Richard Castle – Heatwave – Hitzewelle

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Kreativität
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  • Lesbarkeit
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  • Verstrickungen
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  • Cover
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  • Gesamt
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Castle 1

Anika Klüver (Übersetzer). Cross Cult 2012, Taschenbuch, 220 Seiten, € 11,80

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

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Der Autor von ‚Derreck Storm‘, seinem ersten Erfolgsroman und der Einstieg in die Schriftstellerwelt, brachte Richard auf unzählige Beststellerlisten. Nun bringt er mit ‚Heatwave – Hitzewelle‘ seinen ersten Roman der hübschen und sexy Mordermittlerin Nikki Heat auf den deutschen Buchmarkt. Erschienen als deutsche Erstausgabe im Cross-Cult-Verlag.

Zum Inhalt

Nikki Heat, Leiterin der New Yorker Mordkommision des 13. Reviers, wird zwangsweise der kluge, aber doch etwas kindische und dennoch erfolgreiche Journalist und Pulitzer-Preisträger Jameson Rook zur Seite gestellt. Und mitten in der andauernden Hitzewelle in New York City wird der renommierte Immobilienmakler Matthew Starr tot vor seinem Appartementhaus in Manhattan aufgefunden. Schnell wird klar, dass die Theorie des anfangs vermuteten Selbstmordes des Maklers beiseite gelegt wird und die beiden an ihrem ersten gemeinsamen Mordfall ermitteln. Jameson Rook ist außer sich vor Freude über die Arbeit und läuft schnell mit seinen Gags zur Höchstform auf, sehr zur Freude seiner Kollegen – mit Ausnahme von Nikki Heat. Für sie ist der charmante Jameson Rook von Anfang an ein Klotz am Bein und seine Anfangs wilden und unvollstellbaren Therorien in diesem Mordfall, werden allerdings schnell zu einem sich immer mehr zusammenfügenden Puzzle.

Durch weitere Ermittlungen finden die beiden immer seltsamere Verbindungen der Personen aus dem Umfeld des Toten. Und auch in Sachen Affären wird in alle Richtungen ermittelt. Je mehr die beiden sich in die Aufklärung des Falles vertiefen, wird Nikki Heat selbst, nicht nur plötzlich von Rook’s Theorien magisch angezogen. Und doch steht auch plötzlich ihr Leben auf dem Spiel …

Hintergrund

Jameson Rook basiert auf der Figur des Schriftstellers Richard Castle, und der gleichnamigen Fernsehserie „Castle“ (aktuell Freitags auf ). Richard Castle ist auch in der Serie der Autor des Buches Heatwave (im deutschen Hitzewelle). Seine Erzählungen, Handlungen und der Geschichtsverlauf der Story basieren auf seinen Ermittlungen mit der Ermittlerin des NYPD 13. Reviers, Abteilung Mordkommission, Kate Beckett. Ich denke, es dürfte schnell klar sein, dass alle im Buch vorhandenen Personen eben aus der Fernsehserie „Castle“ entnommen werden und demnach einen Platz in dieser Story finden.

Lesen oder sein lassen?

Kann jemand, der die bereits erwähnte Fernsehserie Castle nicht gesehen hat, dieses Buch überhaupt lesen? Diese Frage stellt sich zuerst und nach einigen Abwägungen, kam ich zu dem Schluss, dass man es kann. Zwar verlieren ein paar Gags und Sprüche von Richard Castle alias Jameson Rook ein bisschen an Gewichtung und Sinn, ohne das benötigte Hintergrundwissen, dennoch bin ich der Meinung, dass man dieses Buch als Neuankömmling in der Castlewelt, als einen „normalen“ Krimi lesen kann.

Die Story ist sehr gut durchdacht. Wie in jedem anderen Krimi auch, treten viele Akteure in Erscheinungen, die es dem Leser überhaupt nicht schwer machen den Faden zu verlieren, und dazu einem auch noch kurz vor Ende des Buches, den Ausgang der Geschichte keineswegs verraten. Genau das macht einen guten und spannenden Krimi aus. Viele Verzweigungen rund um den Mord und Ermittlungen in alle Richtungen machen die Geschichte – die mit gerade einmal 285 Seiten er kurz gehalten scheint – vom ersten bis zum letzten Buchstaben Spaß. Ein „zur-Seite-legen“ des Buches ist hier fast unmöglich.

Daher kann ich jedem, der ein Buch, vielleicht auch nur für den Kurzurlaub sucht, Richard Castle – Heatwave (Hitzewelle) empfehlen. Und vielleicht gewinnt die Serie „Castle“ den ein oder anderen Zuschauer hinzu. 

Fazit

Kaufen, lesen, lachen und mitraten. Kleiner Tipp: Band 2 erscheint in Kürze.

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