‘Kinderspiele’
Bohnanza, das Amigo Kartenspiel
Bohnanza, das ist das berühmte Kartenspiel von Uwe Rosenberg aus dem Amigo Verlag. Gespielt wird es mit drei bis fünf Personen ab zwölf Jahren. Es dauert etwa 45 Minuten. Bohnanza wurde 1997 in die Auswahlliste zum “Spiel des Jahres” aufgenommen und 1997 als bestes Kartenspiel des Jahres von “Fairplay” ausgezeichnet.
Das Spielprinzip
Bei Bohnanza geht es darum, dass die Spieler Bohnen anbauen. Dabei muss man möglichst viele gleiche Bohnen sammeln. Die Bohnen haben zum Teil sehr lustige Namen wie beispielsweise “Feuerbohne”, “Blaue Bohne” oder “Saubohne”. Die Bohnen sind unterschiedlich wertvoll. Zu einem belibigen Zeitpunkt kann der Spieler seine gesammelten Bohnen verkaufen und erhält dadurch Goldmünzen.
Das Ziel besteht darin, möglichst viele Goldmünzen zu sammeln, denn wer am Ende die meisten Goldmünzen hat, der gewinnt das Spiel. Da die Bohnen nun nicht alle gleich viel wert sind, muss sich der Spieler entscheiden, welche er sammelt. Die Bohnen, die nicht so wertvoll sind, sind allerdings auch wesentlich häufiger im Spiel vertreten.
Es ist also leichter eine große Masse nicht wertvoller Bohnen anzubauen, als an eine große Masse wertvolle Bohnen zu kommen. Jetzt zeigt sich die Taktik, entweder man setzt auf Klasse oder auf Masse. Sprich entweder sammelt man wenige wertvolle Karten oder viele weniger wertvolle Karten. Natürlich ist auch etwas Glück dabei, denn es kommt auch immer darauf an, welche Karten man überhaupt zieht und wie sie auf der Hand angeordnet sind.
Denn im Gegensatz zu vielen anderen Spielen darf die Reihenfolge auf der Hand nicht geändert werden. Das Spiel wird dadurch belebter, dass es den Spielern erlaubt ist miteinander zu handeln. Ungeliebte Handkarten können so einfach verschwinden. Allerdings müssen die erhandelten Karten direkt abgelegt werden und dürfen nicht wieder auf die Hand genommen werden.
Großer Spielspaß garantiert
Manchmal steckt man als Spieler ganz schön in der Zwickmühle, da man Karten nicht einfach “wegschmeißen” kann, die man nicht möchte. Im Prinzip muss man alle Bohnen, die man auf der Hand hat anbauen, es sei denn man tauscht.
Fazit
Bohnanza ist nicht umsonst als bestes Kartenspiel des Jahres 1997 ausgezeichnet worden. Es bietet vor allem immer wieder neuen Spielspaß. Man kann selbst nach vielen Spielen nicht genug von diesem Spiel bekommen. Die Bohnenkarten sind absolut schön gestaltet und teilweise auch sehr lustig anzusehen.
Bohnanza ist ein echtes Familienspiel und eignet sich hervorragend für einen entspannten Spiele – Nachmittag. Durch die zahlreichen Erweiterungen, die es inzwischen zu kaufen gibt, ist das Spielprinzip noch abwandelbar und erweiterbar, uum Beispiel durch weitere Bohnen.
Diabolo, Amigo Kartenspiel
Diabolo, so heißt ein Kartenspiel von Michael Schacht aus dem Amigo Verlag. Spielbar ist Diabolo ab acht Jahren mit drei bis fünf Mitspielern.
Spielprinzip
Jeder Spieler hat verschieden farbige Zahlenkarten auf der Hand, die nach der Reihe abgelegt werden. Für jede Farbe gibt es die Möglichkeit sie auf die positive oder die negative Seite zu legen. Am Ende wird addiert, welche Zahlen auf welcher Seite liegen. Ergibt sich ein positiver Wert, so bekommt jeweils der Spieler, der den höchsten Punktewert dieser Farbe auf seinen verbleibenden Handkarten hat Punkte. Ergibt sich allerdings ein negativer Wert, dann bekommt ein Spieler Minuspunkte.
