‘Actionspiele’
Soul Calibur IV
Die Playstation 3 Version von NAMCOs Soul Calibur IV bietet besten Beat em Up Spass für bis zu 2 Spieler. Das besondere an der Playstation 3 Version ist Darth Vader, die rechte Hand des Imperators aus der Star Wars Filmreihe. Die Reinkarnation von Soul Calibur (gut) und Soul Edge (böse) hat dieses mal auch etwas anderes zum Leben erweckt, etwas mächtiges und altes…. Ein neuer Kampf zwischen beiden Schwertern bricht an und dieses Mal könnte es die letzte Schlacht sein.
Spielspass:
Hier setzt Soul Calibur auf die altbewährten Spielmodi wie Geschichte (in welcher man den Werdegang der einzenen Charakterre hübsch erzählt bekommt) und Arcade (kämpfen bis zum Tode des eigenen Charakters und dabei haufenweise Gadgets freischalten und Geld abgreifen). Neu ist der Schicksalsturm indem ihr euch von unten bis oben durch eine Kaskade feindlicher Teams kämpfen müsst um Waffen und Rüstungsteile freizuschalten.Auch ein aus dem Vorgänger bekanntes und geliebtes Gimmick ist der Charaktererstellungs Modus, hier sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt, es kann beinahe an allem herumgebaut und gefeilt werden.
Grafik:
Grafisch ist das Spiel auf einem guten Stand für Beat em Up Spiele. Es wird viel mit Reflektionen und Lichteffekten gearbeitet. Besonders die Charaktere sind erstaunlich detailreich dargestellt. Die eingebundene HAVOK Engine sorgt für abbrechende Rüstungsteile und eine zerstörbare Umgebung.
Sound:
Die Soundkulisse ist während der Kämpfe grandios! Waffengeräusche und Stimmen fügen sich gut in das Spielgeschehen ein. Zahlreiche Zwischensequenzen sind genial vertont (englisch). Nur die Musik im Titelbildschirm nervt nach einiger Zeit, was aber nicht weiter schlimm ist.
Steuerung:
Die Steuerung geht leicht von der Hand und nach ca. 1h Einspielzeit werden die ersten Combo-Angriffe ausgespielt. Chancengleichheit durch “Button-Mashing” (nicht Button-Smashing ) kann nur bei wenigen Charakteren zum Vorteil gereichen. Bis auf die geänderten Move-Listen bleibt alles beim alten.
Langzeitspielspass:
Soul Calibur geht wie viele Beat em Up’s nach dem Prinzip “Easy to learn, hard to master!”. Ein schneller Spieleinstieg ist für jeden Neuling gewährleistet, aber auch erfahrene Spieler müssen sich wieder neu hereinfuchsen da die Move-Listen und Combi Angriffe geändert wurden. Insofern herrscht Chancengleichheit und was gibt es schöneres als sich mit ein paar Freunden zusammenzusetzen um ein kleines Soul Calibur Turnier zu spielen . Bei den Multiplayer Spielmodi gibt es bis auf den gewohnten Standard noch einen Spezial Modus indem besagte Rüstungsteile und Waffeneffekte mit einbezogen werden um noch gezielter Kämpfen zu können. Sammelfreunde kommen durch die vielen Gegenstände auf ihre kosten, aber auch Bastler können sich bei der Charaktererstellung immer wieder etwas neues einfallen lassen. Wenn daraus auch die Luft heraus ist spielt einfach mal Online gegen Spieler aus aller Welt mit Playstation Network.
Fazit:
Soul Calibur ist der Wechsel auf die Next-Gen Konsole gelungen! Spielerrisch bleibt alles beim alten, und das ist auch gut so! Wer beste Beat em Up Kost sucht ist mit Soul Calibur bestens bedient.
Assassins Creed 2
In Assassins Creed 2 schlüpfen sie in die Rolle von Desmond. Dieser wurde aus den Fängen der Templer befreit und soll nun den Assassinen helfen das Geheimnis seiner Vergangenheit zu lüften. Dabei muss er diesmal im Animus als Ezio die Abenteuer der Auditore nachspielen. Besonders cool ist der Zusammenhang mit der Vergangenheit von Altair und die auftretenden Geister der Vergangenheit. In Echtzeit beim Spielen von Desmond könnt ihr dann auch alles, was ihr als Ezio gelernt habt. Wirklich sehr motivierend.
Spielspaß:
Auch Assassins Creed 2 schreibt Spielspaß ganz groß. Es macht hier einfach noch mehr Spaß die Auditore Villa wieder aufzubauen und sich neue Waffen zu kaufen. Das Kampfsystem ist besser als im ersten Teil, genauso wie das Klettersystem. Die Dungeons sind durchdachter und die Story packender. Somit ist Assassins Creed 2 wirklich mehr als nur ein würdiger Nachfolger. Außerdem machen die Nebenaufgaben jetzt auch Sinn, da ihr die Florentine, die dortige Währung gut gebrauchen könnt. Cool ist außerdem Altairs Rüstung zu finden.
Grafik:
Die Grafik ist wieder gelungen, es ist echt schön anzuschauen. Die Auditore Villa ist etwas duster zu anfang0 als sie noch zerfallen ist, später wird sie wieder wirklich schön. Die Partikeffekte sind auch sehr gut gelungen und selbst auf niedrigen Einstellungen ist Assassins Creed 2 wirklich hübsch aber auf hohen Details ist es ein wirklicher Grafikhammer.
Sound:
Der Sound ist auch sehr gelungen. Es ist immer wieder spannend Leuten zuzuhören, die auf einer Bank sitzen und sich unterhalten. Auch ist es cool wie die Wachen ausrasten wenn Ezio etwas Verbotenes macht. Der ganze Sound passt perfekt in das Szenario 15 Jahrhundert.
Steuerung:
Die Steuerung auf den PC ist wie die vom ersten Teil. Sie geht leicht von der Hand, aber die Entwickler haben in der ungepatchten Version 1.00 einen entscheidenden Fehler gemacht indem sie vergessen haben die Tastenbelegung von Xbox auf PC umzuschalten. Dadurch wurde euch gesagt schlagen ist auf Y, welche die Xbox Taste war. Wirklich Schade, dass solch ein Anfängerfehler gerade bei Ubisoft passiert. Ansonsten waren aber keine Mängel zu erkennen.
Langzeitspaß:
Ich habe mir das Spiel gleich zu Beginn gekauft aber es war einfach unspielbar für mich, da ich es nicht in Ordnung finde meine Daten im Internet zu spielen und dann immer wieder Datenverluste zu haben. Somit habe ich beschlossen dieses Spiel zu cracken um in den Genuss des richtigen Spielens zu kommen und das hat sich auch gelohnt. Es entstand endlich ein langanhaltendes Spielvergnügen.
Fazit:
Assassins Creed 2 ist einfach ein Must have Titel. Es macht immer Spaß und ist einfach unglaublich charakteristisch.
Assassins Creed
Bei Assassins Creed spielt ihr Altair einen Assassinen der zur Zeit der Kreuzzüge gegen die Templer vorgeht aber eigentlich wird Desmond an einen Animus angeschlossen um die Erinnerungen Altairs zu durchleben und seine Fähigkeiten zu erlernen. In Altairs Erinnerung wird das Heilige Land von Kriegen überzogen in denen sie mit Altair versuchen diese zu schlichten indem sie Hauptmitglieder beider Seiten tötet. Assassins Creed ist das erste Spiel in dem sie als Assassine frei in einer Welt herumlaufen können und die Gebäude erklimmen können.
Grafik:
Assassins Creed hat eine wohl außergewöhnliche Grafik. Es ist einfach wunderschön wenn ihr in Jerusalem auf die höchsten Türme steigt um von dort aus die Umgebung zu erkunden. Somit ist Assassins Creed ein kleiner Grafikblender aber auch dahinter steckt ein komplexes spiel.
Spielspaß:
Dieses Spiel hat mich bis zum letzten Moment gefesselt. Ich fand es zwar sehr langweilig Nebenmissionen zu erledigen aber ich habe es wirklich genossen einfach in den Städten umherzuwandern und der Bevölkerung zu lauschen, Attentate zu verüben und über die Dächer zu rennen. Das Kampfsystem von Assassins Creed ist auch sehr gelungen und so möchte man mehr und mehr Kämpfen. Leider beruht das Spiel nicht auf geschichtlichen Fakten aber das wäre wohl zu viel des guten.
Sound:
Der Sound von Assassins Creed ist einmalig. Altair hat einfach eine coole Stimme und seine Kontaktpersonen ebenfalls. Auch die Stadt ist sehr lebendig gestaltet. Das zeichnet dieses Spiel wahrhaftig aus und macht es zu etwas ganz besonderen.
Langzeitspaß:
Assassins Creed hat keinen besonders hohen Langzeitspaß, da es keinen Sinn macht es erneut durchzuspielen oder weiterzuspielen nachdem die Haupthandlung abgeschlossen ist. Das Ende ist ebenfalls etwas verwirrend und man möchte hinterher erfahren was denn nun weiter passiert mit Desmond, deshalb sollte parallel zu Assassins Creed am besten Assassins Creed II den Einkaufswagen füllen.
Verpackung:
Die Verpackung ist genauso wie die von einem normalen Spiel, allerdings hat sie ein interessantes Cover. Dieses zog im Laden meine Aufmerksamkeit auf sich und daher beschloss ich im Nachhinein dieses Spiel zu kaufen. Enthalten sind das Spiel, ein Handbuch, die Hülle und das Cover.
Fazit:
Assassins Creed ist wahrscheinlich eins der Spiele die ich immer im Hinterkopf behalten werde und von denen ich mir jeden Teil zulegen werde. Es ist den voll Kaufpreis wohl wert und vermittelt einfach ein unglaubliches Spielteufel. Für Geschichtsfans mag es ein wenig anstößig sein aber wer darüber hinweg sehen kann, dass es nicht wahr ist, der wird seinen Spaß haben.
Kane and Lynch: men dead
In Kane und Lynch: men dead übernehmt ihr die Rolle von Kane. Er ist ein Gefängnisausbrecher und will seine Familie wiedersehen. Um dieses Ziel zu erfüllen vollzieht er ungeheuer anstrengende Aufträge die auch sehr gefährlich sind.
Spielspaß:
Für mich war Kane and Lynch: men dead ein Griff ins Klo. Es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht, da selbst die 3 Mission so schwer war, dass ich nach 30 maligem Probieren aufgeben musste. Das ist eigentlich schade, denn in dem Spiel steckt Potenzial. Es macht vieles richtig. Es vereint Ego Shooter mit Actionspiel. Ihr könnt einfach so mal schnell in die Ego Perspektive beim Ballern wechseln. Das ist ein kleines Plus, aber aufgrund der unspielbaren Kampagne ist der Spielspaß für mich nicht vorhanden.
Grafik:
Da es als eines der ersten Playstation 3 Titeln erschienen ist, ist die Grafik noch nicht ausgereift. Trotz allem kann sie aber überzeugen und ist im Vergleich zu anderen Actionspielen sogar gelungen. Sie übermittelt die düstere Atmosphäre, die das Spiel versucht auszudrücken.
Steuerung:
Die Steuerung geht recht einfach von der Hand und ist wie für Actionspiele üblich. Einzig und allein die Platzierung von Granaten ist merkwürdig. Auch an der Kamera gibt es etwas auszusetzen, denn diese ist der reine Horror. Es ist einfach unmöglich bei dieser Feinde schnell zu finden und auszuschalten und somit meistens tödlich.
Sound:
Am Sound von Kane and Lynch: men dead gibt es rein nichts auszusetzen. Er ist gut gelungen und überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie. Besonders die Waffen haben mir gut gefallen und die englischen Sprecher sind überzeugend. Aber auch die deutschen Synchronsprecher haben einen wirklich überzeugenden Job gemacht. Somit ist der Sound einfach spitze und fast schon einen Kauf des Spiels wert.
Langzeitspielspaß:
Dieser war für mich leider nicht vorhanden, da mir das Spiel einfach zu schwer war und zu unausgereift. Es hat mir einfach keinen Spaß gemacht eine Mission 30-mal zu wiederholen weil ich zu laut agiert habe. Das ist meiner Ansicht nach auch totaler Schwachsinn, warum nicht einfach zwei Möglichkeiten einbinden die Mission zu beenden anstatt nur eine. Wer aber gerne eine Mission öfters spielt wird hier seinen Spaß haben. Ich hatte meinen definitiv nicht.
Fazit:
Mit Kane and Lynch: men dead ist das erstlingswerk der Entwickler erschienen und auch verbesserungswürdig. Es gibt viel zu machen. Das Balancing muss verändert werden und auch die Steuerung kann ruhig noch etwas an größere Titel wie GTA IV angepasst werden. Ansonsten ist das Spiel in Ordnung und für Fans von Actionspielen vielleicht auch einen Blick wert.
Grand Theft Auto IV
Mit Grand Theft Auto IV ist Rockstar North das wohl beste Spiel überhaupt gelungen. Grand Theft Auto geht weg vom sinnlosen Geballer und inszeniert erstmalig eine echt wirkende Welt. Genauso kommen auch die Personen in Grand Theft Auto IV rüber, als ob sie leben und mit dem Helden Nico Belic persönlich reden. In Grand Theft Auto IV wird wieder die Stadt Liberty City aus dem Vorgänger Grand Theft Auto III aufgenommen und ausgebaut. Liberty City sieht nun wahrhaftig wie New York aus.
Spielspaß:
Bei Grand Theft Auto IV ist der Spielspaß unübertrefflich ausgeprägt. Es macht einfach Spaß mit Nico Belic durch Liberty City zu streifen und dort zu versuchen das alte Leben zurückzulassen. Aber das ist weit gefehlt und die Vergangenheit holt Nico und seinen Cousin Roman schnell wieder ein. Somit entsteht eine wirklich packende Story die seinesgleichen sucht. Wirklich super gelungen.
Grafik:
Grand Theft Auto IV sieht nicht mehr aus wie ein GTA sondern wie ein komplett neues Spiel. Rockstar hat erkannt, dass die Welt im Wandel ist und nun endlich auch eine neue Optik über Grand Theft Auto IV gepackt und diese ist mehr als gelungen. Die hauseigene RAGE Engine ist wirklich leistungsfähig und sieht super aus. GTA überzeugt auf ganzer Linie ob am PC oder auf Konsolen es sieht einfach spitze aus.
Sound:
Der Sound von Grand Theft Auto IV ist an die 2000er angepasst und ist somit einigermaßen bekannt. Besonders das Radioprogramm ist cool und wer Englisch kann wird bemerken, dass der Fortschritt im Spiel auch die News bestimmt. Somit ist nach einem offen Kampf auf der Straße dies gleich die erste Meldung die ihr hören werdet. Wirklich sehr kreativ und motivierend.
Steuerung:
Die Steuerung ist perfekt gelungen. Wer zuvor schon einmal Grand Theft Auto auf der Konsole gespielt hat wird sich innerhalb von einigen Minuten zurecht finden und sofort beginnen zu spielen. Einzig die Steuerung der Autos ist meiner Meinung nach etwas zu schwammig ausgefallen und so baut man in den ersten Minuten doch recht viele Unfälle.
Langzeitspass:
Grand Theft Auto IV ist eben ein typisches Grand Theft Auto und bietet noch über die Story hinaus Spielspaß. Es dauert eine Ewigkeit alle Trophäen für die Playstation 3 zu erspielen und ist auch recht ansprechend. Somit ist langer Spielspaß garantiert und anschließend kann ja auch noch online weiter gespielt werden.
Fazit:
Grand Theft Auto IV ist definitiv mein Lieblings GTA und wird es die nächste Zeit auch bleiben. Selbst 3 Jahre nach dem Release spiel ich es noch und es wird auch nicht langweilig. Klares Pflichtspiel in jeder Sammlung.
Grand Theft Auto III
Bei Grand Theft Auto III spielen sie einen namenlosen Anti-Helden und können in der Stadt Angst und Schrecken verbreiten. Grand Theft Auto III war der erste GTA Teil der komplett in 3D daher kam und war ein Riesenerfolg. Wer GTA mag, wird dieses Spiel förmlich lieben. Sie sind in einem nachgebauten New York names Liberty City, was auf Deutsch “freie Stadt” bedeutet und genau das fängt perfekt das Spielprinzip von Grand Theft Auto III ein. Sie sind in einer frei befahrbaren Stadt und haben Missionen zu erledigen um an etwas Geld fuer ihren Helden zu kommen.
Spielspaß:
Der Spielspaß ist bei Grand Theft Auto III gigantisch. Sobald es in der PS2 liegt geht es los und was da kommt ist ein absoluter Actionhammer. Es wurde zwar im Verhältnis noch dezent gehalten zu den anderen GTA Teilen aber die Hauptmission war wirklich packend und die Suche nach den versteckten Päckchen wirklich fesselnd. Man will immer mehr ansehen erreichen, dickere Wummen haben und die Polizei auf Trab halten. Am besten war es einfach mit sechs Sternen durch Liberty City zu fliehen und dabei vom Militär gejagt zu werden.
Grafik:
Was will man von dem ersten GTA in 3D erwarten? Es sah jedenfalls nicht entscheidend anders aus als die nachfolgenden Teile. Ok matschige Texturen waren an der Tagesordnung und einige Grafikbugs auch aber ansonsten. Witzig an Grand Theft Auto III ist, dass es Flugzeuge gibt, diese aber keine Türen hatten sodass dafür gesorgt wurde diese unbenutzbar zu machen.
Sound:
Der Sound war für mich der bisher schlechteste in den 3D GTA’s, da mir die Zeit der 50′s oder 60′s nicht so zugesagt hat. Aber trotz allem war der Sound der Waffen und Fahrzeuge sehr gelungen. Aber das ist ja schon fast normal für ein Spiel von Rockstar North.
Steuerung:
Da Grand Theft Auto III das erste Mal in 3D Optik zu erhalten war, war die Steuerung auch noch etwas Gewöhnungsbedürftig. Doch nach einiger Eingewöhnungszeit ging diese einfach von der Hand und das Spiel entfaltete seinen Spaß.
Langzeitspielspaß:
Da Grand Theft Auto III mit rund 80 Missionen ausgestattet war und auch mit versteckten Päckchen und Autosammelmission hat es schon eine geschätzte Spieldauer von 200 Stunden. Aber nachdem man damit fertig ist haben nur noch die Amokläufe einen “Sinn”. Trotz allem super.
Fazit:
Mit Grand Theft Auto III hat Rockstar North einen entscheidenden Schritt in Richtung 3D Welt getan und dieser war definitiv erfolgreich. Fuer Fans von GTA sollte dieser Teil nicht in der Sammlung fehlen.
Grand Theft Auto: San Andreas
In Grand Theft Auto: San Andreas spielen sie Carl Johnson auch CJ genannt. CJ hat es vor gut 5 Jahren geschafft den Problemen in Los Santos zu entkommen. Los Santos ist eine von drei riesigen Städten im Staat San Andreas. Weiterhin gibt es San Fierro und Las Venturas. Die vorhandenen Städte sind nachbauten von Los Angelas, San Fransisco und Las Vegas. Als CJ wieder zurückkehrt wird seine Mutter ermordet und er muss einen Weg finden Verwandte und Freunde zu retten.
Spielspaß:
Bei Grand Theft Auto steht der Spielspaß immer an oberster Stelle, besonders bei San Andreas. Hier wird nicht um den heißen Brei geredet, dass zeigt das Spiel von Anfang an. Ob nun in die Hauptmission machen, Bandenkriege führen um die Stadt unter Kontrolle zu bringen, im Casino Geld verspielen, im Fitness Center die Muskeln aufpumpen oder einfach bei einer Imbisskette Fett werden. Grand Theft Auto: San Andreas bietet eine Menge Möglichkeiten das Spiel motivierend zu gestallten. Besonders originell ist es, dass jedes Fahrzeug benutzt werden kann. Ob Fahrrad oder Düsenjet. Es ist einfach alles vertreten und der Spielspaß ist dadurch wirklich gegeben.
Grafik:
Die Grafik ist für ihr Alter akzeptabel. Das Spiel hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel aber das macht nichts, denn der Spielspaß steht immer an erster Stelle. Grand Theft Auto: San Andreas zeichnet sich aber durch einen Comiclook aus. Somit ist es nicht allzu schlimm, dass die Grafik nicht super detailliert ist.
Sound:
Wie für ein Grand Theft Auto typisch hat San Andreas einfach eine bombastische Auswahl an Musik. Von Country Sendern bis zu Hip Hop Sendern ist alles vertreten und passt ebenfalls perfekt zum Setting des Games, die 90′s. Besonders gefallen hat es mir, dass für jede Stadt ein passender Sender vorhanden war. Wenn ich in den Dörfern rumfahre, dann muss ich einfach Country hören und in der Stadt bei den Gangs muss ich einfach Hip Hop hören. Somit ist der Sound von Grand Theft Auto: San Andreas einfach grandios.
Multiplayer:
Ein ganz besonderer Schritt wurde in Sachen Mehrspieler gemacht. Zum ersten Mal hat ein GTA versucht mehr zu sein als nur ein GTA, sondern auch ein Multiplayerspiel und das ist gelungen. Meiner Meinung hat es einen riesen Spaß gemacht einfach mit einen Freund durch San Andreas zu rennen und regelrecht Scheiße zu bauen.
Langzeitspaß:
Der Langzeitspaß ist bei San Andreas garantiert. Ob man nun die versteckten Graffiti, die Monsterstunts, alle Immobilen, alle Frauen oder einfach nur alle Skills perfektionieren will. Das dauert eine ganze Weile bei San Andreas.
Fazit:
Mit GTA San Andreas hat Rockstar North den bisher meistverkauften GTA Teil herausgebracht. Es macht einfach einen Riesenspaß durch die Städte zu fahren und die gute Atmosphäre zu genießen. Somit ist es immer einen Blick wert.
Grand Theft Auto Vice City
Bei Grand Theft Auto Vice City sind sie in einem der besten GTA Teilen die bisher entwickelt wurden. Bei Vice City handelt es sich um einen Nachbau von Miami und dieser ist wahrhaftig genial.
Hat man gerade mal keine Lust die Hauptstory weiterzuspielen? Na dann spielt man eben Retter, Polizist, Taxifahrer oder baut sich sein eigenes Imperium auf. Der Spielspaß von Vice City ist einfach unglaublich.
Hat man das Spiel durch, dann kann man einfach Stunts suchen oder versteckte Päckchen. Diese sind besonders cool, denn es handelt sich bei diesen um spezielle Boni wie Panzer oder Kampfhelikopter die zu erlangen sind. Auch Spaßsteigernd ist das Erwerben von Immobilien.
Die Grafik ist zwar in die Jahre gekommen aber trotzdem recht nett anzusehen. Etwas dumm im Spiel ist es, dass der Hauptcharakter nicht schwimmen kann und dadurch Kämpfe auf dem Wasser und am Strand etwas schwer zu gewinnen sind.
Besonders geil ist der Soundtrack von GTA Vice City. Bei 9 Radiosendern ist das beste der 70′s und 80′s zu hören und dadurch sind auch etwas längere Fahrten quer durch Vice City kein Problem, denn es macht echt Spaß dort zu zuhören.
Auch schön gemacht ist es, dass man falls eine Mission zu schwer ausgefallen ist und diese im momentanen Zustand nicht erfüllen kann einfach eine andere weiter machen kann.
Egal auf welcher Konsole man GTA spielt, die Steuerung ist überall gut importiert. Die Steuerung der Fahrzeuge geht gut von der Hand und es macht auch einen riesen Spass einfach mal ins Auto zu steigen oder aufs Motorrad zu springen.
Natürlich bezieht GTA Vice City seinen Charme aus der Gangster Story. Einfacher Kleinkrimineller wird beauftragt und schaukelt sich hoch zu Boss seines eigenen Imperiums. Simpel aber genial und auch spaßig.
Das Spiel kommt ebenfalls mit einer normalen Verpackung für die PS2, Xbox und den PC daher. In der Verpackung steckt aber GTA-typisch eine Karte der Welt mit einem Poster der dazugehörigen GTA Frau. Aber die Karte ist recht sinnvoll, da es dort möglich ist gefundene Päckchen einzutragen, Waffenläden zu finden und auch die Stunts zu markieren.
