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‘Shooter’

Crysis 2

2

Beim Starten von Crysis 2 habe ich mich gefragt ob es an die Grafikpracht aus Crysis 1 herankommen wird. Experimenteller Natur habe ich die Grafik auch gleich auf Anschlag gestellt und geschaut was passiert und die ersten Sekunden haben geruckelt. Anschließend ging es aber los und das Spiel lief super. Und dann kam der Hammer, ein Blick auf das zerstörte New York City. Crysis 2 hängt in Sachen Grafik dem ersten Crysis in keiner Hinsicht hinterher. Es ist zwar nicht zu vergleichen ob Dschungel oder Stadt aber trotzdem, dass Spiel weiß zu überzeugen.

Spielspaß:
Der Spielspaß ist auch hier sehr ausgereift und lässt dem Spieler Raum für eigene Entscheidungen. Ob man nun lieber Rambo spielt oder doch lieber den Vorsichtigen, ist dabei jeden selbst überlassen. Besonders geil ist es einfach seine eigene Waffe zu modifizieren. Dabei bin ich immer für Rotpunktvisier und Schrottaufsatz bei der SCAR. Es ist einfach geil die ganzen Waffen zu testen. Besonders gut ist außerdem, dass die Seth Punkte fallen lassen nachdem man diese tötet und durch diese ist der Nanosuit zu verbessern.

Grafik:
Was soll man zur Grafik sagen? Sie ist einfach unglaublich. Mit aktiviertem DirectX 11 sieht Crysis 2 phänomenal aus und es schlägt jeden anderen Shooter um Längen. Ob Gegner oder Umgebung alles wirkt authentisch. Einzig und allein die Physik fehlt. Somit konnte man in Crysis noch die Umgebung teilweise auseinandernehmen bei Crysis aber leider nicht mehr. Aber was Solls bei dem Spielspaß und der Grafikbracht fällt das nicht ins Gewicht.

Sound:
Der Sound der Waffen ist einfach super. Mit einem 5.1 System haut dieser einen einfach vom Hocker und schafft es die drückende Stimmung perfekt ins Wohnzimmer zu zaubern. Schade ist nur. dass der Held des Spiels keine eigene Stimme hat und daher nie spricht. Aber für mich war das eigentlich nicht weiter schlimm. nur die Identifizierung mit ihm ist schwerer gefallen.

Mehrspieler:
Der Mehrspieler ist sehr gelungen. Er leidet zwar gelegentlich unter kleinen Performanceproblemen aber ansonsten läuft er recht gut. Es ist cool den Nanosuit im Kampf einzusammeln und dann die Dogtags um auch Boni zu erhalten.

Langzeitspaß:
Mit 10 Stunden ist die Kampagne von Crysis 2 für einen Ego Shooter recht lang gehalten was wirklich gut ist und mit dem Mehrspieler kann man abermals mehr als 100 Stunden spaß haben.

Fazit:
Crysis 2 ist einfach der Hammer. Es haut mich in allen Punkten vom Hocker und lässt mich immer wieder staunen. Das Ende wirft aber leider wieder sehr viele Fragen auf aber das wird Crysis 3 hoffentlich alles lüften. Somit klare Kaufempfehlung für Fans von Grafikspielen und Shootern.

Dark Messiah of Might and Magic

Dark Messiah of Might and Magic

In Dark Messiah of Might and Magic schlüpft ihr in die Rolle von Sereth, dem jungen Diener eines mächtigen Magiers. Nachdem ihr für den Magier einen Auftrag erfüllen sollt wird die Stadt überfallen und Sereth landet mitten im Geschehen. Nun muss er sich durch Massen von Gegnern kämpfen um am Ende zu triumphieren. Besonders interessant an Dark Messiah of Might and Magic ist es, dass ihr auch mal die andere Seite von Might and Magic kennen lernt, die böse Seite. 

Spielspaß:

Dark Messiah of Might and Magic bietet einen ganzen Berg an Spielspaß. Es ist einfach genial aus der Egoperspektive gegen die Kreaturen vom Might and Magic Universum anzutreten und ihnen zu zeigen wer der Boss im Spiel ist. Besonders motivierend sind die verschiedenen Möglichkeiten zu skillen. Ob perfekter Krieger, Magier oder Assassine ist eure Sache aber egal wie es macht regelrecht süchtig. Besonders cool ist die benutzbare Umgebung.  Haltet den Pfeil ins Feuer und er brennt, oder friert den Gegner ein und zerbrecht ihn in tausend Stücke. Einfach alles ist möglich. 

