Raintree: Inferno

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Raintree: Inferno von

Inhalt

Lorna Clay ist eine junge Frau, die sehr viel Glück in Casinos hat, da sie irgendwie ahnt, welche Zahlen kommen oder welcher Automat gleich viel Geld ausschütten wird. Dabei schummelt sie weder noch zählt sie Karten, sondern hat die Zahlen einfach im Gefühl.

Sie verdient damit viel Geld, lebt jedoch weiter bescheiden, möchte nicht auffallen, sondern einfach nur ihren Frieden nach einer sehr schlechten Kindheit, Armut und anderen Problemen. Eines Tages wird der Besitzer eines Casinos in Reno, Dante Raintree, auf ihr unwahrscheinliches Glück aufmerksam und zitiert sie zu sich hoch in sein Büro, um zu erfahren, welchen Trick sie anwendet.

Als sie ins Zimmer kommt, gehen mit einem Schlag alle Kerzen in dem Raum an, die Atmosphäre wird sehr intensiv, sie fürchtet sich. In der nächsten Minute wird ihr schlecht und kalt und kurz darauf geht der Feueralarm los, bevor Dante sie richtig ausfragen kann.

Was sie nicht weiß: Dante ist der König des „Raintree“-Geschlechts, eines Clans mit magischen Kräften – er beispielsweise ist – neben anderen Kräften – der Hüter des Feuers und liebt Feuer und kann es auch beeinflussen. Daher reagiert er bei Ausbruch des Feuers schnell und bringt alle Menschen in Sicherheit.

Anstatt sich jedoch mit Lorna auch in Sicherheit zu bringen, geht er mitten hinein in das brennende Casino und will das Feuer bekämpfen. Doch immer wieder geht es wieder an, was er gar nicht versteht. Da hat er die Idee, Lorna als zusätzliche Kraftquelle zu nutzen, denn er vermutet, dass sie neben der Zahlenkunst über andere Kräfte verfügt.

Und tatsächlich schaffen sie es, das Feuer so zu kontrollieren, dass fast alle Menschen gerettet werden können. Doch Dante ist nicht fertig mit ihr und schafft es, mit mentaler Kontrolle sie dazu zu bringen, mit in sein Haus zu kommen. Er will sich auch davon überzeugen, dass sie nicht zufällig zum Feindes-Geschlecht, den Ansara gehört, aber daneben hat er sich auch in sie verliebt.

Obwohl der Brand von der Polizei als Unfall eingeschätzt wird, häufen sich nun Unfälle, bei denen beide nur knapp mit dem Leben davonkommen. Die Ansara wollen nach 200 Jahren Pause die Raintree auslöschen…

Hintergrundinformation

Dieser Roman ist Teil 1 der „Raintree-Trilogie“, die die Besonderheit hat, dass sie von drei verschiedenen Autorinnen geschrieben wird. Teil 2 (Raintree: Haunted) ist von Linda Winstead Jones und Teil 3 (Raintree: Sanctuary) von Beverly Barton. Sie schließen sich nahtlos an Teil 1 an, sind jedoch auch eigenständige Romane. Die Absprache der drei Autorinnen scheint in der Tat sehr eng gewesen zu sein, da sich alle Teile wirklich wie aus einem „Guß“ lesen – ein interessantes Experiment!

Fazit

Eine nette Lektüre für zwischendurch – ein wenig Spannung, ein wenig Erotik, ein wenig Fantasy, nicht zu oberflächlich, aber auch nicht sehr tiefschürfend. Die Wortgeplänkel zwischen Dante und Lorna sind sehr lesenswert und lustig, aber leider bleibt der Charakter der Lorna sehr flach, wenig überzeugend. Erst auf Seite 170 wird etwas mehr auf ihre Kindheit eingegangen; stünde dies etwas früher im Roman, könnte der Leser besser mit ihr mitfühlen.

Dennoch eine nette Lektüre, empfehlenswert, vor allem wegen des genannten Trilogie-Experiments drei verschiedener Autorinnen.

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