Der Clou ist, dass man sich für eine oder zwei Farben entscheiden muss, die man dann sammelt um damit am Ende Pluspunkte zu bekommen. Allerdings muss man die Karten, mit denen man punkten möchte, eigentlich ablegen um zu gewährleisten, dass man am Ende überhaupt Pluspunkte für die gesammelten Karten bekommt. Es ist also ein ständiges Abwägen zwischen „Sammeln“ und „Loswerden“.
Wenn man beispielsweise nur wenige Karten einer Farbe hat und für diese Farbe mit seinen Zahlenkarten eh keine Punkte bekommen möchte, kann man sie noch einsetzten um seinen Mitspielern “eins auszuwischen” und sie in den negativen Bereich legen.
Nach fünf abgelagten Karten wird der Stapel geschlossen und man kann nur noch an den anderen Farben anlegen. Beim Schließen eines Stapels wird die Himmel / Hölle – Karte umgedreht und verwandelt sich in ein eisernes Schloss. Jeder Spieler hat zudem eine Harfe, die er am Ende, wenn es um die Punkteverteilung geht, für eine Farbe ablegen kann. Wenn er derjenige mit der höchsten Punkteanzahl ist und gleichzeitig seine Harfe gelegt hat, bekommt er die doppelte Anzahl an Punkten.
Ein kurzweiliges, nettes Spiel
Grundsätzlich ist es eine witzige Idee: der besondere Reiz liegt darin, dass man ganz schnell seine Taktik ändern kann, indem man sich für eine andere Farbe entscheidet. Außerdem kann man seinen Mitspielern ordentlich in den Rücken fallen oder mal richtig „das Böse“ rauslassen indem man nur Karten in den negativen Bereich legt.
Fazit
Den Lieblingsspielcharakter hat das Kartenspiel „Diabolo“ von Michael Schaft definitiv nicht. Spielspaß ist zwar vorhanden, allerdings braucht man nicht wirklich eine Taktik, denn es ist auch sehr viel Glück dabei. Dennoch überzeugt es durch ein einfaches Spielprinzip, also auch etwas für „Kartenspielmuffel“, die nicht gerne lange Anleitungen lesen. Auch Kinder unter acht Jahren können das Spiel schon gut verstehen.
Außerdem ist es sehr preiswert, also auch als Mitbringsel geeignet. Die Karten sind zudem noch relativ ansehnlich gestaltet.
Knatsch, das Kartenspiel
Bei Knatsch handelt es sich um ein Kartenspiel von Michael Schaft aus dem Abacusspiele Verlag. Knatsch ist ab acht Jahren spielbar und für zwei bis sechs Personen ausgelegt. Die Spielzeit beträgt zwischen 20 und 40 Minuten. Es ist eine Mischung aus Kartenspiel und Würfelspiel.
Spielprinzip
Knatsch ist ein sehr kurzweiliges und lustiges Spiel. Die Mitspieler schlüpfen dabei in die Rolle eines mittelalterlichen Ritters. Es wird dabei um Burgen gekämpft und es werden Ritterspiele ausgetragen. Um alle Karten wird in diesem Spiel gewürfelt. Auf jeder Karte des Spiels sind oben mehrere Würfel abgebildet, wobei drei in rot und einer in gelb dargestellt ist.
Um eine Karte zu erlangen muss der Spieler das abgebildetet Würfelergebniss nun selber würfeln. Dafür hat er drei Versuche. Die roten abgebildeten Würfel stellen aber nur ein “Minimum” dar. Wenn beispielsweise drei Vieren abgebildet sind, erhält der Spieler die Karte ebenso wenn er statt der drei Vieren drei Fünfen würfelt.
Mit diesem Prinzip kann sich nun also jeder Spieler verschiedene Burgen oder Vorteilskarten zulegen. Bei den Vorteilskarten handelt es sich um Karten, die einem einen zusätzlichen Wurf ermöglichen oder sogar einen zusätzlichen Würfel darstellen. Beginnt ein Spieler ein Rittertunier, so ist jeder Spieler miteinbezogen. Es wird reihum gewürfelt, wobei der Spieler, der das Ritterturnier startet einen Wurf zusätzlich hat. Der Spieler mit dem besten Ergebnis gewinnt und erhält die Karte.