Grafik:

Die Grafik ist zwar aus 2006 aber sieht trotzdem nicht hässlich aus. Da es auf der Source Engine basiert, welche auch schon in Half Life 2 zum Einsatz kam und diese noch verfeinert wurde kann man wirklich nicht meckern. Besonders schön sehen die Dungeons aus und die Waffen. Charaktere sind ebenfalls mit viel Liebe zum Detail erstellt. Es ist eben ein Ubisoft spiel und dort wird Wert auf das Spiel gelegt. 

Sound:

Der Sound ist echt gut. Es ist recht cool, dass dem Helden immer eine Stimme im Kopf zuredet. Außerdem ist der Sound der sich kreuzenden Schwerter gut. Auch die sprechenden Soldaten machen Lust auf mehr. 

Preis:

Fuer rund 30 Euro ist das Spiel seinen Preis wirklich wert. Jeder der auf Elfen, Orks und Gnome steht, findet hier genau das richtige für langweilige Tage. Und es ist umso schöner, dass das Spiel einen Wiederspielwert hat aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten zu skillen.

Multiplayer:

Der Multiplayer gefällt mir recht gut, da man einfach mal für Gut oder Böse spielen kann und dann mit bis zu 32 Personen online die Klingen kreuzen kann. Das ist einfach mal etwas anderes als ständig nur mit einer Waffe rumzurennen und Gegner abzuschießen. 

Fazit:

Für alle Fans von Might and Magic ein wahrer Pflichtkauf aber auch Herr der Ringe Freunde kommen hier auf ihre Kosten. Einfach mal Orks schnetzeln oder ein paar Zyklone niederschlagen. Super Spiel für einen fairen Preis.

Prey

Prey – Wir sind die Nächsten

Prey ist eines der innovativsten Spiele die ich in seit langer Zeit gespielt habe. In Prey spielen sie einen Indianer, der samt Freundin und Großvater von einem Alien- Raumschiff entführt wurde und nun versucht sich und seine Familie zu retten. Während er auf dem Schiff ist kann er durch die Zauberkraft seines Großvaters in die Geisterwelt eintauchen und sich so den Weg bahnen.

Spielspaß:
Dieser steht hier unweigerlich ganz oben. Das Prinzip aus dem eigenen Körper zu schlüpfen und so Hindernisse zu umwandern ist echt gut. Doch hinzu kommt das Prinzip von Portal, einfach Portale erschaffen und dort hindurch schlüpfen. Hört sich gut an? Dann aufgepasst, es wird noch besser, denn die Welt im Raumschiff dreht sich x-beliebig. Sie können im Körper von Thommy die sogenannten Magnetwände entlanglaufen und somit den Aliens entkommen. Hinzu zu dieser innovativen Idee kommt ein guter Shooter mit einer packenden Story.

Grafik:
Die Grafik ist sehr gut. Sie ist detailliert, nicht zu übertrieben und zeigt alle Details. Schön ist ebenfalls, dass sie nicht zu Hardware hungrig ist und somit auch schon damals auf schwachen PCs mit relativ hohen Details funktionierte. Somit ist die Grafik gut balanciert und sieht einfach gut aus.

Sound:
Der Sound ist sehr gelungen. Er lässt eine düstere Atmosphäre aufkommen, welche auch perfekt ins Setting des Alien Raumschiffes passt. Die Synchronsprecher machen auch einen ausgezeichneten Job wie ich persönlich finde. Besonders cool ist das auch der Hauptcharakter seine eigene Stimme hat und selbst erst sein eigenes Ich erkunden muss.

Steuerung:
Das Spiel steuert sich wie ein normaler Shooter und ist daher angenehm zu handhaben. Bei Bedarf kann man natürlich seine eigene Steuerung erstellen, was ich aber nicht tat. Besonders gut ist die Steuerung durch die Portale, welche nebenbei auch zum Überlegen anzuregen weiß. Somit ein nettes und brisantes extra.

Langzeitspaß:
Der Langzeitspaß ist teilweise garantiert. Denn wenn man Spaß an dem Szenario hat und einfach gerne Knobelshooter spielt dann ist dieses Spiel unumgänglich und wird definitiv öfters gespielt. Generell ist aber zu sagen das der Multiplayer etwas mau ausgefallen ist und die Teilweise sehr guten Spielelemente auf der Strecke lässt.

