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Risen

31. 5. 2010
Autor: Dennis
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Risen

2009, Computerspiel, € 19,97

Die Story
Beim Spielstart wird man zuerst von einem imposanten und grafisch sehr aufwändigem Einführungsvideo begrüßt. Auch wird den treuen Spielern der alten „Gothic“-Reihe dabei die Stimme von Xardas auffallen, welche die Anfangsszenerie kommentiert: Die Welt wurde von den Göttern verlassen, die einst gegen die Titanen siegten und die Menschheit lange Zeit vor diesen beschützten. Doch mit dem Verschwinden der Götter erhebt sich erneut die Gefahr der Titanen und droht die gesamte menschliche Zivilisation auszulöschen. Man selbst befindet sich als blinder Passagier an Bord des Schiffes auf dem der Inquisitor zu einer kleinen Insel reist, die von den Titanen bisher verschont wurde. Doch wie es der Zufall so will, trifft das Schiff auf hoher See auf einen Titanen. Der Kampf zwischen diesem und dem Inquisitor beginnt. Das Schiff kentert und der Spieler wacht als Gestrandeter auf.

Spielbeginn
Ab hier übernimmt nun der Spieler. Die anfängliche Kulisse des tropischen Sandstrandes an dem ein paar Leichen der restlichen Schiffsbesatzung angespült wurden und der wütende Sturm der den Himmel verdüstert erinnert ein wenig an die Serie „Lost“. Doch wie dem auch sei, findet man schnell eine weitere Überlebende, die einem den Einstieg in das Spiel erleichtern soll. Dies ist auch wirklich gut gelungen, da man sich dank ihrer Hilfe immer auf den richtigen Weg besinnen kann: Anzeichen einer menschlichen Zivilisation zu finden.

Das Spiel
Schnell fühlt man sich an das ein wenig weiter zurückliegende „Gothic 2“ erinnert. Und je länger man spielt, desto mehr Gemeinsamkeiten finden sich. Erneut spielt man auf einer kleinen und von dem Rest der Welt abgeschiedenen Insel und erneut stellt sich die Frage, welcher der drei Fraktionen man sich anschließen sollte. Zunächst wären da die Ordenskrieger, denen man sich mehr oder weniger unfreiwillig anschließt, wenn man einem von ihnen außerhalb der Hafenstadt über den Weg läuft. Sobald man sich einer Seite angeschlossen hat, wird man von der „Weißen Armee“, wie sich die Ordenskrieger auch nennen, natürlich nicht mehr zwangsrekrutiert und kann ganz normal mit ihnen reden und teilweise auch handeln.

Der Ordenskrieger stellt eine Mischform zwischen Nahkämpfer und Magier da. Unterwiesen wird er im Stabkampf und der einfacheren Magie. Als weitere Fraktion stehen einem die Magier zur Auswahl, welche den Ordenskriegern sehr ähneln und sich mit ihnen auch das Hauptquartier teilen. Sie sind im Nahkampf weniger erfahren, haben dafür aber die Möglichkeit, auch komplexere Magie anzuwenden. Außerdem stehen noch die Banditen zur Wahl. Für den axtschwingenden Berserker oder auch den mit Schwert und Schild bewaffneten Ritter bieten sie die beste Ausbildung. Außerdem bieten sie als Gegenstück zur Magie den Bogen und die Armbrust an – leider können sie jedoch so gut wie keine Magie anwenden.

Fazit
„Risen“ ist ein spannendes und fesselndes Rollenspiel, das nicht nur Fans der alten „Gothic“-Teile gefallen wird. Allerdings erinnert es wirklich sehr stark an eine Aufbereitung des Klassikers „Gothic 2“, ist aber nichtsdestotrotz eine würdige Wiederauferstehung des Klassikers. „Risen“ ist ein Spiel, welches man eigentlich mehrmals durchspielen muss, um wirklich alles erlebt zu haben.

Autorwertung

Spielspaß
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Grafik
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Sound
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Steuerung
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Langzeitspaß
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Gesamt
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