Gewinnen kann man bei diesem Spiel auf verschiedene Weise. Entweder man sammelt eine entsprechende Anzahl an Burgen oder Ritterturnieren oder man schafft es den König zu stürzen. Den König zu stürzen ist allerdings sehr schwierig und eher selten eine Option. Besonders schön ist eher die Möglichkeit, dass man Mitspielern auch Burgen oder Sonderkarten “klauen” kann, indem man sie angreift. Sie können sich zwar verteidigen, indem sie einmal mehr würfeln als der Angreifer, aber oft gewinnt trotzdem der Angreifer.
Fazit
Bei Knatsch handelt es sich um ein unterhaltsames, sehr kurzweiliges Kartenspiel mit einfachen Regeln. Es macht allerdings in einer größeren Runde deutlich mehr Spaß als mit zwei Personen.
Für zwei Personen ist es nur bedingt geeignet, da es zum einen relativ rasch zu Ende ist und zum anderen man sich immer nur gegenseitig angreifen kann, was schnell langweilig und öde wird.
Alles in allem ist Knatsch allerdings ein durchaus lohnendes Spiel auch für Kinder. Besonderes Highlight sind die Blanko – Karten, wo die Mitspieler aktiv werden können und anfangen sich selber neue Karten auszudenken und das Spiel damit eine ganz neue Seite bekommt.
Keks oder König unter Mitwirkung von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL – TransferZentrum für Neurowissenschaften und Leren von HABA® Erfinder für Kinder
Spielidee: Marco Teubner
Illustration: Oliver Freudenreich
Marco Teubner
Der Autor Marco Teubner erhielt 2003 das Spieleautoren-Stipendium, das alljährlich auf dem Göttinger Spieleautorentreffen vergeben wird.
Er hat seitdem und auch vorher schon viele Spielideen gehabt und zusammen mit Spielverlagen umsetzen können.
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Er wurde 1958 geboren, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, wo er sich auch zum Psychiater weiterbildete und die Habilitation für das Fach Psychiatrie (1989) erlangte. Von 1990 bis 1997 war er als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg tätig. Zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und ein weiterer Forschungsaufenthalt am Institut for Cognitive and Decision Sciences der Universität Oregon prägten seinen Forschungsschwerpunkt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft und Psychiatrie.
Seit 1997 hat er den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahre 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm.
Spielmaterial und Zielgruppe
Es handelt sich bei diesem Spiel nicht um ein reines Kartenspiel. Für den König sind nämlich auch noch neun Goldmünzen enthalten. Bei den Karten gibt es 45 Süßigkeitskarten, fünf Nimmersatt-Karten, 12 Narrenkarten und eine Königskarte. Das Spiel kann von 2-4 Spielern ab 5 Jahren gespielt werden. Es dauert etwa 15 Minuten.
Spielverlauf
Der König Nilo Kilo I. liebt wie alle Kinder Süßigkeiten. Diese verspeist er den lieben langen Tag. Damit er genug Nachschub hat, müssen seine Hofnarren (die Mitspieler) losziehen, um ihm neue Leckerbissen zu bringen. Es gilt, den richtigen Moment abzuwarten, um mit seinen Karten den größten Haufen mit Süßigkeiten zu gewinnen.
Es sind noch weitere Fex-Varianten möglich, damit keine Langeweise aufkommt.
FEX
FEX steht für “Förderung exekutiver Funktionen”. Es werden dadurch drei wichtige Grundlagen für den Lernerfolg gelegt. Dazu gehören, das Steuern von Gefühlen und Impulsen, das Üben der Merkfähigkeit und das Trainieren von Konzentration und Flexibilität. Die Regeln der Spiele lassen verschiedene Varianten zu, die den Spielablauf komplett verändern und manchmal direkt gegenteilige Handlungen erfordern. Für Abwechslung ist reichlich gesorgt. Es ist regelrecht Gehirnakrobatik erforderlich. Die Kinder sollen durchs Spielen fit für’s Lernen werden, denn man lernt am besten, wenn man Spaß dabei hat. Dem Spiel liegt auch eine Fex-Broschüre bei.
Fazit
Es handelt sich um ein kurzweiliges, schnelles Kartenspiel für 2-4 Kinder ab 5 Jahren, dass sich durch den FEX-Effekt positiv auf das Lernen auswirkt. Gefragt sind bei dem durchaus spannendem Spiel vor allem Konzentationsfähigkeit.