Fazit:
Dieses Spiel ist meiner Meinung nach das innovativste Spiel des letzten Jahrzehnts. Die Entwickler zeigen das Shooter auch mal anders sein können und nicht nur einzig und allein dicke Waffen brauchen um Kunden zu gewinnen. Ich empfehle dieses Spiel jeden der gerne mal abends eine Runde am PC sitzt und etwas Spannendes spielen möchte.

Call of Duty Black Ops PS3

Black Ops

Call of Duty Black Ops ist mittlerweile der siebente Teil der bekannten Call of Duty Reihe und der meist verkaufte noch dazu. Sie spielen Mason, einen amerikanischen Soldaten, der im kalten Krieg für die USA kämpfte. Er muss seine Erinnerungen erneut durchleben um die Welt zu retten und zu erkennen was mit ihm passiert ist. Black Ops erzählt eine packend inszenierte Story mit sehr viel Action. 

Spielspass:

Call of Duty Black Ops hat mir eine Menge Spaß bereitet. Besonders gut ist es, dass es so viele Waffen zur Auswahl gibt und es kaum Grenzen gibt diese zu benutzen. Es ist einfach mal cool eine Armbrust anstelle eines Snipergewehres zu benutzen. Sehr originell. Auch interessant war die Story, welche in allen Call of Duty Teilen meiner Meinung nach am besten gelungen ist und die ansehnliche Umgebung hat mir besonders gefallen. Auch nach dem ersten Durchspielen gibt es noch viel zu tun um die Trophäen zu sammeln.

 Grafik:

Die Grafik von Call of Duty Black Ops ist kaum anders als die von Modern Warfare 2. Nur eine wirkliche Neuerung ist erkennbar. Es gibt die 3D Funktion und diese ist wirklich der Knaller. Es kommt einen so vor als wär man mitten im Spiel. Das Zielfernrohr erscheint direkt vorm eigenen Auge und das ist wirklich sehr gelungen. Rund um liefert Call of Duty Black Ops eine solide Grafik die aber nicht mit der von Killzone 3 oder 2 zu vergleichen ist.

 Sound:

Der Sound ist wie gewohnt bei Call of Duty sehr real. Besonders mit einem Dolby Suround System ist der Sound bombastisch und man schreckt bei der kleinsten Explosion auf. Somit ist dies meiner Meinung nach perfekt gelungen und lässt kaum Verbesserungspotenzial. Einfach lobenswert.

 Steuerung:

Die Steuerung ist individuell einstellbar. Persönlich gefällt mir das voreingestellte Layout aber sehr gut und ich hatte damit keine Probleme. Die Sensibilität ist frei einstellbar von sehr langsam auf sehr schnell was auch wichtig ist, sodass jeder frei entscheiden kann wie er online lieber spielt.

 Langzeitspaß:

Call of Duty Black Ops bietet einen wirklich umfangreichen Multiplayer und dieser zeichnet den Langzeitspaß dieses Spiels aus. Egal welcher Spielmodus das gute Belohnungssystem macht einfach Spaß. Nur wer schon wirklich weit ist kauft nur die Waffen die er auch mag und dadurch hat man im Spielverlauf irgendwann jedes Extra einmal gehabt. Das alte System war in diesem Punkt motivierender. Der Zombiemodus ist auch sehr cool und bietet online und offline einen langanhaltenden Spaß.

 Fazit:

Call of Duty Black Ops ist zu Recht der meistverkaufte Teil der Serie. Er macht einfach nur Spaß und motiviert auch auf lange Sicht. Nach einigen Patches läuft er wirklich reibungslos auf der PS3. Also jeder Shooterfan sollte einen Blick drauf werfen.

Haze PS3

In Haze für die Playstation 3 spielt ihr Sergeant Jake Carpenter, welcher für die Mantel Global Industries in einen Krieg zieht. Dieser Krieg ist womöglich der bequemste überhaupt, da Mantel Global Industries die besten Fahrzeuge, Waffen und Rüstungen besitzt und die Wunderdroge Nectar. Diese ermöglicht es den Soldaten ihre Körper über ihre Grenze hinaus zu belasten. Das Denken diese jedenfalls…

Spielspaß:
Beim ersten starten von Haze habe ich mir gedacht was das eigentlich für ein Müll ist den ich mir gekauft habe. Da ich aber kein anderes Spiel zur Verfügung hatte habe ich Haze weitergespielt. Es hat wirklich ein innovatives Spielkonzept mit dem Nectar. Dieser erlaubt es euch mehr Schaden einzustecken und eure Gegner färben sich rot. Dieses Feature ist wirklich wunderbar, denn die ersten paar Level spielen im Jungel und ist wirklich unspielbar ohne Nectar.

