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The Elder Scrolls IV: Oblivion – Shivering Isles

The Elder Scrolls IV: Oblivion – Shivering Isles

Mit The Elder Scrolls IV: Oblivion – Shivering Isles kam das letzte Addon für The Elder Scrolls IV. hat hier mal wieder gezeigt, dass eine Menge Genies bei der Entwicklung geholfen haben. Es wurde mit einer Menge Liebe entwickelt und der Grad zwischen Wahnsinn und Verrücktheit ist nur klein. Das macht besonders bei langen Läufen durch die Welt einen großen Spaß.

Grafik:
Die Grafik hat sich wieder etwas verbessert und so ist die Architektur wesentlich besser geworden und die Details sind besser hervorgehoben. Bei der Landschaft ist unglaublich gut programmiert wurden und es wird gezeigt, dass Oblivion nicht aus einem Sandkasten kommt, sondern aus der Hand der Entwickler. Die Dungeons haben sich hier auch verändert und wurden besser. Bethesda hat eine Menge neuer Partikeleffkte eingefügt. Mich haben aber immer noch die Gesichter der verschiedenen Charaktere gestört.

Sound:
The Elder Scrolls IV: Oblivion – Shivering Isles hat wirklich einen sehr guten Soundtrack und sehr dynamische Musik. Es gibt eine Menge atmosphärischer Effekte die wirklich begeistern können. Die deutschen Sprecher sind auch hier wieder sehr gut gelungen, allerdings hatte ich das Gefühl das sich jede Stimme einige Male wiederholt hat.

Umfang:
Am Anfang des Spiels bekommt man es gar nicht mit das es neue Spielinhalte gibt. Sobald man aber auf einen Wanderer trifft wird einen sofort klar das es etwas neues geben muss. Der sagt der Helden, dass eine merkwürdige Insel erschienen ist. die Insel die es dort zu erkunden gibt ist eine sehr große und dort gibt es wirklich massenhaft neuer Quests zu erfüllen. Als kleines Plus gibt es sogar neue Alchemiezutaten, Zauber und einige Waffen.

Items:
Es gibt neue Rüstung- und Waffenvarianten zu entdecken und diese heben sich ohne Frage von den bisher vorhandenen ab. Es gibt auch viele Suchen nach Rohmaterialien und Blaupausen. Es gibt auch wieder die verschiedensten Magiezutaten und diese sind wirklich sinnvoll. Neue Rezepte sind natürlich auch wieder mit dabei.

Fazit:
The Elder Scrolls IV: Oblivion – Shivering Isles ist meiner Meinung nach das beste Addon, dass ich je in der Hand gehalten habe. Es hat mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht dieses Spiel zu spielen und es hat sich perfekt in das Hauptspiel eingefügt. Mit weiteren Mods war dieses Spiel wirklich der Hammer und konnte mich noch mehr begeistern. Da dieses Spiel derzeit nur noch um die 10 Euro kostet, sollte man es sich unbedingt zulegen und den Witz genießen. Es ist eines meiner Lieblingstitel und wird es auch bleiben.

Neverwinter Nights 2

Neverwinter Nights 2

In Neverwinter Nights 2 kann man nun, nachdem im Jahr 2006 bereits Oblivion und Gothic 3 erschienen, eine Heldengruppe durch die Welt schicken. Das kann dabei sehr lustig werden, denn anstatt auf Neuerungen zu setzen kann man in diesem Spiel auf alte Tugenden setzen und sich auf diese Verlassen.

Grafik:
Die Grafik von Neverwinter Nights 2 ist nicht die eines Gothic 3 oder Oblivions aber es kann auch knallige  Effekte bieten. Was auch dieses Spiel bieten kann sind die wechselnden Wettereffekte, die jedes Rollenspiel bieten sollte da sie viel mehr Leben in das Spielgeschehen bringen.Es gibt leider auch Nachteile wie die blockigen Innenlevel, bei denen man auch sehr gut die Detailarmut erkennen kann. Schade eigentlich.

Sound:
Was mir bei Neverwinter Nights 2 wirklich im Kopf geblieben ist sind die Sprecher, da diese wirklich herausragend sind. Die deutsche Sprache wurde ausgezeichnet umgesetzt und ist sogar besser als die von Oblivion. Die Musik ist stimmungsvoll und die Dolby Surroundeffekte sind der Hammer. Doch ich glaube, dass des öfteren auch mal englische Sprachfetzen vor kamen und anschließend auch viele Dialoge keine Vertonung hatten.

