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‘Kinder+Jugend’

Allerhand vom Franz

Allerhand vom Franz, Christine Nöstlinger 

Inhalt

Das Buch ” Allerhand vom Franz” enthält neun kurze Geschichten. In der ersten Geschichte wird erklärt, welche Probleme der Franz hat. Wegen seiner blonden Lockenpracht, seinem Schmollmund und den roten Wangen wird er oft für ein Mädchen gehalten. Dazu kommt  noch, dass er eine Piepsstimme bekommt, wenn er aufgeregt ist oder sich ärgert.

Als der Franz nun einen neuen Jungen auf dem Hof spielen sieht, beschließt her, runter zu gehen und zu fragen, ob er mitspielen kann. Der Junge hält den Franz nur für ein Mädchen. Und was der Franz auch sagt, der Junge glaubt ihm einfach nicht, dass er ein Junge ist. Und seine beste Freundin die Gabi, die im selben Haus wohnt, sagt leider auch noch, dass der Franz in Wirklichkeit die Franziska sei – und das nur, weil sich der Franz und die Gabi letztens erst gestritten haben.

Doch da kommt dem Franz dann plötzlich die Idee, wie er zweifellos beweisen kann, dass er wirklich kein Mädchen ist. Kurzerhand zieht er seine Hose und Unterhose aus – doch dann gibt’s auch schon den nächsten Ärger…

Der Franz hat aber auch immer die besten Ideen. Zum Muttertag schenkt er seiner Mutter einen schönen, gebastelten Hut. Eigentlich sollte er ja ein Lesezeichen in der Schule basteln, aber da der Franz der Meinung ist, dass seine Mutter eher einen neuen Hut braucht, will er ihm auch einen schenken. Die Mama zieht den Hut aber nur einmal auf – weil sie damit absolut lächerlich aussieht und sich alle Leute nach ihr umdrehen… Aber die Idee an sich war ja nicht schlecht…

Eines Tages will der Franz dann der Gabi vorgaukeln, dass er schon lesen könne. Immerhin sind sie erst in die erste Klasse gekommen und können natürlich noch nicht lesen, höchstens ein paar Buchstaben erkennen. Aber der Franz wäre nicht der Franz, wenn ihm dazu etwas Gutes einfallen würde – am Ende denkt die Gabi wirklich noch, der Franz könne lesen…

Der Franz freut sich auch immer auf die Ferien. Die Feriengeschichte vom Franz ist in diesem Buch ebenfalls enthalten. Hier wird erzählt, was der Franz mit seinem Freund Eberhard im Kinderheim erwartet.

Und es gibt natürlich auch ein Liebesproblem – der Franz ist nämlich eifersüchtig auf Gabi’s neue beste Freundin Sandra und versucht Einiges, um die Beiden auseinander zu bringen. 

Fazit

An sich ist das Buch wirklich schön geschrieben, die einzelnen Geschichten sind kurz, in großer Schrift gedruckt und außerdem mit einigen bunten Zeichnungen untermalt. Wobei man hier jedoch aufpassen muss: Es scheint eine Art Sammelband zu sein – obwohl das von außen nicht ersichtlich ist… die Geschichten sind auch anders benannt als die einzelnen Bücher.

Ich kann nicht sagen, ob es alle Geschichten auch einzeln gibt, aber vier von den neun Geschichten habe ich bereits in einzelnen Büchern – dabei habe ich gerade mal vier davon. Also hier muss man wirklich genau gucken, ob es sich lohnt, dieses Buch zu kaufen…

Neues vom Franz

Neues vom Franz,  

Inhalt

1. Wie der Franz lesen lernte

Der Franz will vor seiner besten Freundin Gabi angeben – obwohl sie beide erst 6 Jahre alt sind und noch nicht lange zur Schule gehen gaukelt der Franz der Gabi vor, dass er schon lesen könne. Die Gabi glaubt das dem Franz natürlich nicht und macht sich über ihn lustig. Franz ist darüber sehr erbost und geht wütend nach Hause. Er kann ja auch noch eigentlich gar nicht lesen – aber dennoch möchte der Franz der Gabi etwas vorlesen und sie in dem Glauben lassen, dass er es doch könne.

Seine Babysitterin, Lilli, kommt ihm da gerade richtig. Sie soll ihm ganz schnell lesen beibringen – doch die Lilli erklärt Franz, dass das vollkommen unmöglich ist, in so kurzer Zeit. Zumal sie ja auch gar keine Lehrerin ist. Dann fällt dem Franz ein, dass er eins seiner Kinderbücher auswendig kann, weil Mama ihm so oft daraus vorgelesen hat.

 Er lässt sich von Gabi abfragen und hat wirklich jeden einzelnen Vers zum Bild richtig gesagt. Das spornt den Franz an und er will noch weitere Kinderbücher auswendig lernen. Die Lilli muss sie nur aufnehmen, sodass Franz sie sich oft genug anhören kann, um sie auswendig zu können. Wird dieser Plan funktionieren und kann er Gabi dann doch noch beeindrucken? 

2. Wie der Franz zur Oma zog

Der Franz ist schrecklich wütend auf die Mama und den Papa. Die Mama hat ihn geschimpft und will ihn nicht mehr sehen und der Papa hat ihm vor Wut die Türklinke an den Kopf geknallt (natürlich ausversehen). Und das nur, weil sich der Franz wahnsinnig aufgeregt und rumgeschrien hatte.

Die Mama hatte einfach seine Lieblingshose verschenkt – nur, weil sie ihm am Bauch schon etwas eng wurde. Nach diesem riesigen Krach will der Franz nichts mehr von seinen Eltern wissen. Er will zu seiner Freundin Gabi, aber die ist gerade mit ihren Eltern auf dem Weg zum Einkaufen und da kann Franz nicht mit.

Kurzerhand beschließt er, zur Oma ins Altersheim zu ziehen. Den Weg dorthin kennt er schon recht gut, weil er immer aufgepasst hat, wenn sie mit dem Auto zu ihr gefahren sind. Zu Fuß ist der Weg leider sehr lang und beschwerlich. Er kommt dann aber doch noch am Altersheim an. Nur leider ist seine Oma nicht da… Wird sie rechtzeitig wieder kommen? Und was werden Franz’ Eltern machen, wenn sie merken, dass ihr Sohn verschwunden ist? 

Fazit

Der Franz ist einfach ein sympathisches Kerlchen. Das Buch ist sehr lustig geschrieben und der Franz kommt wirklich auf die besten Ideen. Die Schrift ist extra groß und es gibt viele Zeichnungen. Ein wirklich schönes Buch – den Franz muss man einfach nur gern haben.

Feriengeschichten vom Franz

Feriengeschichten vom Franz, Christine Nöstlinger 

Inhalt

Der Franz  hat Sommerferien – ganze 9 Wochen. Normalerweise sind die auch immer gut verplant. Eine Woche verbringt er bei einem Nachbarn, eine Woche bei der Oma im Altersheim, eine Woche bei einer Freundin, eine Woche bei einem Freund, eine Woche bei einer Tante und eine Woche kommt die Studentin Lilli und passt auf den Franz auf.

Die restlichen 3 Wochen können sich Mama und Papa Urlaub nehmen. Doch dieses Jahr ist es leider anders. Der Nachbar, die Oma, die Tante und die Lilli haben leider keine Zeit. Und Mama und Papa können Franz’ Freunden nicht zumuten, ihn so lange bei sich aufzunehmen. Also muss eine andere Lösung her. Dem Franz fällt dann auf einmal ein, dass sein Freund Eberhard jedes Jahr in den Ferien für 3 Wochen in ein Kinderheim fährt. Dort gibt es einen Badesee, ein Pony usw. Er hat jedes Mal sehr viel Spaß dort.

Also möchte der Franz dort auch hin fahren – ist immerhin besser, als alleine zu Hause zu sein. Also melden ihn Mama und Papa an. Kurz vor der Abreise bekommt er aber doch noch Angst und versucht alles, um nicht ins Heim fahren zu müssen. Aber dann gibt es kein Zurück mehr. Im Heim angekommen gefällt es dem Franz dann aber doch ganz gut.