Grafik:
Als das Spiel startete und ich die Charaktere den Aufzug hochkommen sah, dachte ich mir dass die Grafik recht gut ist und nicht so miserabel wie von anderen Leuten bewertet. Doch der erste Schein trügt. Sobald man den Jungel sieht bekommt man fast einen Schock, denn die Grafik kommt dort nicht auf Playstation 3 Niveau. Doch nach langwierigem Spielen von Haze sticht die Grafik nicht mehr allzu sehr ins Auge. Doch man muss wirklich über schlechte Grafik hinweg sehen können.

Steuerung:
Haze lässt sich gut steuern. Es hat eine normale Steuerung für einen Ego Shooter, allerdings ist die Bewegung etwas träge und oft der Grund warum man ins Zeitliche segnet. Dort herrscht definitiv Verbesserungsbedarf.

Langzeitspielspaß:
Haze ist motivierend, erst recht sobald man sich von Mantel löst. Allerdings hat es keinen wiederspielwert, jedenfalls für mich. Der Multiplayer ist nicht zu vergleichen mit anderen Shootern wie Modern Warfare. Allerdings hat Haze einen Ko-op Modus in dem Sie zu zweit die Kampagne durch spielen können. Dieser ist recht nett gemacht und funktioniert einwandfrei.

Sound:
Der Sound von Haze ist wirklich gelungen. Die Sprechen kommen sympathisch rüber und besonders die Charaktere von Mantel sind charakteristisch. Scharfe Texte und lustige Dialoge sind immer im Wechsel vorhanden. Meiner Meinung nach ist dies einer der positiven Teile von Haze.

Fazit:
Wer ein paar Euro über hat und gerne ein Ko-op Spiel haben möchte ist mit Haze nicht falsch beraten, denn dieser ist wirklich gelungen. Allerdings ist Haze meiner Meinung nach keine 19.95 Euro wert. Nach einmaligem Durchspielen habe ich das Spiel nie wieder in die Playstation eingelegt und bisher auch nicht noch einmal daran gedacht. Somit kann ich keine Kaufempfehlung geben.

Crysis

…ist das zweite Werk von dem deutschen Entwickler Studio Crytek. Bei Crysis handelt es sich um einen Zukunftsshooter, bei dem Anfangs ein Kampf gegen die Koreaner ausbricht, aber diese sind nicht die einzige Bedrohung, sondern die Sith, eine Rasse aus dem Weltall.

Grafik:
Die Grafik von Crysis ist die beste die es je auf den PC geschafft hat und selbst für heutige Verhältnisse Referenz. die umwerfenden Effekte die das Spiel auf den Bildschirm zaubert sind faszinierend und einfach wunderschön anzusehen. Die Licht und Schattenspiele die Crysis auf den Bildschirm bringt sind fast schon realitätsnah und daher auch Referenz. Bei den Dialogen kann man Gebannt auf die Gesichter achten, denn diese sehen aus wie von echten Personen und redet man mit Psycho einen der anderen Soldaten, dann reißt einen das wohl regelrecht vom Hocker.

Sound:
Der Sound von Crysis ist einfach nur realitätsgetreu. Die Waffen klingen extrem real und bei aktiviertem Surround-Sound ist dieser eben besser. Die Sprecher der Charaktere sind ebenfalls Spitzenklasse und zeigen einfach mit welcher Leidenschaft das Spiel entwickelt wurde.

Balance:
Das Spiel ist sehr ausgewogen, mit 4 Schwierigkeitsgraden ist alles optimal balanciert und für Anfänger und Profis gleichermaßen Anspruchsvoll. Es gibt durch die frei zu begehende Insel genug Möglichkeiten das Ziel zu erreichen und somit auch einige Atempausen und durch den Nano Suit die Möglichkeit ein eigenes Tempo festzulegen.

Atmosphäre:
Die Atmosphäre von Crysis ist unübertroffen real. Neben einer glaubwürdigen Physik brilliert es auch mit dem authentischen Jungel  in dem das Szenario spielt. Die zerstörbare Umgebung macht ebenfalls Spaß und wird durch das Gefühl des Nano Suits noch weiter verstärkt.

