‘Komödien’
Tegtmeier klärt auf!
Inhalt
Adolf Tegtmeier, ein kleinbürgerlicher Rentner aus dem „Ruhrpott“, hat so seine ganz eigenen Ansichten von der Welt und dem Weltgeschehen. „Was man nicht selber weiß, das muss man sich erklären!“ – so lautet der Refrain des Liedes, was Tegtmeier in jeder Folge von „Tegtmeier klärt auf“, meist gemeinsam mit seiner Enkelin „Roswitha“ zum Besten gibt. Und so erklärt Tegtmeier dem Publikum seine ganz eigenen Ansichten und klärt beispielsweise auf, was es mit den Slogans „Schöner essen“ und „Schöner sparen“ wirklich auf sich hat. Im typischen „Ruhrdeutsch-Slang“ beschreibt Jürgen von Manger in seiner Paraderolle als Adolf Tegtmeier auf unglaublich skurrile Art und Weise die Eigenheiten der (West-)Deutschen. Und so erklärt Tegtmeier dem geneigten Zuschauer beispielsweise, was soziales Verhalten ist, wie das Problem der Erdölknappheit gelöst werden kann, und wie Politik wirklich funktioniert. Dass Tegtmeiers Erklärungen dabei typischerweise nicht das sind, was im Allgemeinen als „pädagogisch wertvoll“ bezeichnet wird, erklärt sich von selbst…
Jürgen von Manger erklärt als Adolf Tegtmeier die Welt – eine Paraderolle für den Ausnahmekabarettisten der 80er Jahre
Die Figur des Adolf Tegtmeier war in den 80er Jahren eine Kultfigur im deutschen Fernsehen. Jürgen von Manger begann seine Karriere als Kabarettist und Schauspieler unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg am Schauspielhaus Bochum. Nachdem seine erste Radiosendung beim NDR an Silvester 1961 zu einem unerwarteten Erfolg avancierte, „kultivierte“ er die Figur des Adolf Tegtmeier weiter und bekam 1972 eine eigene Sendung im ZDF mit dem Titel „Tegtmeiers Reisen“. „Tegtmeiers Reisen“ wurde von 1972 bis 1980 ausgestrahlt, „Tegtmeier klärt auf!“ bildete von 1980 bis 1983 dann die Fortsetzung der beliebten Reihe von und mit Jürgen von Manger.
Die Denk- und Sprechweise des kleinbürgerlichen Adolf Tegtmeier suchen im deutschen Fernsehen wohl bis heute seinesgleichen. Da der 1994 verstorbene Jürgen von Manger zweifellos als „Ausnahmekabarettist“ bezeichnet werden kann, und auch heute noch als eine der populärsten Figuren der deutschen Kabarettlandschaft gilt, hat sich das ZDF entschlossen, alle 14 Folgen von „Tegtmeier klärt auf!“ noch einmal auf DVD zu veröffentlichen. „Tegtmeier klärt auf“ kann in gewisser Weise sogar als Vorläufer des heute sehr populären Formats „Dittsche“ bezeichnet werden. Gesellschaftskritik, treffende Pointen, bissige aber immer amüsante Anmerkungen und ein in aller Regel brillant aufgelegter Hauptprotagonist – das sind Attribute von „Dittsche“ – und all das wird dem geneigten Zuschauer auch bei „Tegtmeier klärt auf!“ geboten.
Fazit
Der Humor von „Tegtmeier klärt auf!“ ist zwar sicher sehr eigen, dennoch ist die Serie ungemein sympathisch. Tegtmeiers Erklärungen, die die Ansichten des „kleinen Mannes“ auf derbe, aber trotzdem niemals platte Art und Weise wiedergeben, sind immer wieder sehenswert. Eingefleischte Fans von Tegtmeier sollten bei diesem Box-Set mit allen 14 Folgen von „Tegtmeier klärt auf!“ ohnehin zugreifen, aber auch all solchen, die Tegtmeier noch nicht kennen, sich aber beispielsweise für Formate wie „Dittsche“ oder „Stratmann“ begeistern können, sei dieses Box-Set empfohlen – denn „Tegtmeier klärt auf!“ ist Kabarett auf hohem Niveau und darüber hinaus ohne Frage Kult.
Looking for Eric
Inhalt
Eric Bishop scheint das Pech gepachtet zu haben: Seinen Job als Postbote bekommt er längst nicht mehr auf die Reihe, und auch sein Leben hat er immer weniger im Griff. Seine beiden Stiefsöhne nehmen ihn nicht ernst, und das Scheitern seiner ersten Ehe hat Eric immer noch nicht richtig überwunden, obwohl er derjenige war, der vor mehr als 25 Jahren seine erste Frau Lilly samt Tochter Sam sitzen ließ, aus Angst vor einem Leben, zu dem er selbst noch nicht bereit war. Zwar hat Eric ein gutes Verhältnis zu seiner Tochter Sam aufgebaut, und Sam vertraut ihm sogar so weit, dass sie ihm ihr Baby anvertraut. Seine Entscheidung, Lilly zu verlassen, bereut Eric inzwischen jedoch zutiefst, dennoch traut er sich nicht, Lilly seine wahren Gefühle zu offenbaren und sich zu einem „neuen Anlauf“ aufzuraffen.
Nach einem missglückten Arbeitstag steht Eric seiner Meinung nach so nah vor dem Abgrund, dass er sich mit seinem Auto auf eine Irrfahrt begibt, und seine „muntere Fahrt als Geisterfahrer“ führt zu einem Unfall, der zwar glimpflich ausgeht, Erics Gemütszustand verschlechtert sich dadurch jedoch weiter, weil Eric sich nun selbst eingestehen muss, dass sich etwas in seinem Leben ändern muss, und zwar möglichst schnell. Und was macht nun ein Mann, der nicht mehr weiß, was er als nächstes tun soll, und dem sein Leben langsam aber sicher aus den Händen gleitet? Er genehmigt sich erst einmal in aller Ruhe einen Joint. Und als Eric alleine in seinem Zimmer sitzt und in Erinnerungen schwelgt, geschieht auf einmal das Unglaubliche: Während Eric noch genüsslichhhhh an seinem Joint zieht, und dabei auf ein großes Poster von Eric Cantona, dem Stürmerstar und Idol früherer Tage starrt, erscheint ihm der Star plötzlich en persona. Cantona richtet sich daraufhin in Erics Leben ein, und Eric Bishop nimmt diesen „Wink des Schicksals“ zum Anlass, sein Leben gründlich zu überdenken und radikale Veränderungen vorzunehmen.
Ein beeindruckender und herzerfrischender Film über Fußball, die Kraft der Familie und die Möglichkeiten einer zweiten Chance
„Looking for Eric“ ist, wie auch die anderen Filme von Ken Loach, ganz klassisch im britischen Arbeitermilieu angesiedelt. Auch in „Looking for Eric“ zeigt Loach Herz für die „Außenseiter“ der Gesellschaft, die oft nur als Randnotiz wahrgenommen werden. Der Hauptprotagonist Eric Bishop (gespielt von Steve Evets) wird in all seiner Verzweiflung gezeigt, doch Loach gelingt es, den „kleinen Postboten“ gleichzeitig so sympathisch wirken zu lassen, dass sich der Zuschauer, unabhängig von Schicht- und Milieuzugehörigkeit, mit diesem Mann identifizieren kann.
Die Probleme, mit denen Eric Bishop zu kämpfen hat, sind schichtenübergreifend, und die Lebensgeschichte des vereinsamten Postangestellten wirkt zu jeder Zeit authentisch. Doch „Looking for Eric“ ist dabei kein Sozialdrama, welches an das soziale Gewissen des Zuschauers appelliert. Vielmehr ist „Looking for Eric“ eine berührende, anspruchsvolle Komödie, die aber gerade auch durch ihre tragischen Momente überzeugen kann. Da wird nicht nur gezeigt, was in Eric Bishops Leben schief gelaufen ist, sondern der Zuschauer bekommt ebenfalls zu sehen, wie Eric gemeinsam mit seinen Arbeitskollegen Freunde im Pub veralbert und sich im nächsten Moment das Hirn zermartert, um eine Möglichkeit zu finden, seine Ex-Frau wiederzufinden und sich mit ihr auszusöhnen.
Und als der Film auf einmal ungeahnte Spannung entwickelt, weil Erics Stiefsohn sich mit zwielichtigen Gestalten eingelassen hat, löst sich die gefährliche Situation schließlich in einen zum Schreien komischen „Rachefeldzug“ auf, der zeigt, dass Eric nicht nur ein kluger Mann ist, der nur einige falsche Entscheidungen getroffen hat, sondern dass er auch Freunde besitzt, die ihm zur Seite stehen, wenn es wirklich drauf ankommt. Und auf dem Weg, die Zügel seines Lebens wieder selbst in die Hand zu nehmen, wird Eric immer von seinem Idol Eric Cantona begleitet – der gibt ihm nicht nur hilfreiche Tipps, sondern er unterhält den Zuschauer gleichzeitig mit einer stets ungemein komischen Präsenz und skurrilen französischen Sprüchen und Weisheiten.
