Rezension.org - "Wilddiebe und Kritiker kennen keine Schonzeit"
rezensionen

‘Rock’

Hybrid Theory

Hybrid Theory von Linkin Park

Trackliste
01 – Papercut
02 – One step closer
03 – With you
04 – Points of authority
05 – Crawling
06 – Runaway
07 – By myself
08 – In the end
09 – A place for my head
10 – Forgotten
11 – Cure for the itch
12 – Pushing me away

Die Künstler
Wir befinden uns Mitten in den 90ern. Ein neues Genre in der Rockwelt ist auf dem Vormarsch – der Nu Metal. Bands wie Korn, Rage against the Machine oder Limp Bizkit erobern die Charts und das Airplay der TV- und Radiostationen. Sechs junge Männer aus Los Angeles sind von diesem Stil mehr als angetan und beschließen, eine eigene Crossover-Kombo zu gründen: Xero. Da dies aber irgendwie doof klingt, entscheiden sie sich 1999 zur Namensänderung: Linkin Park ist geboren!

Das Album
Verglichen mit den heutigen Alben der Kalifornier ist das Erstlingswerk „Hybrid Theory“ noch deutlich härter und metal-lastiger geraten. Produziert von Don Gilmore beeindruckt es mit mächtigen Gitarrenriffs, frischen Raplines von Mike Shinoda und wütendem „Crowling“ des Frontmanns Chester Bennington. Was den heutigen Linkin-Park-Platten teilweise sehr abgeht, war damals (2001) noch in voller Pracht vorhanden: Nämlich die ungebremste Power der Nu-Metal-Generation. Gleich der Opener „Papercut“ zeigt, wo’s langgeht. Das Zusammenspiel von Hip Hop- und Metalparts funktioniert reibungslos und geht sofort ins Ohr.

„One Step Closer“, Track Nummer Zwei auf der Platte ist auch gleichzeitig die erste Singleauskopplung: „Shut up when I’m talking to you!“ – diese Aggressivität wünscht man sich heute oft von den Jungs zurück. In diesem Stil geht es dann auch weiter: „Crawling“ und „With you“ sind hier noch als ganz spezielle Glanzpunkte hervorzuheben. Auch DJ Joe Hahn kriegt noch seine wohlverdiente Soloeinlage mit „Cure for the itch“, ein Stück, das im Prinzip nur aus wildem Gescratche und Gemixe besteht. Einziger Kritikpunkt an diesem Album ist die immer wiederkehrende Struktur der Songs, die teilweise etwas eintönig wirken mag.

Fazit
Als Retter eines aussterbenden Genres bewies Linkin Park zu Anfang des neuen Jahrtausends, dass Nu Metal auch weniger politisch als Rage against the Machine, weniger schräg als KoRn und weniger prollig als Limp Bizkit Fans für sich gewinnen kann. Und wenn man betrachtet, was aus den aufgezählten Bands geworden ist, kann man nur sagen: Alles richtig gemacht! „Hybrid Theory“ ist ein echter Meilenstein im Rock des 21. Jahrhunderts. Druckvoll, laut, einfach nur gut!

Umso mehr ist die Entwicklung der Band in den vergangenen Jahren mit mindestens eineinhalb weinenden Augen zu sehen. Dadurch, dass die Band vollkommen dem Mainstream verfallen ist, mag sie zwar mehr Hörern zu Ohren kommen, allerdings erinnern die heutigen Alben von Linkin Park kaum noch an die Alben der frühen Zeit der Band – „Stammhörer“ der Band lassen sich so sicher nicht zurückgewinnen.

Sonic Boom

KISS – Sonic Boom

Titel
1. Modern Day Delilah
2. Russian Roulette
3. Never Enough
4. Yes I Know (Nobody´s Perfect)
5. Stand
6. Hot And Cold
7. All For The Glory
8. Danger Us
9. I´m An Animal
10. When Lightning Strikes
11. Say Yeah

11 Jahre musste der geneigte KISS Fan auf das neue Studiowerk der vier maskierten Rocker aus New York warten. Und wer bis dato noch kein großer Freund der Band war, wird sich dies spätestens noch einmal genau überlegen, sobald er sein Ohr zu den Boxen ausgerichtet hat. Gefragt sei zu Anfang, warum es elf Jahre dauern musste, bis der neue Silberling rotieren durfte, wo doch nach eigenen Aussagen die Aufnahmen und das Schreiben der Songs nur eineinhalb Monate Zeit in Anspruch genommen hat. Schnell zeigt sich aber bei Sonic Boom, dass die vier aktuellen Mitglieder und Köpfe von KISS einen beinahe paradoxen Weg eingeschlagen haben – der Reifungsprozess in den letzten elf Jahren ging nämlich zurück zu den Wurzeln.

