Rezension.org - "Wilddiebe und Kritiker kennen keine Schonzeit"
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‘Freizeit’

Enthologie 12 – Enten im All

Enthologien 12 – Enten im All: Donaldchens Mondfahrt

Nur im Weltraum Fliegen ist schöner
Das Schönste an den bunten Comicgeschichten aus Entenhausen ist sicherlich die Fähigkeit im Rahmen einer durchaus biologischen (na gut: entologisch) Grundannahme die Gesetze der Naturwissenschaften außer Kraft zu setzen. Mal abgesehen davon, dass unsere Helden und Schurken zumeist unbeschadet von Dächern stürzen oder in haarsträubende Unfälle verwickelt sein können, ist der große Clou doch die Erforschung fremder Welten. Eine so interessante und faszinierende Aussicht, die auch den modernen Menschen zu abenteuerlichen Touren bewegt hat, aber mehr als dick eingepackt auf dem Mond und per Roboter zum Mars ist hier noch nicht gewesen. Ganz anders die tollen Tiere von Disney: Willkommen im All, der nächste Glücksgriff der famosen -Reihe wartet auf alle Fans!

Der Maikäfer Herr Sumsemann flog 1912 erstmalig Richtung Erdtrabant, eines der schönsten und aufregendsten Kindermärchen war und ist Peterchens Mondfahrt; ohne falsche Bescheidenheit lautet der Untertitel dieses Bandes nun Donaldchens Mondfahrt, wobei das eigentlich völlig untertrieben ist. Denn der Mond wird in den hier versammelten dreizehn Geschichten nur einmal besucht, und das in Person von Micky Maus unter Anleitung des verrückten Professor Zweibeins. Ansonsten geht es weit über unser Sonnensystem hinaus, sogar andere Galaxien können besucht werden – das Faszinierende wird offenbart und die von manchen allzu geozentrischen Wissenschaftlern vorsichtig formulierte These, dass es woanders noch Leben geben könnte wird berechtigterweise einfach so über den Haufen geworfen.

Und es ist immer so herrlich unkompliziert, so atemberaubend schnell. Onkel Dagobert wittert fremde Beute, Daniel Düsentrieb wird engagiert und baut ein futuristisches Raumobjekt und Donald darf steuern, schon geht’s ab ins All; manchmal macht’s der Neffe ganz alleine wie in den Geschichten Die Killerkröten von Kroarx und Raumheld wieder Willen oder sie machen sich familiär auf den Weg, wie in der herrlich komischen Segelregatta im Weltraum. Klaas Klever und sein Erzrivale duellieren sich mal so nebenbei im Raum der Schwerelosigkeit.
Überhaupt schwerelos.

Ganz ohne Gewicht und ohne Erdanziehungskraft kommen die interessantesten Wesen, die absonderlichsten Verhaltensweisen, die lustigsten Einfälle zum Tragen. Aber die sympathischen oder eher abstoßenden Charakterwerte, die uns im alltäglichen Leben begegnen, dürfen natürlich auf fremden Planeten nicht fehlen, wie Micky und Goofy auf dem Planet der Diebe erfahren dürfen oder eher müssen. Und auch Gamma sollte logischerweise vertreten sein, leider nur in dem einseitigen Teaser zum Abschluss dieses Bandes.
Ein bisschen was für die Fans zur Aufteilung.

Von 1988 bis 2003 geht der Reigen der Geschichten, eine gut abgehangenes, aber dennoch frisches (wie man an den Zeichnungen erkennen kann) Potpourri. Wie immer stammen die Storys größtenteils aus italienischer Feder und sind vorher schon einmal in Lustigen Taschenbüchern, Jumbo Comics oder Donald Duck veröffentlicht worden. Die herausragendste Geschichte, einem Fantasyepos gleichkommend, ist die sehr aufwendig gezeichnete und mit einem tiefen Plot versehende Geschichte vom fremden Planeten Krobis. Micky und Goofy in Der schwarze Kristall.

Fazit

Wieder einmal werden die Fans der Enthologie-Serie glücklich gemacht. Im Hardcover-Buchformat wartet eine herrliche Kollektion auf alle Erforscher fremder Welten. So unkompliziert, einfach und billig kommt ihr nie mehr dahin. Es sei denn, wir träumen. Die beste Inspiration dafür ist diese Literatur.

Handbuch Schmuck- und Edelsteine

Handbuch Schmuck- und Edelsteine: Beurteilung und Verwendung, Farbe und Form, Schliff und Fassung
von Judith Crowe (Autor), (Autor)

Autoren

Judith Crowe ist eine Juwelierin und Edelstein-Händlerin. Sie ist im Handelsregister als Designer und Schmuckhersteller eingetragen, nicht als Edelstein-Händlerin, daher hat sieht sie andere Händlereine aus einer andere Perspektive. Sie versteht den Verarbeitungsprozess des Schmuck-Designs und ist immer auf der Suche nach neuen Wegen der Verwendung von Steinen. Sie bleibt nicht and den traditionellen Möglichkeiten haften.