Fazit
„Looking for Eric“ feierte 2009 bei den Filmfestspielen von Cannes Weltpremiere und wurde dort vom Fachpublikum begeistert aufgenommen. Und auch beim deutschen Kinopublikum kommt der Film bisher gut an, was nicht weiter verwunderlich ist, denn der Film verfügt nicht nur über einen gut durchdachten und glaubwürdigen Handlungsverlauf, sondern er besticht zudem auch durch zwei blendend aufgelegte Hauptdarsteller. Neben Steve Evets brilliert der ehemalige Fußballstar Eric Cantona in seiner mittlerweile 15. Filmrolle, in „Looking for Eric“ spielt er sich selbst und verkörpert dabei den charmanten französischen Alt-Fußballstar, der Eric Bishop aus seinem „Tief“ herauszieht, auf exzellente Art und Weise. „Looking for Eric“ läuft zurzeit noch in der deutsch-synchronisierten Fassung in zahlreichen deutschen Arthouse-Kinos, all denjenigen, die sich den Film jedoch lieber im Original auf dem heimischen Bildschirm ansehen wollen, sei der UK-Import von „Looking for Eric“ wärmstens empfohlen! Ein brillanter britischer Film – absolut sehenswert!
Kleine Verbrechen
Inhalt
Seinen Alltag als Polizist empfindet der junge Leonidas von Tag zu Tag zunehmend als Strafe. Er ist ein ehrgeiziger griechischer Polizist und möchte deshalb am liebsten in Athen Morde aufklären und Drogendealer zur Strecke bringen. Stattdessen sitzt er auf einer kleinen Insel fest, wo es für ihn nichts weiter zu tun gibt, als hin und wieder Verkehrssünder aufzuschreiben, die am wenigsten verkehrstüchtigen Autos aus dem Verkehr zu ziehen und Nudisten vom Strand zu verscheuchen.
Erschwerend kommt für Leonidas hinzu, dass er als Polizist noch ein Anfänger ist und deshalb auch von niemandem auf der Insel ernst genommen wird. Die Leute begegnen ihm mit Ignoranz und lassen sich von dem „Jungspund“ nichts sagen, da sie der Auffassung sind, dass ihnen niemand das verbieten kann, was sie ohnehin schon immer getan haben. Doch eines Tages wendet sich das Blatt: Auf der idyllischen Insel wird ein Toter gefunden, der offenbar einen Abhang hinabgestürzt ist. War es nur ein Unfall, hat der Tote sich selbst umgebracht oder handelt es sich gar um Mord? Leonidas sieht endlich seine große Chance gekommen und beginnt, Nachforschungen anzustellen, um dem Geheimnis um den rätselhaften Tod des einstigen Fußballstars der Insel auf den Grund zu gehen.
Von einer kleinen Insel außer Rand und Band, einem Polizisten, der endlich Karriere machen will und der Überzeugungskraft der Liebe
Der Hauptprotagonist in „Kleine Verbrechen“, Leonidas ist schnell davon überzeugt, dass es sich bei dem Tod des inselbekannten Trinkers und ehemaligen Fußballstars Zacharias um Mord handeln muss. Er spricht mit verschiedenen Inselbewohnern, und schnappt verschiedenste Mutmaßungen darüber auf, wie Zacharias gestorben sein könnte. In verschiedenen „Gedankenausschnitten“ bekommt der Zuschauer dann zu sehen, wie Zacharias den Abhang betrunken hinabstürzt, wie er von amerikanischen Söldnern hinabgestoßen wird und wie er sich mit erhobenem Mittelfinger bewusst den Abhang hinabstürzt.
So kann der Betrachter des Films im Grunde eine ganze Weile lang selbst „mit rätseln“, bis dann am Ende des Films klar wird, wie Zacharias ums Leben gekommen ist. So ist „Kleine Verbrechen“ auch eine kurzweilige Griechenland-Komödie, die knappe 90 Minuten lang leichte Unterhaltung bietet, dem Zuschauer dabei zwar nicht allzu viel abverlangt, ihn jedoch knappe 1 ½ Stunden gut unterhält, mit skurrilen griechischen Eigenheiten, einer traumhaft schönen Kulisse und sympathischen Hauptdarstellern. Und während Leonidas sich bemüht, die Hintergründe über Zacharias Tod zu erfahren, läuft ihm auch noch die schöne Angeliki über den Weg, und so lässt es sich Regisseur Christos Georgiou auch nicht nehmen, noch eine Liebesgeschichte mit in den Handlungsverlauf seiner griechischen Sommerkomödie einzubauen.
Fazit
„Kleine Verbrechen“ ist zwar sicher kein Film, der dem Zuschauer noch lange im Gedächtnis bleiben wird, er bietet aber dennoch gute Unterhaltung und ist somit ideal als „Film zur Entspannung und zum kurzweiligen Genießen“ geeignet – eine klassische, leichte Sommerkomödie, die auch im Winter Freude macht und an vergangene Sommermonate erinnert. Angesichts der schönen Landschaften und der romantischen griechischen Kulisse ist der Film sicher auch als Vorbereitung auf den nächsten Sommerurlaub im Süden geeignet.