Die Erzieher sind nett und er wurde zum Ponyfriseur ernannt. Nun darf er jeden Morgen dem Pony die Mähne bürsten. Das Schwimmen im See gefällt Fritz auch. Er wird normalerweise oft gehänselt, weil er wohl der kleinste 8-jährige Junge ist, aber dafür hängt er beim Schwimmen alle größeren Jungs ab, worauf er sehr stolz ist. Eins passen dem Franz und seinen Mitbewohnern, dem Eberhard und dem Tommi aber gar nicht – dass im Heim alles vorgeplant ist und sie sich an feste Zeiten halten müssen.

Das ist ja fast wie in der Schule – man hat ständig irgendwelche Pflichten und ist eingeplant – muss pünktlich zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen kommen, muss rechtzeitig im Bett sein und das Licht löschen… Das nervt die drei Jungs und sie rebellieren gegen diese ganzen Regeln. Aber wirklich viel erreichen tun sie damit nicht. Dann, eines Nachts, will der Tommi einem Jungen aus dem Nebenzimmer einen ganz fiesen Streich spielen – aber der Franz lässt dies nicht zu und dreht den Spieß um… 

Fazit

Eine lustige Geschichte vom Franz. Franz ist einfach ein kleiner, sympathischer Junge, über den man ständig schmunzeln muss. Das Buch ist schön geschrieben und mit einigen Zeichnungen versehen. Die Schrift ist groß und das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt – perfekt für jedes Alter.

Zilly, die Zauberin

Zilly, die Zauberin von Korky Paul und

Inhalt:
Zilly ist eine Zauberin und wohnt mit ihrem Kater Zingaro allein in einem großen Haus. Zillys Lieblingsfarbe ist schwarz, darum ist ihr gesamtes Haus schwarz. Es ist von außen schwarz, aber auch von innen. Die Wände, die Fußböden, die Decken, die Möbel, alles ist schwarz. An sich kein Problem, wäre ihr Kater Zingaro nicht ebenfalls vollkommen schwarz.

Das Problem:
Hat Zingaro die Augen offen, so kann man seine grünen Augen erkennen und Zilly sieht, dass er hier und dort liegt. Hat er sie aber zu und das hat er oft, kann sie ihn nicht mehr erkennen. So kommt es, dass er für Zilly mehr als einmal zur Stolperfalle wird.

Die vermeintliche Lösung:
Nachdem Zilly nun also einige Male über Zingaro gestolpert ist, reicht es ihr endgültig und sie verzaubert ihren Kater. Von nun an ist er von Kopf bis Fuß grün. Nun ist er aber im hohen Gras des Gartens nicht mehr zu erkennen, sogar wenn er die Augen offen hält und so stolpert Zilly wieder über ihn. Eine neue Farbe muss her und so beginnt das muntere Farbenspiel, bis Zingaro vollkommen bunt ist. Nun hat er lila Beine, blaue Schnurrbarthaare, einen rosa Schwanz, einen gelben Körper und einen roten Kopf. Daraufhin verschwindet er, da er sich für sein Äußeres schämt. Nachdem der bunte Kater eine ganze Nacht auf einem hohen Baum bleibt, begreift Zilly, dass sie das Problem anders lösen muss.

Die richtige Lösung:
Zilly kann nicht ertragen das ihr geliebter Kater unglücklich ist und zaubert ihn wieder schwarz. Sobald er seine alte Farbe zurück hat, kommt Zingaro auch gleich von seinem Baum herunter. Nun läuft Zilly allerdings immer noch Gefahr, Zingaro nicht mehr zu sehen wenn er schläft und über ihn zu fallen. Da kommt ihr endlich die leuchtende Idee: Wenn sich Zingaros Farbe nicht ändern soll, dann muss es eben die Farbe des Hauses tun.

