‘Musik’
Mistaken Identity von Delta Goodrem
Tracks:
- 01. Out Of The Blue
- 02. The Analyst
- 03. Mistaken Identity
- 04. Sanctuary
- 05. A Little too Late
- 06. Be Strong
- 07. Last Night On Earth
- 08. Almost Here
- 09. Miscommunication
- 10. Electric Storm
- 11. Extraordinary Day
- 12. Fragile
- 13. Disorientated
- 14. You Are My Rock
Delta Goodrem:
Delta Goodrem ist eine australische Sängerin, Pianistin, Songschreiberin und Schauspielerin, die in Sydney Australien am 9. November 1984 geboren wurde. Seit Ihrem achten Lebensjahr spielt sie Piano. Während Ihrer Kindheit drehte Sie Werbespots fürs Fernsehen und hatte auch eine Gastrolle in der Serie Police Rescue. Das erstes Demo-Band nahm sie mit 12 Jahren auf und sendete es an Ihr Lieblings-Football Team, in der Hoffung für diese die australische Hymne vor dem Spiel singen zu dürfen. Diese gaben das Demo an den Sponsor der Sydney Swans ,den Manager Glenn Wheatley weiter, welcher dafür sorgte das Delta Goodrem mit 15 Jahren einen Plattenvertrag bei Sony bekam. Nach ihrem erfolgreichen Debutalbum erkrankte Delta 2003 an Morbus Hodgkin, einer Art Lymphknotenkrebs.
Mistaken Identity:
Während Ihrer Chemotheraphie schrieb sie mit anderen Songwritern ihr zweites Album Mistaken Identity, das nach dem Sieg über den Krebs auf den Markt kam. Nachdem Ihr Debutalbum (allein 14x Platinum in Australien) ein Riesenerfolg wurde, waren die Erwartungen an Mistaken Identity sehr groß. Obwohl es laut Verkaufszahlen nicht ganz an das Debut heranreichte, wurde Mistaken Identity ein erneuter Erfolg (5x Platinum in Australien). Ihre Stimme klingt stärker und reifer als auf ihrem Vorgänger und auch die Songstruktur klingt besser. Ein durchweg klasse produziertes Album, das nicht nur in Australien ein Erfolg ist. Mit tollen Balladen, rockigeren Songs und einem Feature des irischen Sängers Brian McFadden in dem Song Almost Here, eine Zeit lang die australische Nr.1. Neben schönen Melodien, die perfekt zu Ihrer Stimme passen, beweist Delta auch, das sie eine klasse Pianistin ist. Zum träumen, entspannen oder einfachen Genuss.
Fazit:
Meiner Meinung nach, ist dieses Album besser als Ihr Debutalbum Innocent Eyes, das ist aber Ansichtssache. Alle Songs lassen einen in ihrer wunderbaren Stimme versinken und machen das Album nie langweilig. Ob schöne Balladen, etwas rockigere Lieder oder das Duett “Almost Here” mit Ihrem damaligen Freund (heute Ehemann Brian McFadden). Delta macht mit diesem Album alles richtig und erobert erneut die Herzen ihrer Fans. Wem Innocent Eyes gefiel, der kann auch hier zugreifen, denn wer weltklasse Musik zu schätzen weiß, macht hier mit dem Kauf am wenigsten falsch. Lieblingssongs habe ich keine, da mir eine Auswahl sehr schwer fallen würde. Wer die CD’s mag, sollte sich die DVD’s Ihrer Konzerte ansehen. Volle 5 Sterne ist dieses Album wert.
Bacdafucup von Onyx
Tracks:
- 01. Bacdafucup
- 02. Bichasniguz
- 03. Throw Ya Gunz
- 04. Here N’ Now
- 05. Bust Dat Ass
- 06. Atak Of Da Bal-Hedz
- 07. Da Mad Face Invasion
- 08. Blac Vagina Finder
- 09. Da Bounca Nigga
- 10. Nigga Bridges
- 11. Onyx Is Here
- 12. Slam
- 13. Stik N’ Muve
- 14. Bichasbootleguz
- 15. Shiftee
- 16. Phat
- 17. Da Nex Niguz
- 18. Getdafucout
Onyx:
Onyx ist eine Hardcore-Rap Gruppe aus Queens, New York. Mitglieder der Gruppe sind bzw. waren Sonny Seeza, Fredro Starr, Sticky Fingaz & Big DS (hatte sich während der Produktion von All We Got Iz Us von der Gruppe getrennt), der inzwischen leider verstorben ist. Gegründet wurde die Crew 1989 von Sonny Seeza, Fredro Starr & Big DS. Beachtung fand Onyx aber erst als Fredro Starr’s Cousin Sticky Fingaz in die Band eintrat. Erst durch ein Demo, das an Jam Master Jay (Run DMC) gegeben wurde, startete die eindrucksvolle Karriere der 4 glatzköpfigen Rapper aus Queens bei dem Label Def Jam. Ihr Debutalbum “Bacdafucup”, das 1993 erschien, verkaufte sich über 2 Millionen mal, was zu dieser Zeit für eine Rap-CD eine hohe Größenordnung war. Inzwischen haben die 3 noch verbliebenen Rapper auch Ihre Solokarrieren gestartet und mehrere Alben hervorgebracht. Bekannt wurden Onyx mit ihren agressiven, wütenden und schreienden Raps, die bis heute als einzigartig gelten.
