Schau mich an

Autorenwertung
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Schau mich an!

Marilou Berry (Hauptdarsteller). Paramount (Universal Pictures) 2005, DVD, € 18,45

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Schau mich an

Inhalt
Lolita Cassard stammt aus Paris und ist mit sich und ihrem Leben sehr unzufrieden. Sie wäre gerne so schlank und gutaussehend wie die Models in den Zeitschriften. Alleine schon für ihren Vater wäre sie gerne schön. Dieser ist Schriftsteller und recht eitel, hat viel Einfluss und ist auch recht umschwärmt. Die Menschen in seiner Umgebung nimmt er kaum wahr. Sich selbst schenkt er umso mehr Aufmerksamkeit.

Selbstzweifel
Dennoch nimmt er sich Pierre Miller´s an. Er ist ein jüngerer Kollege, der nicht mehr an seinen Erfolg und seinen Ruhm glaubt. Doch dann lernt er Etienne kennen. Seine Frau freut sich zunächst einmal ganz besonders darüber. Im Gegensatz zu Pierre glaubt sie nämlich ganz fest an ihn, zweifelt statt dessen an ihren eigenen Fähigkeiten und auch an denen ihrer Schülerin Lolita Cassard. Doch dann findet ausgerechnet Lolita das Selbstbewusstsein und den Mut nicht mehr länger nur ein Anhängsel zu sein. Was für die anderen besser wäre wissen sie alle immer nur wie sie sich selbst richtig verhalten sollten, dass wissen sie nicht.
 
Fazit
Für diesen Film beschäftigte sich die Regisseurin Agnes Jaoui mit der Frage wie es sein mag das Kind einer Person zu sein, die in der Öffentlichkeit steht. Schau mich an ist eine Gesellschaftssatire. Alle Charaktere reden im Film aneinader vorbei. Jeder von ihnen hat seine eigenen Probleme, Enthalten sind in dem Film einige poinitierte und geistreiche Dialoge. „Schau mich an ist eine funkensprühende Komödie und eine rührende Liebesgeschichte zugleich.  

In Cannes wurde der Film mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Die Regisseurin macht ein beginnendes Familiendrama schnell zu einer Satire. Die Erzählweise des Films ist sehr entspannend und dennoch wird der Film angetrieben von Problemen und Komplexen. Für die Handlung wurde auch die Musik brilliant gewählt. Schubert und Monteverdi verleihen dem Film mit ihren Stücken die nötige Schwere. Für die Regisseurin ist es ihr zweiter Film. In diesem Werk zeigt sie eine amüsante aber auch bittere Geschichte.

Für ist es ihre erste Arbeit mit erfahrenen Akteuren vor der Kamera, steht ihnen aber in nichts nach und macht ihre Sache hervorragend. Ihre Gestik und Mimik ist sehr ausdrucksvoll und gibt die Gefühle genau wieder. Der Film kann sich auf seine brillanten und treffenden Dialoge total verlassen und verlässt sich auch auf sie. Verglichen mit ihrem ersten Film wirkt dieser flüssiger und leichter. Die einzelnen Figuren berühren den Zuschauer im Hinblick auf deren Träume und Probleme.

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