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‘Rennspiele’

Grand Turismo 4

Grand Turismo 4

In Grand Turismo 4 steigen sie in die wohl erfolgreichste Rennspiel Simulation ein. Sie haben schon immer geträumt einen Fuhrpark von über 700 Autos zu besitzen und mal richtig Gas zu geben auf Stecken wie der Nordschleife? Dann dürfen sie Grand Turismo 4 auf keinen Fall verpassen. Es warten unglaublich Fahrzeuge und diese müssen selbstverständlich Erstmal frei gespielt werden. Ob den ersten Mercedes mit stolzen 1 PS und 24 Km/h Spitzenleistung oder den neusten Mercedes mit knappen 350Km/h Spitzengeschwindigkeit. Fast alle bekannten Fahrzeuge wurden auf irgendeinen Weg involviert.

Grafik:
Die Grafik ist für heutige Verhältnisse sehr in die Tage gekommen. Es sieht schrecklich aus. Die Straßen haben keinerlei Details und die Autos sind schon fast Matsch, dennoch vermag Grand Turismo zu fesseln.Die Autos weisen leider auch keine Veränderungen auf, außer das sie innerlichen Schaden nehmen. Bremsspuren sind nicht auf der Strecke zu sehen. Doch Grand Turismo kann trotzdem gespielt werden.

Gameplay:
Grand Turismo ist ein klassisches Rennspiel. Allerdings sind es nie dieselben Rennen, so können sie zwischendurch auch mal eine Ralley fahren um gegen die Langeweile zu kämpfen. Die Rennstrecken sehen auch immer anders aus. So kann sie im letzten Rennen noch so vor Sonne geblendet haben und lässt in den nächsten Minuten vor Kälte zittern. Auch die Autos lassen sich tunen, allerdings nur von Innenleben her. So kann im Prüfstand die Leistung jedes Fahrzeugs verbessert werden und ist für Autoprofis sehr geeignet.

Steuerung:
Die Steuerung von Grand Turismo 4 ist sehr genau. So kann auch die kleinste Bewegung auf dem Controller schon zu einem Unfall führen. Diese Steuerung ist besonders für enge Strecken geeignet. Es ist sinnvoller auch mal die Bremse zu benutzen, denn bei zu vielen Fehlern winken Reparaturen. Traumhaft gelungen.

Sound:
Der Sound der Motoren wurde extra für dieses Spiel live von all den Fahrzeugen aufgenommen und kann so zu 100% überzeugen. Es ist schon selten, dass man denkt jemand startet gerade einen Motor und gibt Gas und das im eigenen Wohnzimmer. Daher ist dies wirklich ein phänomenaler Sound.

Langzeitspielspaß :
In Grand Turismo kann man Monate investieren und ist trotzdem nicht fertig. Das Spiel ist verdammt umfangreich. Zu erst müssen Führerscheine in verschiedenen Klassen absolviert werden und somit bestimmte Rennen und Autos freigeschaltet werden. Anschließend werden Skills auf das Fahrtalent verbucht und schnelle Autos lassen sich besser steuern. Diese logische Abfolge macht das Spiel einfach authentischer.

Fazit:
In Grand Turismo 4 findet jeder etwas gutes. Es dauert lange und ist somit gut für alle die recht schnell Spiele durchspielen. Auch Fans von Simulationen kommen auf ihre Kosten und sollten dieses Feuerwerk der Fahrfreude nicht verpassen.

Grand Theft Auto IV

GTA 4 – Meilenstein der Videospielgeschichte

Die Geschichte beginnt
In GTA 4 schlüpft man gleich zu Beginn der Story in die Rolle des osteuropäischen Niko Bellic, der in seiner Heimat verhasst und verfolgt wird. Bellic erhofft sich durch seine Einreise in Amerika einen Neuanfang. Sein Cousin, der ihm ein blendendes Leben in Amerika versprochen hat, bleibt auch bei der Ankunft Nikos gelassen und verspricht großen Reichtum. Doch als Niko in sein Apartment zieht, merkt er, dass Roman ihm alles nur vorgegaukelt hat. Roman ist Leiter einer Taxizentrale und kommt gerade damit zurecht, in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu überleben. So beginnt die Story und ab diesem Zeitpunkt müsst ihr versuchen, Aufträge an Land zu ziehen, um an Geld ranzukommen. Ausserdem versucht Bellic im Verlauf des Spiels eine “spezielle Person” ausfindig zu machen, um eine alte Rechnung zu begleichen.

