Sir Arthur Conan Doyle: Das Zeichen der Vier

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Arthur Conan Doyle

Olaf R. Spittel (Herausgeber). Verlag 28 Eichen 2009, Taschenbuch, 120 Seiten, € 10,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Sir Arthur Conan Doyle: Das Zeichen der Vier

Die Inhaltsangabe

Mary Morstan beauftragt den Privatdetektiv Sherlok Holmes und seinen Begleiter Dr. Watson, ihren verschollenen Vater zu suchen. Der war Offizier in Indien gewesen. Als er vor 10 Jahren seinen Dienst quittierte  und nach England zurückkehrte, verschwand er spurlos.

Ein anonymer Brief führt Holmes zu Thaddeus Sholto. Sholtos Vater hatte mit Morstan in derselben Kompanie in Indien gedient; es ist daher nicht verwunderlich, daß beide Männer miteinander befreundet waren. Sholto kann vom Tode der beiden Männer berichten, aber auch von einem Schatz, den die beiden Männer aus Indien mitbrachten. Der Vater hütete seinen Teil wie einen Augapfel. Die beiden Brüder konnten den Schatz ausfindig machen. Als der Bruder kurze Zeit später unter mysteriösen Umständen ermordet wird, raubt der Dieb auch den Schatz.

Eine Beurteilung

Hier liegt der zweite Sherlock-Holmes-Roman vor. Das englischsprachige Original erschien im Jahre 1890, zunächst in der Zeitschrift Lippincott`s Monthly Magazine, dann in Buchform.

Das Buch hat alle Elemente eines klassischen Kriminalromans. Der Mord geschieht in einem klassischen Raum, aus dem der Mörder scheinbar nicht entkommen konnte. Die Wurzeln der Ereignisse liegen in der Vergangenheit. Da sie am Ort des Mordgeschehens nicht ermitteln werden können, beschreibt sie der Mörder am Ende in einem eigenen Vortrag. Es gibt des kriminalliterarischen Dreisprung (Auftrag/Aufgabenstellung – Ermittlungen – Lösung); der Mörder führt uns, wie eben gerade gesagt, in die Geschehnisse der Vergangenheit ein. Holmes ist der allwissende Detektiv, der die Ermittlungen leiten darf. Nur er kann zu der Lösung kommen; Dr. Watson ist der Begleiter, der von den Erfolgen seines Herrn und Meisters berichten darf.

Und dennoch ist die Geschichte etwas unbefriedigend. Sie ist eine Mischung aus Krimi und Schatzsuche. Was den Erzählstil anbelangt, ist die Geschichte etwas oberflächlich. Ihr fehlt die Atmosphäre, die Dichte des Hundes von Baskerville. Was beispielsweise auch daran liegt, daß Holmes zwischenzeitig Rückschläge erleidet und seine deduktiven Fähigkeiten nicht angemessen ausspielen kann. Außerdem ist nicht er derjenige, der die Ereignisse am Ende zusammenfaßt und die Lösung präsentiert.

Sherlock Holmes

Sherlock Holmes ist zwar nur eine fiktive literarische Figur. Er ist inzwischen aber trotzdem zu einer Figur geworden, die unter literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten erforscht wird. Ein Beispiel dafür ist die Internetenzyklopädie Wikipedia. Mit Datum vom 5. März 2012 gibt es dort unter dem Titel „Sherlock Holmes“ einen durchaus lesenswerten Artikel.

Ein Fazit

Wie kann ein Fazit aussehen? In meinen Augen ist das Buch etwas unbefriedigend geraten. Eine Begründung für diese Meinung ist oben angegeben. Es ist daher für mich persönlich nicht verwunderlich, daß der Roman und seine filmische Adaptionen (gibt es auch welche als Hörbücher?) nicht zu den bekanntesten Werken Doyles handelt.

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