Balance:
Sehr gut an Neverwinter Nights 2 ist, dass man den Schwierigkeit einstellen kann. Es gibt einen Regler und so ist es möglich die Schwierigkeit sehr genau anzupassen. Es ist auch wichtig für das Spiel, dass die Gruppe ausgewogen ist und nicht nur auf eine Klasse gesetzt wird. Was dumm programmiert wurde ist der Fakt, dass die Magier übermächtig sind. Es gibt auch viel zu schwere Bosskämpfe und zwischen verschiedenen Gegnern viel zu lange Laufwege.

Umfang:
Es gibt eine sehr ausführliche Kampagne mit mehreren Kapiteln. Dabei werden unglaublich viele Gegenstände und Umgebungen freigeschaltet und betrachtet. Am Besten an der ganzen Sache sind aber die Mitstreiter, denn sie machen einfach riesig viel Spaß und zeichnen mit wie viel Liebe das Spiel entwickelt wurde.

Items:
Es gibt eine riesige Auswahl an Ausrüstungsgegenständen, dabei kann man sogar eigene Ausrüstung herstellen und diese dabei immer wieder verbessern. Besonderes Extra dabei, es gibt eine Festung für die Helden welche auch dauerhaft verbessert werden kann. Es gibt allerdings ein kleines Problem bei der Wahl der Waffen, denn diese sind schwer zu unterscheiden.

Fazit:
Neverwinter Nights 2 hat große Konkurrenten mit Gothic und Oblivion und kann diesen nicht die Stirn bieten. Aber es versucht sich nicht die Ideen von diesen Spielen ab zu schauen, sondern hat seine eigenen und setzt diese wirklich gut um. Daher kann man es für ein paar Euro kaufen und mal ausprobieren.

The Elder Scrolls IV Oblivion: Knights of the Nine

The Elder Scrolls IV Oblivion: Knights of the Nine

The Elder Scrolls IV Oblivion: Knights of the Nine zählt als erstes Addon und ist eigentlich total sinnlos. Es ist eine Ansammlung einiger kleiner Inhalte und erweitert das Spiel unwesentlich. Das einzige Gute an dem Addon, es gibt eine neue Questreihe die als Knight of the Nine im Questlog steht.

Grafik:
Die Grafik ist standardmäßig bei wieder einmal das Beste am ganzen Spiel. Besonders die detaillierten Landschaften und Städte machen das Spiel zum Hammer. Auch in 2011 sieht das Spiel noch super aus und kann immer noch die modernsten Grafikkarten strapazieren. Leider sind die Gesichter etwas komisch und kommen sehr künstlich aus.

Sound:
Der Sound von diesem Spiel ist immer noch der Hammer und der Soundtrack ist richtig geil und ein Ohrwurm. Die Sprecher sind auch in The Elder Scrolls IV Oblivion: Knights of the Nine nun endlich sehr gut und reden fehlerfrei.

Atmosphäre:
Das gute an dem Addon Night of the Nine ist, dass eine eine Menge neuer Dungeons zu entdecken gibt. Besonders die vielen verschiedenen Charaktere sind interessant, denn es macht eine Menge Spaß mit diesen zu interagieren. Leider sind die Plugins etwas ereignislos und kurzweilig. Das schlimme daran ist aber die Kurzweiligkeit, denn es ist nicht gerade motivierend zu wissen, dass die Quests von kurzer Dauer sind.

Bedienung:
Die Bedienung in The Elder Scrolls IV Oblivion: Knights of the Nine ist sehr gut, denn das bequeme Reisesystem sucht seinesgleichen und ist eine wirklich sinnvolle Neuerung die mit Oblivion eingeführt wurde. Das Tagebuch ist in Knight of the Nine sehr gut und führt jedes neue Ereignis mit auf. Wirklich dumm ist in diesem Addon die Menüführung, denn es hat sich im Gegensatz zu dem Vorgänger nichts verändert.