Bedienung:
Crysis ist gut zu bedienen, man kann schnell einstellen ob der Charakter nun stark, schnell, unsichtbar oder super gepanzert sein soll. Auch die Waffen kann man schnell und mit wenigen Knopfdrücken modifizieren also ebenfalls super.

Handlung:
Die Handlung von Crysis ist sehr gut. Anfangs bekommt man nichts vom Alienangriff mit aber die Handlung spitzt sich andauernd zu und wird durch gute Zwischensequenzen vorangetrieben. Leider ist das offene Ende etwas verwirrend aber soll im zweiten Teil weiter fortgesetzt werden.

Leveldesign:
Auch das Leveldesign sucht seines gleichen, denn noch nie gab es solch schöne, riesige Umgebungen bei einem Ego Shooter zu betrachten. Bei dem Einstieg in Crysis durch den Fallschirmsprung lernt man umgehend die faszinierend reale Unterwasserwelt kennen.

Fazit:
Mit Crysis ist der beste Ego Shooter der letzten 10 Jahre veröffentlicht und auch die grafische Referenz bis heute gesetzt. Somit für jeden Computerspieler einfach ein Pflichtkauf.

Call of Duty Modern Warfare 2

Mit  Modern Warfare 2, ist den Machern der Reihe wohl eines Ihrer besten Werke gelungen. Das Spiel ist mit einer Menge Action gespickt und motiviert durchgehend. Mit guten 8 Stunden ist der Einzelspielermodus für heutige Verhältnisse nicht übermäßig kurz oder lang und somit komplett in Ordnung.

Die fesselnde Action belohnt einen dafür mit ” WOW-Effekten”. Besonders gefallen hat mir der Mehrspielermodus an welchem ich bereits seit 100 Stunden sitze und einfach nicht genug bekommen kann. Es ist einfach motivierend wenn man immer wieder mit neuen Updates für vorhandene Waffen belohnt wird oder seine Kill Statistik verbessert.

Nur für mich als Neuling im Ego-Shooter Universum war der Einstieg sehr frustrierend, da die meisten der dort spielenden Teilnehmer eher dazu tendieren öfters zu spielen oder so genannte Clanmitglieder sind. Aber nach guten 20 Stunden Eingewöhnungszeit ist auch die Hürde überstanden. Danach wartet nur noch geballte Aktion mit einer Menge Spaß für einen verregneten Nachmittag.

Auch sehr ansprechend ist die Grafik von Call of Duty Modern Warfare 2. Für mich als Computer Liebhaber hat es mich doch wirklich recht fasziniert wie gut doch die Grafik auf den ist. Das einzige Manko sind dann doch die fehlende Antialysing Filter, aber bei einem großen Fernseher von 40 Zoll oder mehr sollte dies nicht mehr allzu doll auffallen. Auch die Animationen der Gegner sind gut gelungen und teilweise mit denen des Grafikungeheuers zu vergleichen.

Auch entscheidend für ein gutes PS3 Spiel ist wohl die Verpackung. Diese ist bei Call of Duty Modern Warfare wohl sehr gut gelungen. Für mich ist das Cover ansprechend und die Bilder und der wohl gut verfasste Text auf der Rückseite hat mich dazu animiert dieses Spiel zu kaufen. Somit hat mich dieses Szenario wahrhaftig sofort angesprochen.

Ebenfalls das Handbuch ist für Neulinge interessant. Es steht zwar nur das gewöhnliche drin aber es war mir doch eine große Hilfe. Als etwas störend empfand ich das Installieren des Spiels, da dies eine recht zeitaufwendige Prozedur ist. Anschließend wurden etliche Patches heruntergeladen was mich anfangs fast zum ausrasten gebracht hätte, aber nachdem nach ca. 30 Minuten das Intro auf dem Fernseher aufgeleuchtet hat, war all der Frust der letzten paar Minuten vergessen und meine Welt war wieder in bester Ordnung.

Fazit

Somit ist mein Schluss endliches Fazit, dass ein Fan von Ego Shootern wohl nicht um die packende Inszenierung eines Call of Duty Modern Warfare 2 herum kommt. Auch nach 2 Jahren nicht, da dieses Gefühl nur einmalig vermittelt werden kann.