Cally Oldershaw ist eine Mineralogin und wissenschaftliche Ausbildnerin. Sie ist Autorin mehrerer weit verbreiteter Bücher über Edelsteine. Oldershaw ist Vertreterin der Geologischen Gesellschaft von London und arbeitet als Prüferin für die “Gemmological Association of Great Britain”.

Inhalt

Es ist ein Handbuch entstanden, das die qualitative Beurteilung, Verwendung und die typischen Eigenschaften von Schmuck- und Edelsteinen beschreibt.
Der Hauptteil des Buches erörtert die Steingruppen und ihre Varitäten. Es finden sich hierbei ausführliche Erklärungen und informative Hinweise, was die Qualität des Buches ausmacht. Zur Steinbestimmung ist das Buch nur teilweise geeignet. Die Fotos zeigen zwar die typische Form und Farbe der Steine, sind jedoch in der technischen Qualität machmal unzureichend. Es ist ebenfalls ein Kapitel über Perlen enthalten.
Im letzten Teil wird auf die Gestaltung von Schmuck und dabei die Verwendung der gerade beschriebenen Steine eingegangen. Für Professionelle Schmuckdesigner ist dieser Teil wahrscheinlich überflüssig, da diese eher ihre eigenen Ideen umsetzten wollen, aber vielleicht findet man die eine oder andere Anregung.
Am Ende befindet sich ein umfangreiches Glossar, das alle wichtigen Fachbegriffe erklärt.

Zielgruppe

Mit dem Werk sollen Goldschmiede, Juweliere, Sammler und Schmuckdesigner angesprochen werden. Es will eine Brücke zwischen professionell mit Schuck tätigen und interessierten Laien schaffen. Die Idee dahinter ist sicher zu würdigen, die Umsetzung allerdings schwierig und nicht ganz gelungen. Für Professionelle gibt es nicht viel Neues zu entdecken, die Sachinformationen bleiben dafür zu oberflächlich. Für Laien hingegen wurden die physikalischen Grundlagen nicht ausreichend erläutert, sondern für das Grundverständnis vorausgesetzt. Manche Eigenschaften der Steine wurden wiederum sehr ausfühlich erläutert.
Es dient nicht nur als Nachschlagewerk, sondern ist ein umfassender Leitfaden zur Identifizierung, zum Kauf, zur Verwendung und zur Pflege einer breiten Palette von Schmuck- und Edelsteinen.

Fazit

Alles in allem liegt ein schönes Buch zum Thema “Schmuck- und Edelsteine” vor. Es muss mit den oben genannten Einschränkungen bewertet werden. Es ist jedoch ein Buch, das man gern zur Hand nimmt und zu Rate zieht und das nicht zuletzt wegen des schönen sehr gelungenen Layouts. Es macht Spaß, darin zu blättern, Neues zu entdecken oder es zum schnellen Nachschlagen zu nutzen.

Rudolf Knubel

– Essen (Herausgeberin): Rudolf Knubel Works on paper 1971 – 2004 Essays Klaus Herding & Thomas Zaumschirm

Das Buch ist Band 11 der Schriftenreihe des Inistituts für Kunst- und Designwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Dabei ist der vermeintlich lange Titel Programm und Inhaltsangabe zugleich.

Das Buch zeigt Papierarbeiten des in Essen wohnenden Künstlers. Fotos gehören genauso dazu wie Malerei.

Texte, Essays von Herding und Zaunschirm kommen in deutscher, englischer und französischer Sprache hinzu. Sie befassen sich intensiv auf kunstwissenschaftliche Art und Weise mit Knubel. Von populärwissenschaftlicher Annäherung ist hier also nichts zu sehen. Der Leser sollte dementsprechend ein Verständnis für kunstbezogene fachwissenschaftliche Ausdrucksweise haben, um sich diesen Texten zu nähern. Viele Ausstellungskataloge haben den Nachteil, daß sie viel Geschwätz bieten und der Leser den Eindruck hat, der Autor mußte sich etwas aus den Findern saugen, um überhaupt etwas über den Künstler sagen zu können. Dies ist hier nicht der Fall. Die Aussagen sind zwar einerseits sehr persönlich, aber auch sachlich begründet. Was einerseits für den Leser anstrengend ist, weil er sich sehr konzentrieren muß, andererseits aber auch den Vorteil bietet, daß sie eine Auseinandersetzung mit dem Künstler bieten und eine Einladung zu einer weiteren Beschäftigung mit dem Künstler (z. B. in Form von Ausstellungsbesuchen) bietet.

Der Künstler

Knubel ist Jahrgang 1938. Nach seiner Ausbildung an der Universität Tübingen und der Akademie der Schönen Künste in Berlin arbeitete er von 1971 bis 2004 als Professor für Gestaltung und Kunsterziehung an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen, die ja inzwischen zur Universität Duisburg-Essen gehört.  Seine Arbeiten sind beispielsweise in den Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz und The Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen.

Der Verlag

Den Essener Verlag gibt es seit dem Jahre 1983 und gehört seit 2007 zur WAZ-Mediengruppe.

Klartext steht für  Sachbücher (darunter Ratgeber, Freizeitführer, Sport- und Fotobände) und wissenschaftliche Fachbücher (u.a. Monografien, Sammelbände und Tagungsbände). Der Verlag hat über 2.500 Titel im Programm, von denen ca. 1.100 lieferbar sind. Die jährliche Produktion liegt bei etwa 150 Titeln.

Im Sachbuchbereich liegt der Schwerpunkt auf regionalen Titeln zum Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen. Im Bereich Wissenschaft konzentriert sich das Programm auf Geschichte (mit Schwerpunkten auf regionaler, neuerer und Zeitgeschichte) und Kulturwissenschaften.

Im Klartext Verlag erscheinen verschiedene populäre und wissenschaftliche Zeitschriften zu den Themen Kulturwissenschaft (kultuRRevolution – Zeitschrift für angewandte Diskurstheorie), Bildung (Wege der Weiterbildung), Industriekultur, Architektur und Denkmalpflege (Denkmalpflege im Rheinland; Industriekultur – Zeitschrift für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial,- Umwelt- und Technikgeschichte) sowie regionale und allgemeine Geschichte (Forum Geschichtskultur Ruhr; Geschichte im Westen; Heimat Dortmund; WerkstattGeschichte). Außerdem vertreibt der Klartext Verlag das nordrhein-westfälische Kulturmagazin K.West.

Seit 2010 produziert und vertreibt der Klartext Verlag Artikel mit regionaltypischen Bezügen, u.a. Postkarten, Magnete und Tassen. Der Schwerpunkt liegt dabei nach eigenen Angaben auf Geschenkartikeln.

Das Fazit

Knubel ist durchaus ein interessanter Künstler. Wer ihn kennenlernen möchte und einen Einstieg sucht, sollte durchaus zu diesem Buch greifen.

Bonbons und Karamell selbst gemacht

Bonbons und Karamell selbst gemacht
von Hege Marie Köster (Autor)

Autor

Hege Marie Köster ist Norwegerin, verheiratet und Mutter von 2 Kindern.
Sie hat den Beruf der Köchin erlernt. Hege Marie Köster arbeitet zur Zeit als kochende Redakteurin und Foodstylistin in der Versuchsküche vom Magazin „Essen und Trinken“ aus dem Verlagshaus Gruner und Jahr. Ihre Leidenschaft sind Kuchen und Desserts, die sie während ihrer Zeit im Ocean Reef Club in Florida entwickelte. Dort wurde sie Souschefin der Patisserie. Seitdem hat sie immer im Bereich Süßigkeiten, Patisserie und Desserts gearbeitet.

Selbst ist der Mann (und die Frau)

Süßigkeiten, wie Bonbons, Karamell, Lutscher, Toffees oder andere selbst herzustellen ist gar nicht so schwer. Zumindest nicht mit diesem Buch. Die Rezepte sind alle sehr einfach gehalten. So eignet sich das Buch besonders für Einsteiger und Anfänger in der Küche der Bonbonherstellung. Ein Rezept ist nie länger als eine Seite und beinhaltet höchstens fünf verschiedene Etappen. Auch die Zutaten sind nicht sehr ausgefallen und alle einfach zu beschaffen. Mit dem Grundrezept lassen sich schon viele verschiedene Variationen ausprobieren. So gibt es auch reichlich Ideen für ein selbstgemachtes Mitbringsel oder kleines Geschenk für Freunde und Verwandte. Schön an dem Buch ist, dass die einfachen Rezepte sich schnell ausprobieren lassen, beim Zubereiten Spaß bringen und der erste Erfolg nicht lange auf sich warten lässt.

Nichts für Spezialisten

Allerdings wird für etwas außergewöhnlichere Varianten unter den Süßwaren auch auf vorgefertigte Artikel, wie Brausepulver oder Kaubonbons zurückgegriffen, um die Herstellung zu vereinfachen. Wer also schon zu den Fortgeschrittenen zählt oder sich in der Süßwarenzubereitung spezialisieren will, wird bei den meisten Rezepten enttäuscht sein.