Ich, Du und der andere
Inhalt
Carl und Molly Peterson sind verheiratet, haben ein tolles Haus und führen eine glücklich Ehe. Zudem wurde Carl auch gerade noch befördert. Besser kann es eigentlich nicht laufen. Dann bittet Carls bester Freund Randy Dupree für einige Tage bei ihnen um Asyl. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit. Die paar Tage verlaufen sehr harmonisch. Randy wurde gerade von seinem Chef gefeuert. Doch dann werden aus den Tagen, Wochen.
Randy wird zur Nervensäge
Randy wird zu einer echten Nervensäge und mit der trauten Dreisamkeit ist es vorbei. Er fühlt sich sehr wohl bei Carl und Molly. Als hätte Carl nicht schon genug am Hals. Er muss sich zu dem Zeitpunkt auch noch mit seinem Schwiegervater auseinandersetzen. Beruflich macht ihm dieser das Leben schwer. Außerdem ist er der Meinung, dass Carl endlich nun den Namen seiner Frau annehmen solle. Carl und Molly schweben immer noch im siebten Flitterhimmel. Dies fordert Carl so, dass Molly immer mehr Zeit mit Randy verbringt. Nicht Randy sondern Carl steht nun außen vor. So wird für Carl sein einst bester Freund auf einmal zum Rivalen. Sowohl bei Molly als auch bei seinem Schwiegervater.
Fazit
Der Film ist mit Top Stars besetzt. Die Namen versprechen eine Menge Humor und jede Menge Lacher. Besonders Owen Wilson hat gerade was das Timing und die geballte Witzpower angeht ein gutes Händchen. Die meisten Gags in dem Werk liefert dann auch er- Die anderen Schauspieler sind eher die Stichwortgeber in der Hinsicht. „Ich, Du und der andere ist eine romantische und emotionale Komödie. Das Drehbuch zum Film schrieb Mike LeSieur. Ich, Du und der andere waren im Kinofilmbereich sein Debüt. Ihm gelang sehr gut in seinem Drehbuch der Aufbau der Dramturgie.
Die Regie übernahmen Anthony und Joe Russo. Nicht immer springt der Funke der Gags so wirklich über. Michael Douglas macht setzt mit seiner Rolle und deren Umsetzung als intriganter Vater besondere Akzente und sorgt für Abwechslung. Zusammen mit Matt Dillon zeigte er schon bei „Eine Nacht bei McCools“ seine komödiantische Seite. Auf den romantischen Teil des Films konzentriert sich mehr Kate Hudson. Sie geht in dem Film ein wenig unter.
Was den Film ausmacht sind nette Ideen und der Einsatz von Owen Wilson. Ist der Humor auch nicht immer der Neuste, gibt es in dem Film keine Langeweile. Die Schauspieler werfen sich die Bälle für die Gags immer wieder Alle drei versprühen ihren Charme und gute Unterhaltung ist von Anfang bis Ende garantiert.
Lovewrecked – Liebe über Bord
Inhalt
Jennys Herz schlägt seitdem sie sich erinnern kann für ihr Rockidol Jason Masters. Ihr größter Wunsch ist es ihm nahe zu kommen. Sie ist fest davon überzeugt, dass er sich in sie verlieben würde. Dann beginnen die Sommerferien und Jenny startet einen neuen Versuch. Zusammen mit Ryan ihrem besten Freund nimmt sie einen Ferienjob an in dem Ressort, dass Jason bevorzugt. Dies liegt auf der traumhaften Karibikinsel St. Lucas.
Blinder Passagier über Bord
Sie kann ihr Glück gar nicht fassen, als Jason tatsächlich dort auftaucht. Er möchte sich vom Tourstress entspannen. Damit sie ihm nahe sein kann, schleicht sie sich an Bord einer exclusiven Kreuzfahrt. Dann gibt es ein schweres Unwetter, bei dem die beiden über Bord gespült werden. Ein winziges Floß ist ihre Rettung. Auf diesem schaffen sie es an einen Strand. Sie sind erstmal gerettet. Doch Hilfe ist erstmal nicht in Sicht. Jenny findet das gar nicht schlimm. So kann sie mit Jason eine Zeit lang alleine sein. Sie kümmert sich um dessen Bein, das er sich verletzt hat.
Notgedrungen schlagen sie ihr Lager auf. Jason, der nicht laufen kann bleibt dort, während Jenny die ersten Erkundigungen anstellt. Sie merkt schnell, dass die beiden gar nicht alleine sind. Das Ressort ist nur einen Katzensprung entfernt. Doch vom Lager aus ist dies nicht zu sehen.
