Robert Redford

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Robert Redford

Charlotte Breuer (Übersetzer). Droemer HC, Gebundene Ausgabe, 752 Seiten, € 1,99

Rezension von: Registano | Rezensionsdatum:

: Die Biographie

Warum Biographien lesen?

Es gibt Menschen, die lieben es Biographien zu lesen. Das mag eine Veranlagung sein, wenn man es nicht ganz einfach als Vorliebe bezeichnen möchte. Manche aus dieser Spezies der Leser würden niemals einen Roman in die Hand nehmen. Sie lesen ausschließlich Berichte über real existierende (oder real existiert habende) Menschen. Was mögen die Gründe sein? Vielleicht geht es einfach nur um das Leben.

Man erfährt viel über die Menschen über die eine Biographie geschrieben wurde. Nicht alle Biographien, die veröffentlicht werden, lohnen sich natürlich. Sogar von 18jährigen Pseudostars gibt es bekanntlich „Bios“ in Buchform. Die kaufen dann aber auch nur Teenager, möchte man vermuten. Und manchmal sind die Menschen, um die es in Biographien geht, ganz einfach nicht interessant genug.

Bei Robert Redford ist das aber natürlich etwas ganz anderes. Fast jeder kennt das Gesicht dieses berühmten Schauspielers aus den USA. Nun lässt der bereits über 70jährige sozusagen einen Blick hinter seine Kulissen zu. Hinter die Kulissen seines Lebens. Und das auf über 700 Seiten.

Der Inhalt

Es geht in dem Mammutwerk nicht ausschließlich um Redfords Filme, die natürlich Erwähnung finden, ebenso seine Kindheit und wie und warum er zum Schauspieler wurde. Was übrigens in jungen Jahren gar nicht geplant war. Und das ist bei weitem nicht alles. Es gibt noch den anderen Robert Redford, den politischen Menschen könnte man sagen.

Er baute sich mit Sundance ein zweites Standbein auf. Zum einen baute er sich quasi eine Stadt, wenn man es so sagen will. Zum anderen rettete er Natur. Und dann ist da noch ein Filmfestival (das Sundance Film Festival für Independent Filme), das eine gewisse Bedeutung in der Branche bekam. Geplant war das alles nicht. Die Geschichte, wie alles zustande kam, erzählt das Buch. Und es werden auch keine Probleme oder vermeintliche Fehler verschwiegen.

Auch abseits des Filmgeschäfts und abseits von Sundance gibt es einen weiteren Robert Redford: den Privatmenschen. Wie und warum seine Ehe scheitert, wird in der Biographie ebenso geschildert, wie das Verhältnis zu seinen Kindern, das nicht immer unproblematisch war. Robert Redford führte und führt alles in allem ein interessantes Leben. Das dazugehörige Buch ist gut zu lesen und absolut eine Empfehlung wert.

Fazit:

Wer Robert Redford und seine Filme schätzt und gerne Biographien liest, der sollte zugreifen. Man erfährt so einiges über den großen Schauspieler. Mehr, als man bisher wusste. Und das Werk ist auch nicht trocken, wie es manche Biographien so an sich haben. Mehr kann man nicht erwarten.

 

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