Ein Lied für jedes Jahr warten – Elf neue Songs
Was ein guter Opener auf einem Longplayer ist, ist gleichermaßen die halbe Miete. Zumindest vom Gefühl her. KISS braucht sich da für Sonic Boom keine Sorgen machen, denn „Modern Day Delilah“ schlägt ein wie der Donnerkeil aus himmlischen Gefilden. Ein Riff bester altrockender Manier dröhnt hier aus den Boxen, besungen von einem , dessen Stimme nicht mehr ganz die alte ist, dafür aber einen Schuss kratziger Rock N´ Roll Ehrfurcht enthält. Bei dem Song stimmt einfach alles, sodass beinahe eine Hemmung entsteht, den nächsten Titel einzuläuten – aus Furcht, es könnte nur noch schlechter werden. Doch weit gefehlt, denn mit „Russian Roulette“ geht Zungenmeister und Bassist wieder auf musikalische Brautschau. Gewohnt verschmitzt, doch irgendwie spürt man auch eine neue Kraft aus Simmons Rachen strömen. Statt Feuer wird hier guter Gesang gespuckt.

Zwei gute Songs alleine machen noch keinen guten Longplayer aus, so zumindest schienen Paul Stanley und Co. an die Sache rangegangen zu sein, denn auch bei den nachfolgenden Songs will Sonic Boom einfach nicht abreißen und pendelt stets auf einem selben hohen Niveau. Balladen sucht man hier vergeblich. Ebenso natürlich wie tiefgründiges Textmaterial, was aber nicht weiter stört, denn es ist durchaus authentisch und darüber hinaus einfach nur Rock N´ Roll. Neben Songs, die mehr als nur solide aus dem Boxenpaar hämmern, gibt es aber noch ein paar musikalischen Perlen, bei denen Langzeitvergnügen gewittert werden kann. Bei „All For The Glory“ darf erstmals Schlagzeuger ans Mikrofon und rundet Sonic Boom mit einer wohlig, kratzigen Whiskey Stimme ab, die im Refrain vom gesamten KISS Chor abgelöst wird und eine Hymne epischen Ausmaßes in Kurzformat bietet. Der finale Akt indes wird vom lebensbejahendem „Say Yeah“ getragen, geschrieben und gesungen von Paul Stanley, und zeigt die Frische und den Spaß, den KISS bei der Entstehung dieses Werkes gehabt haben müssen.

Fazit
Als KISS Fan war es in der Vergangenheit nicht immer einfach, ein Album auf Anhieb zu bewerten. Manchmal steckte der wohlgesonnene Teufel im Detail und die Absichten der Bandmitglieder waren nicht immer leicht zu entziffern. Doch ein Fazit für Sonic Boom fällt klar und kurz aus wie der Silberling selbst geschaffen ist. Hier stimmt einfach alles. Damit ist nicht gemeint, dass jeder das Album mögen wird, aber wohl jeder, der auf geraden, schnörkellosen Rock steht – versehen mit einer gehörigen Portion Unterhaltung und Stimmung.

Gründungsmitglieder Paul Stanley und Gene Simmons haben alles richtig gemacht. Allen voran haben sie auch gut daran getan, Schlagzeuger Eric Singer und Gitarrist freien Lauf zu lassen, sodass diese sich im Schaffensprozess mit einklinken konnten. Herausgekommen ist ein frisches Werk, dass sich in der modernen Musikwelt nicht verstecken muss und für mehr als nur einen Moment des Glücks sorgen wird.

Extras (Special Edition)
* Bonus CD mit KISS Klassikern neu aufgenommen
* DVD Live in Buenos Aires

Escalator

Escalator von Jerusalem

Inhalt
Nach knapp über 40 Jahren erscheint das zweite Album einer Fast-Rock-Legende.

