Rheingold – R. „Der Fan“-Filmsoundtrack

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– R. „Der Fan“-Filmsoundtrack

  1. FanFanFanatisch
  2. Das Steht Dir Gut
  3. Augenblick
  4. F.A.N.
  5. Abfahrt
  6. Überblendung
  7. Stahlherz
  8. FanFanFanatic
  9. Looks Good On You
  10. A Moment’s Glance
  11. Stahlherz (Single)
  12. Das Steht Dir Gut (Alternative Version)
  13. Fluss (’82 Version)
  14. Dreiklangdimensionen (’82 Version)

R., das Album

Die deutsche Band Rheingold, die von Musikkritikern gerne in die NDW-Ecke gestellt wird, veröffentlichte 1982 den Soundtrack zu dem Skandalfilm Der Fan, in dem neben einer jungen Desiré Nosbusch auch Rheingold-Sänger Bodo Staiger eine Hauptrolle spielt. Nun muss man den Film nicht unbedingt kennen, um seine Freude mit dem Album zu haben, da es sich hier um typische Rheingold-Stücke handelt, also deutschen Elektropop vom Feinsten. Der Film ist übrigens ein ziemlich übles Machwerk und kann storytechnisch wie auch schauspielerisch zu keiner Zeit überzeugen. Darum sollte man nicht den Fehler machen, dieses Album mit dem Film zu vergleichen.

Im Grunde bestand der Soundtrack nur aus sieben Songs, die alle auch im Film auftauchten, für die Re-Edition von R. hat man der Platte eine Vielzahl von Bonustracks spendiert, die das Release mächtig aufwerten. So gibt es neben englischen Versionen der Stücke auch Alternativversionen zu bekannten Rheingold-Hits wie „Fluss“ oder natürlich dem wohl größten Hit der Jungs „Dreiklangdimensionen“.

Im Vergleich zum ersten Rheingoldalbum sind die Stücke noch elektronischer geraten, die akustischen Elemente aus der Anfangsphase der Band sind fast völlig verschwunden, so erinnert die Band auch mehr denn je an Kraftwerk. Dieser Eindruck wird vor allem durch Tracks wie „F.A.N.“ vermittelt, dieser vollelektronische Song weist doch eine frappierende Ähnlichkeit zu typischen Kraftwerk-Sounds auf, ohne diese aber nur zu kopieren, vielmehr hat man es geschafft, diesen Kraftwerkeinfluss etwas waviger klingen zu lassen.

Die englischen Songversionen sind als nette Dreingabe zu sehen, mir persönlich gefallen die deutschen Versionen besser, aber das war ja das selbe Problem wie bei Kraftwerk, auf Englisch wirken manche Texte doch recht bemüht.

Das schlichte Cover des Albums erinnert durch seine Gestaltung sehr stark an die deutsche Krautrock-Band Neu!, die ein ähnliches Artwork nutzten.

Fazit

Rheingold haben mit R. ein wunderschönes Stück deutscher Elektro-Pop Geschichte geschrieben, auch wer den schlechten Film nicht kennt, wird seinen Spaß an dem Album haben, klingt es doch seinen herrlich unterkühlten Sounds nach den 80ern und erinnert dabei stellenweise an Kraftwerk. Mein absoluter Lieblingssong ist zweifellos „F.A.N.“, bei diesem Track stimmt einfach alles von Anfang bis Ende. Auch die vielen Bonussongs werten das doch eher kurze Album sehr hoch auf. Neben Englischen Versionen gibt es auch Alternative Fassungen zu bekannten Hits wie „Dreiklangdimensionen“ zu hören. Auf jeden Fall empfehlenswert.

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