Fazit

Ein wunderschön gestaltetes Kinderbuch mit einer niedlichen Hintergrundstory. Die Bilder sind vielseitig gestaltet und enthalt sehr viele Details, bei denen man einige Zeit braucht, um wirklich alles zu sehen. Das Buch ist also nicht nur lesenswert, sondern auch sehenswert. Es gibt wie gesagt viel zu sehen, sowohl für Kinder als auch für ihre Eltern und Erwachsene im Allgemeinen. Die Geschichte ist einfach und die Sätze kurz und leicht verständlich. Darüber hinaus ist die Geschichte zeitlos und pfiffig. Noch heute hole ich es gerne ab und zu aus dem Regal und sehe es mir an, obwohl es schon lange her ist, dass ich das Buch als Kind bekam.

Du bist spitze, Rudi Vampir!

Du bist spitze, Rudi Vampir!, Ingrid Uebe

Inhalt 

1. Rudi Vampir beißt sich durch

Rudi ist ein kleiner Vampir. Jede Nacht muss er zur Schule gehen. In einer Nacht hat er mal wieder seine Hausaufgaben nicht gemacht. Deshalb muss er nachsitzen. Der Klassenraum ist über der Wohnung des Lehrers. Dieser geht nach der Stunde, als alle Schüler bis auf Rudi schon nach Hause sind, in seine Wohnung. Rudi macht derweil die Strafarbeit und sitzt seine 2 Stunden ab – doch der Lehrer kommt und kommt einfach nicht wieder. Und die Tür ist abgeschlossen. Im ganzen Raum gibt es kein gutes Versteck und die Fenster lassen sich nicht verdunkeln – Rudi hat nicht mehr viel Zeit, er muss schleunigst raus aus dem Raum. Der Lehrer hat nach dem Unterricht etwas gegessen und sich daraufhin ein kurzes Nickerchen gegönnt – nur ist er leider nicht rechtzeitig aufgewacht. Was soll nun mit Rudi Vampir passieren? Kann die Tochter des Lehrers ihn noch im letzten Moment retten? 

2.Rudi Vampir fliegt aufs Schloss

Rudi kommt ganz hungrig von der Schule nach Hause. Doch zu Hause gibt es leider nicht viel zu essen. Lediglich die Reste vom Tag zuvor – und das ist nicht mehr viel. Also beschließt er, zum Schloss zu fliegen und sich an einem der Menschen dort satt zu trinken. Als dann auch noch seine Freundin Igittchen anruft und mit ihm spielen möchte, überredet Rudi sie, mit zum Schloss zu fliegen. Das tun sie dann auch – einbrechen können sie durch ein offenes Fenster. Sie gehen von Zimmer zu Zimmer – aber die Familie, die im Schloss wohnt, liebt Knoblauch über alles und sie essen ganz viel davon – dementsprechend stinken sie und Rudi und Igittchen können sie nicht beißen. Doch im Kinderzimmer haben sie Glück – ein kleines Mädchen hat keinen Knoblauch gegessen. Doch auf einmal wacht die Kleine auf und will mit Rudi und Igittchen spielen – und die wollen kein kleines Mädchen beißen, was gerade wach ist. Also spielen sie und hoffen, dass die Kleine müde wird – bis die Eltern wach werden und das Mädchen sie als Vampire entlarvt und Alarm schlägt… 

3. Rudi Vampir beim Zahnarzt

Rudi hat Zahnschmerzen und er muss zum Zahnarzt. Doch er macht einen riesigen Aufstand und traut sich einfach nicht. Nach der Schule geht er dann aber doch mit Igittchen zu ihrem Onkel, der Zahnarzt ist und sehr vorsichtig sein soll. In der Praxis läuft dann nicht alles so, wie es geplant war. Die Vampire verwandeln sich und machen Späße miteinader bis es Morgen wird. Doch was wird aus Rudi’s Zahnschmerzen? 

Fazit

Das Buch ist ein Sammelband von drei Rudi Vampir-Geschichten. Die Geschichten sind alle süß geschrieben und schön illustriert. Es ist ideal für Leseanfänger, weil die Schrift sehr groß ist und es auf fast jeder Seite eine Zeichnung gibt, sodass es gleich viel interessanter aussieht. Außerdem ist das Buch in viele kurze Kapitel unterteilt. Wirklich empfehlenswert!