Resident Evil 5 PC

Einführung

Die Welt wurde durch Fremdeinwirken und Fehlern von Forschungsprojekten vollkommen verseucht. Normale Menschen und Tiere fangen an,  in Monster zu mutieren. Schuldig daran ist die sogenannte Umbrella Corporation, die unter anderem an Biowaffen und Genmanipulationen arbeitet. Um die Welt vor der endgültigen Katastrophe zu bewahren, schlüpft man in die Rolle zweier Helden, um diese wieder zu befreien

In Teil 5 der Saga übernehmen sie das Ruder als Chris Redfield und Sheva Alar. Der aktuelle Schauplatz heißt Afrika, in dem Menschen anfangen zu Monstern zu mutieren. Chris Redfield und Sheva Alar sind Top-Nahkampf-Spezialisten, die abgerüstet und ausgerüstet wurden, solche Aufträge locker zu bestehen.

Das Spiel ist mittlerweile einschließlich den Konsolenversionen in der 7 Version erschienen und überrascht mehr denn je.

Ähnliche Filmreihen zum Spiel

Basierend auf den Spielen von gibt es bereits eine hohe Anzahl an Filmen und Comics. Diese sind dem Game ähnlich, beinhalten jedoch einige kleine Änderungen.

Hauptdarstellerin ist Milla Jovovic, die durch den Film das Fünfte Element bekannt wurde.

Multiplayer

Der Multiplayer Modus ist eine weitere Überraschung des Spiels. Hier kann man sich entscheiden, ob man Level zu Level online mit einem Freund spielt, oder ob man sich gleich in ein zahlreiches Multiplayer Skirmish mit anderen stürzt.

Auch hier sind zusätzliche Gegenstände und Outfits enthalten.

Grafik & Sound

Eines der Auszeichnungen von Resident Evil sind mit Sicherheit die animierten Figuren in diesem Spiel. Das Spiel hat eine sehr gute Darstellung bezüglich der Charaktere und deren Verhalten.

Man ist relativ schnell in der Action, was für die Atmosphäre des Spiels spricht. Gegner springen aus allen Ecken her.

Der Sound tritt eher linear gestaltet auf und ist aufgrund des schnellen Gameplays weniger in den Vodergrund gelegt.

Dialoge und Zwischensequenzen finden sehr oft statt und sind ebenfalls gut gestaltet.

Unterstützung für Nvidia’s 3D Vision

Resident Evil 5 ist eines der ersten Spiele die Nvidias neue 3D Technologie unterstützen. Mit einem entsprechenden 3D Monitor sind nochmals bessere Ergebnisse zu erzielen.

Das Spiel kann zusätzlich auch auf Großgeräten nochmals Punkten.

Fazit

Resident Evil 5 war auch für mich mit Sicherheit eines der Überraschungen der letzten 2 Jahre. Kein Spiel konnte  das Agieren gegen Zombies derart gut darstellen wie Capcoms Resident Evil.

Dies bietet nicht nur einen Singleplayer Modus sondern auch einen sehr guten Multiplayer Modus. Die Grafik ist am PC insgesamt besser als auf den , jedoch kann man auf den zu zweit auf einen Fernseher agieren.

Viel Spass beim Angst haben!

Bioshock

Bioshock – Für PC

Inhalt:
Vor Jahrzehnten beschloss ein Mann, der Politiks- und Wirtschaftswelt zu entkommen und sich seine eigene Stadt zu bauen, mit seinen eigenen Regeln und Idealen. So entstand Rapture, eine geheime Stadt am Meeresgrund. Die Bevölkerung von Rapture nahm zu und das Unheil nahm seinen Lauf.

Wettrüsten:
Die Technologie in Rapture ist weit entwickelt und so ist auch die genetische Manipulation unserer Heutigen weit voraus. Die Menschen wollen perfekte und makellose Körper, Stärke und Fähigkeiten, die ihnen einen Vorteil gegenüber den anderen verschafft. So kommen die Plasmide auf den Markt. Diese sorgen für Mutationen und damit für Fähigkeiten: Blitze schleudern, Gegenstände schweben lassen, alles kein Problem mehr. Der Haken ist nur: Plasmide machen süchtig, einmal eins in den Körper gespritzt will man immer mehr, egal wie.