Schusselhexe unter Mitwirkung von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL – TransferZentrum für Neurowissenschaften und Leren von HABA® Erfinder für Kinder
Spielidee: Markus Nikisch, Dr. Sabine Kubesch, Laura Walk
Illustration: Mark Robitzky
Illustration “Fex-Figur”: Sonja Hansen
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Er wurde 1958 geboren, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, wo er sich auch zum Psychiater weiterbildete und die Habilitation für das Fach Psychiatrie (1989) erlangte. Von 1990 bis 1997 war er als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg tätig. Zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und ein weiterer Forschungsaufenthalt am Institut for Cognitive and Decision Sciences der Universität Oregon prägten seinen Forschungsschwerpunkt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft und Psychiatrie.
Seit 1997 hat er den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahre 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm.
Material und Aufbau
In dem Spiel ist neben dem Spielplan eine Schusselhexe, ein Zauberer, ein HExenwürfelbecher, zehn Kesselplättchen, zehn Zutatenplättchen, 13 Zaubertränke und vier verschiedenfarbige Würfel enthalten.
Wenn der Spielplan in der Tischmitte liegt, werden die zehn Kesseplättchen beliebig auf die Hexenkessel verteilt. Die Hexe wird vor irgendeinen Kessel gestellt. Die zehn Zutatenplättchen werden um den Spielplan herum ausgelegt. Ausserdem werden der Würfelbecher, der violette Würfel und die Zaubertränke benötigt.
Die anderen Materialien kommen erst bei den Varianten zum Einsatz.
Spielverlauf
Die Hexe bereitet ihren Zaubertrank zu. Sie heisst zu Recht Schusselhexe, das sie immer vergisst, welche Zutaten bereits vorhanden sind und welche noch in den Hexenkessel müssen. Dabei helfen ihr die Spieler. Die Punktzahl auf dem Würfel, die sich derjenige, der an der Reihe ist in kurzer Zeit merken muss, gibt einen Hinweis auf die gesuchte Zutat. Zu Beginn müssen die Kinder nur auf die Hexe achten. Die muss in Gedanken bis zu einem Zauberkessel, der neun unterschiedliche Zaubertrank-Zutaten enthält weiterlaufen. Es muss herausgefunden werden, welch fehlt, denn es gibt eigentlich zehn. Zur Belohnung gibt es einen Zaubertrank.
Später, in einer weiteren Spielvariante, kommt auch noch ein Zauberer und weitere Würfel hinzu und es muss anhand der Würfel geschaut werden, wer sich wie bewegt. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels kann so gesteigert werden, wodurch es lange interessant bleibt. Je mehr Würfel hinzugenommen werden, umso schwieriger wird das Spiel. Die Kinder müssen flexibel auf die umgestellten Regeln reagieren lernen.
Es sind noch weitere Fex-Varianten möglich, die dann auch noch miteinander kombiniert werden können.
FEX
FEX steht für “Förderung exekutiver Funktionen”. Es werden dadurch drei wichtige Grundlagen für den Lernerfolg gelegt. Dazu gehören, das Steuern von Gefühlen und Impulsen, das Üben der Merkfähigkeit und das Trainieren von Konzentration und Flexibilität. Die Regeln der Spiele lassen verschiedene Varianten zu, die den Spielablauf komplett verändern und manchmal direkt gegenteilige Handlungen erfordern. Die Kinder sollen durchs Spielen fit für’s Lernen werden, denn man lernt am besten, wenn man Spaß dabei hat. Dem Spiel liegt auch eine Fex-Broschüre bei.
Fazit
Ein ansprechendes Spiel für Kinder und Erwachsene ab 5 Jahren, dass nicht nur zum “Zeitvertreib” ist, sondern einen positiven Lerneffekt hat.
Disney Cars 2: Junior Labyrinth von Ravensburger
Es gibt inzwischen schon etliche Spielevarianten von dem altbewährten “Labyrinth”. Diese Version ist aus der Cars-Edition von Ravensburger und natürlich in der Juniorvariante. Das “Junior-Labyrinth” ist ein sehr schönes Strategie-Spiel für Kinder im Kindergartenalter, allerdings spätestens für Sechsjährige keine große Herausforderung mehr. Es schult die Konzentration, das Vorstellungsvermögen und man muss die Züge der Mitspieler im Auge behalten. Das Spiel fördert darüber hinaus das “vorausschauende Denken”.