Fernsehgeschichten vom Franz

Fernsehgeschichten vom Franz, Christine Nöstlinger 

Inhalt

Der Franz ist absolut unzufrieden. In der Schule wird er immer gehänselt und als Baby bezeichnet – und warum das alles? Nur, weil die anderen Kinder in den Pausen immer über die Fernsehserien- und Filme sprechen, die sie am Abend vorher gesehen  haben. Die Meisten dürfen bis Mitternacht fernsehen und Franz kann da überhaupt nicht mitreden. Nicht nur, weil er niemals so lange fernsehen dürfte, sondern weil er auch nicht 20 Kanäle hat wie die anderen Kinder.

Franz hat zu Hause zwar einen Fernseher, aber er wird nicht oft eingeschaltet. Außerdem hat er nur 3 Kanäle – und die Eltern sehen jedes Mal in der Fernsehzeitung nach, ob es etwas Spannendes im Fernsehen gibt – aber meistens sagen sie, dass sowieso nichts Gutes kommt und dass die Glotze dann aus bleibt. Stattdessen geht die Familie spazieren oder spielt Spiele, backt Plätzchen, bastelt usw.

Das gefällt dem Franz ja auch, aber er möchte nicht immer gehänselt werden, nur weil er die ganzen Filme, die die anderen Kinder sich ansehen, nicht schauen kann. Als er einmal seine Oma im Altersheim besucht, muss er dringend mit ihr reden. Er weiß nämlich nicht mehr weiter. Um nicht weiter gehänselt zu werden, hat der Franz einen Kanal erfunden, den nur er sehen kann, weil sein Vater eine Spezialantenne gebaut hätte – und er erzählte von einer Astronauten-Serie. Er ist wirklich gut im Geschichten erzählen und die anderen Kinder glaubten ihm auch alles und ließen sich jeden Tag erklären, was abends in der Serie passiert ist – bis die Serie zu Ende war.

Doch nun weiß Franz nicht mehr weiter. Er kann sich doch nicht noch weiter jeden Tag eine andere Geschichte ausdenken… Und da hat eine super Idee… Einer ihrer Mitbewohner schaut ständig Fernsehen – bis tief in die Nacht. Sie macht mit dem Franz also aus, dass er sich tagsüber in der Schule anhören soll, welchen Film sich die Kinder am Abend ansehen wollen. Dann soll er die Oma anrufen und ihr Bescheid sagen. Und die Oma sagt dann ihrem Mitbewohner, was er gucken soll – der erzählt ihr alles am nächsten Morgen und sobald die Oma alle Infos hat, ruft sie den Franz an (noch vor der Schule) und erzählt ihm alles, was im Film vorgekommen ist. Das funktioniert auch super. So kann der Franz perfekt mitreden – doch wird dieser Schwindel gut gehen? 

Fazit

Die Fernsehgeschichten vom Franz sind wirklich lustig. Der arme Kerl wird ständig fertig gemacht von seinen Mitschülern – aber so denkt er sich die tollsten Geschichten aus und weiß doch immer einen Ausweg. Durch die große Schrift ist das Buch gut für Leseanfänger und es ist in kleine Kapitel unterteilt, sodass man auch gut zwischendurch unterbrechen kann – wobei mir das bei diesem Buch nicht gelungen ist.

Die Schnecke und der Buckelwal

Die Autoren:

- Alex Scheffler (Autor und Illustrator)
- (Autorin)
Diese zwei Autoren haben gemeinsam einige moderne “Klassiker” in der Kinderbuch-Welt hervor gebracht. Dazu gehört unter Anderem auch “Der Grüffelo “, der sich mittlerweile zum Weltbestseller entwickelte.

Inhalt:

Die Geschichte wird in Reimform erzählt und wurde von Alex Scheffler illustriert.
Auf einem schwarzen Felsen lebt eine kleine Schnecke. Diese Schnecke hebt sich von den anderen Schnecken auf ihrem Felsen deutlich ab: Sie ist neugierig und will mehr von der Welt sehen.