Charakter:
Wirklich gut war an der Elder Scrolls Reihe schon immer das Talentsystem, denn es ist innovativer und macht einfach Sinn. Es ist logisch, dass die die Fähigkeiten sich verbessern, nachdem sie oft benutzt wurden. Es gibt weitere Vorteile, zum Beispiel das man sich eigene Klassen erstellen kann. Was mir auch gefallen hat waren die Gilden. Nun kann man auch Mitglied der Knights of the Nine werden, jedoch gibt es ansonsten keine weitere Änderung und das Addon ist nicht sagenhaft.

Fazit:
Das Hauptspiel ist der absolute Hammer. Leider ist jedoch aber das Addon etwas versaut. Es gibt eine Menge, das besser gemacht werden konnte. Bethesda hätte am besten gewartet und diesen Inhalt als kostenlosen Download angeboten. Schaut man sich andere Mods an, wird klar das es bessere Mods gibt die auch mehr Spaß machen.

Loki – Im Bannkreis der Götter

Loki – Im Bannkreis der Götter

In Loki – Im Bannkreis der Götter wird mal wieder ein Diabloklon versuchen den Thron zu erobern. Es geht leider aber wie immer schief, denn dieses Spiel wurde von den Radsportmanager Entwicklern gemacht und schafft nur die grundlegenden Dinge die ein Actionrollenspiel können sollte. Es geht in diesem Spiel um einen Helden, wie kann es anders sein, der sich gegen die Götter auflehnt.

Grafik:
Was mich wirklich begeistert hat, ist das wirklich gute Monsterdesign, denn dieses kann einen wirklich vom Hocker reißen. Es gab eine Menge schicker Rüstungen und Waffen zu sehen und die Zauber waren auch nicht gerade schlecht. Allerdings hat Loki – Im Bannkreis der Götter sehr triste und detailarme Level zu bieten gehabt und auch viele matschige Texturen.

Sound:
Die Musik die in Loki – Im Bannkreis der Götter ihren Einsatz fand war sehr passend zu den Mythen und daher sehr gut gewählt. Die Sprecher waren auch sehr gut und haben einen guten Job gemacht. Nur die Soundeffekte waren etwas vergriffen und altmodisch und das Geräusch beim Einnehmen eines Trankes war das selbe wie auch bei 100 anderen Titeln.

Balance:
Loki – Im Bannkreis der Götter wird im Verlauf des Spiels immer schwerer und genau so sollte es auch sein, denn jede Region wird immer anspruchsvoller. Die Gegner passen sich auch egal wo sich der Held befindet an die Heldenstufe an und so ist Level kein wirkliches Problem. Allerdings ist der Einstieg je nach Wahl der Klasse schwer oder einfach.

Umfang:
Die Solokampagne ist wirklich abnormal riesig geworden und kann tagelang beschäftigen. Hier habe ich selten solch eine lange aber auch nicht künstlich in die Länge gezogene Kampagne gespielt. Auch gibt es nach dem ersten durchspielen neue Schwierigkeitsgrade die auch wirklich Sinn machen und ohne Bedacht gespielt werden können. Demotivierend sind allerdings die geringe Anzahl an Quests.

Items:
Es gibt in Loki – Im Bannkreis der Götter wirklich massig Gegenstände zu entdecken die auch wirklich Sinn machen und nach einem Baukastensystem aufgebaut sind. Das heißt sie werden immer besser und können auch verbessert werden. Die Händler sind in Loki aber sinnlos, da sie keine nützlichen Items anbieten und auch viel nutzloser Schmodder zu erlangen ist.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist Loki – Im Bannkreis der Götter kein schlechtes Spiel. Es macht Spaß und hat eine gute Story. Es kann langzeitig motivieren und braucht sich nicht zu verstecken. Allerdings hat es keine Chance gegen Genregrößen wie Diablo. Trotzdem ist es sein Geld wert.

Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar

Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar

In Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar geht es mit den Helden von Der Herr der Ringe ins Onlinegefecht. Dabei kann eine Klasse ausgewählt werden und dann wird los gespielt. Dabei kommt man an bekannten Punkten wie Helms Klam oder Gondor vorbei. Extra an der ganzen Sache, man trifft auch ab und zu einige der Helden aus den Filmen.

Grafik:
Es gibt in Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar wirklich wunderschöne Landschaften zu bewundern. Dabei gefiel mir besonders die Welt der Hobbits, denn dort sind Flüsse und Wälder und diese sehen ausgezeichnet aus. Die Weitsicht ist in Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar wirklich enorm geworden und die Städte sind auch sehr detailliert. Dort kann ebenfalls alles gesehen werden und es muss nicht immer nachgeladen werden.