Material und Aufbau
In der Spielebox sind ein Spielplan mit neun festen Gängekarten und 17 losen Gängekarten, zwölf runden Cars Chips und vier Spielfiguren enthalten. Das Spiel ist aus robustem, sehr gutem und optisch die Kinder sehr ansprechendem Material gestaltet. Schade ist, dass das schieben nicht immer ganz einfach ist und Kinder häufig mal Hilfe benötigen, da die Karten klemmen.
Die Spieldauer beträgt zwischen 10 und 15 Minuten. Diese Zeitspanne kann ein kleines Kind an Aufmerksamkeit und Konzentration gut aufbringen. Zwei bis vier Spieler können mitmachen.
Vor jedem Spielbeginn wird der Spielplan mit den losen Gängekarten ausgelegt. So ergibt sich jedesmal wieder eine neue zufällige Ausgangsposition.
Spielablauf
Auf den Karten sind Symbole zu sehen, in diesem Fall die Autos von Cars. Die Chips sind mit den gleichen Fahrzeugen gekennzeichnet und geben den Spielern an, welches gefunden werden muss. Bei jedem Spielzug wird eine Labyrinth-Reihe verschoben, wodurch sich ständig neue Spielsituationen ergeben. Dabei verschiebt man die Gänge und es verwandeln sich die Wände. Wo eben noch ein Weg war, ist plötzlich eine Sackgasse entstanden. Oder aber auch umgekehrt kann man sich den Weg zum Ziel freischieben, obwohl kurz voher dort noch eine Trennwand war. Es kommt dabei auch darauf an, wieherum die lose Karte eingeschoben wird, das kann für die Nachfolgenden Spieler zu Vor- oder Nachteilen führen. Es gibt verschiedene Spielvarianten. Entweder jeder arbeitet seinen eigenen Chips-Stapel ab, dann wissen die Mitspieler nicht, wo wer hingeht und können sich nicht absichtlich gegenseitig behindern oder aber alle machen sich gemeinsam auf die Jagd nach einem Auto. Bei dieser Variante kann man die Mitspieler dann schon etwas austrixen und den Weg verstellen, der gerade geschaffen wurde.
Fazit
Für Cars-Fans ist dieses Spiel eine gelungene Überraschung. Das Spiel bleibt lange sehr interessant, da es sich ständig verändert. Alles in allem ein sehr schönes Spiel, das in keinem Kinderzimmer fehlen sollte. Letztendlich ist es egal, ob das nun die Cars-Variante oder eine andere ist. Sie bringen alle viel Spaß. Wer beim ersten mal noch nicht das gesamte Spiel überblicken und jede Strategie durchschauen kann, wird nach einigen Spielen bereits deutliche Fortschritte machen.
Da ist der Wurm drin von Carmen Kleinert
Das Spiel war nicht nur auf der Nominierungsliste sondern hat die Auszeichnung “Kinderspiel des Jahres 2011″ erhalten. Und das zu Recht, es ist sehr einfach und hat dabei einen hohen Spaß- und Spannungsfaktor schon für die Kleinsten.
Spielmaterial und Spielaufbau
Es ist ein großer Spielplan enthalten sowie ein kleiner mit Sichtschlitzen. Beide werden übereinandergelegt und mit Steinen befestigt. So entstehen die unterirdischen Gänge für die Würmer. Außerdem finden sich im Spiel 60 Wurmteile, jeweils 10 Stück von sechs verschiedenen Farben und Längen, vier Wurmköpfe, vier Erdbeer- und vier Gänseblümchenkarten und ein Farbwürfel. Die Wurmköpfe haben entsprechend ihrer Färbung und Musterung lustige Namen erhalten.
Spielzielgruppe
Das Spiel ist sehr einfach zu erlernen. Ohne die Zusatzvariante ist es selbst schon für Zwei- bis Dreijährige möglich mitzuspielen. Vom Verlag empfohlen wurde das Spiel für ein Alter ab vier Jahren für zwei bis vier Spieler.
