Red Geller: Der Jenseits-Express

Autorenwertung
  • Story
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  • Unterhaltung
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  • Abenteuer
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  • Lesbarkeit
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Der Jenseits-Express; Hannover 1988; 142 Seiten; ISBN: 3-8144-1707-0

Dr. Peter Ritter und sein Diener Alfred werden in der Schweiz entführt. Unbekannte deponieren gleichzeitig eine Bombe im Schloß der Ritters, das bekanntlich in der Nähe der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf liegt. Um seinen Vater und Alfred auszulösen, muß Randy Ritter, der Sohn von Dr. Peter Ritter, in die Schweiz reisen und dort geheimes Material seines Vaters übergeben. Im Zug macht er die Bekanntschaft von Susanne Nolle. Sie ist ein sehr nettes Mädchen. Ganz im Gegensatz zum „Totengräber“.

Über die Jugendbuchserie

Das Schloß-Trio ist eine zwanzigteilige Jugendbuchserie, die Helmut Rellergerd unter dem Pseudonym Red Geller zwischen 1988 und 1991 für Pelikan schrieb. Die ersten zehn Bücher wurden auch als Hörspiele veröffentlicht. Hier liegt deren Nummer 7 vor. Auch wenn es im Buch nicht erwähnt wird, ist dieser Titel doch der Auftakt zu einer aufeinander aufbauenden Doppelnummer. Dies ist schon ein objektiver Mangel. Für den unbefangenen Leser wird erst am Ende klar, daß es eine Fortsetzung geben wird. Keine Werbung weist aber darauf hin, wie der Fortsetzungsroman heißt und wann, wie und wo er erhältlich sein wird. „Geheimplan Lemuria“ heißt dieser 2. Teil der Geschichte. Beide Geschichten sind auch als Hörspiel erhältlich; wer möchte, kann in YouTube (Stand: 4. Februar 2013) einen kurzen Ausschnitt davon hören.

Über den Autoren

Helmut Rellergerd wurde am 25. Januar 1945 in Altena-Dahle, Sauerland geboren. Er rief unter dem Pseudonym Jason Dark die Romanfigur Geisterjäger John Sinclair ins Leben. Er gilt als einer der meistgelesenen Autoren seiner Sparte. Rellergerd erfand die Romanserien Professor Zamorra und Damona King. Unter dem Pseudonym Red Geller schrieb er die Jugendbuchserie Das Schloß-Trio. Die Abenteuer von John Sinclair erscheinen im Bastei-Lübbe-Verlag in Heft- und Taschenbuchform und entwickelten sich ab den 1970er Jahren zur erfolgreichsten deutschen Gruselserie.

Die Buchbesprechung

Das Buch biete gute Unterhaltung für Kinder und Jugendliche. Die Charaktere sind hier allerdings ein wenig platt beschrieben. So weiß man beispielsweise beim Totengräber schon anhand der plumpen Beschreibung seines Äußeren, daß es sich bei ihm um einen Fiesling handelt. Mit Susanne Nolle tritt dagegen eine sympathische Figur an Randys Seite.

Wer das Schloß-Trio mag, wird bestimmt auch diese Geschichte interessant und lesenswert finden. Sie hat allerdings auch ihre Schwächen. Die drei Jugendlichen schlittern ziemlich plötzlich in die Geschichte. Die Handlung ist im Grunde auf zwei Schauplätze konzentriert, nämlich das Schloß der Ritters sowie den Zug, mit dem Randy reist. Die Zahl der Personen ist – von den schon bekannten Hauptfiguren abgesehen – doch sehr überschaubar.

Die Spannung wird an vielen Stellen eher künstlich erzeugt. So werden die Sorgen, die sich Turbo, Ela und Marion Ritter um Randy machen, als er im Zug unterwegs ist, doch zu überdeutlich dargestellt. Die Handlung lebt nicht wirklich aus sich selbst heraus.

Das Fazit
Es gibt durchaus Episoden aus der Reihe, die wesentlich besser geschrieben sind.

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