Sie entscheidet sich dafür Jason nichts davon zu sagen und kann den Eindruck auch ein paar Tage aufrecht erhalten. Ins Lager schmuggelt sie Essen und Make Up damit sie auch immer umwerfend aussieht. Sie ist davon überzeugt, dass Jason ihr nicht mehr lange widerstehen kann. Ryan kennt die Wahrheit. Er fühlt sich bei der ganzen Sache gar nicht wohl, hilft seiner Freundin aber. Doch dann bekommt auch Alexis Wind von der Sache. Sie will die Pläne ihrer Konkurrentin durchkreuzen. Sie gibt sich ebenfalls als Schiffbrüchige aus und stösst zu ihnen. Die beiden versuchen immer wieder sich gegenseitig auszustechen wobei die andere dann besonders schlecht da stehen sollen. Jede von ihnen will Jason besonders gefallen.
Das spurlose Verschwinden des Stars ist mit das Thema der Presse und der Nachrichten. Jenny wird bewusst, dass sie ihn nicht mehr länger täuschen kann und es auch nicht darf. Sie möchte ihm die Wahrheit sagen, wenn das auch bedeuten kann, dass er mit ihr nichts mehr zu tun haben möchte. Ryan ist weiterhin an ihrer Seite. Er möchte ihr weiterhin helfen auch diese Angelegenheit zu Ende zu bringen und sie je nachdem wie es ausgeht auch zu trösten.Plötzlich sieht Jenny Ryan mit ganz anderen Augen.
Fazit
Diese Karibik-Komödie bietet gute Unterhaltung für die ganze Familie und unbeschwerten Filmspaß. Randal Kleiser, der Regisseur zeigt mit diesem Werk perfektes Timing und inszenierte ein entsspanntes Bacardi-Feeling. In der Geschichte geht es überwiegend um Schwärmen, Schummeln und die große, wahre Liebe. Amanda Bynes liefert eine briliante Leistung und zeigt absolut ihr komödiantisches Talent. Neben den guten Darstellern, der netten Unterhaltung kann auch die Musik punkten. Der Pop-Soundtrack ist herrlich mitreißend. Der Film ist eine lockere, leichte Komödie. Die Story ist amüsant umgesetzt und besser als das Drehbuch. Rundum ist der Film gelungen.
Meine schöne Bescherung
Inhalt
Jan wünscht sich nichts mehr als den heiligen Abend im besinnlichen Kreise seiner Patchwork Familie zu feiern. Da ist Sara, seine Frau , ihre Kinder aus ihren letzten drei Ehen und sein Sohn aus seiner ersten Ehe. Doch Sara hat etwas anderes für sie vorgesehen. Sie kam auf die Idee alle ihre Ex- Partner und deren neuen Familien einzuladen. Es soll eine Megaparty werden und auch die Schwiegermutter und ein paar Nachbarn sind eingeladen. Jan ist alles andere als begeistert. Aber was soll er machen. Es ist zu spät.
Von der größten Feiertagsüberraschung weiß er noch gar nichts. Erst folgen einige übliche Reden und dann verkündet Sara vor allen, dass sie schwanger ist, von Jan. Was sie nicht weiß, Jan hat sich heimlich sterilisieren lassen und scheidet somit als Vater aus. Jan trifft fast der Schlag und will mit aller Gewalt den wahren Vater finden. Für ihn kommen nur Saras Ex-Ehemänner in Frage.
Fazit
Der Film überzeugt fast auf gesamter Linie. Es gibt einige suptile Spitzen in dem Film sowie geschliffene Sticheleien. Die Regisseurin des Films nahm sich die schwedische Komödie In Bed with Santa zur Vorlage und machte ein Remake dessen. Die Besetzung der einzelnen Rollen ist mit hervorragenden Schauspielern versehen. Sie zeigen ein Feuerwerk an Spielfreude. Martina Gedeck ist nur eine der Stars. Heino Ferch sorgt für die positivste Überraschung des Films. Er ist einfach überragend. Bis jetzt mehr als Action Held unterwegs zeigt er sich hier als selbstironisches Comedy Talent. Jasmin Tabtabai, Meret Becker und Alexandra Neldel unter anderem runden den Starreigen ab. „Meine schöne Bescherung“ ist eine spritzige und schwarze Weihnachtskomödie. Sie wartet auf mit gut gelaunten Dialogen und schnittigen Dialog-Duellen. Das Ensemble dieses Kammerspiels bilden 14 sehr gute Schauspieler, die allesamt ihre Rollen sehr überzeugend spielen.