Buch und Thermometer im Set

Wichtig bei der Herstellung der Zuckermasse ist die recht hohe Temperatur, die für’s gute Gelingen keine große Variationsbreite zuläßt. Daher erscheint das dem Buch beiligende hochwertige Zuckerthermometer sehr nützlich. Es ist mit einem Plastikgriff ausgestattet, damit man sich keine Verbrennungen zuzieht und einem Clip zum einhängen am Topf. Die Skala, die von 20 bis 200°C reicht ermöglicht somit die Anwendung bei allen im Buch vorgestellten Rezepten.

Fazit

Das Buch ist wirklich etwas für Schleckermäulchen, die noch dazu gern in der Küche experimentieren. Wer stellt schon seine eigenen Bonbons her? – Das ist mal eine ganz besondere Herausforderung, die mittels des Buches aber durchaus gemeistert werden kann. Dazu muss man weder Chefkoch sein oder sonstige großartige Begabungen haben. Alles wird ziemlich einfach erklärt und lässt sich gut nachahmen. Dem gelingen der kleinen Süßigkeiten steht also nichts mehr im Wege. Eventuell entdeckt man sogar dabei ein neues Hobby.

Adel Inside

Adel Inside: Hinter den Kulissen der Herrscherhäuser von Lisbeth Bischoff

Autor
Lisbeth Bischoff wurde an einem Jahrestag der Ermordung Kaiserin Sisis am 10. September in Vorarlberg in Österreich geboren. Sie ist als Journalistin seit 1972 beim ORF tätig. Seit 1985 hat sie sich auf die Gesellschaftsberichterstattung für den ORF, zuerst im Landesstudio Vorarlberg, ab 1988 in Wien im Rahmen der Sendung “Seitenblicke”, seit 1999 auch für die ORF-Sendung “Willkommen Österreich” spezialisiert. 1997 gründete sie ihre eigene Filmproduktion. Ihr Steckenpferd ist die Berichterstattung über die Königshäuser in der ganzen Welt. Lisbeth Bischoff publizierte in verschiedenen Zeitschriften, unter anderem auch in der Bunten und in Gala.
Sie ist den wahren Fans der Adelshäuser sicher auch schon aus einen der zahlreichen royalen „Traumhochzeiten“ die im ORF ausgestrahlt wurden durch ihre Berichterstattung bekannt. Als Society-Spezialistin für Royales ist Lisbeth Bischoff vielen Leuten sehr nahe gekommen.

Inhalt
Die Expertin bringt nicht nur Fakten, Zahlen und Hintergründe, sondern auch die Geheimnisse der europätischen Aristokratie zu Tage.

Die ursprüngliche Macht der Kaiser, Könige, Fürsten und Prinzen ist heute weit weniger von Bedeutung. Jedoch setzen sich ihr Alltag, ihre Lebensgewohnheiten und Festlichkeiten in der faszinierenden Tradition von damals bis heute fort. Lisbeth Bischoff berichtet über den Zeitenwandel, die neuen Generationen. Sie gewährt und dabei Einblicke in die Bräuche und Zeremonien, führt uns die einzigartigen Hochzeitskleider, Galaroben und Accessoires vor.

Lisbeth Bischoff spricht die immer wieder auftretenden Themen der europäischen Herrschaftshäuser an, deren Bewohner auf der Suche nach Glück, dem Streben nach Unvergänglichkeit und dem Fortbestand der Dynastie sind.

Sie porträtiert die Prinzessinnen und Prinzen, schreibt über ihre Erfolge und Misserfolge. Sie berichtet von aktuellen Ereignissen und stellt das zum Verständnis nötige Hintergrundwissen dem Leser zur Verfügung. Sie kann als Expertin auf dem Gebiet der Adligen bezeichnet werden und lässt uns teilhaben an der fast irreellen Welt hinter den Mauern der Königshäuser.

Layout
Das Buch ist reich und fast durchgehend bunt bebildert. Denn gerade in dieser Materie können Bilder mehr als tausend Worte zum Ausdruck bringen.

Fazit
Themen, die Illustriertenleser interessieren, werden kompetent durch tiefgründiges Hintergrundwissen aufgearbeitet. Neben Details von Brautkleidern, ihrer Anfertigung und Herkunft erfahren wir auch über anderes im königlichen Leben, etwa Staatsbesuche, über Damen als Stilikonen oder eben auch Begräbnisse, die natürlich nicht umgangen werden können. Und abschließend gibt es eine Vorschau auf die Königinnen von morgen und übermorgen. Die Insider des Adels erwarten solche in Schweden, Belgien, Holland, Norwegen, Spanien, falls die Monarchien an sich so lange überleben. Das alles ist jedoch gut recherchiert, analysiert und kompakt formuliert – kein Vergleich mit den sensationstendierenden Informationen der Regenbogenpresse.