Verkiffter Rock
Irgendwann in den Siebzigern sah es für die Prog Rocker von Jerusalem mal richtig gut aus. Ihr erstes Album produzierte Ian Gillan, sie waren eine gefragte Live-Band und standen kurz vor dem großen Durchbruch. Doch irgendwas muss Sänger und Co. in die Quere gekommen sein, denn sie legten sich sage und schreibe knapp 40 Jahre wieder hin. Anno 2009 wollen sie es plötzlich doch noch mal wissen und veröffentlichen ein Album, das hemmungslos antiquiert klingt, aber durchaus seine Momente hat. Mit tatkräftiger Unterstützung von Schlagzeuger Nick D’Virgilio von den aktuellen Prog-Helden Spock’s Beard und anderen Kollegen sind zehn Stücke entstanden, die irgendwo zwischen dem verkifften Flair der Siebziger und hartem Rock stecken, zum Teil aber nicht konsequent umgesetzt wirken.

Fazit
Lauwarmes Scheibchen, das in erster Linie Fans der Siebziger ansprechen dürfte. Für heutige Verhältnisse allerdings kein Meilenstein.

Angels & Airwaves I-Empire


Angels & Airwaves I Empire

Label Geffen (Universal)

Titel
1. Call to Arms
2. Everything’s Magic
3. Breathe
4. Love Like Rockets
5. Sirens
6. Secret Crowds
7. Star of Bethlehem
8. True Love
9. Lifeline
10. Jumping Rooftops
11. Rite of Spring
12. Heaven

Band
Tom DeLonge
David Kennedy
Atom Willard
Matt Watcher

Beurteilung

1. Call to Arms
Toller Opener für ein Album. Up-Tempo-Nummer mit toller Melodie und schönem Text. Macht sofort Lust auf mehr! 9/10

2. Everything’s magic
Dieser Song – auch bekannt aus KeinOhrHasen – ist wirklich toll gemacht. Schnell, viel Schlagzeug und melodiöse Gitarren. Und schon spürt man die Magie… Sehr eingängig und daher auch für die Charts gut geeignet. 9/10

3. Breathe
Ein sehr ruhiger Titel, Ballade, Liebeslied. Auch sehr eingängig aber nicht ganz überzeugend. Da fehlt leider ein bisschen der Pep. 7/10

4. Love like rockets
Toller Song, sehr eingängiger, sehr rockiger Song. Viel Gitarre, viel Schlagzeug. 8/10

5. Sirens
Total witziger Song, die Melodie ein totaler Ohrwurm, viel Gitarre und mit viel „Gegengesang“ was ich ja sehr gerne mag. Einer der besten Songs des Albums. 9/10

6. Secret Crowds
Sehr gute, rockige Gitarren-Riffs unterstützen den Refrain, die Strophen an sich sind etwas ruhiger. Sehr melodiös und toller Text. Auch einer meiner Favorites dieses Albums. 9/10

7. Stars of Bethlehem
Instrumental, erinnert sehr stark an den atmosphärischen Sound des ersten Albums „We dont need to whisper“. Ist auch nur ein Intro, das dann übergeht zu

8. True Love
Führt den Song von Stars of Bethlehem fort, allerdings wird hier dann auch gesungen. Sehr eingängige Melodie, der Text ist ein bisschen fade, vor allem wiederholt er sich beinahe zu oft. Dadurch wirkt der Song länger als er ist. Nicht ganz so toll. 7/10

9. Liveline
Auch dieser Song dürfte einigen aus „KeinOhrHasen“ bekannt sein. Beginnt langsam und mit viel Synthis, wird dann immer lauter, melodiöser und schneller – und meines Erachtens immer besser. Gut gemachter Song. 8/10

10. Jumping Rooftops
Kurzes, instrumentales Intro für den nächsten Song. Gute Melodie.

11. Rite of Spring
Hier erzählt Tom aus seiner Jugend, und das er froh ist, was aus ihm geworden ist, obwohl seine Eltern das nicht wollten usw. Der Text ist ganz gut, die Melodie auch sehr eingängig. Aber der letzte Pep fehlt, leider! 7/10

12. Heaven
Toller Song! Eingängige Melodie, toller Sound perfekt umgesetzt und Toms Stimme passt hier perfekt. Auch der Text ist schön! Perfekter Abschluss der CD. 9/10

Fazit
Auch das zweite Album von Angels & Airwaves hat mich wieder überzeugt, obwohl ich finde, das hier durchaus ein kleines bisschen der Charme des ersten Albums und vielleicht auch dieser atmosphärische Sound fehlt. Aber gut, es muss ja nicht jedes Album gleich klingen, sonst wäre es ja auch langweilig. Aber auch die Texte überzeugen mich hier nicht ganz so gut wie im ersten Album. Trotzdem ein gutes Album, das man gerne öfter anhören mag.

