Stadt Speyer: Geschichte der Stadt

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Geschichte der Band 1; Verlag W. Kohlhammer Stuttgart 1982; ISBN: 3-17-008037-7; 654 Seiten

Stadt Speyer: Geschichte der Stadt Speyer Band 2; Verlag W. Kohlhammer Stuttgart 1982; 646 Seiten (+ Kartenmaterial); ISBN: 3-17-008037-7

Speyer ist eine Stadt am Oberrhein. Im Grenzgebiet zwischen Rheinland-Pfalz (wohin Speyer heute gehört) und Baden-Württemberg gelegen, ist Speyer als Gründung aus der Römerzeit eine der ältesten Städte Deutschlands überhaupt.

Autoren wie Franz Staab, Norbert Ohler, Karl Heinz Debus und Ernst Voltmer stellen diese Geschichte in chronologischer Reihenfolge vor. Band 1 reicht bis zum Jahre 1620. Band 2 beschreibt die Zeit danach. Da beide Bücher inhaltlich zusammengehören und aufeinander aufbauen, sollen sie hier auch zusammen besprochen werden.

Über den Verlag

Der ist ist in den Bereichen Kommunikation, elektronische Medien, Datenhaltung und Druck tätig. Er ist Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer kleinen Druckerei heraus entstanden, die damals von Wilhelm Kohlhammer in Stuttgart betrieben wurde. Recht und Verwaltung, Psychologie, Medizin, Pflege, Krankenhaus, Pädagogik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Badenia-Württembergica, Literatur- und Sprachwissenschaft, Theologie, Religionswissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Brandschutz / Feuerwehr sowie Architektur sind die Wissensgebiete, in denen der Verlag heute aktiv ist.

Die Buchbesprechung

Die umfangreiche Seitenzahl deutet es schon an: Hier liegt ein gründlich recherchiertes Werk vor, das die Geschichte der Stadt sehr genau erzählt. Man kann auf den ersten Blick einen Schrecken kriegen: Das Buch sieht anfangs wie eine reine Bleiwüste aus. Doch dann entdeckt man als Leser die Zeichnungen und auch die Seiten, auf denen die leider nur in schwarzweiß wiedergegebenen Fotos enthalten sind. Die Ausführungen sind so leicht verständlich gehalten, daß ihnen im Prinzip auch ein nicht-geschichtswissenschaftlicher Laie gut folgen kann, ein entsprechendes Interesse an der Stadt natürlich vorausgesetzt.

Inhaltlich konzentrieren sich die Ausführungen überwiegend auf den allgemeinen politischen Bereich. Daß dabei auch Bereiche wie die Kultur und Religion mit einfließen müssen (schließlich bestimmen sie das Alltgsleben der Menschen doch erheblich), ist dabei wohl selbstverständlich.

An wen wendet sich dieser zweiteilige Buchband? Er ist kein Touristenführer, der die Schönheiten der heutigen Stadt Speyer vorstellt. Allein schon die vielen Anmerkungen und Literaturhinweise lassen den eher wissenschaftlichen Ansatz überdeutlich hervortreten. Daher ist es schon sinnvoll, beispielsweise Heimatforscher und Geschichtswissenschaftler zu sein, um zu diesem Buch zu greifen. Ansonsten wird man als Leser allein schon von der Datenfülle erschlagen. Es ist schon ein wenig zu beführchten, daß diese beiden Bücher eher was für den heimischen Bücherschrank sind, wo sie dann eher dekorativen Zwecken dienen.

Das Fazit

Hier liegt ein umfangreiches geschichtsbezogenes Werk vor. Es bietet einen umfangreichen Blick in deutsche, aber auch europäische Geschichte. Wer sich für die Geschichte Speyers begeistern kann, hält hier auf jeden Fall ein gelungenes Werk in den Händen.

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