Karibik

Karibik () von Christian Heeb und Roland F. Karl

Autor
Der Autor der Reisebeschreibung, Christian Heeb, wurde 1962 geboren. Er zählt mit zu den erfolgreichsten Reisefotografen der Welt. Bedeutende Zeitschriften auf diesem Gebiet wie »Abenteuer & Reisen«, »Animan« und »Grands Reportages« veröffentlichen von ihm Fotos und Bildreportagen. Er hat inzwischen über 90 Bücher und unzählige Kalender bebildert. Christian Heeb lebt zeitweise in den USA und in St. Gallen (Schweiz). In Deutschland vertritt ihn die Agentur laif in Köln. Seine Fotos werden jedoch nicht nur hierzulande sondern weltweit veröffentlicht und sind in Ausstellungen zu sehen.

Der Co-Autor Roland F. Karl ist seit 30 Jahren als freier Autor und Fotograf für Reisereportagen bekannt. Er schreibt für verschiedene Magazine und Zeitungen, zum Beispiel »Die Zeit«, »Stern«, »FAZ« sowie das »Handelsblatt«. Außerdem sind seinen Texte und Bilder in zahlreichen Büchern zu finden.

Aufbau
Es handelt sich um einen Bildband, der die Karibik vor allem aus der Sicht des Touristen zeigt, um ihn auf den Urlaub einzustimmen.

Inhalt
Die ganze Schönheit der Karibik kommt in diesem Bildband zu Tage. Die Fotos zeigen die traumhaften Strände mit weißer Sand, türkisblauem Wasser und Palmen.
Die Karibik ist eine Region, die das karibische Meer und die dort gelegenenen 70 größeren und unzähligen kleineren Inseln des westindischen Archipels umfassen. Der Reiseführer lässt bei den Lesern die Faszination für die Schönheiten der tropischen Natur, den dort lebenen Menschen und ihrer Kulturen entstehen. Circa 240 Bilder zeichnen uns ein Bild der Karibik in all ihren Facetten, von den Naturwundern in größter Artenvielfalt und den Menschen unterschiedlichster Herkunft .

Die sechs Specials berichten über ausgewählte Besonderheiten, die mit der Karibik verbunden sind. Einerseits werden die karibischen Klänge hervorgehoben, die einen herrlichen Vorgeschmack auf einen erholsamen, exotischen Urlaub geben. Ein anderes Special trägt Informationen über den Entdecker Christoph Kolumbus zusammen, der dort 1492 im Auftrag der spanischen Krone an Land ging und nach Gold und anderen Reichtümern suchte. Ein weiteres Thema sind erfrischende Cocktails und der Karneval, der schweißtreibend, ohrenbetäubend und vor allem an keine bestimmte Jahreszeit gebunden ist. Eine der vielen karibischen Inseln feiert immer, manche gleich mehrmals im Jahr. Außerdem wird eine Reise mit dem Postschiff durch die Grenadinen beschrieben und darüber berichtet, wo die Reichen Urlaub machen.

Layout
Die Fotos sind durchaus gelungen und zeigen die Inseln von ihrer schönsten Seite. Schon der Einband zeigt die Karibik, wie man sie sich vorstellt mit weißem sauberen Sand, türkisblaubem Meer und natürlich Palmen.

Fazit
Als Bildband für die Einstimmung auf den Urlaub ist das Buch durchaus empfehlenswert und gelungen. Man darf aber keinen detaillierten Reiseführer erwarten oder gar tiefgreifendes Hintergrundwissen über die karibischen Inseln.

Meerschweinchen – Wohlfühl-Heime gestalten

gestalten

Der Ratgeber “Meerschweinchen, Wohfühl-Heime gestalten” ist ein interessanter Ratgeber über die Haltung der Meerschweinchen. Doch wer sich darunter anfangs ein Standardwerk eines jeden Tiersachbuches vorstellt, sollte einen genauen Blick in das Buch werfen.

Hierbei geht es nicht um die Haltung an sich, sondern wie man diese, durch die Verschönerung und Umbau der Käfige der Meerschweinchen artgerechter gestalten kann. Dieser, im Vergleich zu anderen GU-Werken, mit gerade einmal 48 Seiten doch eher kleinere Ratgeber, besticht durch seine kurzen, aber dennoch genaue und präzisen Beschreibungen.

Inhaltsverzeichnis und erster Eindruck

Schon bereits beim ersten Blick in den Ratgeber fällt auf, dass mit sehr viel farblich und detaillierter Gestaltung dem Leser einen schnellen Überlick verschaffen soll. Bereits im Inhaltsverzeichnis ist durch diese Gestaltung ersichtlich, dass es um 3 großen Hauptthemen geht, die auch durch die zugehörige farbliche Markierung an den Seiten, schnell aufzufinden sind. Tipps&Tricks die immer wieder zwischen den eigentlichen ratgebenden Seiten auftauchen, werden bereits im Inhaltsverzeichnis schnell und einfach mit der zugehörigen Seitenzahl anzeigt. Das wichtigste an einem Ratgeber fehlt auch in diesem nicht – das Register. Daneben bietet “Meerschweinchen – gestalten” für alle, die noch nicht die wichtigsten Informationen gefunden haben, noch ein extra Highlight: Eine Übersichtsseite mit wichtigsten Adressanschriften und Internetseiten für und über die Haltung der Meerschweinchen.