Angels & Airwaves We Don’T Need to Whisper


Angels & Airwaves We Don’T Need to Whisper

Label Geffen (Universal)

1. Valkyrie Missile
2. Distraction
3. Do it for me now
4. The Adventure
5. A Little’s Enough
6. The War
7. The Gift
8. It Hurts
9. Good Day
10. Start the Machine
11. Do it for me now (Live)

Band
Tom DeLonge
David Kennedy
Ryan Sinn
Atom Willard

Beurteilung

1. Valkyrie Missile
Anfangs dachte ich, es wäre ein instrumentaler Song. Hätte aber auch super zu einem Science-Fiction- bzw Weltraum-Film gepasst. Mit viel Keyboard und Tönen wie aus einer Weltraumkapsel. Doch plötzlich kommt Tom DeLonge mit Gesang daher. Klasse Auftakt für eine CD. 9/10

2. Distraction
Auch dieser Song hat diesen Sound, ist aber etwas rockiger und schneller. Der Text erinnert ein wenig an die alten -Zeiten. 8/10

3. Do it for me now
In diesem Song geht es um das Ende einer Beziehung. Auch hier wieder dieser tolle Sound, der sehr atmosphärisch klingt. Schöner Text, tolle Melodie, die ins Ohr geht. 9/10

4. The Adventure
Dies ist wohl der bekannteste Song hierzulande. Wurde als erste Single ausgekoppelt und auf MTV gespielt. Dadurch wurde ich überhaupt auf Angels & Airwaves aufmerksam. Eingängige Melodie, schöner Text. 8/10

5. A little’s Enough
Mein absoluter Favorite auf dieser CD. Allein des Textes wegen ( in etwa „wenn es Dir wirklich schlecht geht und Du denkst, es geht nicht mehr, dann hilft Liebe. Ein bisschen ist genug…“). Aber auch die Musik ist toll und melodiös. Ich mag das Ende des Liedes, wo „gegeneinander“ zwei Texte gesungen werden. Da bekomm ich immer Gänsehaut. 10/10

6. The War
Dieser Song geht eindeutig mehr in die rockige Richtung. Die Gitarren-Riffs sind härter und der Sound nicht ganz so melodiös – eher mit ein paar Kanten, was aber dem Song überhaupt keine Abbruch tut. Auch das Ende mit starken Gitarren-Riffs versehen. Ist zwar kein Ohrwurm aber trotzdem oder gerade deswegen ein toller Song. 8/10

7. The Gift
Dieser Song ist der einzige des Albums, von dem ich nicht wirklich überzeugt bin. Er ist nicht ruhig, aber auch nicht schnell. Der Text ist gut, aber nicht so überzeugend wie die anderen. Da fehlt eindeutig was. 6/10

8. It Hurts
Hier sind wieder die Gitarren-Riffs voll im Einsatz. Kein Ohrwurm-Song mit eingängiger Melodie, trotzdem ein Song, den man nicht vergisst. Auch der Gesang ist toll umgesetzt. Man hat so das Gefühl mit jeder Zeile die Tom DeLonge hier singt, steigert er sich mehr in diese „Verletzung“ rein. Toll gemacht. 9/10

9. Good Day
Schöner Song, melodiös und etwas ruhiger. Toller Text. Passt einfach alles.

10. Start the Machine
Mein zweiter Favorite auf diesem Album. Schöne Ballade mit eingängiger Melodie und tollem Gesang. Auch der Text ist wirklich schön! Wieder ein Song bei dem ich Gänsehaut bekomme.

Fazit
Ich war ja schon gespannt, was nach dem Ende von Blink182 aus Tom DeLonge, Travis Baker und Mark Hoppus werden würde. Ich mochte beide gerne und war ein echter Fan des „Neo-Punks“. Da ich auch Marks Stimme unheimlich schön fand, war ich eher auf sein Album gespannt und hatte Tom DeLonge irgendwie gar nicht mehr auf dem Radar, als ich bei MTV Angels & Airwaves mit The Adventure sah und hörte. Total überrascht erkannte ich Tom und musste natürlich sofort im Internet recherchieren. Und so stieß ich auf A&A. Habe mir die CD sofort besorgt und war begeistert. Natürlich hat dieser Sound nicht mehr viel gemein mit dem Fun-Punk der Blink182-Zeiten, doch muss er ja auch nicht. Schließlich hat jeder Musiker auch das Recht, sich weiter zu entwickeln. Und ich finde, in diesem Fall, ist es Tom DeLonge auch gut gelungen.