Raptures Fall:
Die Menschen verfallen dem Wahnsinn, es herrscht Mord und Todschlag, jeder ist nur noch auf sich selbst bedacht, der Fall von Rapture ist vorprogrammiert. Nun ähnelt Rapture einer Ruine. Alles ist verwahrlost, überall sind Leichen und alles ist wie aus einem Horrorfilm. Für einen normalen Menschen ist es dort mehr als gefährlich, denn an jeder Ecke wartet jemand, der einen umbringen möchte.

Der Spieler:
Gespielt wird aus der Ich-Perspektive. Nach einem Flugzeugabsturz mitten im Ozean gelangt man nach Rapture und muss sich nun gegen die mutierten Menschen, die Splicer genannt werden, behaupten. Als Hilfe kommen hier die Plasmide ins Spiel, denen auch wir nicht widerstehen können. Außerdem steht einem ein großes Waffenarsenal zur Verfügung.

Steuerung:
Fortbewegen kann man sich mit der Tastatur, die Waffen benutzt man mit der Maus. Etwas kompliziert ist dabei, dass zwischen Plasmid und Waffe durch benutzen der rechten Maustaste hin und her gewechselt werden muss, während mit der linken Maustaste geschossen wird. Schnelle Kombinationen sind daher eher schwierig.

Nachschub:
Nachschub findet man immer und überall. Patronen für die Waffen, Verbandskästen, Eve (wird für die Benutzung der Plasmide gebraucht) liegen überall verstreut in Rapture. Außerdem können die besiegten Gegner und die herumliegenden Toten nach nützlichen Dingen durchsucht werden, genauso wie die meisten Schränke, Schreibtische ect. Braucht man doch mal Nachschub und hat das Areal schon abgegrast, kann man sich diesen immer noch mit Geld bei Automaten kaufen.

Little Sisters:
Die Plasmide können nur gegen Adam eingetauscht werden. Die Little Sisters sind Mädchen, die durch einlagern von Adam mutiert sind. Folglich können wir Adam durch die Little Sisters gewinnen. Dabei hat der Spieler die Möglichkeit, die Mädchen zu heilen, wodurch das Adam entfernt wird und sie wieder zu normalen Mädchen werden, oder sie auszunehmen. Dabei gewinnt man zwar mehr Adam, die Little Sister stirbt aber dadurch. Der Spieler kann also zwischen Güte und mehr Beute entscheiden. Nun klingt das an sich sehr einfach, was es auch wäre, wenn es nicht die Big Daddies gäbe. Diese sind die Beschützer der Little Sisters und keine Sister ist ohne einen unterwegs. Daher müssen erst die Daddies aus dem Weg geräumt werden, bevor man an die Sister herankommt. Diese sind allerdings sehr stark, so einfach wie es klingt ist das Ganze also nicht.

Begleiter:
Begleitet werden wir stets durch Atlas, der durch ein Funkgerät mit uns kommuniziert und uns von Anfang an begleitet. Er sagt uns, was wir tun müssen und wo wir hinmüssen. Außerdem kann man jederzeit auf eine Karte zurückgreifen, um zu wissen wo man sich befindet, und auch Tipps bekommen, wenn man nicht weiter kommt.

Grafik und Sound:
Der Ausblick in Rapture ist gigantisch. Bei der Ankunft in der Stadt sieht man viel der Unterwasserwelt, und selbst Haie und Wale sind zu sehen. Die Stadt selbst ist sehr detailliert gestaltet, sodass man das Unheil förmlich spüren kann. Das ganze schafft eine unglaubliche Atmosphäre, die einem das eine oder andere Mal eine Gänsehaut verpasst. In der deutschen Version sind auch die Stimmen aller Figuren synchronisiert. Bei diesem Spiel ist es gut, wenn man den Ton einschaltet, da die Splicer gerne Selbstgespräche führen und man sie somit schon hört, bevor man um die Ecke gegangen ist.

Fazit:
Ein spannendes und gruseliges Spiel, was vor allem Unterwasser- und Biologieinteressierte begeistern wird. Das Spiel ist in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielbar, was vor allem für Shooter Anfänger oder auch Profis von Vorteil ist. Außerdem gibt es normalerweise (einstellbar) keinen endgültigen Tod, da es im ganzes Spiel unzählige Vita-Chambers gibt, in denen man, nachdem man besiegt wurde, wieder regeneriert wird. Wenn der Gegner also mal besonders hartnäckig ist, muss man nicht immer wieder von vorn anfangen. Sehr zartbesaitete sollten Bioshock allerdings nicht spielen. Die Splicer sind vollkommen entstellt und der Verfall von Rapture zeigt sich vor allem durch die Toten, die überall herumliegen. Auch ist der Anblick von Blut keine Seltenheit.