Die anderen Schnecken ermahnen sie zur Ruhe. Doch die Schnecke möchte ihren Traum leben und nutzt ihre Schneckenschriftsspur, um jemanden zu finden, der sie mit hinaus in die Welt nehmen mag.

Und tatsächlich: eines Nachts kommt von weit her ein Buckelwal, der die Schrift liest und die Schnecke kurzerhand auf seiner Flosse mitreisen lässt.
Eine Reise voller Abenteuer beginnt. Sie treffen auf Vulkane, Unwetter, goldene Strände, das Eismeer und die Wunder der Natur.

Doch eines dieser Abenteuer wird für das Leben des Wals zu einer Bedrohung: er verliert wegen der vielen Motorbote die Orientierung und strandet. Die kleine Schnecke, unabhängig von ihrer Körpergröße, hat eine glorreiche Idee und schafft es den Buckelwal zu retten.

Nachdem die Schnecke auf ihren schwarzen Felsen zurück kehrt, erzählt sie den Mitschnecken von der weiten Welt und deren Wunder. Daraufhin werden auch die restlichen Schnecken so neugiereig, dass sie sich dem Buckelwal und der kleinen Schnecke anschließen.

Fazit:

Eine wunderbare Geschichte auch für kleine Kinder!
Das Buch ist in 2 unterschiedlichen Größen zu kaufen:

klein – 15,6 x 14 x 0,8 cm
groß – 28,6 x 25,4 x 1 cm

Mir persönlich gefällt die große Ausgabe besser, da die liebevoll gestalteten Bilder von Alex Scheffler so besser zur Geltung kommen. Die Bilder sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet, die in der kleinen Ausgabe etwas unter geht.

Die Bilder finde ich besonders gelungen: kräftige Farben, kindgerechte Klarheit und Gliederung.

Die Reime von Julia Donaldson ziehen den Leser flüssig und ohne Unebenheiten durch das Buch und bilden einen wunderbaren sprachlichen Rahmen. Durch die gelungene Kombination aus Reim und Bild kann meine 2-järige Tochter der Geschichte problemlos folgen. Einzelne passagen und Worte hat sie bereits in ihren Sprachgebrauch übernommen, was für mich die hervorragende Qualität dieses Buches widerspiegelt.

Die wundervolle Hauptaussage der Geschichte ist: auch wenn Ihr klein seid: bleibt neugierig! Lasst Euch von den miesepetrigen “Mitschnecken” nichts ausreden und erlebt die Abenteuer, die Ihr erleben möchtet. Und vergesst nicht, dass auch die ganz großen von Euch abhängig sein können. Auch wer (noch) klein ist, kann sogar ein Lebensretter sein!

King Kong – das Geheimschwein

, das Geheimschwein,  

Inhalt

Jan-Arne ist ganz entzückt von den Meerschweinchenbabys, die Frieder’s Meerschweinchen bekommen hat. Und in 8 Wochen soll das Schweinchen wieder Junge bekommen. Frieder hat so ein Glück – er hat so viele Meerschweinchen und auch noch Mäuse. Nur der arme Jan-Arne darf keine Tiere haben – Mama und Papa haben es ihm verboten.

Doch als er so die Meerschweinchenbabys bei Frieder sieht, verliebt er sich sofort in eines von ihnen – ein Schwarzes mit weißem Po. Als Frieder Jan-Arne dann auch noch sagt, dass er es haben kann, ist der natürlich überglücklich – und Frieder möchte nicht einmal Geld dafür haben. Doch wie soll Jan-Arne bloß seinen Eltern beibringen, dass er unbedingt dieses Meerschweinchen haben möchte?

Ihm ist jedenfalls klar, dass er es erst einmal zu sich nehmen wird und wenn die Zeit gekommen ist, will er Mama und Papa davon erzählen. Er hat sich sogar schon einen Namen für das Schweinchen überlegt – King Kong. Als King-Kong alt genug  ist, holt Jan-Arne es in einem Schuhkarton ab und versteckt es erst mal unter seinem Bett. Tagsüber, während Mama und Papa nicht da sind, holt er es raus zum Spielen.