Bacdafucup:
Als 1993 das Album Bacdafucup erschien, hörten die Fans einen völlig neuen Style des Raps, der bis dahin noch nie dagewesen war. Onyx galt für düsteren und hasserfüllten Rap, der dem Genre eine völlig neue Möglichkeit bot. Allein durch den Welthit “Slam”, der sich 1 Millionen mal verkaufte, erlangte Onyx weltweite Berühmtheit. Die Produktion des Albums wurde von Jam Master Jay persönlich übernommen. Das Onyx keine Features für das Werk verwendete, mindert die Soundqualität in keinster Weise. Abwechslungsreiche und für diese Zeit typische Hip Hop Beatz wurden für die rauen Raps der vier verwendet. Zu Anfang, das Intro, gleicht eher einem Skit, was erkennen lässt, welchen Stil und welche lyrischen Hintergründe in dem Album stecken. Das Hip-Hop Magazin Juice wählte die CD zu den besten 100 Hip-Hop Alben aller Zeiten, welches dem Hörer nach dem Durchforschen der CD auch deutlich erscheinten wird.
Fazit:
Bacdafucup, ein dunkles, wuterfülltes und fast schon grausiges Album, das aber durch seine seltene Art doch zum Riesenerfolg wurde. Slam, für mich der beste Song, der auf dem Sampler Judgement Night neu produziert wurde als rockige Version mit der Hardcore Band Biohazard, welcher auch ein Hit wurde. Aufgrund der Legende um Onyx und ihrer Weise zu rappen das Hören und Kaufen des Albums wert.
The Infamous von Mobb Deep:
Tracks:
- 01. The Start Of Your Ending
- 02. The Infamous Prelude
- 03. Survival Of The Fittest
- 04. Eye For A Eye
- 05. Just Step Prelude
- 06. Give Up The Goods (Just Step)
- 07. Tempreature’s Rising
- 08. Up Nirth Trip
- 09. Trife Life
- 10. Q.U. – Hectic
- 11. Right Back At You
- 12. (The Grave Prelude)
- 13. Cradle To The Grave
- 14. Drink Away The Pain (Situations)
- 15. Shook Ones Part II
- 16. Party Over
Mobb Deep:
Das Rap-Duo besteht aus den beiden Rappern Havoc (Kejuian Muchita) und Prodigy (Albert Johnson), die aus einer Sozialwohnungssiedlung in Queendsbridge stammen, wo auch andere Hip Hop Größen wie Nas, Onyx und Big Noyd aufwuchsen. Sie lernten sich in der Graphic Art High-School in Manhattan kennen und entdeckten ihr gemeinsames Interesse am Hip-Hop. 1992 gründeten sie dann das Duo Mobb Deep und veröffentlichten 1993 unter Island Records ihr Debutalbum Juvenile Hell, welches kein großer Erfolg wurde. Nachdem sie das Label wechselten und unter Loud Records 1995 ihr zweites Album The Infamous veröffentlicht hatten, welches wie eine Bome in der Hip-Hop Welt einschlug, wurden sie vom Underground zu einem sehr gefragten Duo, welches fortan auch selbst die Produktionen anderer Rap-Alben führte. Havoc und Prodigy haben auch schon zahlreiche Soloalben veröffentlicht, die aber dem Erfolg der Mobb Deep Alben in Nichts nahe stehen.
