Rauhnacht – Vorweltschweigen

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Vorweltschweigen

  1. Auf Den Schwingen Der Stürme
  2. Vorweltschweigen
  3. Dem Schicksalsfeld Entgegen
  4. Auf Zur Schlacht
  5. Untersberg
  6. Das Letzte Licht

Rauhnacht, die Black Metal-Band

Rauhnacht ist eine österreichische Black Metal-Band, die 2010 gegründet wurde, zu ihrem Haupteinfluss gehört nach eigenen Aussagen der Norwegische Black Metal, dessen rauhe und melancholische Grundstimmung sie in ihrem Sound einfliessen lassen und mit einer Fülle anderer Elemente ergänzen. So gehören diverse Sagen und Mythen über Waldgeister, Perchten und heidnischen Legenden dazu.

Der Sound der Gruppe kann als sehr episch und schwer bezeichnet werden, im Gegensatz zu vielen Vertretern der High Speed-Variante, spielen Rauhnacht einen sehr getragenen Black Metal, der insbesondere der lyrischen Entfaltung der Stücke sehr viel Raum lässt. Auch unterscheidet sich der Gesang vom üblichen Black Metal-Gekreische, die Stimme des Sängers ist schön rauh und man versteht fast jedes Wort, das er singt.

Vorweltschweigen, das Album

Auf ihrem ersten Album Vorweltschweigen zelebrieren die Mannen einen sehr kraftvollen, epischen Sound, der aus einer anderen Zeit zu stammen scheint, am ehesten noch mit den frühen Burzum-Werken wie Hvis Lyset Tar Oss zu vergleichen, auch wenn Rauhnacht transparenter im Klang sind und vom Einsatz verzerrter Gitarren abgesehen wird .

Schon das Eröffnungsstück „Auf Dem Schwingen Der Stürme“ zieht einen unweigerlich in seinen Bann. Man sieht sich in von Waldgeistern bewohnten und nebelverhangenen Wäldern wieder.

„Vorweltschweigen“ nimmt uns weiter mit auf der Reise, wir werden Augenzeuge geheimnisvoller Perchtentänze. Gegen Ende gibt es sogar noch einen kleinen Insidergag zu vernehmen, verwandelt sich das Stück doch in den berühmten Tanz des Tatzelwurms der befreundeteten Alpine Folk-Gruppe Sturmpercht.

„Dem Schicksal Entgegen“ klingt mit seinem schleppenden Drumparts und den melancholischen Keyboardsounds sehr episch und schwer und nimmt mit einer klaren Gitarrenmelodie gegen Ende einen versöhnlichen Ausgang.

Bei „Auf Zur Schlacht“ geht es etwas schneller zur Sache, was man bei so einem Titel auch erwarten dürfte, man hat wirklich das Gefühl, mitten in einer großen Schlacht zu sein, und über allem schwebt ein Hauch von Pathos.

„Untersberg“ ist eine Hommage an eine alte historische Gestalt, Kaiser Karl dem Großen, in dem sich so eine Sehnsucht vergangener Tage ausbreitet.

Mit „Das Letzte Licht“ verabschieden sich Rauhnacht sehr episch und schwermütig. Ein gelungener Abschluss eines großen Albums.

Fazit

Rauhnacht ist es gelungen, den Black Metal sehr unverbraucht klingen zu lassen, die epischen Songs verbreiten eine besonders intensive Atmosphäre. Man fühlt sich wirklich in eine mystische Welt voller Waldgeister entführt. Auch die kleinen Anspielungen auf die befreundeten Kollegen von Sturmpercht haben eine Erwähnung verdient. Das Album ist für alle zu empfehlen, die auf guten epischen Black Metal stehen.

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