Die Regisseurin Joop schaffte es die einzelnen Schauspieler zu einer Gemeinschaft zu formen. Dies ist in diesem Falle gar nicht so leicht, da alle Personen sich am gleichen Ort befinden und sich überwiegend im Wohnzimmer aufhalten und dort spielen. Sämtliche Personen ziehen in „Meine schöne Bescherung“ an einem am selben Handlungsstrang. So hat jeder einzelne von ihnen weniger Raum um sich entfalten zu können. Für die Regisseurin Vanessa Joop ist es ihre erste Komödie. Sie verwendet für ihren Film die Zutaten; Missverständnisse, Slapstick und Schlüpfrigkeiten. Gemächlich steigert sich die Dramaturgie und ist dabei nicht aufzuhalten. Einige der verwendeten Gags kommen auch rüber wie sie es sollen.
Aquamarin – Die vernixte erste Liebe
Inhalt
Claire und Hailey sind die besten Freundinnen. Beide himmeln den Rettungsschwimmer Raymond an, der die beiden aber nicht beachtet. Haileys Mutter hat einen Job in Australien angenommen und so sind diese Tage, die die beiden unter anderem im Capri Beach Club verbringen wo Raymond arbeitet, die letzten, ie sie gemeinsam verleben können. Dann geht es ab nach Australien. Immer noch hoffen beide Mädchen, dass im letzten Moment hoffen der Umzug doch noch verhindert werden kann. Dann geschieht etwas Unfassbares.
Meerjungfrau im Pool
Eines Nachts tobt ein wahnsinniges Unwetter und Aquamarin eine Meerjungfrau wird in den Pool des Beach Clubs gespült. Aqumarin ist blond, attraktiv und hat statt zwei Beinen einen Meerjungfrauenschwanz. Sie verspricht den Mädchen ihnen einen Wunsch zu erfüllen, wenn die beiden ihr helfen, ihrem Vater zu in drei Tagen zu beweisen, dass es die wahre Liebe gibt. Ganz klar was die Mädchen sich wünschen würden. Der Wunsch der Mädels steht natürlich schon fest. Sie wollen zusammen bleiben, Hailey soll nicht nach Australien gehen. Der Plan ist geschmiedet und es kann los gehen. Raymond ist derjenige welcher, den sie sich ausgesucht haben. Jetzt müssen sie es nur noch schaffen, dass der sich in Aquamarin verliebt.
Fazit
Statt der selbstsicheren Arielle gibt es in diesem Werk die schüchterne Aquamarin. In diesem Film geht es um die Bedeutung von Freundschaft und der Definition von Liebe. Dazu zeigt sich Aquamarin mit einer Überraschung, einer sympatischen Überraschung. Von kleinen Schwachstellen, welche sich finden einmal abgesehen, kann der Film überzeugen. Die dreu Hauptdarstellerinnen versprühen so viel Charme und sind so herzerfrischend, dass sie auch direkt das Herz berühren. Auch der Darsteller des Raymond zeigt eine beeindruckende Leistung. „Aquamarin“ ist ein unterhaltsamer Film und ist von Anfang bis Ende zu keinem Zeitpunkt langweilig. Den Roman zum Film schrieb Alice Hoffman. Sie setzte Christian Andersons Märchen in die Gegenwart um.
Die Regisseurin Elizabeth Allen gab mit diesem Werk ihr Filmdebüt. Auch wenn „Aquamarin“ eine Komödie ist werden auch ernste Töne angeschlagen. Die Handlung ist recht einfach gestrickt. Für JoJo ist dieser Film ihr Filmdebüt. Sie macht ihre Sache sehr gut. Doch an Emma Roberts reicht sie nicht heran. Sara Paxton zeigt ihr komödiantisches Talent in diesem Werk. Kurzweilige Unterhaltung gepaart mit einigen ernsten Untertönen das macht den Film aus. Der Film verzaubert von der ersten Sekunde. Er ist geradezu magisch. Weitere Pluspunkte erhält er durch seine Filmmusik. Für einen gemütlichen DVD Abend genau das Richtige.
Malen oder Lieben
Inhalt
Madeleine und William sind seit über dreißig Jahren verheiratet und glücklich Beide sind um die 50. Als dann ihre berufliche Karriere endet entschließen sie sich eines Tages entschließen sie sich zum einem Umzug in die französische Provinz. Ihre Tochter ist bereits ausgezogen. Für beide beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. In den letzten zwanzig Jahren hatten sie sich hauptsächlich auf ihre Elternrolle komzentriert. Plötzlich haben sie soviel Freizeit, dass sie mit dieser gar nichts anfangen können. Als Madeleine, die Hobbymalerin, dann den blinden Adam kennen. Dieser umgarnt sie und führt sie zu einem Bauernhaus, dass leer steht. erliegt sie sofort seinem Charme. In ihrem Leben scheint sich alles zu ändern.