Ablauf des Spiels
Bei diesem Spiel müssen die aus bunten Teilen zusammengesetzten Würmer durch den doppelten Boden des Spielplan kriechen. Wer mit seinem Wurm am weitesten am Komposthaufen aus der Erde schaut hat gewonnen. Gespielt wird mit einem Farbwürfel. Damit wird bestimmt, welches von sechs ebenfalls verschiedenfarbigen und unterschiedlich langen Teilen man auswählen darf, um seinen eigenen Wurm zu verlängern.Mit den langen roten Stücken geht es natürlich besonders schnell voran. Bevor der Komposthaufen erreicht wird kann man auf zwei Zwischenetappen schon sehen, wer bis dahin vorne liegt. Einmal bei den Gänseblümchen und ein zweites Mal am Erdbeerbeet stecken alle Würmer ihre Köpfe aus dem Boden.
Sollten die Steine einer Farbe ausgehen, was bei vier Mitspielern schon des Häufigeren mal auftritt, so greift eine Zusatzregel, dass dann eine beliebiges anders farbiges Wurmstück gewählt werden kann.
Als Variante läßt sich das Spiel noch erweitern, indem zu Beginn Wetten abgegeben werden, wer zuerst bei den Gänseblümchen bzw. am Erdbeerbeet ankommt. Man darf mit dem Auslegen der Gänseblümchen- bzw. Erdbeerkarte so lange warten, bis man abschätzen kann, welcher Wurm als erster auftauchen könnte, jedoch, wenn der erste Wurm sichtbar ist, darf die Karte nicht mehr gelegt werden. Die die richtig liegen können ihren Wurm mit der Gänseblümchen- bzw. Erdbeerkarte verlängert, so dass er noch einen zusätzlichen kleinen Anstoß bekommt.
Fazit
„Da ist der Wurm drin“ ist ein auch für Kinder sehr leichtes und trotzdem witziges Würfel- und Beobachtungsspiel. Schon kleine Kinder können bei dem Spiel neben dem Üben der richtigen Farbbegriffe lernen, Entfernungen, Längenunterschiede und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Durch die Öffnungen des Spielplans entstehen beim Spielen unvergessliche Überraschungs- und Bestätigungseffekte, die die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein stärken. Ein gelungenes Spiel aus robustem Material und schön illustriert.
LittleBigPlanet für die Playstation 3
In Little Big Planet spielt man eine kleine Stoffpuppe, welche man mit eingesammelten Objekten aus den verschiedenen Leveln in vielen verschiedenen Möglichkeiten gestalten kann. Die Gegend ist oft einfach aufgebaut und trotzdem wirkt es immer sehr professionell. Während des Spielens kann man zwischen drei hintereinanderliegenden Ebenen hin- und herspringen um auf verschiedene Objekte zu gelangen bzw. bestimmte Verstecke zu entdecken, da es dort neue Objekte gibt. Diese Objekte kann man zum Beispiel zum Gestalten seine Figuren benutzen oder sie bei Bau von eigenen Leveln geschickt einsetzen. Jedoch darf man das Bauen von Leveln nicht unterschätzen – es ist wirklich nicht einfach etwas wirklich Gutes zu errichten!
Story des Spiels
Es gibt mehrere größere Abschnitte im Spiel, wie zum Beispiel die Wüste, der Djungel oder auch Fantasylevel wie Geisterstrecken. Dabei gibt es immer verschiedene einzelne Handlungen, die sich auf die einzelnen Regionen beziehen. Es ist jedoch immer ein ähnlicher Ablauf: Man versucht durch Jump and Run durch die Level zu gelangen, sammelt dabei ein paar Objekte und Punkte ein und absolviert immer wieder ein paar kleine Rennen. Diese Rennen können sehr verschieden aussehen: Man muss innerhalb einer bestimmten Zeit über verschiedene Walzen oder Ähnliches rennen, mit anderen Fahrzeugen fahren oder eine bestimmte Anzahl von Punkten innerhalb der Zeit erreichen. Trotzdem wird das Spielen aufgrund der verschiedenen Gestaltungen und Herausforderungen nie langweilig. Insgesamt verläuft sich der Storymodus zwischen 10 und 20 Stunden Spielspaß (kommt darauf an, ob ein kleines Kind oder ein erfahrener Spieler vor der Konsole sitzt)
Neben diesem Storymodus existiert ein weit ausgebauter Onlinemodus. Dort kann man seine eigenen Strecken veröffentlichen und bewerten lassen oder selbst die Strecken von anderen spielen. Nach jedem Abschließen von einem Level kann man dann die Strecken mit verschiedenen Adjektiven beschreiben und zwischen 1 und 5 Sternen verteilen. Da dort jeder seine eigenen Level veröffentlichen kann,gibt es immer wieder neue Level. Dabei sind natürlich nicht alle Level von Profis gestaltet und ausgeklügelt. Aber ich war doch erstaunt, wie viele Nutzer gute Level erschaffen können. Zudem gibt es die Möglichkeit, sowohl im Storymodus als auch im Onlinemodus mit bis zu drei Freunden (insgesamt zu 4.) auf einem Playstationsystem zu spielen. Das macht dann natürlich noch mehr Spaß als alleine zu spielen.
