Ralf Heuser: Vom Kaiserberg zur Olympiade

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Vom Kaiserberg zur Olympiade Historische Sportfotographie aus Duisburg

Das Buch ist im Jahre 2000 im Mercator-Verlag aus Duisburg erschienen. Es ist 112 Seiten dick.

Eine Inhaltsangabe

Der MSV Duisburg ist (als Fußballverein) sicherlich der bekannteste Sportverein der Ruhrgebietsstadt. Er kann auf jeden Fall auf eine lange und ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken.

Doch es gibt auch andere Sportarten, die in Duisburg vertreten sind. Kanupolo, Boxen, Rudern, Reiten, Leichtathletik, Hockey und Kanusegeln seien hier beispielhaft genannt.

Über 100 historische Fotos sollen die Geschichte dieser Sportarten in Duisburg von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg beschreiben.

Über den Verlag

Den in Duisburg ansässigen Verlag gibt es seit 1953. Zunächst als „Carl Lange Verlag“ bekannt, wurde er dann 1966 in Mercator-Verlag umbenannt. 1978 kam der „Verlag Fachtechnik“ hinzu. 1989 folgte der „Verlag Puppen & Spielzeug“, 1977 die „Global Doll Society“, 1998 der „Walter Braun Verlag“. Die Regionalgeschichte des Niederrheins und des Ruhrgebiets bilden den inhaltlichen Schwerpunkt des Verlages.

Über den Autoren

Über den Autoren dieses Buches ist mir persönlich nichts bekannt. Er gibt aber an, daß ein Teil der abgebildeten Fotographien aus seiner privaten Sammlung stammen. Der Duisburger Fotograph Hermann Hill (1888 – 1963), das Stadtarchiv Duisburg sowie „ortsansässige Sport- und Heimatvereine sowie sportinteressierte Privatpersonen“ stellen ebenfalls Aufnahmen zur Verfügung.

Über das Buch

Das Buch bietet einen kurzen Einblick in die Duisburger Sportgeschichte. Es kann (und möchte wohl auch nicht) einen Verein besonders vorstellen (oder gar hervorheben). Es möchte auch keinen chronologischen Abriß der kompletten örtlichen Sportgeschichte bieten. Allein schon die Geschichte des Fußballsports in Duisburg würde ja schon mehrere Bände füllen.

Örtlichkeiten wie die Regattabahn, die Sechs-Seen-Platte und das Gebäude des Westdeutschen Fußballverbandes sowie der Flugplatz in Neuenkamp werden in dem Buch kurz vorgestellt.

Es ist nicht weiter verwundertlich, daß ein Kapitel unter Umständen nur 1 Seite (!) umfaßt.

Texte und Bilder ergänzen einander. Daß es sich hier ausschließlich um Schwarzweißfotographien handelt, muß wohl nicht extra verwähnt werden.

Das Fazit

Das Buch bietet einen nostalgischen Rückblick in die Duisburger Sportgeschichte. Literatur über den MSV gibt es ja schon. Wie es um ähnlich bedeutsam Vereine wie Hamborn 07, das Fraußenfußballpendant FCR oder den Handball-Verein OSC Rheinhausen aussieht habe ich nicht nachgeschaut. Trotz der oben schon erwähnten Oberflächlichkeit liegt hier ein hübsches Buch vor.

Welcher Sportler aus Duisburg hat an Olympischen Spielen teilgenommen? Mir fällt da Gabriella Grillo im Reiten ein. Aber das war deutlich nach dem Zweiten Weltkrieg. Ob es auch Sportler vor dem Zweiten Weltkrieg gab, die zu Olympischen Spielen gereist sind, wird hier nicht besonders herausgearbeitet; von daher ist nicht ersichtlich, wie gerechtfertigt der Titel ist.

Der Autor weist hier eher auf das erste Fußball-Länderspiel hin, das in Duisburg stattfand. Duisburg war damals kein gutes Pflaster. Deutschland verlor mit 0:3 gegen Belgien.

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