The Infamous:
Mit The Infamous veränderten Mobb Deep ihren Sound, um einen anderen Stil einzuschlagen, welches ihnen auch durchaus gelang. Das Album wirkt düsterer und auch rauer, während bei Juvenile Hell noch einfache Klänge zu hören waren, wurde The Infamous mehr von den harten Bässen, viel Loops und Klaviereinlagen bestimmt, der wie zugeschnitten schien auf den Rap-Flow der beiden New Yorker. Mit Shook Ones wurde auch die erste erfolgreiche Single verbucht. Das Album spiegelt die dunkle Seite New York City wieder, wo der Waffengebrauch und Drogenhandel dazugehörten. Mit intelligenten Lyrics und alltäglichen Geschichten aus dem Ghetto zählt es nicht nur zu den einflussreichsten Alben der 90er, sondern wurde auch zu einem der besten 100 Alben aller Zeiten des Hip-Hop Magazins Juice gewählt. Mit Gastaufritten von Nas, Big Noyd (einem Freund des Duos), der Sängerin Crystal Johnson, Q-Tip und den beiden Wu-Tang Membern Raekwon und Ghostface Killah, die sich mit dem Album sehr verbunden fühlen, ein durchweg interessantes Werk. Das Album wird als Klassiker angesehen und hat viele Fans wie z. B. Produzent RZA vom Wu-Tang Clan.
Fazit:
Meiner Meinung nach eines der besten Alben die je produziert wurden. Mit meinem persönlichen Favouriten Survival Of The Fittest und den großartigen Features ein wahres Juwel. Chilliger Hip-Hop, der wunderbar mit den Beatz und dem lyrischen Können der 2 Rapper vereint wird, was Mobb Deep nicht umsonst zu einer der einflussreichsten Rap-Gruppen aller Zeiten macht. Eine echte Kaufempfehlung, sollte in keiner echten Hip Hop-Sammlung fehlen.
Who I Am ? von Amy Pearson
Tracklist:
- 01. Don’t Miss You (5/5)
- 02. Fool (5/5)
- 03. Not Me (4/5)
- 04. Does Anybody? (5/5)
- 05. Ready To Fly (5/5)
- 06. Stranded (5/5)
- 07. Don’t Ya Give Up (5/5)
- 08. Now and for Always (5/5)
- 09. Love Is Out of Reach (5/5)
- 10. Wish I Was Her (5/5)
- 11. Tell Me (5/5)
- 12. Remember to Breathe (5/5)
die Künstlerin:
Amy Pearson ist eine junge englische Songwriterin, die in Birmingham in England aufwuchs und nach Australien zog um dort die ersten Schritte Richtung Musik und Karrierre in Angriff zu nehmen. Sie schrieb und veröffentlichte den Song “We Both Know” mit dem ehemaligen Australian-Idol Gewinner Guy Sebastian, der auf dem Album Home: Songs of Hope & Journey, eines für Spenden produzierten Albums. Außerdem produzierte Sie ein Cover des Songs “Joy To The World” für die Spirit of Christmas Compilation 2007. Von ihrer Stimme war man dort so begeistert, das Sie 2006 an ihrem ersten Album arbeiten durfte.
das Album:
Mit Ihrem ersten Album zeigt uns die gebürtige Engländerin nicht nur das Sie einen Hit (Does Anybody Know?) landen kann, sondern ein Superalbum auf den Markt bringt, das mit gefühlvollen, kräftigen und fantastischen Songs geradezu vollgepackt ist. Mit der tollen Songliste auf dem Album ist es schwer sich einen oder zwei Songs auszupicken, da alle geradezu fantastische Werke sind. Gefühlvolle Balladen, poppige Songs und mit einer außergewöhnlichen Stimme macht Amy dieses Album zu einem absoluten Muss für Genießer, die ruhige und entspannende Alben lieben. Abwechslungsreich und niemals langweiliger Musikgenuss, die beste Art Musik zu hören und zu lieben.
Fazit:
Meiner Meinung nach ist dieses Album eines der Besten, das ich je gehört habe und ich immer noch höre, da es mich jedes mal aufs Neue fasziniert, wie Amy dort ihre Stimme einsetzt und damit so tolle und gefühlvolle Songs hervorbringt. Mit diesem Beispiel von powervollem Album sollte sich manch Künstler heutzutage eine Scheibe abschneiden. Das Album ist für mich nach einem schweren Tag immer wieder eine Erholung um zur Ruhe zu kommen. Einfach hinlegen, die Augen schließen und das Träumen kann beginnen. Was ich schade finde, das dieses Album die Aufmerksamkeit, die es verdient, leider nicht erhalten hat. Amy, solche Powerfrauen wie dich braucht die Musikindustrie heute dringend! Eine absolute Kaufempfehlung meinerseits!
