Sascha Dietze: MLPD

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Sascha Dietze: Die Ideologie der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands

Das Buch ist im Jahre 2012 im LIT-Verlag Dr. W. Hopf, Berlin, erschienen. Es ist 123 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands MLPD ist eine K-Gruppe, die 1982 gegründet wurde. Mit rund 2.000 Mitgliedern gilt sie als unbedeutende, sektiererische Partei am linken, extremistischen Spektrum. Mit ihrem großen Vermögen überflügelt sie die meisten anderen Kleinparteien bei uns in Deutschland. Ob man sie als politischen Dinosaurier innerhalb der kommunistischen Welt bezeichnen kann? Ja, ein bißchen schon. Immerhin hat es die MLPD geschafft, alle Wechsel in der politischen Windrichtung (zumindest bislang) unbeschadet zu überstehen.

Das Buch ist Band 6 der Buchreihe „Chemnitzer Beiträge zur Politik und Geschichte“, die von Eckhard Jesse und Frank-Lother Kroll herausgegeben wird.

Über den Verlag

Der ist ein deutscher Fachverlag in Münster; weitere Verlagsbüros befinden sich in Berlin, Wien, Hamburg, London, Zürich und New York. Er wurde 1980 von Wilhelm Hopf gegründet. Er verlegt hauptsächlich sozial- und geisteswissenschaftliche Literatur. Der Verlag ist einer der inhabergeführten Wissenschaftsverlage in Deutschland. Er bringt jährlich rund 800 Neuerscheinungen heraus. Das Programm des Lit Verlags deckt das Themenspektrum der Theologie, der Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Wirtschafts- und Politikwissenschaften ab.


Die Buchbesprechung

Über den Autoren sind in dem Buch keine Daten enthalten. Es gelingt ihm aber, auf leicht verständliche Art und Weise eine Partei zu beschreiben, die bei Wahlen nie eine ernstzunehmende Bedeutung spielt. Die Aussagen sind gut recherchiert und in kompakter Form zusammengetragen. Leider ist das Buch eine reine Bleiwüste, zeigt also keine Fotos von beispielsweise wichtigen Politikern der Partei (wie etwa den Vorsitzenden) oder bedeutsamen Ereignissen aus der Geschichte der MLPD.

Warum sich mit einer Partei beschäftigen, wenn ihre Bedeutung doch so gering ist? So könnte man nun fragen? Man könnte das Buch aus politikwissenschaftlichem Interesse lesen. Man möchte wissen, welche geistigen Kapriolen in der Demokratie möglich sind – wer sonst hat sich Stalinismus und Maoismus auf die Fahnen geschrieben und das in unseren heutigen Tagen? Ohne dieses Interesse an politischen und auch ein wenige an politikwissenschaftlichen Fragen wird man das Buch allerdings ganz schnell weg legen – dafür ist das Thema dann doch zu abseits und auch abstrus.

Es wird schnell klar, daß die MLPD inhaltlich kein ernstzunehmender Faktor in der Politik ist. Dafür ist sie mit sich selbst beschäftigt und zeigt keinerlei Lösungsstrategien für tagesaktuelle Fragen auf.

Das Fazit

Wer an politischen Informationen jenseits aller Tagesaktualität interessiert ist, hält mit diesem vorliegenden Werk auf jeden Fall ein interessantes und informatives Werk in den Händen.

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3 Kommentare to “Sascha Dietze: MLPD”

  1. Hubert Bauer schreibt:

    Jeder der eigene Erfahrung mit der MLPD gemacht hat, weiß dass Dietzes Buch über die MLPD wenig Bezug zur Realität hat. Es dient zur antikommunistischen Meinungsmache.

    Der Rezensent zur Auffassung kommt: „Ohne dieses Interesse an politischen und auch ein wenige an politikwissenschaftlichen Fragen wird man das Buch allerdings ganz schnell weg legen – dafür ist das Thema dann doch zu abseits und auch abstrus.“

    Abstrus und abseits ist Dietzes Buch. Dieses Machwerk ohne kritische Haltung so positiv zu bewerten kann ich mir nur als Auftragsrezension erklären. Vielleicht möchte der Rezenselt, wie Dietze selbst im Rahmen des Verfassungsschutz künftig sein Geld verdienen?

  2. Hubert Bauer schreibt:

    P.S.:
    Zur Aussage: „Die Aussagen sind gut recherchiert und in kompakter Form zusammengetragen.“

    ????
    Nicht einmal die bisherigen Verfassungsschutzberichte (und deren Recherchen sind bei links wie rechts erwiesen schlecht!) haben ein so erbärmliches Niveau wie Dietzes Spekulationen.

  3. Florian Schaarschmidt schreibt:

    Wer „Hubert Bauer“ und „MLPD“ in die Suchmaschine eingibt, weiß woher der Wind weht.
    Kein Wunder, dass Herr Bauer das Buch nicht mag.

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