Sound:
Ich fand die Sprecher wirklich gelungen, selten habe ich solch gute Sprecher gehört und mich sofort daran erfreut. Die Musik passt sehr gut zum Setting und bringt den Herr der Ringe Flair perfekt rüber. Auch die Soundeffekte wurden in Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar mit Bedacht gewählt.

Atmosphäre:
Wer Der Herr der Ringe mochte wird sich hier wie daheim fühlen, denn alle Orte wurden übernommen und sogar ausgebaut. Die Story, wie sie hier abläuft, wurde parallel zum Buch gemacht und so weiß man immer was eigentlich gerade passiert. Auch cool und besonders gut für die Atmosphäre sind die prominenten Charaktere wie Frodo, Gandalf und Aragorn. Daher einfach Klasse geworden.

Quests:
Die Quests in Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar sind einfach wunderbar geworden und wirklich zahlreich. Das Spiel wurde auch mit einer Menge Patches verbessert die als Bücher beschrieben wurden. Durch diese wurden eine Menge neuer Quests hinzugefügt und auch neue Instanzen. Egal ob der Spieler lieber solo durch Mittelerde streift oder in Gruppen, es macht einfach einen riesen Spaß und kann ohne Probleme genossen werden.

Items:
Es gibt vorneweg gesagt erstmal keine Rüstungssets zu erwerben. Das ist wirklich schade, da dadurch die Auswahl stark eingeschränkt ist. Dafür hinterlassen die Gegner allerdings eine Menge Gegenstände.

Fazit:
Der Herr der Ringe Online: Der Schatten von Angmar ist wirklich ein tolles Onlinerollenspiel. Es ist auf jeden Fall besser als WoW und mittlerweile auch nicht mehr kostenpflichtig. Hier kann also gespielt werden ohne monatliche Gebühren zu bezahlen. Super Spiel zum Budgetpreis.

Titan Quest

Titan Quest

Für alle die Mythologie mögen, ist dieser Titel genau das richtige. Es muss zwar etwas umgedacht werden, denn hier werden auch Minotauren zum Leben erweckt aber alles wirkt super durchdacht und macht eine Menge Spaß. Besonders gut ist die Sammelspirale, die sich sehr stark an Diablo orientiert.

Grafik:
In Titan Quest gab es wirklich vieles was Positiv war, darunter auch die Grafik. Für das Jahr 2006 war es wirklich der Hammer und es gab eine Menge Details zu bewundern. Extrem gut waren die Level gewesen, denn diese haben sich zum Beispiel an Medusa angelehnt und deren Geschichte miterzählt. Ob das alte Griechenland oder Ägypten alles war einfach super.

Sound:
Es hat eine Weile gedauert, aber nach fast einem Jahr kam dann noch ein Sprachpatch der Titan Quest mit einer deutschen Sprachausgabe verbessert hat. Die Effekte die hier zum Einsatz kamen waren auch super gewesen, allerdings war die Musik für ein Rollenspiel doch etwas lahm.

Balance:
Das Balancing in Titan Quest war wirklich super gewesen, die Gegner sind stärker geworden desto weiter man in die Regionen vordrang desto stärker wurden auch die Gegner. Die Waffen wurde auch immer stärker aber nie übermächtig. Die Klassen waren auch wirklich sehr gut ausbalanciert und so war der Krieger genauso effektiv wie der Magier. Auch die Kämpfe waren immer fair gewesen.

Umfang:
Titan Quest hatte nur drei Kapitel in der Story gehabt. Diese waren aber sehr umfangreich. So wurde im ersten Kapitel die Geschichte von Griechenland, im zweiten die von Ägypten und im dritten die von China ran genommen. Besonders der Ko-Op Modus war sehr gut gewesen. Es hat verdammt viel Spaß gemacht mit einem Freund dieses Spiel zu spielen.

Items:
Es gab immer eine Menge zu entdecken in Titan Quest. Besondere Sets gab es ebenfalls und diese waren schwer zu vollenden. Meistens mussten Endgegner dran glauben ansonsten war nichts zu machen. Die Gegenstände konnten auch verbessert werden, was dem Spiel noch mehr Sinn gegeben hat. Von daher ist es mit Diablo zu vergleichen und macht dort auch vieles richtig.