Einziges Manko ist die Steuerung. Kombinationen sind nur schlecht möglich. Hier sind einige Defizite vorhanden. Darüber hinaus gibt es eine handvoll Charaktere, die immer wieder auftauchen. Dies ist ein wenig eintönig, da man das Gefühl bekommt, immer dieselben Gegner aufs neue zu bekämpfen.
Insgesamt ist Bioshock auf jeden Fall mehr als spielenswert. Es hat Spannung, Action und einen relativ hohen Gruselfaktor.

Dead Space

Dead Space

Inhalt
Das Spiel spielt in ferner Zukunft. Man selbst übernimmt die Rolle eines Technikers, der auf einem weit entfernten Raumschiff eine Wartung durchführen soll. Bei dem Raumschiff handelt es sich um ein Planetenzerstörer, der die Überreste des Planeten nach nützlichen Vorkommnissen durchsucht um diese für den Verkauf aufzuarbeiten. Hierbei entpuppt sich die anfängliche Wartungsarbeit als Horrortrip, bei dem fast die ganze Besatzung des Schiffes ausgelöscht wird und sich in Zombies und andere Untote verwandeln.

Zum Spiel
Das Spiel hat schwerpunktmäßig den Charakter eines Shooters, enthält darüber hinaus aber auch einige Rollenspielelemente. Da wären zum einen die Items, mit welchen man seine Waffen verbessern kann und zum anderen die Kameraansicht im 3rd-Person-Modus. Das Spiel ist sehr gut durchdacht, wobei die Grafik aber leider nicht überzeugen kann – so könnten sowohl die Gesichter als auch die Waffen wesentlich detaillierter daherkommen, auch die Physik des Spiels lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig.

Außerdem ist zu sagen, dass das Spiel sehr blutig ist. Dead Space zählt zweifelsohne zu den brutalsten Spielen der vergangenen Jahre und beweist dies vor allem mit dem Plasma-Cutter, der es erlaubt einzelne Gliedmaßen von Monstern abzutrennen, die dann nicht wie bei „Doom“ oder „Quake“ verschwinden sondern liegenbleiben. Das Leveldesign ist sehr eintönig, aus diesem Grund wird auch das Spiel selbst schnell eintönig. Man sieht ein Monster, tötet es und geht weiter. Dies ist über das ganze Spiel so, da die Story einen auch nicht dermaßen mitreist, dass sich wirklich etwas Neues ergibt. Dies bleibt auch bis zum Schluss des Spiels so, einzig die Endsequenz lässt einen auf mehr hoffen (was die Fortsetzung „Dead Space 2“ angeht).

Die Level, die bis auf eine Ausnahme alle im Raumschiff spielen sind sehr klein gestaltet. Man hat einen festgelegten Weg und weicht nie von diesem Weg ab. Dadurch kommt das Gefühl auf, dass Raumschiff wäre viel kleiner als es in Wirklichkeit ist. Abgesehen davon bietet das Spiel aber eine willkommene Abwechselung aus Slaughter und Rollenspiel, wobei ganz klar der Actionanteil des Spiels überwiegt. Eine so noch nicht gekannte Art der Spielführung ergibt sich in der Schwerelosigkeit, mit der man im es Spiel immer wieder zu tun bekommt. Hier kommt es vor allem auf das Geschick des Spielers an, auch beim Schweben noch die Monster zu treffen oder sich vorwärts zu bewegen.

Das Spiel bietet eine Vielzahl an Waffen, wobei zu sagen ist, dass es sich alleine mit dem Plasma Cutter gut leben lässt, da dies mit Abstand die beste und präziseste Waffe ist. Das Spiel gewann den „Game Critics Award ’08“ und wird somit von vielen Zeitschriften als das beste Actionspiel des Jahres 2008 angesehen – ob diese Auszeichnung gerechtfertigt ist, ist angesichts der Eintönigkeit des Spiels jedoch fragwürdig.

Fazit
Wer übermäßig brutale Shooterspiele mag, wird auch „Dead Space“ mögen. Es ist aber bei weitem nicht so tiefgründig wie etwa „F.E.A.R.“ und auch das Leveldesign ist nicht annähernd so gut wie beispielsweise das Leveldesign von „“.

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