Einen absoluten Lieblingssong des Albums kann ich nicht benenennen, da mehrere dabei sind (wie z.B. Does Anybody ?, Ready To Fly, Don’t Miss You, Stranded, Now And For Always, Love Is Out Of Reach, usw.) die unbeschreiblich gute Stücke sind, bei denen ich jedesmal aufs Neue die talentierte Amy nur loben kann.
Let’s Get Free von Dead Prez
Tracklist:
- 01. Wolves
- 02. I’m A African
- 03. They Schools
- 04. Hip-Hop
- 05. Police State
- 06. Behind Enemy Lines
- 07. Assassination
- 08. Mind Sex
- 09. We Want Freedom
- 10. Be Healthy
- 11. Discipline
- 12. Psychology
- 13. Happiness
- 14. Animal In Man
- 15. You’ll Find a Way
- 16. It’s Bigger Than Hip-Hop
- 17. Propaganda
- 18. The Pistol
Stic Man & M-1 (Dead Prez):
Dead Prez ist ein amerikanisches Hip-Hop Duo, das aus den beiden Rappern M-1 & Stic Man besteht. Ihr Stil gehört zum Hardcore -Rap und Ihre Texte sind sehr politisch veranlagt. Inspiriert wurden die beiden von Malcolm X und Public Enemy, die in Ihren Texten sehr viel Politik um die afroamerikanische Bevölkerung einbrachten.
Kennengelernt haben sich die beiden Rapper in Florida an der A&M University, wo die beiden Wirtschaftswissenschaft studierten. Bald darauf fingen die beiden an Musik zu machen und um Ihre Musik noch geltender werden zu lassen, zogen die beiden nach New York City, wo Sie auf die ersten großen Produzenten trafen an ein Label brachten. Zuerst hatten die beiden Gastauftritte bei anderen größeren Künstlern, bis Sie an Ihrem eigenen Debutalbum arbeiten durften.
Let’s Get Free:
Im Jahr 2000 erschien dann Ihr Debutalbum, das aufgrund der sehr politischen und agressiven Texte gegenüber der weißen Bevölkerung und der Polizei, stark kritisiert wurde. Ein Hip-Hop Album mit diesen radikalen politischen Ansichten gab es seit Public Enemy nicht mehr. Im Intro des Albums hört man eine Rede des Vorsitzenden der InterNational Peoples Democratic Uhuru Movement Organisation. Im Weiteren rappen die beiden über Ihre Heimat Afrika, die Schulen der weißen Bevölkerung, über den Polizeistaat, über die Gesundheitsversorgung der schwarzen Bevölkerung, über die Gewalt der Polizei gegenüber der Afroamerikaner und über Propaganda der Weißen. Alles In allem ein sehr politisches Album mit dem Song “We Want Freedom” als eine Art Hinweis auf die Missstände der Bevölkerung. “Behind Enemy Lines” bezieht sich auf die Fred Hampton (Black Panther). Das Album ist trotz der starken Kritik ein Muss für jeden Hip Hop Fan, der den wahren Hip Hop noch kennt und liebt. Mit dem Burner Hip-Hop, dem bekanntesten Song des Duos auf dem Album. Agressive Texte, gute Songs mit noch besseren Beatz machen dieses Meisterwerk zweifellos zu einem der besten Alben aller Zeiten in der Hip Hop Kultur.
Fazit:
Das Album läuft bei mir fast jeden Tag, da es noch den wahren Hip Hop wiedergibt, mit agressiven Texten, Megasound und einem lyrischen Können, das man bewundern muss. Ihr Raptalent kommt dabei auch nicht zu kurz und man bekommt es oft genug im Album zu hören. Das Album ist durchweg gut und hat seine Ohrwürmer wobei mir vom Rap-Style her die Songs Propaganda, Psychology und Police State besonders gefallen. Ein absolutes Muss für den orginalen Hip- Hop Fan. Ich hab mir dieses Album, als es in die Läden kam, besorgt und war ziemlich erstaunt, das es so wenig Beachtung unter den Fans fand, doch im Laufe der Jahre wurde es immer mehr zum Geheimtipp unter den Fans des orginalen Hip-Hop.
Greatest Hits von N.W.A
Tracks:
- 01. Live Intro
- 02. Arrested
- 03. Gangsta Gangsta
- 04. F… Tha Police (Insert)
- 05. F… Tha Police
- 06. Compton’s In The House
- 07. Break Out (Live)
- 08. Straight Outta Comton (Extended Mix)
- 09. If It Ain’t Ruff
- 10. Real N….z
- 11. It Ain’t Tha 1
- 12. Always Into Something
- 13. Don’t Drink That Wine
- 14. Just Don’t Bite It
- 15. Cash Money (Insert)
- 16. Express Yourself (Remix)
- 17. 100 Miles And Runnin
- 18. A B…. Is A B….
