Return To Eden

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimmen
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Return to Eden

Timo Tolkki'S Avalon. Frontiers Records S.R.l. (Soulfood) 2019, Audio CD, € 10,42

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DER STEINIGE WEG ZURÜCK NACH EDEN!

Die Band:

Der finnische Gitarrist und Songwriter war Gründer und Songwriter der Band Stratovarius, die er im Jahr 2005 verließ. Als Gastmusiker war er auf „Vain Glory Opera“ von Edguy und vor allem auf den ersten beiden -Alben „The Metal Opera Part 1 und 2“ zu hören. Neben seiner Arbeit als Produzent (u.a. für Amorphis) hatte er in den letzten Jahren vor allem mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Das Album:

Fünf Jahre hat sich der finnische Songwriter und Gitarrist Timo Tolkki Zeit genommen, um erneut eine Schar illustrer Musik um sich zu sammeln und das dritte Album seines Projektes Avalon einzuspielen. Ein Projekt, das in dem Gewässer fischt, in dem auch und seine All-Star-Band Avantasia beheimatet sind. Mit dem ersten Longplayer „“ gelang seinerzeit ein Werk, dass die an ihn gestellten Erwartungen erfüllt hat, die man als Hörer von Avantasia haben kann. So war ich gespannt, ob die Rückkehr nach Eden eine glorreiche sein würde. 

Dem obligatorischen Intro („Enighten“) folgt mit „Promises“ ein wuchtiger Opener, der von Frontmann bravourös geprägt ist und viel Lust auf die kommenden Minuten macht. Leider können Timo Tolkki und seine kleine All-Star-Combo dem großen Bruder nicht wirklich das Wasser abgraben. Vereinzelte Perlen wie „Now And Forever“ oder das orientalisch angehauchte „We Are The Ones“ machen Spaß und ragen aus dem ansonsten eher durchschnittlichen Songwriting heraus. 

Dabei ist „Return To Eden“ kein schlechtes Album. Doch in der Breite liefert es zu viel Masse, die zwar recht gefällig klingt und mit den Stimmen von Zachary Stevens oder Marieangela Demurtas gut besetzt ist, das aber ebenso schnell vergessen ist, wie man es gehört hat. Nachhaltigkeit, Abwechslung oder überraschende Momente sind ebenfalls spärlich gesät, wie die Portion Kitsch und Pathos, die ein solches Album braucht, um den Hörer wirklich zu begeistern. 

Trackliste: 

01 – Enighten

02 – Promises

03 – Return To Eden

04 – Hear My Call

05 – Now And Forever

06 – Miles Away

07 – Limits

08 – We Are The Ones

09 – Godsend

10 – Give Me Hope

11 – Wasted Dreams

12 – Guiding Star

Fazit:

Nach dem passablen Auftakt seinerzeit, konnte mich das dritte Album von Timo Tolkkis Avalon nicht ganz überzeugen. „Return To Eden“ hat durchaus seine guten Momente, ist aber in der Summe zu durchschnittliche. Herausragende oder gar epische Tracks mit Stimmen- und Tempowechsel sucht man hier vergebens. Sehr positiv sind Todd Michael Hall und Zachary Stevens, die ihr Können einbringen und dem Album damit über die Durchschnittsbewertung helfen. 

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