Good Charlotte – The Young and The Hopeless

Good Charlotte – The Young and the Hopeless

Label: ()

Titel
1. A New Beginning
2. The Anthem
3. Lifestyles of The Rich & Famous
4. Wondering
5. The Story of my Old Man
6. Girls & Boys
7. My Bloody Valentine
8. Hold On
9. Riot Girl
10. Say Anything
11. The Day that I Die
12. The Young & the Hopeless
13. Emotionless
14. Movin’ On

Beurteilung
1. A new Beginnin
Ein kurzer instrumentaler Song als Einstieg. Über diesen kann man sich streiten. Er ist zwar ganz gut, doch man hätte sich das auch sparen können. 7/10

2. The Anthem
Ein schneller Song mit gutem Text. Ist auch als Single erschienen. Macht Spaß und man kann ihn immer wieder hören. 9/10

3. Lifestyles of the Rich & the Famous
Schneller witziger Uptempo-Song der den Lebensstil der Reichen und Berühmten durch den Kakao zieht bzw die Reichen anprangert, weil sie alles haben und trotzdem nie zufrieden sind. Toller Punk-Pop-Song. 10/10

4. Wondering
Sehr melodiöser Song mit tollem Text. Macht Spaß – zum immer wieder hören. 8/10

5. The Story of my Old Man
Hier geht es um den Vater der Zwillinge Benji und Joel Madden, der ein Alkoholproblem hatte und die Familie verlassen hat. Rockig, schlagzeuglastig und eingängig. 9/10

6. Girls and Boys
Nicht ganz ernstzunehmender Fingerzeig auf die Beziehung zwischen Männer und Frauen. Mehr Popsong als Punkrock. Witzig übrigens auch das Video in dem alle Bandmitglieder eine „Beziehung“ zu reiferen (oder überreifen) Frauen haben. 8/10

7. My bloody Valentine
Hier geht es darum, was man aus Liebe alles tun würde (in diesem Fall sogar den Nebenbuhler ermorden!). Sehr eingängige Melodie und guter Text. 8/10

8. Hold on
Hier geht es darum, weiterzumachen, auch wenn die Situation manchmal ausweglos scheint – es gibt immer einen Weg. Toller Text, Melodie sehr rockig. 8/10

9. Riot Girl
Rockiger, sehr schneller Song mit witzigem Text, sehr eingängig. 9/10

10. Say Anything
Ruhige beinahe sanfte Ballade. Sehr schönes Lied. 8/10

11. The Day that I die
Was würdest Du tun, wenn Du wüßtest, Du hast nur noch einen Tag zu leben? Toller Text und sehr schöne, eingängige Melodie. 9/10

12. The Young and the Hopeless
Sehr rockiger Song mit gutem Text. Zum mitsingen und immer wieder gerne anhören. 9/10

13. Emotionless
Dieser Song ist der wirklich emotionalste der CD. Sehr sanfte ruhige Melodie mit einem rockigen Refrain. Der Song ist eine Art Brief an den Vater, der die Familie verlassen hat. Sehr, sehr schöner Song. 10/10

14. Movin‘ on
Witziger, rockiger, sehr schneller Song mit sehr viel Potential zum mitgrölen. Toller Abschluss für ein gutes Album. 9/10

Fazit:
Aufmerksam wurde ich auf diese Band durch „Lifestyles of the Rich & Famos“ das auf MTV rauf und runter lief. Auch die Nachfolge-Single „Boys & Girls“ lief dort des öfteren. Da ich ein Fan von „Punk-Pop“ oder „Fun-Punk“ a la Blink 182, Sum 41, Simple Plan und MXPX bin, hab ich mir die CD dann zugelegt. Was soll ich sagen: Ich höre sie mir immer noch und immer wieder gerne an. Natürlich ist diese Art Musik nicht mit „richtigem Punk“ zu vergleichen, aber es macht immer gute Laune und ist schon allein deswegen genial. Eines meiner Lieblingsalben!