Die Hauptthemen

“Meerschweinchen, wie sie wirklich sind” – In diesem Abschnitt des Ratgebers erhalten die Ratsuchenden einen kurzen und dennoch nicht zu knappen Überblick über die Meerschweinchen und deren Haltung in deutschen Wohnungen an sich.

“Luxusappartements für Meerschweinchen” – Dies ist der eigentlichen Themenschwerpunkt, der Wohlfühlheimgestaltung der kleinen Nager. Hierbei wird in präzisen und genauen farblichen Darstellungen gezeigt, wie man auch ohne großen finanzellen und arbeitstechnischen Aufwand das Heim schöner, artgerechter und freundlicher Gestalten kann. Hierbei wird auf viele Varianten eingegangen und die Fantasie des Lesers anregt.

“Freiluftdomizile für Meerschweinchen” in diesem Bereich wird dem Leser vermittelt, was man beachten und bedenken soll, wenn man mit seinen Meerschweinchen in die freie Natur, insbesondere in den heimischen Garten möchte. Kurz und sehr präzise wird dargestellt, worauf man hierbei besonders achten sollte. Doch wer keinen eigenen Garten hat und trotzdem seinen kleinen Nagern eine Freude machen möchte, dem zeigt das Buch mit seinen Tipps und Tricks, wie sich die kleinen auch auf dem heimischen Balkon wohlfühlen können.

Fazit

Unzählige farbliche Abbildungen, kurze Erklärungen, viele kleine nützliche Tipps, sowie kurze Specials zu einigen Themen und ein kleiner Test “Wie fit ist ihr Meerschweinchen” runden den Ratgeber ab. Alles in einem gehört dieser für alle Freunde der Meerschweinchen in das heimische Bücherregal.

Rising – young artists to keep an eye on

(Hrsg.): Rising – young artists to keep an eye on!

Das Buch möchte anhand von 100 ausgewählten jungen Künstlern “die überaus lebendige Spur in den Blick rücken, die an eigenen, häufig überraschenden, aufregenden und ernsthaften Positionen arbeitet”, wie es die Inhaltsangabe formuliert. Und ergänzt: “Es ist ein Blick vor der Affirmation durch Galeristen, Kritiker, Kuratoren und Sammler. Von Künstlern, die schon als Studenten ganz am Anfang ihres Weges durch eigenständige Arbeiten und eine interessante Persönlichkeit auf sich aufmerksam machen, bis hin zu Künstlern, die gewissermaßen `auf der Rampe´ stehen und bereits das erste Interesse von Museen, Markt und Medien gefunden haben.”

Der Autor

Salie wurde 1969 in Dortmund geboren. Er studierte Germanistik und Romanistik in Bochum, Tours und Paris. Hauptberuflich arbeitet er als geschäftsführender Chefredakteur des Wirtschaftsverlages Deutsche Standards Editionen in Köln, organisiert nebenbei aber Ausstellungen und das schon seit Studententagen.

Die Buchbesprechung

Gregor Hylla, Pauline M`barek, Shannon Finley, Nicolai Crestianinov, Angelika J. Trojnarski, Cathy Jordan und Alexej Meschtschanow sind einige der Künstler, die in diesem hochwertigen Werk vorgestellt werden.

Die Porträts sind alle gleich aufgebaut, allerdings unterschiedlich lang. Auf einer Seite gibt es in deutscher und englischer Sprache eine sehr kurze, eher stichwortartige Biographie der jeweiligen Künstler und eine etwas umfangreichere kunstwissenschaftlich-theoretische Einführung in das künstlerische Werk. Farbfotos zeigen dann über mehrere Seiten hinweg Abbildungen der Kunstwerke.

Wie schon oben angedeutet: Hinsichtlich Ausstattung und Gestaltung ist das Buch sehr hochwertig angelegt. Auch der künstlerische Laie erhält so einen anschaulichen Eindruck von moderner Kunst. Dementsprechend hochpreisig ist meines Wissens nach das Buch auch bei der Anschaffung.

Daß das Buch “düsseldorflastig” ist, muß hier nicht besonders erwähnt werden. Viele der vorgestellten Künstler haben im KiT – Kunst im Tunnel ausgestellt, um nur ein Beispiel zu bringen.