Neue Möglichkeiten
Ihr bekommt nach und nach neue Aufträge und könnt dabei entscheiden, welche Mission ihr als erstes auswählt. Ihr seid mit einem Handy ausgestattet, das unten rechts eingeblendet wird und werdet somit auf dem aktuellen Stand gehalten, was Missionen angeht. Die Herangehensweise an die Missionen ist euch überlassen und so habt ihr die Möglichkeit Internetcafes in der Stadt zu besuchen um an Informationen heranzukommen. Auch für die Unterhaltung im Spiel wurde gesorgt. Oft werden sie von Freunden angerufen und werden gefragt, ob sie zusammen was essen oder eine Runde Dart oder Billard spielen wollen. Seien es Kabaratts oder Comedy Shows, sogar Strip Clubs kann man besuchen und für kurzweilige Unterhaltung sorgen. Die Möglichkeit des Fernsehens in der Wohnung sorgt auch für ein gelegentliches Schmunzeln. GTA 4 bietet neben der Hauptstory viele weitere Möglichkeiten zur Unterhaltung (Bowling, Billard, Dart). Sogar Dates mit hübschen Frauen kann man sich einrichten.

Realismus pur
Die riesige Stadt überzeugt durchgehend mit Lichteffekten und optisch realistischen Autos und Gebäuden. Die detaillierten Darstellungen von umherlaufenden Menschen und ihrer Arbeit nachgehenden Bürger sind optimal gelungen. Auch Mimik und Gestik der Menschen wurden perfekt umgesetzt. Die Zwischensequenzen, die meist vor und nach den Missionen gezeigt werden, werden durch intelligente Dialoge und Ironie aufgepeppt.

Steuerung
Anfangs hat man vielleicht noch Schwierigkeiten mit der Steuerung, doch man gewöhnt sich recht schnell daran. Gerade bei den Autofahrten hat man viel Wert auf Realismus gelegt und deshalb muss man sich erst einmal in der Stadt zurecht fahren. Doch nach nicht allzu langer Zeit hat man die Steuerung im Griff und es macht Spaß in der Stadt zu düsen.

Musik ist Therapie
Die vielen Radiosender sorgen für gute Unterhaltung während des Zockens. Es ist so ziemlich für jeden etwas dabei, von Rock bis hin zu Hip Hop und House.

Fazit
GTA 4 ist ein technisches Wunderwerk mit genialer Grafik und beachtlichem Langzeitspaß. Das Spiel fesselt von Anfang an und die Missionen sind vielseitig und herausfordernd. Die Möglichkeiten ausserhalb der Hauptstory sind auch amüsant und machen Spaß. Für alle Fans der GTA-Reihe ein Muss!

Hinweis
Die PC Version scheint schwer installierbar zu sein.

Mario Kart Wii

Aus meiner Sicht ist Mario Kart Wii eines der üblich lustigen Rennspiele für viele Altersgruppen.
Ich bin 40, mein Sohn ist 12 Jahre alt und wir treten gerne mal in dem einen oder anderen Rennen gegeneinander an.

Auf verschiedenen Bahnen kann man sich, zwischen verschiedenen Spielfiguren entscheiden. Ebenso bei der Wahl des Fahrzeuges. Man kann dieses Spiel alleine, oder als Multiplayer spielen. Im Multiplayermodus können die Spieler sich aussuchen, ob sie zusammen in einem Team oder in unterschiedlichen Teams gegeneinander antreten wollen. Die Bahnen sind unterschiedlich schwer.

Wenn ich gegen meinen Sohn antrete habe ich sowieso nur eine Chance, wenn das Glück auf meiner Seite ist. Hierbei spielen die einzelnen Würfel, die auf der Bahn als Bonusse ausgelegt sind, natürlich eine große Rolle. Wenn man die richtigen Würfel erwischt, so erhält man zum Beispiel eine Rakete und kann dann, ohne großartig gestoppt zu werden, an den Gegnern vorbeirasen. Andererseits erwischen die Gegner ebenfalls diese Würfel und ein Blitzschlag, kurz vor dem Ziel, kann einen dann schon mal verlieren lassen.

Mario Kart mit Lenkrad
Zu dem Mario-Kart-Spiel wird auch das Lenkrad, angeboten. Ich persönlich spiele lieber nur mit dem Controller, mein Sohn bevorzugt das Lenkrad.
Die Grafik ist in guter 3D-Qualität, so dass man auch mal von unten oder seitwärts die Bahnen beobachten kann. Witzig finde ich die unterschiedlichen Bahntypen. So gibt es Strandrennen, bei denen man tunlichst nicht im Wasser landen sollte, weil es einen ausbremst oder gar ganz versinken läßt. Winterlandschaften mit Bahnen, die dem Ski- oder Bobrennen abgeschaut wurden. Eisflächen beschleunigen, tiefe Schneebretter bremsen aus.