Pink – Try This

– Try This

Label: Arista USA ()

Titel
1. Trouble
2. Go dis a DJ
3. The Last to know
4. Tonight’s the Night
5. Catch me while I’m sleeping
6. Oh my God
7. Save my Life
8. Waiting for Love
9. Unwind
10. Love Song
11. Try Too Hard
12. Walk away
13. Humble Neighbourhood
14. Feel Good Time

Beurteilung
1. Trouble
Witziger Text und tolle rockige Melodie, die einem sofort ins Ohr geht. Macht Spaß und Lust auf mehr! 9/10

2. God is a DJ
An diesen Track musste ich mich erst gewöhnen. Melodie ist ein guter Pop-Sound, Text ist nicht anspruchsvoll, aber gut. Nach mehrmaligem Hören ein echter Gewinn. 8/10

3. Last to know
Diese Nummer ist eingängig, aber nichts berauschendes – mir fehlt da ein wenig der Pep. 6/10

4. Tonight’s the night
Toller Text und auch eine sehr eingängige Melodie, macht Spaß. 8/10

5. Oh my God – Colaboration
Richtig Toller Song – macht Spaß. Einer der besten Songs des Albums. 8/10

6. Catch me while i’m sleeping
Mal wieder ein toller Text und auch eine gute Melodie. 7/10

7. Waiting for Love
In diesem Song kommt ihre Stimme richtig gut zur Geltung. Toll gemacht! Hörenswert! 8/10

8. Save my Life
Schneller, guter Popsong, bei dem ihre Stimme leider ein wenig untergeht. 8/10

9. Try too hard
Guter Song, aber nichts besonderes, zum Favorit fehlt leider der Pep. 7/10

10. Humble Neighborhoods
Toller Song, macht Lust auf mehr. 7/10

11. Walk away
Schneller Song, netter Text, der von einem ehemaligen Freund handelt. 7/10

12. Unwind
Toller Track, aber nicht so ganz mein Fall. Auch hier fehlt mir irgendwie der Pep. 6/10

13. Feel good Times
Nicht sehr eingängige Melodie, sehr gewöhnungsbedürftig. Aber nach mehrmaligem Hören doch ganz gut, Soundtrack aus Charlies 2. 7/10

14. Love Song
Die einzige Ballade auf diesem Album. Schönes Liebeslied. 8/10

15. (Hidden Track)
Der versteckte Song, auf den man ein wenig warten muss. Aber es lohnt sich. Sehr rockige schnelle Nummer mit “hartem” Text. 8/10

Fazit
Mit Spannung habe ich das neue Album damals erwartet und war nach dem ersten Hören irgendwie enttäuscht. Es hatte nicht den Charme und den Witz von Mizundastood und auch fehlten mir die Songs, in denen Pink alias Alecia Moore mit ihrer genialen Stimme brilliert. Doch schon beim zweiten hören fand ich es gar nicht mal so schlecht und mit jedem weiteren Mal gefiel es mir immer besser. Es fehlen zwar die eingängigen Songs, doch macht es trotzdem Spaß, dieses Album zu hören! Und macht schon Vorfreude aufs nächste Album.

Pink – Missundaztood

– Missundaztood

Label: ()

Titel
1. Get the Party started
2. 18 Wheeler
3. Missundaztood
4. Dear Diary
5. Eventually
6. Numb
7. Just like a Pill
8. Family Potrtät
9. Misery
10. Respect
11. Don’t let me get me
12. Gone to California
13. Lonely Girl
14. My Vietnam
15. Catch 22

Beurteilung

1. Get the Party Started
Ein toller Opener für eine CD, macht richtig gute Laune! 8/10

2. 18 Wheeler
Dieser Song ist eigentlich keine Ballade, aber auch kein schneller Song. Irgendwas dazwischen. Aber gut gemacht und sehr eingängig. 8/10

3. M!ssundaztood
Der Titeltrack des Albums. Nicht mein Lieblingslied auf der CD, aber auch nicht schlecht! 7/10

4. Dear Diary
Langsame, sehr schöne Melodie und toller, persönlicher Text. Schöne Ballade. 8/10

5. Eventually
Sanfte, traurige Melodie. Sehr eingängig und schön! 8/10

6. Numb
Endlich wieder ein sehr rockiger Song auf der CD. Tolle Nummer, die man gerne lauter hören darf. 8/10

7. Just like a Pill
Einer der stärksten Songs auf der CD. Geniale, eingängige Melodie, toller Text (wer kennt das nicht, dass ihm der Partner nicht gut tut aber man trotzdem nicht von ihm lassen kann!). Für mich einer der Lieblingsstücke auf der Scheibe. 10/10

