Sisters Of Mercy – Some Girls Wander By Mistake

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Some Girls Wander By Mistake

  1. Alice
  2. Floorshow
  3. Phantom
  4. 1969
  5. Kiss The Carpet
  6. Lights
  7. Valentine
  8. Fix
  9. Burn
  10. Kiss The Carpet (Reprise)
  11. Temple Of Love (Extended Version)
  12. Heartland
  13. Gimme Shelter
  14. The Damage Done
  15. Watch
  16. Home Of The Hit-Men
  17. Body Electric
  18. Adrenochrome
  19. Anaconda

Sisters Of Mercy, die Band

Sisters Of Mercy sind eine britische Gothic Rock-Band, die sich 1980 gegründet hat. Markenzeichen der Band waren die markante Grabesstimme von Bandmastermind Andrew Eldritch und ihre düsteren Gitarrensounds, die von Bands wie Joy Division oder Bauhaus beeinflusst wurden, außerdem kommt bei den Sisters dem Einsatz einer Drummachine eine besondere Bedeutung zu, die einen echten Schlagzeuger weitgehend ersetzte. Zu dem wohl bekanntesten Hits der Band zählt wohl „Temple Of Love“, das vor allem in seiner Neuauflage mit der israelischen Sängerin Ofra Haza bekannt sein dürfte.

Nach bandinternen Querelen, löste man sich 1985 kurzzeitig auf. Andrew Eldritch brachte 1986 unter dem Projektnamen The Sisterhood ein Album heraus, das unter anderem durch Mitwirkung von Suicide-Sänger Alan Vega und anderen Gästen entstand, an die Erfolge von Sister Of Mercy aber nicht herankommen konnte. Doch war die Auszeit nur kurz, bereits 1987 erweckte man Sisters Of Mercy wieder zum Leben.

In den 90er Jahren wurde es sehr still um die Band, bis auf das berühmte Temple Of Love, dass 1992 neu aufgelegt wurde, hat die Band kaum mehr Alben aufgenommen, geht aber immer noch auf Tour.

Some Girls Wander By Mistake

Mit Some Girls Wande By Mistake haben wir hier eine gelungene Hitzusammenstellung der Sisters vorliegen, die sich vor allem auf die düstere Phase der Band aus den 80ern konzentriert. Dabei versammelt das Album besonders Tracks, die damals auf diversen Singles und Maxi-Schallplatten veröffentlicht wurden und somit einen gewissen Raritätenfaktor besitzen.

Die Tracks auf der Scheibe kann man allesamt als düsteren Post-Punk beschreiben, Einflüsse von Bauhaus oder Joy Division lassen sich nicht leugnen, den Sisters gelingt es aber, auch eigenen Akzente zu setzen, vor allem der Einsatz der Drummachine und Eldtritch‘ leicht nölender Gesang geben den Songs ein eigenes Profil.

Fazit

Fans von düsterem Post-Punk werden mit Some Girls Wander By Mistake ihre Freude haben. Hier gibt es viele tolle Grufti-Klassiker der Band zu hören, die damals nur sehr schwer zu bekommen waren. Schade, dass die Band seit den 90ern keine Platte mehr aufgenommen hat, wahrscheinlich war es nicht mehr ihr Zeitgeist. Denn so wunderbar unterkühlte und depressive Sounds konnte man anscheinend nur in den 80ern zustande bringen. Die Scheibe hier klingt echt oldschool und ist ein tolles Dokument  ihrer Zeit.

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