Fazit
Für Fans der GTA Reihe ist dieser Artikel ein wahrer Pflichtkauf und einfach nicht umgänglich aber auch für Fans von Actionspielen oder Open World Titeln ist dieser Teil der GTA ein wahrer Segen in Sachen Spiel. Das Thema ist mit den 80′s ebenfalls noch recht ansprechend und motiviert selbst die ältere Generation zum Spielen, also ein wahrer Pflichtkauf.
Dead Space
Inhalt
Das Spiel spielt in ferner Zukunft. Man selbst übernimmt die Rolle eines Technikers, der auf einem weit entfernten Raumschiff eine Wartung durchführen soll. Bei dem Raumschiff handelt es sich um ein Planetenzerstörer, der die Überreste des Planeten nach nützlichen Vorkommnissen durchsucht um diese für den Verkauf aufzuarbeiten. Hierbei entpuppt sich die anfängliche Wartungsarbeit als Horrortrip, bei dem fast die ganze Besatzung des Schiffes ausgelöscht wird und sich in Zombies und andere Untote verwandeln.
Zum Spiel
Das Spiel hat schwerpunktmäßig den Charakter eines Shooters, enthält darüber hinaus aber auch einige Rollenspielelemente. Da wären zum einen die Items, mit welchen man seine Waffen verbessern kann und zum anderen die Kameraansicht im 3rd-Person-Modus. Das Spiel ist sehr gut durchdacht, wobei die Grafik aber leider nicht überzeugen kann – so könnten sowohl die Gesichter als auch die Waffen wesentlich detaillierter daherkommen, auch die Physik des Spiels lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig.
Außerdem ist zu sagen, dass das Spiel sehr blutig ist. Dead Space zählt zweifelsohne zu den brutalsten Spielen der vergangenen Jahre und beweist dies vor allem mit dem Plasma-Cutter, der es erlaubt einzelne Gliedmaßen von Monstern abzutrennen, die dann nicht wie bei „Doom“ oder „Quake“ verschwinden sondern liegenbleiben. Das Leveldesign ist sehr eintönig, aus diesem Grund wird auch das Spiel selbst schnell eintönig. Man sieht ein Monster, tötet es und geht weiter. Dies ist über das ganze Spiel so, da die Story einen auch nicht dermaßen mitreist, dass sich wirklich etwas Neues ergibt. Dies bleibt auch bis zum Schluss des Spiels so, einzig die Endsequenz lässt einen auf mehr hoffen (was die Fortsetzung „Dead Space 2“ angeht).
Die Level, die bis auf eine Ausnahme alle im Raumschiff spielen sind sehr klein gestaltet. Man hat einen festgelegten Weg und weicht nie von diesem Weg ab. Dadurch kommt das Gefühl auf, dass Raumschiff wäre viel kleiner als es in Wirklichkeit ist. Abgesehen davon bietet das Spiel aber eine willkommene Abwechselung aus Slaughter und Rollenspiel, wobei ganz klar der Actionanteil des Spiels überwiegt. Eine so noch nicht gekannte Art der Spielführung ergibt sich in der Schwerelosigkeit, mit der man im es Spiel immer wieder zu tun bekommt. Hier kommt es vor allem auf das Geschick des Spielers an, auch beim Schweben noch die Monster zu treffen oder sich vorwärts zu bewegen.
Das Spiel bietet eine Vielzahl an Waffen, wobei zu sagen ist, dass es sich alleine mit dem Plasma Cutter gut leben lässt, da dies mit Abstand die beste und präziseste Waffe ist. Das Spiel gewann den „Game Critics Award ’08“ und wird somit von vielen Zeitschriften als das beste Actionspiel des Jahres 2008 angesehen – ob diese Auszeichnung gerechtfertigt ist, ist angesichts der Eintönigkeit des Spiels jedoch fragwürdig.
Fazit
Wer übermäßig brutale Shooterspiele mag, wird auch „Dead Space“ mögen. Es ist aber bei weitem nicht so tiefgründig wie etwa „F.E.A.R.“ und auch das Leveldesign ist nicht annähernd so gut wie beispielsweise das Leveldesign von „Crysis“.