Ein paar Gedanken zu Kunstkatalogen

Kunstkataloge lösen bei mir persönlich Zweifel aus. Ein Ausstellungskatalog beschreibt mitunter die dargestellten Exponate unter formalen Gesichtspunkten. Daneben gibt es in vielen Ausstellungskatalogen auch ausführliche Essays (beispielsweise über den Künstler und sein Werk), eine Bibliografie und oft auch ein Ausstellungsverzeichnis. Bei wichtigen und interessanten Ausstellungen werden zwei Bände veröffentlicht, nämlich ein Katalog- und ein Essayband.

Was ist die Zielrichtung von Ausstellungskatalogen, was ihre Botschaft? Sind sie eine Leistungsschau der Künstler? Gedächtnisstützen für den Besucher? Geldschneiderei der Verlage?  Werbung vom und für das Museum? Vielleicht ein bißchen von allem. Inhalte und Informationen bieten sie nur selten, zumindest nicht für den künstlerischen Laien. Und die Hochglanz-Verpackung? Bei ihr bin ich mir nicht sicher. Außer einem Blickfang hat sie oft nicht viel zu bieten. Wer sich wirklich mit Kunst beschäftigen möchte, wird Ausstellungen besuchen und andere Informationsquellen nuthen müssen, um gut informiert zu sein.

Das Fazit

Hier liegt sicherlich ein hochwertiger Ausstellungskatalog vor. Wer die Ausstellung kennt, sollte sich schon überlegen, ob er sich das Werk anschaffen möchte.

Drachenläufer. Graphic Novel

: Drachenläufer. Graphic Novel mit Illustrationen von Fabio Celoni und Mirka Andolfo

2003 war der Roman von Khaled Hosseini ein Bestseller, weltweit mehr als 21 Millionen Mal verkauft und auch verfilmt. Kaum ein Roman hat dem westlichen Leser die Welt Afghanistans näher gebracht als diese Geschichte um Freundschaft und Verrat. Jetzt hat der Bloomsbury Verlag Berlin die Geschichte als graphic novel neu herausgebracht.

Inhalt

Amir und Hassan, zwei Jungen in Kabul in den 70er Jahren, wachsen zusammen auf. Amir ist der Sohn eines großbürgerlichen Paschtunen, der führenden Ethnie Afghanistans. Hassan ist der Sohn eines Hausangestellten und gehört der verachteten Ethnie der Hazara an. Beide Jungen lieben den nationalen Volkssport Drachensteigen, der aber anders als in Europa ein Sport ist, in dem gekämpft wird und den der Geschickteste gewinnt.

Als die beiden Jungen vom größeren Assef und seinen Freunden bedroht werden, kann Hassan sie mit seiner Zwille vertreiben. Assef rächt sich jedoch, als er Hassan allein erwischt, in dem er ihn brutal vergewaltigt. Amir wird heimlich Zeuge des Übergriffes, greift aber aus Angst und Scham nicht ein und verrät so seinen Freund. Nach diesem Vorfall kann er Hassan nicht mehr in seiner Nähe dulden, zu sehr erinnert der ihn an sein Versagen. Er schiebt ihm einen Diebstahl unter und obwohl Amirs Vater dem Jungen verzeiht, verlassen Hassan und sein Vater aus Stolz das Haus.

Nach dem Einmarsch der Russen in Afghanistan fliehen Hassan und sein Vater über Pakistan in die USA. Hier erreicht den erwachsenen und verheirateten Amir, der immer noch unter seinem Versagen leidet, ein Anruf. Hassans Sohn braucht Hilfe und für Amir ist dies die Möglichkeit, seine Feigheit wieder gut zu machen.

Mit diesem Anruf beginnt die Graphic novel, der Rest wird im Rückblick erzählt. In Afghanistan erfährt Amir die Gräuel der Taliban, trifft Assef wieder, der Suhrab, den Sohn Hassans, bei sich hat und ebenso zu missbrauchen gedenkt wie dessen Vater. Assef schlägt Amir zusammen und nur durch die Zwille von Suhrab, der wie sein Vater gut damit umgehen kann, wird Amir gerettet und sie können fliehen. Letztendlich nehmen die kinderlosen Amir und Soraya den kleinen Sohn Hassans als Kind an, aber erst durch das Drachensteigen schmilzt das Eis zwischen Amir und Suhrab.

Illustrationen

Die Zeichnungen sind dem Genre entsprechend expressiv und etwas übertrieben, sehr viel Gesichter erscheinen in “Großaufnahme”. Die alten Männer tragen zerfurchte Gesichter sehr hohen Alters und malerische Turbane, das Blut auf der Hose des missbrauchten Hassan ist leuchtend rot. Dagegen ist die Geschichte natürlich um einiges gekürzt, die gespaltene Lippe Hassans wird nicht gezeigt (Amirs Vater bezahlt die Operation), die Ehezeit in den USA und die Schriftstellerei Amirs kaum thematisiert. Suhrab hat, wie auch Hassan, ein nahezu mädchenhaft zartes Gesicht, es erscheint eher puppenhaft, weniger zentralasiatisch mit geschlitzten Augen, wie es eigentlich Hazara typisch wäre. Auch die Kleidung der Jungen wirkt wie Jeans und Hemd, ist das realistisch für die Jungenkleidung in Afghanistan vor dem Einmarsch der Russen?

