Soft Cell – Non Stop Erotic Cabaret (Deluxe Edition)

Autorenwertung
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Non Stop Erotic Cabaret (Deluxe Edition)

CD 1:

  1. Frustration
  2. Tainted Love
  3. Seedy Films
  4. Youth
  5. Sex Dwarf (Original Version)
  6. Entertain Me
  7. Chips On My Shoulder (Original Version)
  8. Bedsitter (Album Version)
  9. Secret Life
  10. Say Hello, Wave Goodbye
  11. Memorabilia (Non Stop Ecstatic Dancing Version)
  12. Where Did Our Love Go?
  13. What?
  14. A Man Could Get Lost (Single Edit)

CD 2:

  1. Memorabilia (Extended Version)
  2. Tainted Love/Where Did Our Love Go
  3. Bedsitter (Extended Version)
  4. Say Hello Wave Goodbye
  5. Torch (Extended Version)
  6. What!
  7. Persuasion
  8. Facility Girls
  9. Fun City
  10. Insecure Me
  11. So

Non Stop Erotic Cabaret, das Album

Das britische Synthpop-Duo Soft Cell bestehend aus den Mitgliedern Marc Almond (Gesang) und Dave Ball (Synthesizer) haben 1981 mit ihrem Debutalbum Non Stop Erotic Cabaret und der Single „Tainted Love“, den internationalen Durchbruch geschafft. Außerdem waren sie das erste britische Synthpop-Duo überhaupt und damit Vorbild für etliche andere Zweierkonstellationen aus Stimme trifft auf Elektronik.

Das besondere an Soft Cell sind zum einen die minimalistischen Synthie Sounds Dave Balls, die auf Marc Almonds sehr eigenwilligen, gefühlvollen Gesang treffen und in dieser Art innerhalb dieses Genres doch recht außergewönlich sind. Marc Almond versteht es wie kein zweiter Sänger die ganz großen Gefühle heraufzubeschwören, die irgendwo zwischen Kunst und Kitsch anzusiedeln sind, aber immer auch sehr authentisch rüberkommen.

Bei diesem Re-release handelt es sich übrigens um die sogenannte Deluxe Version des Albums, die in Form eines Doppelalbums daherkommt und somit das Maximum aus dem gelungenen Debut der zwei herausholt.

Für viele wird sicherlich „Tainted Love“ der bekannteste Soft Cell-Song überhaupt sein, doch ich persönlich kann diesen Song nicht mehr hören, weil er nahezu auf jeder New Wave-Compilation drauf ist und auch heute noch von jedem Radiosender rauf und runter gespielt wird. Dabei haben Soft Cell doch wesentlich mehr zu bieten als so einen einfachgestrickten Popsong, der noch dazu ein Coversong ist, das Original stammt von Gloria Jones und wurde bereits 1965 veröffentlicht. Die wahren Highlights sind meiner Meinung nach das sehr depressive „Youth“, „Say Hello, Wave Goodbye“, „What“ und das für damalige Zeiten revolutionäre „Memorabilia“, das mit seinen hypnotischen Synthiehooks, die spätere House-Music bereits vorwegnahm.

Die zweite Disc des Albums enthält alternative Versionen der Stücke und ein paar sehr gelungene B-Seiten, worunter „Fun City“ sicherlich das Highlight sein dürfte, baut es doch eine sehr intensive und melancholische Stimmung auf.

Fazit

Mit Non Stop Erotic Cabaret haben Soft Cell einen Klassiker des Synthpop geschaffen, der auch heute nichts von seiner Wirkung eingebüßt hat. Vor allem Marc Almonds markante Stimme verleiht den Songs Seele. Das Album stellt für New Wave-Fans eine große Bereicherung da.

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