Doch schon die erste Nacht wird katastrophal und King-Kong verrät sich fast – Mama und Papa hören auf einmal ein Rascheln aus Jan-Arne’s Zimmer. Sie denken, dass es vielleicht eine Ratte sein könnte. Doch Jan-Arne hat vorgesorgt und tut so, als ob er schlafwandelnd ein Comicheft zerreißen und mit den Seiten raschelt. Mama und Papa glauben das auch und gehen zurück ins Bett.

Doch am nächsten Tag ist Papa’s Rasierer kaputt – die Schnur ist durchgebissen. Jan-Arne nimmt die Schuld auf sich und sucht King-Kong – aber leider ist die nicht mehr unter’m Bett und er weiß absolut nicht, wo sie sein könnte. Und dann muss er auch noch in die Schule und King-Kong ist irgendwo in der Wohnung, alleine mit Mama – das kann ja nicht gut gehen.

Also täuscht Jan-Arne vor, dass er krank ist. Den ganzen Vormittag sucht er King-Kong unter dem Sofa, dem Tisch usw. Doch plötzlich schreit Mama – sie hat beim Staubsaugen eine riesengroße schwarze Ratte entdeckt – das meint sie zumindest. Natürlich ist es nur King-Kong, das Meerschweinchen. Wird Jan-Arne King-Kong behalten dürfen? Oder muss er ihn seinem Freund Frieder wieder geben? 

Fazit

Eine süße Geschichte von Kirsten Boie. Die Zeichnungen von Silke Brix-Henker gefallen mir allerdings nicht besonders. Sie sehen nicht sehr real aus. Teilweise hören sich die Dialoge merkwürdig an – wie eine Art Dialekt. Nach ein paar Seiten hat man sich daran aber auch gewöhnt. An sich kein schlechtes Buch.

King Kong – das Liebesschwein

– das Liebesschwein,  

Inhalt

Jan-Arne freut sich schon riesig – seine Freundin Liane wird ihn mit ihrer Mutter und ihrem Meerschweinchen Mucki besuchen kommen. Liane fand ja schon Jan-Arne’s Meerschweinchen King-Kong so toll. Und zum Geburtstag hat sie nun ihr eigenes Meerschweinchen bekommen.

Mama backt auch schon einen Kuchen und Jan-Arne räumt noch schnell sein Zimmer auf, sodass sie die Meerschweinchen dort zusammen spielen lassen können. Doch dann zerstört Mama diese Vorstellung: Weil King-Kong ein Weibchen und Mucki ein Männchen ist. Und sie möchte auf keinem Fall Junge haben.

Jan-Arne versteht das auch und verspricht, die Meerschweinchen nicht zusammen zu setzen. Dann kommt endlich Liane mit ihrem Schweinchen – und sie möchte natürlich, dass Mucki und King-Kong miteinander spielen können. Sie ist sich auch sicher, dass sie keine Jungen bekommen werden – immerhin hat ihr ihre Mutter erzählt, dass man nur miteinander schläft, wenn man sich lange kennt und gern hat – und nur so können Babys entstehen.

Und da sich Mucki und King-Kong ja noch gar nicht kennen, bestehe hier keine Gefahr. Jan-Arne glaubt ihr nach kurzem Zögern und sie lassen die Schweinchen zusammen im Zimmer herumlaufen – doch die Beiden interessieren sich gar nicht füreinander. Dann werden Jan-Arne und Liane zum Essen gerufen und gehen aus dem Zimmer… Und da muss es dann wohl passiert sein.

Ein paar Wochen später wundert sich Jan-Arne noch, dass King-Kong immer dicker wird. Mama sagt, Jan-Arne solle King-Kong nicht immer mit Keksen füttern – deshalb wird sie wohl so dick geworden sein. Doch als sich Jan-Arne King Kong’s Bauch genauer ansieht wird ihm auf einmal bewusst, dass King-Kong schwanger sein muss… Aufgeregt ruft er sofort Liane an. Nach ein paar Telefonaten weiß er dann, dass King-Kong die Kleinen innerhalb der nächsten drei Tage bekommen wird.