- 19. Real N….z Don’t Die
- 20. Chin Check
- 21. Hello
N.W.A:
N.W.A war eine Gangsta Rap-Gruppe, die aus den Rappern Ice Cube, MC Ren, Dr. Dre, Eazy-E & DJ Yella und, eine Zeit lang, Arabian Prince bestand. Die Gruppe gründete sich 1986 in der Stadt Los Angeles, wo diese ihr erstes Album N.W.A & The Posse veröffentlichten, das jedoch keine große Beachtung fand und somit produzierten sie innerhalb von 6 Wochen das Album Straight Outta Compton, mit dem sie die Gründer des Gangsta-Raps wurden. Während Ice Cube fast alle Texte schrieb, produzierten DJ Yella und Dr. Dre die Songs der Crew. Mit F… Tha Police und Gangsta Gangsta und Straight Outta Compton brachte N.W.A Songs an die Öffentlichkeit, die das Leben der Gangs und Ghettos wiederspiegelten. Besonders der Song F… Tha Police führte dazu, das Radiosender und der TV-Sender MTV ihre Lieder nicht spielten. Das Label erhielt sogar einen Brief vom FBI, worauf diese behaupteten, das der Song zur Gewalt gegen die Polizei anstifte. Da das Label den Brief aber stattdessen veröffentlichte, wurden N.W.A weltberühmt, sie kamen ins Fernsehen und die Verkaufszahlen, die bisher bei 100.000 verkauften Alben lagen, verdreifachten sich. Aufgrund von Streitigkeiten wegen der finaziellen Rechte an den Texten verließ Ice Cube darauf die Gruppe. Nachdem diese ohne einen ihrer Rapper zwei weitere Alben veröffentlichten, trennte sich die Gruppe 1991 aus finanziellen Streitigkeiten zwischen Eazy-E und dem Rest von N.W.A . Dieser starb 1994 an Aids.
Greatest Hits:
Das Album enthält die größten Hits der Rap-Gruppe N.W.A, die zur Gründung des Gangsta-Raps den größten Anteil hatte. Mit Liedern wie F… Tha Police, Gangsta Gangsta, Real N….. Don’t Die, A B…. Iu A B…. und zahlreichen anderen Hits umfasst das Album die Glanzzeit der Gruppe. Ice Cube mit seinem durchaus agressiven und teils hasserfüllten Rap-Stil, während der hauptsächlich für die Produktion verantwortliche Dr. Dre mit N.W.A den neuen Hip-Hop Stil G-Funk mitbrachte. MC Ren glänzt durch rasante Raps quer durchs Album – Eazy-E -der erstmals auf Straight Outta Compton zu rappen anfing. In diesem Album befindet sich ein Stück Musikgeschichte wieder. Für Fans des Gangsta-Rap Stils. Als Bonus enthält das Album noch die später erschienenen Hello von Ice Cube feat. Dr. Dre & MC Ren aus dem Album War & Peace sowie Chin Check.
Fazit:
Die Urväter des Gangsta Rap haben mit diesem Best Of Album eine Compilation zusammengestellt, die nicht nur alle Hits der Crew enthält, sondern zeigt auch die Fähigkeiten & den Stil der später weltbekannten Eazy-E, Dr. Dre, MC Ren , DJ Yella & Ice Cube, wie man sie in den Soloalben zu hören bekommt. Mit F… Tha Police, Real N…. Don’t Die & Straight Outta Compton, drei der besten Songs aller Zeiten. Die Beatz sind zwar nicht so ausgereift, wie man es bei den Einzelnen heutzutage hört, dennoch für die lyrische Genialität und den markanten und agressiven Rapstil, den Kauf auf jeden Fall wert. N.W.A ist ein Muss für jeden Hip Hop Fan und der es noch werden will
Music for the Motion Picture Into The Wild [Soundtrack] Eddie Vedder
Ein gefühlvolles Musikmeisterwerk zum Filmerfolg!