8. Family Porträt
Beim ersten hören konnte ich kaum glauben, dass hier wirklich Pink singt. Hätte durchaus auch eine Mary J. Blidge sein können. Genialer Text (Scheidung der Eltern) und die Melodie einfach genial! 10/10

9. Misery feat. Steven Tyler (Aerosmith)
Und wieder ist es eine ganz andere Richtung, die sie einschlägt. Ein schöner Blues, bei dem ihre Stimme nicht nur hervorragend passt, sondern auch noch mit Steven Tyler’s „Röhre“ auch noch wunderbar harmoniert. 8/10

10. Respect feat. Scratch
Das einzige Lied auf dem Album, bei dem ich immer wegschalten muss. Überhaupt nicht mein Geschmack. 4/10

11. Don’t let me get me
Witziger Text (wenn man sich selber nicht leiden kann) und eingängige Melodie. Kommt nicht an Just like a Pill ran aber trotzdem guter Song. 9/10

12. Gone To California
Diesem Lied fehlt irgendwas. Die Melodie ist nicht eingängig genug und auch der Text reißt mich nicht mit! 5/10

13. Lonely Girl feat. Linda Perry
Schöne aber traurige Melodie. Bleibt einem im Ohr. Toller Song aber kein Favorit. 7/10

14. My Vietnam
Toller Text, die Melodie ist allerdings nicht so ganz mein Ding und das stört mich dann doch immer beim hören. Werde mit der Melodie einfach nicht warm. Schade. 6/10

15. Catch-22
Der Bonus-Track. Kann man gut anhören, ist aber auch nicht schlimm, wenn nicht. 6/10

Fazit
Meine erste CD von Pink alias Alecia Moore. Als ich das erste Mal „Get the Party started“ hörte war ich noch nicht überzeugt. Bei „Don’t let me get me“ schon eher. Aber spätestens bei „Just like a Pill“ musste ich diese Scheibe haben. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nach „Family Porträt“ war ich beinahe süchtig. (Übrigens alles auch sehr schöne Videos!). Eine CD zum immer wieder und vor allem immer wieder gerne hören! Macht Spaß!

Katy Perry – One of the Boys

Katy Perry – One of the Boys

(EMI)

Titel
1. One of the Boys
2. I kissed a girl
3. Waking up in Vegas
4. Thinking of you
5. Mannequin
6. Ur so gay
7. Hot n cold
8. If you can afford me
9. Lost
10. Self Inflicted
11. I’m still breathing
12. Fingerprints

Bonus
13. I kissed a girl (Rock Mix)
14. I kissed a girl (Video – Data Track)

Beurteilung

1. One of the Boys
Eingängige Melodie die Spaß macht und zum weiterhören anhält. 7/10

2. I kissed a Girl
Wer kennt es nicht? Nachdem es im Radio rauf und runter gespielt worden ist, hat es leider seinen Charme verloren. 6/10

3. Waking up in Vegas
Fängt ruhiger an, doch ist eine gute Up-Tempo Nummer die Spaß macht. Auch ihre unverwechselbare Stimme kommt hier sehr gut zur Geltung. 8/10

4. Thinkin of you
Eine richtig schöne Ballade, die auch schnellere Elemente enthält. Die Melodie hat Ohrwurmqualitäten. Sehr schön auch das Video! Mein Lieblingslied auf der CD obwohl ich es ein paar Mal anhören musste, bevor es mir gefiel. 10/10

5. Mannequin
Für mich das schwächste Lied auf der CD. Die Melodie ist nicht so richtig eingängig. Auch nach mehrmaligem anhören bin ich damit nicht wirklich warm geworden. 5/10

6. Ur so gay
Nicht ganz so stark und überzeugend wie andere Songs auf der CD, doch auch nett anzuhören! 7/10

7. Hot’ n Cold
Dieses Lied ist wirklich klasse! Obwohl es dort genauso gehen kann wie mit I kissed a Girl – nämlich dass es im Radio zu Tode gespielt wird. Rockig, fetziger Song – muss unbedingt ganz laut gehört werden! Mitsingen nicht vergessen! 9/10

8. If you can afford me
Hat auch Ohrwurmqualitäten – rockiger Sound, macht gute Laune. 8/10

9. Lost
Dieses Lied ist eine Ballade, nicht so gut wie Thinkin of you. Geht nicht ganz ins Ohr. 6/10

10. Self inflicted
Wieder ein schnellerer Song. Macht gute Laune und geht voll ins Ohr. Super zum Autofahren und Musik laut aufdrehen. 8/10