Fazit
Regisseur-Brüderpaar Arnaud und Jean Marrie Larrieu schuf mit seinem Werk eine wunderschön fotografierte Erotik-Komödie. Für beide ist es ein Langfilm Debüt gewesen und haben ein Meisterwerk geschaffen. Dieser Film ist prall gefüllt mit Liebe und Schönheit und geht ans Herz. Die Regisseure reduzierten den Inszenierungsstil. Dadurch sind Kamerafahrten und Schwenks kaum möglich. Jede Einstellung wirkt wie ein strukturiertes einfaches aber trotzdem aufregendes Gemälde. Die Bilder des Films wirken oftmal wie Postkarten Fotos aus einem französischen Dorf. Es gibt aber dennoch genug Einzelheiten zu entdecken welche einen besonderen Eindruck hinterlassen.
Schöne Geschichte zum Genießen
Der Film lässt sich sehr viel Zeit im Hinblick auf das Genießen der einzelnen Bilder und Charaktere. Vor allem ist seine Geschichte sehr gut. Die aufgelockerte Einführung der Figuren. Dann gibt es einen Reigen aus knisternder Erotil und bei jeder Figur eine versteckte Geste. Auch nur ein kurzes zögern erhöht schon die Spannung und die Neugier wie es weiter gehen wird. Die Inszenierung des Dtückes ist sehr einfühlsam und das Drehbuch sehr feinfühlig. Die Leistung der beiden Hauptdarsteller macht ihn zu einem hervorragenden Meisterwerk. Sie spielen einfach fantastisch.
Daniel Auteuil geht in seiner Rolle voll auf. Sabine Azéma ist mit eine der populärsten Filmstars ihres Landes. Sie verleiht ihrer Rolle einen wahnsinnigen Charme. Nachdem das Regisseurbrüderpaar sein Debüt mit “Un homme un vrai” lieferte, widmen sie sich auch bei diesem Film wieder einer Liebesgeschichte, bei der sie aber diesmal ihr Augenmerk auf die sinnlichen Aspekte der Geschichte legten.
Ihr Film besticht vor allem durch seine ungewöhnliche formelle Sprache in diesem Genre. Viele Bilder sind unterbelichtet und es findet sich oft ein dominanter Einsatz langer und totaler Einstellungen. Trotz seiner distanzierten Bildsprache verliert der Film nicht an Lebendigkeit und Witz was sowohl den beiden Hauptdarstellern zu verdanken ist als auch der unbeschwerten Erzählweise.
Französisch für Anfänger
Inhalt
Französisch Unterricht bei Monsieur Nouvelleville. Henrik hasst ihn wie die Pest. Er hat eine extreme Abneigung bei allem was mit Frankreich zu tun hat. Dann verliebt er sich in Valerie. Ihre Mutter ist Französin. Er möchte Valerie seine Liebe beweisen. So lässt er sich zu einem Schüleraustausch überreden. An dieser Organisation ist Valerie selber beteiligt. Zusammen mit seinem Freund Johannes macht sich Henrik dann auf nach Frankreich. Doch Henrik spricht kaum französisch und so gestaltet sich die Kommunikation sehr schwierig.
In Paris verpasst er so die Chance Valerie näher zu kommen. Bei seiner ersten Begegnung mit den Einheimischen muss er erkennen, dass Valerie bereits vergeben ist. So ist Henrik nicht nur frustiert sondern auch noch eifersüchtig auf Mathieu.Valerie ist sehr verärgert wegen Henriks Angriffen gegen Mathieu. Henrik erfährt, dass Mathieus Geliebte sich getrennt hat, weil Charlotte fremdging. Valerie ist nun bereit für ein Rendezvous mit Henrik der schüchtern und ehrlich ist.
Party zur Liebe?
Sie verabreden sich zu einer Party und ihrer Liebe scheint nichts im Wege zu stehen. Doch Henrik hat nicht bedacht, dass in Frankreich umfangreiche Mahlzeiten serviert werden. Mit großer Verspätung kommt er auf der Party an und da kommt ihm Charlotte in die Quere. Sie unterhält sich in englisch mit ihm. Sie versucht ihn in sexueller Hinsicht zu verführen. Valerie betrinkt sich und Henrik bringt sie nach Hause. Als sich alle Teilnehmer treffen beeindruckt er seine Geliebte. Er stimmt den Chanson „Bonsoir mes amis“ an, statt eine Dankesrede zu halten.
Aber Charlotte gibt nicht auf und sucht ihn bei seiner Gastfamilie auf. Valerie findet die beiden zusammen im Bett. Daraufhin will sie zu ihrem Onkel in die Bretagne fahren. Henrik, der von diesem Plan im allerletzten Moment erfährt, entführt den Bus der Reisegruppe und hofft sie am Bahnhof noch abfangen zu können. Er schafft es und kann sie auch von seiner wahren Liebe überzeugen.