Fazit:
Titan Quest ist mein Lieblingsactionrollenspiel. Es macht vieles richtig und hat mir mehr Spaß gemacht als es Diablo tat. Auch Sacred lässt es im Regen stehen und hat meiner Meinung nach keine Konkurrenz. Es sollte von jedem der Diablo mochte wenigstens ein Mal angespielt worden sein. Hier wartet eine geballte Packung an Spannung und Action und beruht dazu noch auf Mythen. Daher sollte sich jeder diesen Titel zulegen.

Dungeon Lords

Dungeon Lords

In Dungeon Lords gibt es Fehler über Fehler zu entdecken. Aber trotzdem ist dieses Spiel nur bedingt für die Mülltonne geeignet, denn wer keine Story braucht und lieber actionreiche Kämpfe erlebt ist hier genau richtig. Ich habe dieses Spiel damals gekauft und es nach einigen Minuten zu lieben gelernt, denn es macht Spaß, solange keine Bugs stören.

Grafik:
Die Grafik war damals etwas an den guten Sachen, denn es gab eine Menge verschiedenster Gegner zu bewundern und sehr detaillierte Umgebungen. Dumm an der ganzen Sache war allerdings, das alles in recht dunklen Farben gehalten wurde und so ein wenig trist war. Noch schlimmer war allerdings, dass die Umgebung immer gleich aussah. Ob man nun bei den Drachen war oder doch im Wald, es machte keinen Unterschied.

Sound:
Es gab eine Menge Bugs im Sound. Das hört sich vielleicht komisch an, war aber leider so. Der Sound war sehr oft verzerrt und wirklich mies. Besonders die Musik, die in Rollenspielen meist spektakulär ist war hier auch mies. Allerdings waren die Sprecher super, denn es waren Profis.

Balance:
Ich kann mich erinnern, dass es in Dungeon Lords ein Levelbaum mit verschiedenen Fähigkeiten gab. Dieser war wirklich gut, doch es gab immer Probleme für mich mit den Endgegnern, da diese oft übermächtig waren und daher immer unfair. Ich habe dieses Spiel aufgehört zu spielen nachdem ich bei den Drachen ankam. Dort war es einfach zu schwer, denn diese waren mit dem Schwert nicht zu besiegen.

Bedienung:
Das Spiel war erst ein Rollenspiel nachdem der Patch 1.3 rauskam, denn erst dann gab es ein vernünftiges Kartenmodul. Das war wirklich wichtig, denn ohne eine Karte waren die Aufträge nur sehr schwer zu verfolgen und es hat oft Ewigkeiten gedauert bis man mal eine Quest gefunden hat und diese abschließen konnte. Wirklich gut fand ich in diesem Spiel aber die Steuerung, denn sie ging wirklich sehr gut und leicht von der Hand.

Umfang:
Es gab in diesem Spiel eine riesige Spielwelt zu durchspielen. Das fand ich besonders als kleiner Junge toll, denn es gab für mich eine Menge zu entdecken. Doch heute erinnere ich mich, wie viel Leerlauf es doch damals in diesem Titel gab. Es gab einfach zu viele Phasen in denen ich nichts machen konnte und ich musste teilweise Minuten lange Wege hinter mich bringen.

Fazit:
Dieses Spiel war ein Titel den ich leider gekauft habe. Er hat mir Spaß gemacht, doch heutzutage ist es reiner Müll und sollte nicht einmal für 2 Euro in einer Sammelbox gekauft werden. Schade um das Potenzial, das hier verschenkt wurde.

The Elder Scrolls 3: Morrowind

The Elder Scrolls 3: Morrowind

Eines vorweg, Morrowind ist alt, dennoch ist es eines der besten Rollenspiele, die je entwickelt wurden. Morrowind war kein laues Lüftchen unter den Rollenspiel, nein es war eine Orkanböe und hat die Rollenspiele total revolutioniert. Besonders gelungen waren damals die Wassereffekte, die erstmals mit Direct X9 programmiert wurden.

Grafik:
Die Grafik war für damalige Verhältnisse sehr gelungen, die Welt war sehr plastisch und es sah einfach alles gut aus. Die Gegner waren zwar noch etwas pixelig. Dennoch waren die Waffen schon sehr gut gelungen und die Zauber sahen auch super aus. Besonders gefallen haben mir verschiedenen Umgebungen, die es zu bewundern gab, trotzdem war der wahre Hammer an diesem Titel die Wasseroberfläche, denn es war das erste mal das Wasser so detailliert dargestellt wurde.

