Schusselhexe

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Langzeitspaß
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  • Illustration
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  • Material und Verpackung
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  • Gesamt
    5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Schusselhexe unter Mitwirkung von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL – TransferZentrum für Neurowissenschaften und Leren von ® Erfinder für Kinder

Spielidee: Markus Nikisch, Dr. Sabine Kubesch, Laura Walk
Illustration: Mark Robitzky
Illustration „Fex-Figur“: Sonja Hansen

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Er wurde 1958 geboren, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, wo er sich auch zum Psychiater weiterbildete und die Habilitation für das Fach Psychiatrie (1989) erlangte. Von 1990 bis 1997 war er als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg tätig. Zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und ein weiterer Forschungsaufenthalt am Institut for Cognitive and Decision Sciences der Universität Oregon prägten seinen Forschungsschwerpunkt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft und Psychiatrie.
Seit 1997 hat er den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahre 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm.

Material und Aufbau
In dem Spiel ist neben dem Spielplan eine Schusselhexe, ein Zauberer, ein HExenwürfelbecher, zehn Kesselplättchen, zehn Zutatenplättchen, 13 Zaubertränke und vier verschiedenfarbige Würfel enthalten.
Wenn der Spielplan in der Tischmitte liegt, werden die zehn Kesseplättchen beliebig auf die Hexenkessel verteilt. Die Hexe wird vor irgendeinen Kessel gestellt. Die zehn Zutatenplättchen werden um den Spielplan herum ausgelegt. Ausserdem werden der Würfelbecher, der violette Würfel und die Zaubertränke benötigt.
Die anderen Materialien kommen erst bei den Varianten zum Einsatz.

Spielverlauf
Die Hexe bereitet ihren Zaubertrank zu. Sie heisst zu Recht Schusselhexe, das sie immer vergisst, welche Zutaten bereits vorhanden sind und welche noch in den Hexenkessel müssen. Dabei helfen ihr die Spieler. Die Punktzahl auf dem Würfel, die sich derjenige, der an der Reihe ist in kurzer Zeit merken muss, gibt einen Hinweis auf die gesuchte Zutat. Zu Beginn müssen die Kinder nur auf die Hexe achten. Die muss in Gedanken bis zu einem Zauberkessel, der neun unterschiedliche Zaubertrank-Zutaten enthält weiterlaufen. Es muss herausgefunden werden, welch fehlt, denn es gibt eigentlich zehn. Zur Belohnung gibt es einen Zaubertrank.
Später, in einer weiteren Spielvariante, kommt auch noch ein Zauberer und weitere Würfel hinzu und es muss anhand der Würfel geschaut werden, wer sich wie bewegt. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels kann so gesteigert werden, wodurch es lange interessant bleibt. Je mehr Würfel hinzugenommen werden, umso schwieriger wird das Spiel. Die Kinder müssen flexibel auf die umgestellten Regeln reagieren lernen.
Es sind noch weitere Fex-Varianten möglich, die dann auch noch miteinander kombiniert werden können.

FEX
FEX steht für „Förderung exekutiver Funktionen“. Es werden dadurch drei wichtige Grundlagen für den Lernerfolg gelegt. Dazu gehören, das Steuern von Gefühlen und Impulsen, das Üben der Merkfähigkeit und das Trainieren von Konzentration und Flexibilität. Die Regeln der Spiele lassen verschiedene Varianten zu, die den Spielablauf komplett verändern und manchmal direkt gegenteilige Handlungen erfordern. Die Kinder sollen durchs Spielen fit für’s Lernen werden, denn man lernt am besten, wenn man Spaß dabei hat. Dem Spiel liegt auch eine Fex-Broschüre bei.

Fazit
Ein ansprechendes Spiel für Kinder und Erwachsene ab 5 Jahren, dass nicht nur zum „Zeitvertreib“ ist, sondern einen positiven Lerneffekt hat.

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