Zum Künstler
Sämtliche Lieder die sowohl im Film (Into the Wild, erschienen in Deutschland 31.01.2008) als auch auf der CD, in leicht variierter Form, zu finden sind wurden von dem Pearl Jam Frontmann und Songschreiber der Band Eddie Vedder gesungen und verfasst. Ausgewählt wurde der Musiker für dieses Projekt vom Regisseur Sean Penn höchstpersönlich, welcher schon früher mit Eddie Vedder zusammengearbeitet hatte (Ich bin Sam und Dead Man Walking - Sein letzter Gang). Schon beim ersten hören erinnert man sich der monumentalen Bildästhetik des Films, welcher durch die Songs von Eddie Vedder nochmals verstärkt wird und möchte am liebsten den Film ein weiteres Mal sehen.
Zum Inhalt
Fast alle Lieder auf diesem Album wurden von Eddie Vedder selbst geschrieben und eingespielt. Lediglich “Hard Sun” von Indio und “Society” von Jerry Hannan wurden nicht von Vedder verfasst. Diese musikalische Einheit von Sänger und Verfasser bewirkt, dass sich im Album ein klarer roter Faden befindet den man in jedem Lied spüren kann und der begeistert. Wer jetzt aber denkt, dass sich dadurch lange weile einstellen könnte ist weit gefehlt. Die anspruchsvolle Rock- und Folk-Musik kann in jeder der 11 Songs neu begeistern und Gefühle erzeugen. Den Anfang macht “Setting Forth” mit seinem eingängigen leichten Sound der klar noch jedem in den Ohren summt der nur einmal “Into the Wild” gesehen hat. Im Anschluss daran markieren das wunderbare “Rise”, das gefühlvolle “Long Nights” sowie “The Wolf” die melancholisch-gefühlvollen Hits dieser CD. Der klare Höhepunkt dieses Ensembles bildet der oben schon erwähnte Song von Indio: “Hard Sun”. Dieser Song vereint alles was man mit dem Film “Into the Wild” verbindet: Sehnsucht, weite Landschaften, Melancholie, Schönheit um nur einige Bilder zu nennen. Mit über 5 Minuten Spielzeit kommt “Hard Sun” auch als das längste Stück auf dieser Platte daher, auf dem sonst etwas zu kurz geratenen 33 Minuten CD.
Fazit
Auf jeden Fall muss man Eddie Vedder für sein enormes Gesangspotential danken und die gefühlvoll eingespielten Akustikgitarren-Sounds die er wie kein Zweiter rüberzubringen versteht. Er erzeugt mit seinem Werk die perfekte Abrundung zu einem durch und durch gelungenen Film von Sean Penn. Die kurze Laufzeit des Album könnte man als Kritikpunkt werten nur sofern man sich scheut nicht immer wieder die Songs auf Wiederholung laufen zu lassen. Wer ein ähnliches Werk sucht findet es wahrscheinlich nur bei Pear Jam selber, in den ruhiger angesiedelten Stücken die ebenso die Handschrift von Eddie Vedder tragen. Also kann man nur hoffen, dass Eddie Vedder in Zukunft weitere gefühlvolle und eingehende Songs einspielen kann, für wunderschöne Filme.
In This Moment – A Star Crossed Wasteland
Trackliste:
1. Gunshow
2. Just Drive
3. The Promise
4. Standing Alone
5. A Star Crossed Wasteland
6. Blazin
7. The road
8. Iron Army
9. The Last Cowboy
0. World In Flames
Die Band
In This Moment eine der besten Metalcore Bands aus den Staaten mit weiblichem Gesang, gründeten sich 2005. Century Media Records wurde schnell auf die Band um die charismatische Frontfrau Maria Brink aufmerksam, das erste Album Beautiful Tragedy wurde 2007 veröffentlicht, im gleichen Jahr wurden sie ins Line Up des Ozzfest berufen. 2008 erschien der melodische Nachfolger The Dream.
Die CD
A Star Crossed Wasteland unterscheidet sich komplett von seinen beiden Vorgängern. „Beautiful Tragedy“ noch fest im Metalcore verwurzelt, mit „ The Dream“ wurde die melodische Seite der Band hervorgehoben, Mit ihrer aktuellen CD versuchen In This Moment beide Elemente miteinander zu verbinden, wobei der Schwerpunkt eindeutig wieder im Metalcore angesiedelt ist…was beim ersten hören allerdings nur schwer gelingt. Der Opener „Gunshow“ ist der gewöhnungsbedürftigste Song der CD. Maria versucht krampfhaft an ihre Sceams von Beautiful Tragedy anzuknüpfen, aber leider gelingt es ihr nicht sofort. Auch bei „Just Drive“ hat sie einige Schwierigkeiten, ihr Gesang klingt während dem ganzen Song etwas dünn. Es befinden sich aber auch typische In This Moment Kracher auf der Scheibe, die es schaffen den Zuhörer sofort zu fesseln, wie zum Beispiel „The Promise“, „Standing Alone“, “The Road“ und der für Maria typischen Ballade “World In Flames”, die sie mit ihrer engelsgleichen Stimme gekonnt in Szene setzt. Spätestens beim hören dieser Nummern hat die Band geschafft den Hörer wieder in ihren Bann zu ziehen.
