlag, der mit „führenden Museen und Institutionen zusammenarbeitet“. Christian Boros und Ute Grosenik sind die Leiter des Verlages. Er veröffentlicht nach eigenen Angaben Bücher und Ausstellungskataloge zur Bildenden Kunst, Architektur, Design, Mode und Fotographie des 20. und 21. Jahrhunderts. Zusammen mit renommierten Herausgebern und Autoren erstellt er auch Anthologien und Künstlermonographien zu aktuellen Fragen von Kunst und Kultur, wie er es selbst formuliert.

Die Inhaltsangabe

Hier liegt ein Ausstellungskatalog vor. Er erscheint aus Anlaß der Ausstellung „Georg Hornemann Objets d`Art Ring zur SKulptur“, die vom 10. Februar bis 11. März 2012 im Lehmbruck-Museum zu sehen ist.

Sehenswert ist allein die Gestaltung des Buchcovers. Die eigentlichen Buchdeckel sind komplett in schwarz gehalten. Auf dem vorderen Buchdeckel prangt oben der Name „Georg Hornemann“, unten das Wort „Distanz“, jeweils in goldenen Buchstaben.

Doch damit nicht genug. Eingehüllt ist das Buch in eine kräftige, feste Schutzhülle aus Papier. Auf der Vorderseite stehen die Namen „Georg Hornemann“ und „LehmbruckMuseum“ oben, auch wieder in goldenen Buchstaben. Darunter ist ein tanzendes Skelett zu sehen. Draufgeklebt? Draufgedruckt? Sicher ist nur: Dieses Motiv ist ein Hingucker und das nicht nur wegen des glänzenden Materials. Das Wort „Distanz“ darunter kann man als Leser leicht überseehen, was auch an der geringen Schriftgröße und dem dunklen Grauton liegt.

Statt einer Inhaltsangabe zeigt die hintere Schutzhülle einen gedruckten Ring, bei dem sich zwei Echsen an der Nase berühren.

Das Buch

Inhaltlich ist der Ausstellungskatalog zweigeteilt.

Da gibt es die weißen Seiten. Sie machen den überwiegenden Teil des Ausstellungskataloges aus. In Form von Zeichnungen und Fotographien werden die Goldschmiedearbeiten Hornemanns vorgestellt. Wie der Titel der Ausstellung es ahnen läßt, sind es künstlerisch hochwertig gestaltete Ringe, die hier gezeigt werden. Tier- und Blumenmotive sind ein bevorzugtes Gestaltungsmerkmal.

Raimund Stecker, der Direktor des Duisburger Hauses, Bazon Brock, Rüdiger Joppien und Sandra Mühlenberend liefern in deutscher und englischer Sprache das kunstwissenschaftliche Begleitmaterial.

Es folgen die schwarzen Seiten. Sie zeigen die Goldschmiedearbeiten, die einen rein künstlerischen Ansatz haben.

Eine Einordnung

Durch meine journalistische Arbeit konnte ich mir die Ausstellung ansehen. Die tagesaktuelle örtliche Presse, aber auch diverse Foren im Internet berichteten darüber.

Der vorliegende Ausstellungskatalog ist merh als Erinnerungsstütze und Begleiter durch diesen Teil der Gesamtausstellung des Lehmbruck-Museums. Selbst wenn ich mir nur die Bilder anschaue und die fachtheoretischen Ausführungen vernachlässige, bekomme ich einen mehr als guten Eindruck von dem hohen Niveau, der künstlerischen Qualität und der handwerklichen Meisterleistung, die die ausgestellen Stücke prägen.

Ein Fazit

Ausstellungskataloge entsprechend nicht immer meinem persönlichen Geschmack. Sie bieten oft viel Geschwafel und wenig Inhalt. Hier bekommt der Betrachter wenigstens was für`s Auge geboten, nämlich hochwertige Kunst adäquat und ansprechend aufbereitet.

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