Sound:
Der Sound von The Elder Scrolls 3: Morrowind war auch schon sehr gut und besonders der Titelsong hat mich gefesselt. Es war einfach wunderbar dieses Meisterwerk zu durchschreiten und dabei die tolle Musik zu hören. Die Musiktitel wurden passend verteilt und so wurde das Spiel bei Kampfpassagen schneller. Super Sache.

Atmosphäre:
Die Atmosphäre von The Elder Scrolls 3: Morrowind war auch der Hammer. Die Charaktere waren sehr authentisch und haben Spaß gemacht. Besonders ins Spiel gepasst haben die große Welt und die viele Städte. Die Hauptquest war sehr gelungen aber etwas weit verteilt über die Spielwelt und es gab keinen Kompass. Extrem genial waren die verschiedenen Gilden, die überall in Morrowind verteilt waren.

Umfang:
Wenn ich mich richtig erinnere, dann brauchte ich für das erste durchspielen mehr als 100 Stunden. Dabei habe ich nicht einmal alles gesehen was es zu sehen gab. Ich habe die Hauptquest gemacht und mich daran erfreut. Nebenbei habe ich mich einigen Gilden angeschlossen dort aber nicht weiter die Story verfolgt. Am liebsten habe ich mir bereits zu Beginn die besten Waffen geklaut. Diese bekam man sehr schnell und wurde daher fast unbesiegbar.

Items:
Es gab so viel zu finden in Morrowind. Egal ob man immer das beste Schwert wollte oder lieber die beste Rüstung. Es musste viel gekämpft werden und es wurde immer schwerer. Je nachdem wie stark der Held im Level war konnte er auch sehr schnell die besten Ausrüstungen bekommen.

Fazit:
The Elder Scrolls 3: Morrowind ist ein altes Spiel, dennoch hat es seinen Charme in den Jahren nicht verloren und ist für Fans der Elder Scrolls Titel ein Pflichtspiel. Daher sollte man einfach die paar Euro investieren und seinen Spaß an diesem Titel haben.

DiRT 3

DiRT 3

Willkommen bei der Rezension zu DiRT 3. Wiedermal haben wir einen spannenden Titel zu spielen und es ist schon von vornerein bekannt, dass es sich um einen Michael Schuhmacher der Rennspiele handelt. An der Tagesordnung stehen geile Grafik, super Sound und einfach bomben Stimmung. Wer die Vorgänger mochte wird diesen Teil einfach vergöttern, denn solchen Spaß hat das Ralleyspiel noch nie gemacht. Daher sage ich jetzt besser anschnallen und sich auf ein großartiges Spiel gefasst machen.

Grafik:
Derzeit ist DiRT 3 das Maß aller Dinge in Sache Grafik bei einem Rennspiel. Nicht nur, dass das Schadensmodell der Hammer ist, die Autos sehen auch gut aus. Aber das ist nicht alles was DiRT 3 kann, denn die Umgebung ist wirklich sehr organisch und die Vegetation ist einfach der Hammer. Als Creme de la Creme kommt dazu noch die Weitsicht.

Sound:
Bei DiRT 3 gibt es wirklich super Wagensounds und einen passenden, peppigen Soundtrack. Es gibt wirklich passende Unfallgeräusche und coole passende Funksprüche. Nur etwas dumm ist es, dass die Kommentatoren manchmal etwas sinnloses von sich geben.

Balance:
Es gibt wie üblich drei Schwierigkeitsgrade bei DiRT 3. Anfangs sind alle Rennen sehr leicht zu gewinnen, doch mit Fortschritt der Kampagne werden auch die jeweiligen Rennen immer anspruchsvoller. Baut man an einer wichtigen Stelle im Spiel nach 5 Minuten Rennen einen entscheidenden Unfall kommt trotz möglicher Niederlage kein Frust auf, denn man kann zurückspulen. Dumm ist nur, dass sich die Gegnerzeiten sehr schnell verändern.