Fazit
Für den Regisseur Christian Dittner war „Französisch für Anfänger“ sein Debütfilm. Er ist sowohl ein Liebesfilm als auch eine unterhaltsame Reise ins Nachbarland. Alle Schauspieler sind unter 20. Die schöne Landschaft, die Steinhäuser, die sich in dem winzigen Dorf in Frankreich befinden bilden ein weiteres Potenzial dieses Films. Schon in den ersten 15 Minuten kommt es zum perfekten Augenblick zwischen Henrik und Valerie. Der Showdown ist ein wenig zu pompös ausgefallen. Er schuf mit diesem Film eine charmante Komödie mit so einigen Irrungen und Wirrungen. Die Dialoge sind leider ein wenig vorhersehbar.
Sabah
Inhalt
Sabah ist geworden. Zusammen mit ihrer Mutter lebt sie zurückgezogen sowie der Familie ihres Bruders in Toronto. Sie ist Muslimin, intelligent und attraktiv. Die letzten zwanzig Jahre hat sie sich nur um ihre Familie gekümmert. Diese ist zwar sehr liebt aber auch sehr anspruchsvoll. Jegliches Gefühl für Leidenschaft und Unabhängigkeit scheinen ihr abhanden gekommen zu sein. Die vielen und langen Tage mit ihrer Mutter lassen sie immer unzufriedener werden.
Bevor sie nach Toronto zog war ihr Leben wesentlich einfacher. Aber als dann plötzlich ihr Vater verstarb, kurz nachdem sie in Kanada ankam nahm ihre Familie vorherrschend ihr Bruder eine sehr konservative Lebensweise an. Immer muss sie sich für alles was sie tut rechtfertigen. Die Familienfinanzen werden von ihm überwacht. Des Weiteren trifft er die Entscheidungen und möchte über alles informiert werden, was Sabahs Leben angeht. Sabah hat so keine freie Minute für sich selbst.
Schwimmbadbesuch wird zum Motor
An ihrem Geburtstag bekommt sie von Majid ein Foto aus ihrer Kindheit geschenkt. Dort sind sie und ihr Vater beim Baden im Meer zu sehen. Dieses Foto ist der Anlass, dass sie in ihrem Leben was ändern will. Sie kauft sich heimlich einen Badeanzug und geht ins Schwimmbad und hofft sich so die glücklichen Zeiten mit ihrem Vater wieder ins Gedächtnis rufen zu können. Diese Aktion gibt ihr neuen Antrieb. Die von ihr verloren geglaubte Lebensfreude kehrt wieder zurück. Außerdem trifft sie Stephen im Schwimmbad. Dieser hat aus Versehen ihr Handtuch benutzt. Er ist groß, sieht gut aus, ist sehr sympatisch und kein Moslem. Sie fühlt sich direkt zu ihm hingezogen.
Dann erlebt sie in ihrem Leben mehr als diesen einen Abstecher ins Schwimmbad Dinge, die ihr Leben lebenswert machen. Als sie sich zufällig ein zweites Mal wiedertreffen nimmt sie seine Einladung zum Mittagessen an. Es kommt zu weiteren Verabredungen und ihre Zuneigung zueinander wächst. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist Sabah verliebt. Dieser Zustand verwirrt sie und sie ist auch besorgt. Sie weiß ihre Familie wird Stephen nicht akzeptieren. So werden die heimlichen Verabredungen sowie das Versteckspiel für sie bzw. die wachsende Beziehung eine Belastung. Sie steht zwischen ihrer Familie und den Gefühlen zu Stephen. Sie weiß, dass auf absehbare Zeit ihr Geheimnis auffliegen wirde und das sie ihrer Familie die Wahrheit sagen muss.
Fazit
Die Regisseurin und gleichzeitige Drehbuchautorin Ruba Nadda ist Kandierin und kommt aus einer arabischen Familie. Mit „Sabah“ schuf sie eine romantische Komödie und inszenierte den Film sehr zaghaft. Sie klammert in ihrem Werk die politische Ebene aus. Vor „Sabah“ inszenierte überwiegend verschiedene Kurzgeschichten mehrheitlich düstere Liebesgeschichten. Daher fällt bei diesem Film auch als erstes der hoffnungsvolle und lebensbejahende Grundton auf. Die Regisseurin nutzt für ihr Werk kräftige Farben wie Rot und Grün in ihren Bildkompositionen sowie einen identitätsstiftenden Soundtrack. Sie zeigt wie Sabah sich sowohl innerlich als auch äußerlich verändert. Die Regisseurin legt den Fokus des Films auf eine leise stimmige Liebesgeschichte.
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