Straßenrennen durch ein Kaufhaus
Straßenrennen, die durch enge Gassen führen oder durch ein imaginäres Kaufhaus. Bei den dort vorhandenen Rolltreppen sollte man gerne diejenige erwischen, die nach oben führt, sonst wird man ausgebremst, weil man gegen die Fahrtrichtung der Rolltreppe fahren muss. Bahnen, die über Land führen, wo schon mal eine Kuh den Weg versperrt. Alles in Allem sehr abwechslungsreich vom Design her und durch die verschiedenen Anforderungen der Bahnen auch unterschiedlich schwer. Die Steuerung ist einfach zu handhaben. Man hält den Controller waagerecht und lenkt damit nach rechts oder links. Mit der A oder B Taste werden die eingesammelten Bonusse auf die Reise geschickt (zum Beispiel eine nette Banane, die den Gegner ins Schleudern bringen kann).

Fazit:
Mit Mario Kart hat Nintendo mal wieder eine klassische Spielfigur ins Rennen geschickt. Kinder verschienster Altersstufen lieben diese Figuren und können sich mit ihnen schell identifizieren.
Der Rennmodus läuft zwar eher in die jungmännliche Kategorie, aber spätestens ab dem Teeageralter erwischt es dann alle. Der Anspruch an dieses Spiel ist nicht zu groß, wobei man durch häufigeres Spielen sicher immer besser wird. Über die Grafik kann man überhaupt nicht meckern. Abwechslungsreich und anregend gestaltet. Durch die Auswahl, wieviele Rennen man fahren will, kann man zwischendurch auch gut mal ein kurzes Rennspiel zuende bringen, ohne dass man abbrechen muss, weil die Zeit sonst zu lang wird. Kurz gesagt: Spielspaß für die ganze Familie.

Need for Speed Undercover

Need for Speed Undercover hat im Vergleich zu seinen Vorgängern etwas abgebaut wie ich finde. Man merkt, dass es wieder ähnlich strukturiert ist wie Need for Speed Most Wanted oder Carbon beispielsweise, aber der Spielspaß ist nicht so hoch, weil die Atmosphäre von „Untergrundrennen“ nicht wirklich übermittelt wird.
Was ich aber gut finde ist, dass einem wieder die Möglichkeit geboten wird, in einer frei befahrbaren Gegend rumzucruisen. Die Welt ist wirklich sehr groß und bietet Abwechslung, was gegenüber den Vorgängern (ausgenommen Pro Street, wo EA auf Rennstrecken gesetzt hat) besser gelungen ist.

Porsche aus dem Autohaus klauen
Der Storymodus ist diesmal auch sehr gut gelungen, man muss teilweise Missionen bewältigen, die man von den bisherigen Need for Speed Teilen nicht kennt. Zum Beispiel soll man einen Porsche aus einem Autohaus klauen und dann flüchten. Insgesamt ist die Story auch sehr lang wenn man auch alle Missionen mitmacht, aber auf die Dauer kann dies schon eintönig werden meiner Meinung nach. Was mir aber gut gefällt ist die KI der Polizei, die im Vergleich zu den Vorgängerteilen nicht mehr mit 150 km/h rückwarts fahren kann oder ähnliches.

Highway Battle
Der neue Modus „Highway Battle“ ist zwar erstmal ganz lustig, aber da man wie gesagt nur auf dem Highway unterwegs ist, wird es auch nach einer Zeit ziemlich langweilig, und teilweise auch recht schwer, wenn man trotz Erreichen der Höchstgeschwindigkeit (~400 km/h) einfach nicht 300 m Abstand zwischen sich und den Gegnerbringen kann, um zu gewinnen.
Was mir auch negativ aufgefallen ist, ist die sogenannte „Heroic Driving Engine“, mit der das Fahrverhalten in Need for Speed Undercover gegenüber seinen Vorgängern wohl revolutioniert werden sollte. Aber ich finde, damit wurde das Gegenteil erreicht. Die Wagen sind alle so wendig und fahren wie auf Schienen, dass man sich vorkommt als würde man ein Kart fahren. Dadurch wirkt alles so unrealistisch in meinen Augen. Man hätte das Fahrverhalten zwar verändern können, aber so drastisch hätte es nicht ausfallen müssen.

Fazit
Die Grafik und der Sound sind meiner Meinung nach gut umgesetzt, wenn auch nicht herausragend. Aber im Vergleich zu den Vorgängern merke ich schon einen Fortschritt.
Zum Multiplayer muss ich sagen, dass es sehr gut ist, dass man endlich mal mit bis zu 8 Leuten online spielen kann, was eine Menge Spaß macht. Das war an den Vorgängerteilen immer zu bemängeln. Allerdings wurde auch die Navigation im Online-Modus nicht wirklich gut gelöst. Ich lande meistens eher zufällig in irgendwelchen Räumen anstatt dass ich gezielt suchen kann. Aber der Spielspaß online wenn man dann fährt ist schon hoch, das einzige was da wieder zu bemängeln ist, ist das Fahrverhalten, das mir dann doch wieder vor Augen hält, dass Need for Speed Undercover doch wieder sehr Arcade-lastig geworden ist.

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