Fazit:
Ich kann das Spiel nur weiterempfehlen, vor allem für die jüngere Generation der Spieler. Es ist schön gestaltet und man hat viele veschiedene Möglichkeiten seine Figuren zu gestalten und auch eigene Level zu erschaffen. Die Geschichten sind kinderfreundlich gemacht. Zudem kann man durch die vielfältigen Level im Onlineabschnitt viele Stunden mit dem Spiel verbringen und da man das Spiel mit bis zu drei Freunden spielen kann, wird auch der Storymodus interessant. Es ist ein gelungenes Spiel für groß und klein 
Murmelbahn
Vor einigen Wochen wurde mir von einer befreundeten Erzieherin empfohlen, unserem 2 jährigen Sohn zum Geburtstag eine Murmelbahn zuzulegen – alle ihre Kinder in der Tagesstätte würden total darauf abfahren.
An dieser Stelle möchte ich gerne die erste Situation mit unserer neuen Murmelbahn schildern:
Zuhause angekommen, fing mein Mann direkt mit dem Aufbau an, in der Anleitung gibt es mehrere Streckenvorlagen, aber selbstverstaendlich kann man auch einfach Planlos drauf los bauen. Keine 10 Minuten später war eine riesige kunterbunte Murmelbahn aufgebaut, unser Sohn sah sie und stiess direkt ein begeistertes “wooooooooow” aus! Von da an war den Rest des Abends Ruhe im Haus! Mein doch sehr aktiver und lauter Sohn, spielte ruhig vor sich hin, untersuchte, tüftelte, stoppte die Murmeln auf halbem Wege und das alles hochkonzentriert.
Beschreibung
Die Murmelbahn besteht aus 108 Teilen (Bausteine und Murmeln). Es gibt viele verschiedene Bauelemente, die Kind und Eltern immer wieder etwas Neues entdecken lassen. Kurven, Loopings, Drehräder, Trichter usw usw in den unterschiedlichsten Farben…der Phantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt. Wem das ganze immernoch zu klein ist, kauft sich das Paket ein 2. mal und schon kann der Groessenwahnsinn beginnen
Fazit
Für mich persönlich ist dieses Klicken und rollende Geräusch der Murmeln Balsam für die Seele…nach einem lauten und aktivem Tag, ist das die perfekte Möglichkeit die kleinen Duracel Hasen langsam und spielend auf die Bettzeit vorzubereiten. Ich habe mich auch ganz bewusst für eine Plastik Murmelbahn entschieden, denn mal im ernst…ist es nicht wahnsinnig einfach sauber zu halten!?! Abgesehen von der Hygiene, ist mein Sohn ein “Werfer”…wenn mal etwas nicht funktioniert fliegen kleine Spielzeuge gerne mal durch den Raum und das schneller als man gucken kann – diese Plastikbahnen richten bei solchen “Ausrastern” einfach weniger Schaden an. Dank der knalligen Farben find ich sie auch schöner anzusehen als die Holzbahnen und “last but not least” sind sie einfach günstiger!
Allerdings möchte ich jedem ans Herz legen, beim Erwerben einer Plastikbahn direkt herkömmliche Murmeln dazuzubestellen. Im Lieferumfang sind nur Plastikmurmeln enthalten und die machen nun wirklich garkeinen Spass! Aber ob nun Plastik oder Glasmurmeln, sollten gerade Kinder, die sich besonders gern alles in den Mund stecken nur unter Aufsicht mit den Murmeln spielen! Ich denke wir werden einige Jahre Spass an dieser Murmelbahn haben, je nach Alter kann man die Kids entsprechend fordern. Die jüngeren laesst man einfach nur die Murmeln und die Bahn auf sich wirken und trainiert Gleichzeitig den “Pinzettengriff” die aelteren koennen mit bestimmtem Streckenbau, wie z.B. von nur einzelnen Farben gefordert werden.