Aquanox 2 – Revelation von Massive Development
Über das Spiel
„Aquanox 2 – Revelation“ ist der Nachfolger des Actionspiels „Aquanox“, welches 2001 erschienen ist. „Aquanox 2“ ist hierbei unabhängig von der Geschichte des ersten Teils angesiedelt und hat auch weitaus bessere Kritiken erhalten, als sein Vorgänger. „Aquanox 2“ handelt von einer fernen Zukunft, in der die Menschen nicht mehr auf dem Land leben konnten. Die Menschen siedelten also ins Meer, dem einzigen Lebensraum der ihnen noch geblieben war. Die Menschen errichteten ihre Städte unter dem Wasser und eine neuartige Zivilisation entstand. Über die Jahre wurden immer mehr Geschichten über verborgene Schätze bekannt, welche im „Book of Revelation“ zusammengefasst sind. In dieser Zeit beginnt unsere Geschichte. Der junge William Drake ist auf der Suche nach Abenteuern und findet diese an Bord seines eigenen Schiffes, der „Harvester“, die nach einer Unachtsamkeit seinerseits von Piraten gekapert wurde.
Story und Spieleigenschaften
„Aquanox 2“ führt den Spieler in eine für damalige Verhältnisse (2002) einzigartig schöne Unterwasserlandschaft. Da die Grafik noch auf DirectX8 angesiedelt war, ist sie unter heutigen Aspekten gerade noch als befriedigend zu bezeichnen. Das, was dieses Spiel so spielenswert macht, ist aber nicht die Grafik, sondern das Spielgefühl. Das großartige Spielgefühl wird vor allem durch die gut erzählte und durch das ganze Spiel reichende Story erzeugt, welche immer wieder für Besonderheiten und Überraschungen gut ist.
Am Anfang des Spiels erfährt man nur sehr wenig über den eigenen Charakter. So wissen wir, dass der Vater von William Drake nach dem Tod von Drakes Mutter verschwunden ist und Drake und seiner Großmutter die Frachtfirma überlassen hatte, welche die Familie Drake einst berühmt machte. Mit der Zeit ging dieses Frachtfirma aber bankrott und William besaß nur noch einen Frachter, die „Harvester“. Das Spiel spielt in mehreren Städten und auf dem genannten Frachter. Hierbei ist es nicht möglich sich auf dem Frachter oder in den Städten zu bewegen, sondern die Dialoge werden mithilfe der Maus geführt indem die jeweilige Person angeklickt wird.
Das Steuern des Schiffes (hierbei gibt es unterschiedliche Schiffe die man über die Quests bekommt, von wenig bewaffneten und langsamen Frachtern bis hin zu sehr schnellen und bis an die Zähne bewaffneten Kriegsschiffen sind in „Aquanox 2“ alle Arten von Schiffen vertreten) ist ähnlich wie in einem Egoshooter. Der Spieler sitzt in einem virtuellen Cockpit und steuert das Fahrzeug über die WASD-Tasten durch das Wasser. Die Steuerung ist sehr einfach und die Fahrzeuge reagieren sehr realistisch auf Befehle. „Aquanox 2“ ist komplett vertont, jedes Gespräch wird in deutscher Sprache vorgelesen. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Synchronsprecher gute Arbeit geleistet haben.
Fazit
„Aquanox 2“ schafft es, den Spieler über eine sehr gut gestaltete, mitreißende Story in das Spiel einzubinden. Es gibt wenig Stellen an denen es zu einem Spannungseinbruch kommt und das Spiel erstaunt immer wieder durch plötzliche Veränderungen. Die Grafik ist nicht mehr die neueste, doch die Geschichte hinter dem Spiel sorgt für einen enormen Pluspunkt, der die Schwächen der Grafik wieder ausgleicht. Das Spiel ist vor allem für Fans von Action- und Rollenspielen geeignet, wobei man sich mit der eingeschränkten Bewegungsfreiheit in Städten und auf dem Schiff abfinden muss. Alles in allem ist „Aquanox 2“ ein sehr gelungenes Spiel, welches auch noch Jahre nach der Veröffentlichung für Spielspaß sorgt.
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