Liane hat zum Glück schon Zettel in ihrer Schule ausgehängt, dass es Meerschweinchen zu verschenken gibt. Mama wundert sich noch gar nicht, dass immer mehr Kinder anrufen und ein Meerschweinchen geschenkt haben möchten… Irgendwann sind die Babys dann da – wie werden die Eltern wohl darauf reagieren? Immerhin hat Jan-Arne’s Mutter ihm extra gesagt, er solle King-Kong nicht mit Mucki zusammen lassen…! 

Fazit

In diesem Buch ist King-Kong schwanger. Die Geschichte ist süß, lustig und sehr authentisch geschrieben – genauso ist es mir auch einmal passiert :-) Die Schrift ist groß und somit perfekt für Leseanfänger. Außerdem ist die Geschichte leicht verständlich. Abzüge gibt’s mal wieder für die Zeichungen, die mir überhaupt nicht gefallen. Ansonsten ist das Buch wirklich gut.

King Kong – das Reiseschwein

King Kong – das Reiseschwein,  

Inhalt

Mama und Papa erzählen Jan-Arne, dass sie einen Urlaub geplant haben. Sie bekommen den Wohnwagen von Onkel Thomas und wollen damit auf einen Campingplatz an die Ostsee fahren. Jan-Arne freut sich sehr darauf und muss es sofort Michi erzählen, um ihn neidisch zu machen.

Doch der sagt ihm, dass Tiere auf Campingplätzen verboten sind. Jan-Arne will das zuerst nicht glauben, aber leider bestätigen ihm Mama und Papa, dass es die Wahrheit ist. Jan-Arne darf sein Meerschweinchen nicht mitnehmen. Zu Hause lassen möchte er es aber auch nicht.

Da Michi im gleichen Haus wohnt schlagen sie vor, dass er King-Kong für die Zeit des Urlaubs zu sich nimmt und sich um ihn kümmert. Michi freut sich auch schon darauf. Doch Jan-Arne hat ganz andere Pläne. Am Tag der Abreise versteckt er King-Kong im Gepäck. Den leeren Meerschweinchenkäfig stellt Jan-Arne im Hausflur ab – im obersten Stock, wo niemand mehr wohnt. Da können seine Eltern ihn wenigstens nicht finden. Und schon geht die Reise los.

Doch auf der Fahrt muss Papa stark bremsen, sodass Jan-Arne den Schuhkarton fallen lässt, in dem er King-Kong versteckt hält. King-Kong sitzt nun unter Papa’s Sitz – da muss Jan-Arne Papa natürlich davon erzählen, weil es zu gefährlich wäre, Papa so weiter fahren zu lassen – immerhin könnte er sich vor King-Kong so erschrecken, dass er einen Unfall baut.

Die Eltern sind auch erst mal geschockt, dass Jan-Arne King-Kong  mit auf die Reise geschmuggelt hat. Doch umdrehen können sie nicht mehr, weil sie fast schon an ihrem Ziel angekommen sind. Also beschließen sie, zum Campingplatz zu fahren und sich dort zu überlegen, was sie mit King-Kong machen. In seinem Ärger sagt Papa noch, dass er King-Kong am liebsten schlachten würde. Jan-Arne bekommt natürlich Angst um sein Meerschweinchen und sobald sie auf dem Campingplatz angekommen sind, nimmt er sich erst mal King-Kong und geht mit ihm ein Stück weg, um nachzudenken.

Da kommt Liane, ein kleines Mädchen. Sie macht regelmäßig mit ihren Eltern Urlaub auf dem Campingplatz und sie weiß natürlich auch, dass Tiere verboten sind. Sie schlägt Jan-Arne vor, dass sie ein Versteck für King-Kong suchen – Hauptsache weg von Papa, der ihn schlachten will. Doch wo sollen sie ihn nur verstecken…? 

Fazit

Diesmal geht King-Kong, die Meerschweinchendame also auf Reisen. Die Geschichte ist süß geschrieben, nur gefallen mir hier wieder nicht die Zeichnungen und die merkwürdigen Dialoge teilweise. Die Geschichte ist einfach zu verstehen und durch die große Schrift sehr gut geeignet für Leseanfänger.

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