Sparks – Gratuitous Sax & Senseless Violins

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Gratuitous Sax & Senseless Violins

  1. Gratuitous Sax
  2. When Do I Get To Sing ‚My Way‘
  3. (When I Kiss You) I Hear Charlie Parker Playing
  4. Frankly, Scarlett, I Don’t Give A Damn
  5. I Thought I Told You To Wait In The Car
  6. Hear No Evil, Sea No Evil, Speak No Evil
  7. Now That I Own The BBC
  8. Tsui Hark (Featuring Tsu Hark & Bill Kong)
  9. The Ghost Of Liberace
  10. Let’s Go Sufing
  11. Senseless Violins

Sparks, die Band

Wer die Sparks damals 1994 wie ich im Video zu When Do I Get To Sing ‚My Way‘ das erste Mal gesehen hat, dachte vielleicht so wie ich, dass wir es hier mit Newcomern des britischen Dance-Pop zu tun haben, doch weit gefehlt zum damaligen Zeitpunkt konnten die Sparks, die übrigens aus Los Angeles stammen, schon auf eine 25-jährige Karriere zurückblicken!

Berühmt wurde die Band mit ihrem Glam Rock-Kracher „This Town Ain’t Big Enough For The Both Of Us“, das bis auf Platz 2 der amerikanischen Charts einstieg. Zu den Markenzeichen der beiden Brüder Ron und Russel Mael, gehörten locker beschwingte Popsongs mit einem gehörigen Schuss Humor. Unvergessen auch Rons kleines Schnurrbärtchen, das nicht zufällig an den Schnurrbart eines deutschen Diktators erinnerte, denn als Keyboarder der Band fühlte er sich oft vom Publikum vernachlässigt, da ja alle Aufmerksamkeit sein Bruder Russel einheimste, so war der Schnurrbart eine Möglichkeit für ihn auch mal ein paar Blicke für sich zu gewinnen. Neben erfolgreichen Glam Rock-Alben in den 70er Jahren, entdeckte die Band 1979 den Synthesizer für sich und nahm mit Produzent Giorgio Moroder das Viel beachtete Album „No One Song In Heaven“ auf, das nochmal an alte Erfolge anknüpfen konnte. Die 80er waren für die Sparks dann eher ein sehr durchwachsenes Kapitel, sodass sie sich gegen Ende dieses Jahrzehntes eine lange Auszeit nahmen und erst 1994 mit Gratious…ein Comeback unternahmen.

Gratuitous Sax & Senseless Violins, das Album

Das Album Gratuitous Sax & Senseless Violins, das Album ist ganz im Stil des damaligen Zeitgeistes gehalten, und kombiniert eingängige Popmelodien mit lustigen Texten. Der Stil der Musik erinnert ein wenig an andere Synthpop-Vertreter dieser Zeit wie Erasure oder die Pet Shop Boys, doch haben auch die Sparks einen Sound, der als der ihre auszumachen ist.

Das Album beginnt mit einem kurzen A Capella Intro, welches nach wenigen Sekunden in den Überhit „When Do I Get To Sing My Way“ übergeht. Dieser Song beweist auf eindrucksvolle Art und Weise welches Gespür die Beiden für den damaligen Zeitgeist hatten, hier treffen opulente Synthiesounds auf leicht kitschig anmutende Streicher. Der Refrain bleibt sofort im Ohr.

Neben diesem tollen Hit gibt es noch eine Vielzahl anderer gelungener Tracks, so z.B. das kühl bissige „I Thought I Told You To Wait In The Car“, oder das im Falsett gesungene „Hear No Evil…“. Mein persönlicher Favorit ist aber „Ghost Of Liberace“, welcher mit einer fast schon kindlich verspielten Melodie eine sehr angenehme, friedvolle Atmosphäre erzeugt.

Fazit

Mit Gratuitous Sax & Senseless Violins ist den beiden Brüdern zu damaliger Zeit ein grandioses Comeback gelungen, das Album klingt frisch und strotzt nur so vor guten Ideen. Ein gutes Stück Synthpop mit hohem Suchtpotential.

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