Man sollte auch wieder ein Augenmerk auf das Digipack legen, das wie immer ein optisches Schmuckstück geworden ist und perfekt zum Thema der CD passt.
Fazit
Als Fan kommt man mit A Star Crossed Wasteland sofort oder spätestens nach dem zweiten hören klar. Als Neuling kann man am Anfang mit der CD allerdings leichte Probleme bekommen, deswegen würde ich ungeübten Hörern den Kauf der ersten beiden Alben empfehlen…dann sollte man dem Gesamtwerk aber eine weitere Chance geben…denn es lohnt sich. In this Moment erreichen mit A Star Crossed Wasteland zwar nicht ganz das hohe Niveau der anderen CD´s, aber trotzdem haben sie mit ihrem Neuling ein solides Werk an den Tag gelegt und es scheint als hätten sie entgültig ihren festen Platz in der Musikwelt gefunden, der Schritt in die richtige Richtung ist jedenfalls getan. Wer also auf melodischen Metalcore mit hohem Wiedererkennungswert steht ist bei In This Moment sehr gut aufgehoben, keine andere Sängerin vermag ihre Fans so zu verzaubern wie Maria.
Violin-Fantasien von Frank Huang
Trackliste
- 01 – Franz Schubert (1797 – 1828)
Fantasy for violin and piano in C major, D. 934, Op. 159
- 02 – Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865)
Fantasie brillante sur l’opéra ‘Otello’ de Rossini, Op. 11
- 03 – Arnold Schönberg (1874-1967)
Phantasy for violin with piano accompaniment, Op. 47
- 04 – Franz Waxman (1906-1967)
Carmen Fantasy
Based on themes from Bizet’s ‘Carmen’
Frank Huang, Violin – Dina Vainstein, Piano
Die Künstler
Frank Huang, der 1978 in China geborene Geiger, ist der erste Preisträger des internationalen Violinwettbewerbs Hannover 2000. Als hochbegabtes Kind erhielt er Geigenunterricht von seiner Mutter, später war Fredell Lack in Housten sein Lehrer. Sein Studium absolvierte er an der Juilliard School in New York bei Robert Mann. Frank Huang trat solistisch bereits mit zahlreichen großen Orchestern auf und erarbeitete sich nach und nach den Ruf des brillanten Violinvirtuosen. Neben dem solistischen Spiel widmet sich Frank Huang sehr intensiv der Kammermusik und spielte mit dem Amadeus Chamber Orchestra und dem Ying Quartett. Seit 2009 ist er Professor für Violine und Kammermusik an der Eastman School of Music in New York.
Dina Vainstein, geboren und aufgewachsen in Russland, begleitete Frank Huang durch den Violinwettbewerb in Hannover 2000. Sie absolvierte ihre Klavierstudien am Barnaul College of Music und an der Russian Academy in Moskau.
Das Album
Was diese CD so interessant macht, ist die programmatische Annäherung an die Kompositionsform der Fantasie. 4 Fantasien, 4 Komponisten, 4 Epochen. Die erste hier vorgestellte Fantasie entstammt gegen Ende seines kurzen Lebens Franz Schubert. Dieses Meisterwerk ist eins der von Geigern am meist gefürchtetsten Werke. Gefürchtet, wegen seiner halsbrecherischen Dreiklangsmotivik und Akkordfolgen in ungünstigen Lagen, gepaart mit unbequemen Fingerkombinationen und Saitenübergängen. Dieses Stück kann schlecht vorgetragen zur Qual jedes Zuhörers werden. Auf dieser CD jedoch ist es ein Genuss Frank Huangs Interpretation zu lauschen. Auch die Otello-Phantasie Heinrich Wilhelm Ernsts ist ein Hörgenuss, das Stück witzig, schelmisch, heiter, der Interpret brillant, energisch, hoch virtuos. In Arnold Schönbergs Phantasie steht nicht die Darbietung schwindelerregender Virtuosität im Vordergrund, sondern Klangfarbenspiel, interpretatorischer Ideenreichtum und Verstand. Die Komposition beruht auf der Zwölftontechnik, also auf 12 aufeinander in Bezug stehenden Tonfolgen. Ganz im Kontrast dazu steht das hier vorgestellte Werk des Filmkomponisten Franz Waxman, der bekannt wurde durch seine Filmmusiken zu u.a. Alfred Hitchcocks Film ‘Rebecca’. In Waxmans spektakulärer Carmen-Fantasie tobt sich der junge Virtuose wahrlich aus. Dabei kommt der Zuhörer in den Genuss zu erleben, mit wie viel Energie und Können dieser junge Geiger ans Werk geht.