11. I’m still breathing
Sehr schöne Ballade die viel Gefühl rüberbringt. Wirklich toller Song. 8/10

12. Fingerprints
Schnelle, rockige Nummer mit sehr eingängiger Melodie. Kommt auch gut, wenn man sie laut hört. 8/10

13. I kissed a Girl Rock Version
Ist genau der gleiche Song nur mit härteren Gitarren und weniger Elektronik. Meiner Meinung nach hätte man sich den sparen können! Nicht schlecht, aber auch nicht gut! 5/10

Fazit
Anfangs war ich skeptisch, als Katy Perrys Song „I kissed a Girl“ im Radio lief. Klar, die Melodie war sehr eingängig, der Text war witzig und es war sehr nett anzuhören. Aber ich dachte, das wird so ein One-Hit-Wonder! Doch weit gefehlt. Mit „Hot’n Cold“ hat sie Pastorentochter gut nachgelegt. Jetzt steht die Ballade „Thinkin of You“ in den Startlöchern und auch diese schickt sich an, ein Hit zu werden. Katy Perry ist eine Mischung aus Avril Lavigne und . Eingängige Stimme und nette Melodien. Macht Spaß!

PINK – Funhouse

– Funhouse

Label: Arista USA ()

Titel
1. So What
2. Sober
3. I Don’t believe you
4. One foot wrong
5. Please don’t leave me
6. Bad Influence
7. Funhouse
8. Crystal Ball
9. Mean
10. It’s all your fault
11. Ave Mary A
12. Glitter in the Air
13. This is how it goes down

Beurteilung
1. So what
Die – nicht ganz ernstgemeinte – Abrechnung mit ihrem Ehemann. Super witziger, lauter und vor allem Gute-Laune-Song zum mitsingen. 9/10

2. Sober
Ruhiger, sehr schöner Rocksong im gewohnten Stil von Pink. Auch der Text ist sehr schön! 9/10

3. I don’t believe you
Eine tolle Ballade mit Klavier und Streicher über Herzschmerz, sehr traurig aber auch sehr schön! 8/10

4. One Foot wrong
Rockiger Mid-Tempo-Song, aber einer der schwächeren auf der CD. 6/10

5. Please don’t leave me
Eine absolut geiler Mid-Tempo-Song, in dem Pinks wunderschöne Stimme super zur Geltung kommt! Mein Lieblingslied auf der CD 10/10

6. Bad Influence
Ein witziger, rockiger Partysong! Zum mitfeiern und mitsingen! 8/10

7. Funhouse
Klingt nach 70er Jahre. Nicht der Beste Song auf der CD aber nett anzuhören! 7/10

8. Crystal Ball
Schwere Ballade, sehr gitarrenlastig und auf Pinks Stimme abgeschnitten. Schöner Song. 8/10

9. Mean
Mid-Tempo-Song, sehr rockig, und wieder geht es um den Ehemann, der sie verlassen hat! 7/10

10. It’s all your fault
Irgendjemand muss ja Schuld sein und in diesem Fall ist es natürlich ER! Im Zweifelsfall ist es ja immer wer anders! Rockige Nummer mit Elektrosound. 7/10

11. Ave Mary A
Viel Elektro, schnell und rasant. Toller, kritischer Text! 8/10

12. Glitter in the Air
Noch eine, sehr schöne, Ballade mit Klavierunterstützung. Wunderschön, Pinks Stimme! 8/10

13. This is how it goes down
Rockige, schnelle Nummer mit Rap-Unterstützung! Super! 9/10

Fazit
Und wieder einmal ist es Alecia Moore alias Pink gelungen, mich von ihrem Können zu überzeugen. Wie schon bei Vorgängern „I’m not Dead“, „Missunderstood“ und „Try This“ sind die Texte sehr offenherzig. In diesem Album verarbeitet sie zum Großteil die Trennung von ihrem Ehemann Carey Hart. Doch auch wenn sich ihre erste Single „So what“ nach böser Abrechnung anhört, kann man beim Video sehen (in dem ihr Ehemann sogar mitspielt)dass da eine gehörige Portion Humor und auch Sarkasmus eine Rolle spielt! Auch wenn diese CD nicht ganz an den Vorgänger „I’m not Dead“ heranreicht, so ist sie doch wieder einmal super gelungen. Macht wirklich Spaß!

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