Rudolf Knubel

Autorenwertung
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  • Aufmachung
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  • Authentizität
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

– Essen (Herausgeberin): Rudolf Knubel Works on paper 1971 – 2004 Essays Klaus Herding & Thomas Zaumschirm

Das Buch ist Band 11 der Schriftenreihe des Inistituts für Kunst- und Designwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Dabei ist der vermeintlich lange Titel Programm und Inhaltsangabe zugleich.

Das Buch zeigt Papierarbeiten des in Essen wohnenden Künstlers. Fotos gehören genauso dazu wie Malerei.

Texte, Essays von Herding und Zaunschirm kommen in deutscher, englischer und französischer Sprache hinzu. Sie befassen sich intensiv auf kunstwissenschaftliche Art und Weise mit Knubel. Von populärwissenschaftlicher Annäherung ist hier also nichts zu sehen. Der Leser sollte dementsprechend ein Verständnis für kunstbezogene fachwissenschaftliche Ausdrucksweise haben, um sich diesen Texten zu nähern. Viele Ausstellungskataloge haben den Nachteil, daß sie viel Geschwätz bieten und der Leser den Eindruck hat, der Autor mußte sich etwas aus den Findern saugen, um überhaupt etwas über den Künstler sagen zu können. Dies ist hier nicht der Fall. Die Aussagen sind zwar einerseits sehr persönlich, aber auch sachlich begründet. Was einerseits für den Leser anstrengend ist, weil er sich sehr konzentrieren muß, andererseits aber auch den Vorteil bietet, daß sie eine Auseinandersetzung mit dem Künstler bieten und eine Einladung zu einer weiteren Beschäftigung mit dem Künstler (z. B. in Form von Ausstellungsbesuchen) bietet.

Der Künstler

Knubel ist Jahrgang 1938. Nach seiner Ausbildung an der Universität Tübingen und der Akademie der Schönen Künste in Berlin arbeitete er von 1971 bis 2004 als Professor für Gestaltung und Kunsterziehung an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen, die ja inzwischen zur Universität Duisburg-Essen gehört.  Seine Arbeiten sind beispielsweise in den Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz und The Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen.

Der Verlag

Den Essener Verlag gibt es seit dem Jahre 1983 und gehört seit 2007 zur WAZ-Mediengruppe.

Klartext steht für  Sachbücher (darunter Ratgeber, Freizeitführer, Sport- und Fotobände) und wissenschaftliche Fachbücher (u.a. Monografien, Sammelbände und Tagungsbände). Der Verlag hat über 2.500 Titel im Programm, von denen ca. 1.100 lieferbar sind. Die jährliche Produktion liegt bei etwa 150 Titeln.

Im Sachbuchbereich liegt der Schwerpunkt auf regionalen Titeln zum Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen. Im Bereich Wissenschaft konzentriert sich das Programm auf Geschichte (mit Schwerpunkten auf regionaler, neuerer und Zeitgeschichte) und Kulturwissenschaften.

Im Klartext Verlag erscheinen verschiedene populäre und wissenschaftliche Zeitschriften zu den Themen Kulturwissenschaft (kultuRRevolution – Zeitschrift für angewandte Diskurstheorie), Bildung (Wege der Weiterbildung), Industriekultur, Architektur und Denkmalpflege (Denkmalpflege im Rheinland; Industriekultur – Zeitschrift für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial,- Umwelt- und Technikgeschichte) sowie regionale und allgemeine Geschichte (Forum Geschichtskultur Ruhr; Geschichte im Westen; Heimat Dortmund; WerkstattGeschichte). Außerdem vertreibt der Klartext Verlag das nordrhein-westfälische Kulturmagazin K.West.

Seit 2010 produziert und vertreibt der Klartext Verlag Artikel mit regionaltypischen Bezügen, u.a. Postkarten, Magnete und Tassen. Der Schwerpunkt liegt dabei nach eigenen Angaben auf Geschenkartikeln.

Das Fazit

Knubel ist durchaus ein interessanter Künstler. Wer ihn kennenlernen möchte und einen Einstieg sucht, sollte durchaus zu diesem Buch greifen.

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