Atmosphäre:
Auch hier hat DiRT 3 wieder die volle Punktzahl verdient, denn es wird ein super Rennflair versprüht. Die Cookpitperspektive ist sehr gelungen und kommt auch sehr real rüber. Die Zwischensequenzen gefallen mir alle sehr gut und zeigen mit welcher Motivation das Team hier entwickelt hat. Neu und definitiv eine der wichtigsten Neuerungen sind die Nacht-, Schnee- und Regenrennen.

Streckendesign:
Es gibt sehr viele verschiedene Rennstrecken, wie zum Beispiel in der Wüste oder im Wald, auch die Berge sind wieder dabei. Ebenfalls sehr cool sind die verschiedenen Rhythmen die jeder Kurs an den Tag legt. Es gibt eine Menge Sehenwürdigkeiten auf den virtuellen Rennstrecken zu sehen, doch dabei bleibt das Spiel immer fair.

Fazit:
DiRT 3 ist eines der besten Rennspiele die 2011 auf den Markt kamen. Es ist aber auf jeden Fall die beste Ralleysimulation die es je gab. Die Steuerung ist perfekt, die Autos verändern die Strecke und alles wirkt authentisch. Also einfach Hut ab und einen Blick drauf werfen. Es wird sich lohnen und eine Menge Spaß machen.

Need for Speed Shift 2 Unleashed

Need for Speed Shift 2 Unleashed

In Need for Speed Shift 2 Unleashed kann man nun wieder einmal eine der besten Rennsimulationen für die heimische Konsole genießen. Wie schon im Vorgänger Need for Speed Shift geht es auf abgesperrten Rennstrecken ums ganze. Dabei gibt es einen riesigen Fuhrpark, der keinem Konkurrenten nachsteht und es macht einfach einen riesen Spaß.

Grafik:
Die Grafik ist sehr gut und eine der besten, die ich je in einem Rennspiel gesehen habe. Die Automodelle sind fast Foto-realistisch, die Cockpits sind allesamt 3D animiert und es gibt sehr scharfe Texturen zu bewundern. Die Straßen wurden selten so gut dargestellt wie in diesem Spiel, doch die Gebäude und die Vegetation sind leider etwas vernachlässigt wurden. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn ein Rennspiel ist eben auf die Straße bedacht.

Sound:
Hier kann Need for Speed Shift 2 Unleashed wirklich bombastische Motorensounds liefern und die Unfallgeräusche sind der Hammer. Der Surround Sound ist so gut, dass ich genau höre aus welcher Richtung gegnerische Fahrer kommen. Hierfür gibt es ein fettes Plus und ein Lob an die Entwickler. Geil ist natürlich auch, dass der Sound von Need for Speed Shift 2 Unleashed lizensiert ist.

Umfang:
Need for Speed Shift 2 Unleashed bietet einen riesigen Fuhrpark, zahlreiche Rennmodi, einige Klassen und einen sehr guten Onlinemodus. Es gibt auch einige freischaltbare Extras wie Garagenplätze oder bestimmte Autos. Schade an dem Spiel ist allerdings, das die Karriere etwas gestreckt wurde und dadurch der Spielspaß auf der Strecke bleibt.

Atmosphäre:
Das Spiel kann die selbe Atmosphäre wie der Vorgänger vermitteln. Es ist sehr real und sieht verdammt gut aus. Es macht Spaß sich unter die Besten der Welt zu kämpfen und das Renngefühl kommt perfekt an. So ein tolles Rennspiel ist wirklich selten und umso wichtiger ist es, dabei zu unterstützen. Boxenrennen wurden neu eingeführt und machen Sinn und die Strecken sind auch wieder die Originalen.

Tuning:
Es gibt in Need for Speed Shift 2 Unleashed eine Menge Möglichkeiten um das Auto optimal einzustellen. Die Vinyls sind wieder super zu erstellen mit dem hauseigenen Editor. Es gibt ebenfalls eine sehr gute Auswahl an Tuningteilen wie zum Beispiel Spoiler, Frontschürzen, Heckschürzen und und und.

Fazit:
Mit Need for Speed Shift 2 Unleashed kam mal wieder ein richtig gutes Need for Speed auf den Markt. Ich habe anfangs gar nicht realisiert, dass EA dieses Spiel überhaupt veröffentlicht hat und es nur durch Zufall entdeckt. Sofort habe ich es gekauft und kann jeden empfehlen das selbe zu tun. Es ist immerhin jeden Cent wert.

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