Fazit

Eine graphic novel ist keine Alternative zum Lesen eines dickleibigen Buches, sondern eine andere Kunstform. Drachenläufer kann als Roman gelesen werden, als Film gesehen und jetzt als “Bildergeschichte” gelesen werden. Ein interessanter Vergleich bietet sich hier an – und graphic novels sind keineswegs nur Literatur für Jugendliche (zumal die Brutalität der Geschichte mit mehrfachen Vergewaltigungen, Steinigung und brutalen Prügelorgien das nicht nahelegt). Wer graphic novels mag, ist mit Drachenläufer ganz gut bedient, allerdings gibt es durchaus bessere Illustratoren. Allerdings ist es gelungen, den Kern der Geschichte auch in der Kurzform zu erhalten.

Gewürze, Kräuter & Essenzen

Gewürze, Kräuter & Essenzen von Elisabeth Lambert Ortiz

Inhalt

Es handelt sich hier um ein Nachschlagewerk (Handbuch) über Gewürze, Kräuter und Essenzen für die Küche, d.h. zum Kochen und hat den Anspruch, sehr vollständig zu sein (Originaltitel “Excyclopedia of Herbs, Spices & Flavourings”). Um es vorweg zu nehmen: Diesem Anspruch wird das Buch zwar nicht gerecht, dennoch enthält es in der Tat eine Vielzahl von Kräutern und Gewürzen, die man in der deutschen Küche gut einsetzen kann.

Das Buch ist eingeteilt in folgende Kapitel:

1. Küchenkräuter

2. Küchengewürze

3. Aromen aus aller Welt

4. Würzen mit Gemüsen und Früchten

5. Extrakte, Essenzen und alles, was süsst

6. Essbare Blüten und Blätter

7. Öl, Essig und Milchprodukte

8. Saucen, Marmeladen und Eingemachtes

9. Kaffe, Tee und aromatisierte Getränke

Ferner enthält das Buch mit insgesamt 290 Seiten ein Register der einzelnen Kräuter sowie eines für die beschriebenen Rezepte.

Fazit

Wie oben schon erwähnt, wird das Buch seinem hohen Anspruch nicht gerecht. Es enthält zwar in der Tat viele Gewürze und Tips, dennoch fehlen zahlreiche Dinge, sowohl inhaltlich als auch technisch. Um nur einige zu nennen:  Waldmeister, Lakritz fehlen völlig; es gibt insgesamt recht wenige Bilder (z.B. wie sieht die Pflanze hinter diesem Gewürz aus) und die Darstellungen sind nicht einheitlich: mal wird ein Gewürz als Pflanze gezeigt, mal in Pulverform, mal in frischer Form usw. Damit kann es schon rein technisch nicht als Nachschlagewerk dienen, denn ausgerechnet die Information, die der Leser sich von Gewürz x erhofft, fehlt dann in dem Moment.

Mit nur 40 der insgesamt 290 Seiten kommen auch die “Aromen aus aller Welt” leider viel zu kurz. Gerade aus Asien und Südmerika, aber auch dem vorderen Orient haben ja in den letzten Jahrzehnten viele Aromen Einzug auch in deutschen Küchen gehalten. Hier wäre es sinnvoll gewesen, etwas mehr Tiefe zu beweisen als rund 2 Seiten pro Kontinent und ein paar Extraseiten zu Griechenland/Türkei, Japan, China, Korea, Vietnam und Thailand – die nicht einmal alphabetisch sortiert sind.  So werden bei den asiatischen Ländern zwar “typische Zutaten” (im Fall Japans bspw. Auberginen, Brunnenkresse, Bonito-Flocken, Matsutake, Seetang, Sojasoße usw.) aufgelistet, aber weder weiter erläutert noch mit Fotos dargestellt. Stattdessen gibt es für diese Länder eine allgemeine Einführung in die Küche und welche Gerichte typisch dafür sind, aber nicht, wie man die verschiedenen Kräuter und Gewürze einsetzen kann, wie man sie verarbeitet, wie man sie beispielsweise auch in deutschen Gerichten verwenden kann oder ähnliches.

Auch das Kapitel über Kaffee und Tee hat mit dem eigentlichen Thema und Anspruch des Buches recht wenig zu tun. Hier wäre es sinnvoller gewesen, den Erklärungsteil der Gewürze der anderen Ländern auszubauen und dieses Kapitel stattdessen komplett wegzulassen.

Positiv zu vermerken ist jedoch das recht gute Preis-/Leistungsverhältnis bei einem Preis von 12,95 Euro.

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