Fazit
Diese 2002 bei NAXOS erschienene CD ist ein Teil des Gewinnes des ersten Preises des internationalen Violinwettbewerbs Hannover 2000. Daher verwundert es nicht, dass dieses Album Stücke des Wettbewerbsrepertoires beinhaltet, was die Aufnahme jedoch keineswegs schmälert. Ganz im Gegenteil ist die Stückekombination hervorragend, die Aufnahmequalität tadellos. Diese CD ist der Beleg dafür, dass Frank Huang zu Recht als erster Preisträger aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist. Sein Spiel besticht durch makellose Beherrschung seines Instruments, durch klangliche Brillanz und interpretatorische Klasse.
Turn on the bright light
von Interpol (2002)
Tracklist
1. Untitled
2. Obstacle 1
3. NYC
4. PDA
5. Say hello to the angels
6. Hands away
7. Obstacle 2
8. Stella was a diver
9. Roland
10. The New
11. Leif Erikson
Die New Yorker Band Interpol tritt stets in makellosen schwarz-weißen Anzügen auf und lassen auch auf ihren Alben immer die gleichen Instrumente erschallen: ein recht dominanter Bass, elektrische Gitarre (meist mit klarem Sound), Drums und selbstverständlich die unverwechselbare, markante und tief beeindruckende Stimme von Frontmann Paul Banks.
Schon mit dem ersten Track kann man ein Markenzeichen von Interpol entdecken: ein melancholischer Gitarrenteppich schraubt sich förmlich in die Gehörgänge und baut sich immer weiter auf, um dann von den einsetzenden Vocals nochmals gesteigert zu werden, wobei es oft dem Bass vorbehalten ist, die Akzente zu setzen (z.B. bei Obstacle 1). Dieser so erzeugte Indiesound, natürlich ebenfalls getragen vom präzisen Einsatz des Schlagzeugs, besticht durch eine gewisse Coolness, aber auch einer düsteren Melancholie. Diese Kombination erweisr sich als extrem reizvoll.
Allerdings muss man den Songs teilweise etwas Zeit geben. Wer den schnellen Kick sucht und Wiedererkennungseffekte erhofft und sofort beim ersten Hören ein Aha-Erlebnis möchte, ist wahrscheinlich besser beraten, lautere Bands zu hören, die sich mehr an anderen orientieren. Wer sich jedoch darauf einlässt, für den wird das Debutalbum von Interpol eine so lange Zeit eine Freude bleiben, wie das nur bei wenigen, seltenen Alben und Gruppen der Fall ist.
Neben den getrageneren Titeln können Interpol aber durchaus auch mal sehr dynamisch werden (Obstacle 1, Hands away). Trotz des charakteristischen Sounds, der übrigens kaum durch zusätzliche Instrumente erweitert wird, ist die Abwechslung gegeben. Man findet sich in einem sehr intimen Album wieder, das einem sehr viel geben kann. Interessant kommen auch teilweise disharmonische Klänge daher, die bei anderen Bands schon mal aufgesetzt wirken und getrost als Effektheischerei bezeichnet werden dürfen. Hier nicht. Scheinbar verfolgen Interpol mit jedem Ton ein bestimmtes Ziel, und vielleicht lauscht man darum so begeistert- sowohl auf die einzelnen Intrumente, den Sound als auch die unnachahmliche Stimme von Paul Banks.
Teilweise wird Interpol nachgesagt, dass sie sich an den 70er und 80er und spezielle an Joy Division orientieren- ich kann das insofern ein bißchen nachvollziehen, als dass das Arrangement dort häufig ähnlich aufgebaut war- dennoch bleiben Interpol unnachahmlich.
Fazit
Für mich ist Interpol mit diesem Werk von 2002 fernab vom Mainstream ein unnachahmliches Meisterstück gelungen. Die Songs fügen sich aneinander und bilden eine homogene Schatztruhe an Kreativität, Intimität, aber auch Melancholie für diejenigen, die sich darauf einlassen. Anspieltipp: “Leif Erikson”. Dieser Song hat weltweit schon die ein oder andere Gänsehaut verursacht.
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