Real Fine Place

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GUTES COUNTRYALBUM!

Die Sängerin:

wurde in Missouri geboren und begann bereits mit vier Jahren zu musizieren. Mit sechzehn stand sie jeden Abend auf der Bühne einer lokalen Tanzhalle. 1991 der Umzug nach Nashville, wo sie ihren Mann Craig Schelske kennenlernte. Mit ihm gründete sie eine Countryband und unternahm ausgedehnte Tourneen. So wurde der Songwriter Harlan Howard auf sie aufmerksam und verschaffte ihr einen Plattenvertrag. 1997 erschien das erste Album. Mit dem zweiten Album „No Place That Far“ gelang der Durchbruch in der Countyszene. Seitdem zählt sie zu den bekanntesten Sängerinnen dieser Musik und arbeitete mit Größen wie Vince Gill, Martina McBride oder Jamie O´Hara zusammen.

Das Album:

Nach dem mit Platin ausgezeichnetem Album „Restless“ im Jahr 2003 ließ sich Sara Evans zwei Jahre Zeit, um einen Nachfolger einzuspielen. Inzwischen zählte sie zu den Stars der Countrymusic und dementsprechend groß waren die Erwartungen an das neue Album. Aber Sara Evans wurde diesen Erwartungen gerecht und lieferte das ab, was Countryfans erwarten und freuen wird.

Bereits die erste Nummer „Coalmine“ ist Country pur. In diese Richtung gehen auch „Cheatin´“ oder „New Home Town“, die mal ruhiger, mal rockiger klingen. Doch Sara Evans kann mehr. Schon der zweite Song „A Real Fine Place To Start“ zeigt, dass die hübsche und stimmgewaltige Sängerin gerne auch in anderen Genres wildert. Der Song ist moderner Country-Rock, den sie auf späteren Alben weiter perfektioniert hat. Mit „Roll Me Back In Time“ gibt es auf dem Album weiterhin eine Nummer, die Sheryl Crow geschrieben hat und die Sara Evans auch in deren Stil singt.

Überhaupt ist Miss Evans stimmlich wieder überragend. Gänsehautballaden wie „You´ll Always Be My Baby“ oder „These Four Walls“ interpretiert sie ebenso glaubwürdig, wie schnelle Nummern wie „Coalmine“ oder „Missing Missouri“. Recht außergewöhnlich ist der „Bible Song“, der von der Instrumentalisierung sicher das Highlight des Albums ist, auch wenn die Hallelujah-Passagen am Ende ein wenig nerven.

Trackliste:

01 – Coalmine

02 – A Real Fine Place To Start

03 – Cheatin´

04 – New Hometown

05 – You´ll Always Be My Baby

06 – Supernatural

07 – Roll Me Back In Time

08 – The Secrets That We Keep

09 – Bible Song

10 – Tell Me

11 – Missing Missouri

12 – Momma´s Night Out

13 – These Four Walls

 

Fazit:

„Real Fine Place“ ist ein gutes Countryalbum geworden, das Anhänger dieser Musik schwer begeistern wird. Wer nur leichte Berührungspunkte mit der amerikanischen Volksmusik hat, ist mit den neueren Alben von Sara Evans sicher etwas besser bedient, da hier die poppigen und rockigen Anleihen deutlich stärker vorhanden sind. Über jeden Zweifel erhalten ist das stimmliche Volumen der Sängerin, das sie auch auf diesem Album wieder eindrucksvoll unter Beweis stellt.

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