Schwarz In Schwarz

Autorenwertung
  • Sound
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Instrumentalisierung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Vocals
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Texte
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne

Schwarz in Schwarz

Subway to Sally. Subway to Sally (Universal Music) 2011, Audio CD, € 17,49

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Schwarz in Schwarz von Subway to Sally

Die Band:

Während der Schulzeit gründeten Simon Levko und Michael Boden die Schülerband Zweieck, aus der 1990 die Band Subway to Sally hervorging. 1994 erschien das Debütalbum „Album 1994“. Ab dem zweiten Album agierte Erik-Uwe Hecht als Sänger, der sich von da an auch für die Songtexte verantwortlich zeigte. Nach und nach wandelte sich der Sound und vor allem die Texte der Band. Waren es anfangs englische, zwischenzeitlich auch lateinische oder gallische Texte, wurden seit dem Album „MCMXCV“ fast ausschließlich deutsche Texte verwendet. Von Album zu Album steigerte sich der Erfolg der Band, die vor allem durch ihre Akustiktourneen immer wieder auf sich aufmerksam macht. Ein wichtiger Teil des Erfolges, sind die lyrisch angehauchten Texte, die sich um Hexen, Vagabunden und andere Gesellen des Mittelalters drehen, wodurch die Band das Prädikat Mittelalter-Metal bekam.

Das Album:

„Schwarz in Schwarz“ heißt das aktuelle Album der Band, das aus dem Jahr 2011 stammt. Musikalisch hat man sich bei diesem Album auf frühere Werke wie „Hochzeit“ oder „Engelskrieger“ konzentriert. Das hat zur Folge, dass das Album ausgesprochen melodisch daher kommt. Mit „Das Schwarze Meer“ gibt es einen stimmungsvollen Auftaktsong, der durchaus einen doppeldeutigen Titel hat, da der Titel laut Sänger Eric Fish eine Liebeserklärung an die Schwarze Szene ist. Eine gelungene Liebeserklärung, die seinerzeit auf dem Wackenfestival ihre Premiere erlebte. Die Band zeigt sich auf ihrem aktuellen Album überaus spielfreudig und kombiniert bekannte Mittelalterklänge wieder verstärkt mit harten Riffs. Titel wie „Schlagt Die Glocken“ oder „Mir Allein“ erinnern ein wenig an Rammstein, ohne eine Kopie zu sein. Zwischendurch gibt es ruhige Töne, wie bei „Bis In Alle Ewigkeit“ oder „Ins Dunkel“, die durch Streicher und ausgefeilte Chor-Arrangements überzeugen. Textlich dominieren die lyrischen Töne, die der studierte Germanist Eric Fisch sehr gekonnt mit der bekannten Mittelalterthematik verwebt.

„Schwarz In Schwarz“ überzeugt durch ein überaus ausgeglichenes Songmaterial. Das fängt beim tollen Eröffnungstitel an, geht über den Stampfer „Kämpfen Wir!“ und endet beim packenden Schlusssong „Alles Oder Nichts“. Das Gute ist, dass die Songs auch nach mehrmaligen Horen nichts von ihrem Reiz verlieren.

Trackliste:

01 – Das Schwarze Meer

02 – Schlagt Die Glocken

03 – Kämpfen Wir!

04 – Bis In Alle Ewigkeit

05 – Nichts Ist Für Immer

06 – Ins Dunkel

07 – Wo Rosen Blühn

08 – Tausend Meilen

09 – Mir Allein

10 – Am Ende Des Weges

11 – MMXII

12 – Alles Oder Nichts

 

Fazit:

Subway to Sally stellen mit „Schwarz In Schwarz“ einmal mehr unter Beweis, dass sie die beste Band im Bereich Mittelalter-Metal sind. Überaus abwechslungsreich präsentieren die sieben Musiker, zwölf Songs, die sich nicht nur darauf beschränken, die bekannten Mittelalterinstrumente wie Schalmei, Leier oder Viola rockig einzusetzen, sondern die ihren Sound auch weiterentwickeln. Völlig zurecht wurde das Album zum damaligen Veröffentlichungszeitpunkt zum Album des Monats des Metal Hammers gekürt. „Schwarz In Schwarz“ ist ein vielseitiges Album, dass nicht nur Gothicanhänger begeistern wird. Titel wie „Das Schwarze Meer“ oder „Mir Allein“ sollten allen Rockfans großen Spaß machen. Ein tolles Album, mit einer langen Playlistgarantie.

 

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar