Random Access Memories

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  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ES LEBE DIE FUNK-ZEIT DER 1970er!

Die Band:

Thomas Bengalter und Guy-Manuel de Homem Christo gründeten 1993 die Band Daft Punk. Bereits mit ihrem ersten Album „Homework“ konnten sie internationale Erfolge feiern. Ihr Sound prägte entscheidend die Housemusik Ende der 90er Jahre. Mit „One More Time“ landeten sie im Jahr 2000 einen Nummer-1-Hit, dem im März 2001 das zweite Album „Discovery“ folgte, das mit einer für einen Housealbum nie dagewesenen Marketingoffensive an die Hörer gebracht wurde. Vier Jahre später erschien das das dritte Album „Human After All“, das für einen Grammy nominiert, jedoch von vielen Fans wegen des Stilwechsels abgelehnt wurde.

Das Album:

Für ihr viertes Album haben sich die beiden französischen House- und Elektronikpioniere jetzt acht Jahre Zeit gelassen. Dafür überraschen sie den Hörer mit einem erneuten Stilwechsel, der nicht bei allen Fans gut ankam. Statt satter House- oder kühler Elektronikklänge stehen diesmal Funk- und Grooveelemente der 1970er Jahre im Vordergrund. Das ist auch kein Wunder, arbeiten Daft Punkt doch mit -Frontman zusammen, dessen Handschrift und dessen Sound den von Daft Punk erheblich beeinflusst hat. Dies aber nicht schlecht. Schon der Vorbote „Get Lucky“ den Daft Punk zusammen mit Pharell Williams interpretieren ist ein echter Dancefloorrenner! Erinnerungen an bekannte -Titel wie „Good Times“ oder „Le Freak“ werden hier wieder lebendig. Und der Refrain „We´re up all night to get lucky“ könnte zur Discohymne dieses Jahres werden.

Ein weiteres Highlight ist das neunminütige „Giorgio By Moroder“, das Daft Punkt zusammen mit der Synthielegende Giorgio Moroder aufgenommen haben. Moroder selbst erzählt zu Beginn des Songs, wie er seinen Sound gefunden hat. Eine starke Nummer, die ohne Sample auskommt.

Geblieben ist der Vocoder, der den Stimmen bei Titeln wie „Give Life Back to Music“ oder „Doin´It Right“ ihre Unverwechselbarkeit gibt. Wer die ersten beiden Alben von Daft Punk mag, wird mit Titeln wie „Within´“, „Game Of Love“ oder „Instant Crush“ sicher ein paar Probleme haben. Jedoch sollte man sich die Zeit nehmen, intensiv in die Titel einzutauchen.

Trackliste:

01 – Give Life Back To Music

02 – The Game Of Love

03 – Giorgio By Moroder

04 – Within

05 – Instant Crush

06 – Lose Yourself to Dance

07 – Touch

08 – Get Lucky

09 – Beyond

10 – Motherboard

11 – Fragments Of Time

12 – Doin´It Right

13 – Contact

 

Fazit:

Daft Punk machen es auf ihrem vierten Album nur einem Personenkreis wirklich Recht – sich selbst. Ob der Hörer mitgeht oder nicht, muss er selbst entscheiden. Mir gefällt das Album sehr gut. Auch wenn ich im Prinzip härtere Töne bevorzuge, fand ich den Sound von Chic oder Earth, Wind And Fire auch sehr gut. Und diesen lassen Daft Punkt wieder aufleben. Die beiden Franzosen schielen nicht auf irgendwelche Trends, sondern machen da Album, dass Ihnen am Herzen lag. Und das ist es, was gute Musik ausmacht. Dann ist es auch egal, ob es sich um Metal, Pop oder Dance handelt. Wenn der Interpret mit Leib und Seele hinter der Musik steht, hat jedes Genre seine Stärken, wie Daft Punk mit „Random Access Memories“ beweisen.

 

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