Sabine Maja Schilling: Ewald Matare

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Ewald Matare. Das plastische Werk. Werkverzeichnis

Sabine Maja Schilling. Wienand Verlag & Medien 1999, Gebundene Ausgabe, 304 Seiten, € 293,42

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Sabine Maja Schilling: Ewald Matare Das plastische Werk Werkverzeichnis

Das Buch ist im Jahre 1994 im Wienand-Verlag erschienen. Es ist 304 Seiten dick.

Über den Künstler

Matare wird 1887 in Aachen geboren. Er studiert zunächst Malerei bei Arthur Kampf und Lovis Corinth in Berlin, wendet sich dann aber in den Jahren ab 1920 der Bildhauerei und dem Holzschnitt zu. 1932 wird er Professor an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, muß sie aber 1932 als „Entarteter Künstler“ auf Druck der Nationalsozialistem wieder verlassen. Hauptsächlich kirchliche Aufträge helfen ihm, das Dritte Reiche zu überstehen. Schon 1945 wird er weider an die Kunstakademie berufen; er gehört ihr bis 1957 an. Die Arbeit an den Bronzetüren für das Südportal des Kölner DOms sichern ihm staatliche, kirchliche und private Aufträge. 1965 ist das Todesjahr des rheinischen Künstlers.

Über die Autorin

Schilling wurde 1957 geboren. Sie studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Bibliothekswissenschaft an der Universität zu Köln. Faktisch ist das vorliegende Werksverzeichnis ein Teil ihrer Dissertation.

Über den Verlag

Der Wienand Verlag ist in Köln angesiedelt. Er gibt Kunst-Bücher heraus.

Die eigentliche Buchbesprechung

Das Buch ist tatsächlich ein Werksverzeichnis. Die Matare`schen Werke werden anhand von Schwarzweißfotographien (warum eigentlich nur in schwarzweiß und nicht in Farbe? Das hätte doch wesentlich hübsche ausgesehen!) und den dazugehörigen technischen Angaben beschrieben.

„Züge des Werkes und des Wirkens“ heißt ein mehrseitiger Beitrag von Hans van der Grinten (ja, ja, genau, dem Sammler, der in Schloß Moyland Joseph Beuys ausstellt). Der Text näher sich auf kunstwissenschaftlichem Niveau dem rheinischen Künsterl

Die „Studie zum künstlerischen Standpunkt“ ist wohl aus der Feder Schillings. Auch sie bietet eine kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Matare.

Die „Biographische Dokumentation“ ist da – zumindest für den wissenschaftlichen Laien – schon wesentlich interessanter. Hier wird in allgemeinverständlicher Form der berufliche und private Werdegang Matares vorgestellt. Dies geschieht zwar tabellenartig, bietet aber wenigstens einen Zugang zu dem Menschen, der hinter dem erfolgreichen Künstler steht.

Eine Beurteilung

Trotz seines wissenschaftlichen Ansatzes ist das Buch auch für interessierte Laien geeignet. Insbesondere der leicht verständlich geschriebene biographische Teil ermöglicht es ihm, Matare kennenzulernen.

Trotz seiner regionalen Bedeutung scheint Matare derzeit etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Zu Recht? Schaue ich mir das Werksverzeichnis an, scheint Matare doch durchaus sehenswerte Kunst geschaffen zu haben, die nicht der Vergessenheit anheimfallen sollte. Auch wenn es vordergründig ein Mangel ist, daß die hier enthaltenen Fotos nur in langweiligem Schwarzweiß geraten sind, kann das Buch doch eine Einladung sein, sich näher mit dem Künstler zu beschäftigen.

Ein Fazit

Wer Ewald Matare als Künstler und Menschen kennenlernen möchte, hält hier bestimmt einen guten Anfang in den Händen.

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