Rest in Pieces

Autorenwertung
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  • Zeichnungen
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  • Kreativität
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  • Gesamt
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Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Rest in Pieces von

Harry (Mary Minor Haristeen) ist eine junge, frisch geschiedene Frau, die als Postbeamtin in dem kleinen Dorf Crozet (Virginia) arbeitet, deren Lebensmittelpunkt jedoch ihre Farm – die sie nur mit Mühe unterhalten kann – und ihre Tiere, allen voran ihre Katze Mrs. Murphy und ihr Hund Tee Tucker sind. Beide Tiere verfügen über großen Verstand und Intuition und sie verstehen die Unterhaltungen der Menschen. Sie unterhalten sich untereinander, was  die Autorin in Form von wörtlicher Rede, die jedoch nur die Tiere verstehen, widergibt.

Im Postamt arbeitet sie gemeinsam mit der Witwe ihres Vorgängers, einer liebenswert-schrulligen alten Dame, Mrs. George Hogendobber. Das Postamt, wie in vielen Dörfer, der Dreh- und Angelpunkt für Klatsch und Tratsch. Ganz frisch in das Dorf gezogen ist nun Blair Bainbridge, ein männliches wohlhabendes Fotomodell, der Ruhe und Abgeschiedenheit von seinem anstrengenden Jet-Set-Beruf sucht, da er eigentlich sehr bodenständig ist. Er hat die Farm neben Harry gekauft, und die beiden freunden sich schnell an. Dies gefällt ihrem Exmann, einem begnadeten Veterinärmediziner, überhaupt nicht, denn er würde gern seine Exfrau zurückgewinnen.

Als plötzlich auf einer lokalen Feier in einem zum Wettbewerb ausgestellten Riesenkürbis Leichenteile (daher der Romantitel „Rest in Pieces“) auftauchen, fragt sich die kleine Gemeinde natürlich wer der Mörder gewesen sein könnte, und da sind neue Mitbürger natürlich schnell im Verdacht. Der Tote kann jedoch nicht identifiziert werden, aber Harrys Tiere, die natürlich wissen, daß es sich bei dem Mörder nicht um Blair handelt, verfolgen eine Spur und bringen sich und ihr Frauchen in Gefahr, denn der Mörder treibt weiter sein Unwesen.

Fazit

„Rest in Pieces“ ist der zweite Band aus der Reihe der Autorin um „Mrs. Murphy“; die Romane leben vor allem von den Dialogen der vorwitzigen Tiere, die alles besser wissen und sich permanent fragen, warum Menschen so sonderbar sind, das Offensichtliche nicht verstehen/riechen/hören, und warum sie sich das Leben so schwer machen.  Auf den zweiten Blick fällt dem Leser jedoch die unglaubliche Wortvielfalt und die gehobene Sprache der Autorin auf. Es ist kein plattes Englisch, sondern es werden Fachwörter der jeweiligen Bereiche (Farm, Pferdezucht usw.) verwendet und Synonyme der verschiedenen Wörter, um Wiederholungen zu vermeiden. In dieser Hinsicht hebt sich der Schreibstil der Autorin sehr wohltuend von anderen Krimiautoren ab. Rita Mae Brown verarbeitet in der Figur der Mrs. Murphy zudem ihre eigenen Erfahrungen und ihre Liebe zu ihrer eigenen Katze. Dies geht soweit, dass ihre eigene Katze Sneaky Pie Brown offiziell als Co-Autorin auf dem Buchcover dieser Reihe genannt ist! Eigenwillig, aber erfrischend anders!

 

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