Also: Absolut Empfehlenswert!
Babys Fotohandy von Chicco
Warum ein Babyhandy?
Viele Eltern machen die Erfahrung, dass ihr Kleinkind mit ihrem Handy spielen will, was dann kaputte Geräte oder unerwünschte Anrufe (Kinder können ja so clever sein) zur Folge hat. Also gibt es mittlerweile einen riesigen Markt an Telefonen für Babies und Kinder, die mehr oder weniger ähnliche Funktionen haben wie ein „richtiges Handy“. Eines davon ist das hier vorgestellte „Fotohandy“ von Chicco.
Technische Daten
„Babys Fotohandy“ von Chicco ist etwa 12 x 5,5 x 21 cm groß, wird mit 2 1,5-Volt Mignon-Batterien betrieben und eignet sich für Kleinkinder ab 6 Monaten. Das Gerät enthält kein PVC und verfügt über einen Ein- und Ausschalter.
Funktionsbeschreibung
Das Telefon hat ein sehr robustes, buntes und rundes (wichtig, da es so nichts gibt, womit sich ein Kleinkind wirklich wehtun kann) Gehäuse. Im Display befindet sich eine Drehscheibe mit Tierbildern. Eine der Funktionstasten ist nämlich die bereits im Titel des Gerätes erwähnte „Fototaste“. Wenn das Kind auf den rechten großen Schalter drückt, dann macht es – wie beim echten Fotografieren – ein Auslösegeräusch und die Drehscheibe zeigt das nächste Bild an.
An der linken Seite befindet sich ein Ein-/Ausschalter zum Batteriesparen. Neben den 10 Zifferntasten gibt es oben unter dem Display noch 3 Tasten zum Draufdrücken mit folgenden Funktionen: 1.) eine Anrufklingel, 2.) einen Stimmenschalter, der „Hallo“ sagt und 3.)Vibracall (das bedeutet, dass das Telefon wie ein normales Telefon vibriert). Bei Drücken aller Tasten ertönen verschiedene Geräusche oder Klingeltöne, alle recht leise, nämlich auf das noch hervorragende Gehör von Kleinkindern abgestimmt. Außerdem blinken die Tasten in verschiedenen Farben auf.
Fazit
Die Firma Chicco hat ein wirklich kindgerechtes Telefon ohne Schadstoffe mit robustem Gehäuse entwickelt, das daher wohl lange Freude machen wird, auch wenn die Kinder natürlich nicht auf schonende Behandlung des Gerätes geeicht sind. Insgesamt ist das Preis-Leistungsverhältnis wirklich sehr gut, auf einige Vor- und Nachteile soll aber im Folgenden eingegangen werden.
Vorteile des „Fotohandys“: Es macht keinen Krach, sondern ist dem hervorragenden Hörvermögen eines Kleinkindes angepasst. Es ist sehr robust, und geht auch bei vielem Herunterwerfen auf Stein nicht kaputt. Das Handy ähnelt dabei wirklich einem „richtigen Handy“ mit den unterschiedlichen Funktionen. Das Gerät ist kindgerecht bunt in starken Farben (rot, blau, gelb) gestaltet, und die runden Formen verhindern Verletzungen und werden zum Erkunden gern ertastet und in den Mund genommen. Da das Gerät kein PVC enthält, ist es auch nicht gesundheitsschädlich.
Nachteile des Geräts: Die Fotofunktion hakt sehr schnell, allerdings lässt sich der Mechanismus meist recht schnell reparieren. Das Gerät ist darüber hinaus batteriebetrieben, was auf Dauer zu nicht unerheblichen Kosten führen kann (etwa wenn das „Handy“ lange angeschaltet ist oder das Kind häufig damit spielt). Desweiteren erkennen leider auch die kleinsten Kinder sehr schnell, dass es sich bei dem „Fotohandy“ von Chicco nicht um ein „echtes Handy“ handelt, weshalb sie dann vielleicht noch lieber mit den Handys der Eltern spielen.
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