Stadtarchiv Leverkusen: Leverkusen

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Leverkusen

Stadtarchiv KulturStadtLev (Herausgeber). Verlag für Regionalgeschichte 2005, Gebundene Ausgabe, 640 Seiten,

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

KulturStadtLev – Stadtarchiv (Herausgeber): Leverkusen Geschichte einer Stadt am Rhein

Das Buch ist im Jahre 2005 im , Bielefeld, erschienen. Es ist stolze 640 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Leverkusen entstand 1930 durch den Zusamenschluß von Wiesdorf, Rheindorf, Schlebusch und Steinbüchel. Opladen, Hitdorf und Bergisch Neukirchen kamen 1975 durch die kommunale Gebietsreform hinzu. Das vorliegende Buch möchte eine Geschichte des Leverkusener Raumes bieten und zwar von der frühesten Besiedlung bis zur Gegenwart. Autoren wie Albrecht Brendler, Gabriele John, Prof. Dr. Hans-Eckart Joachim und Prof. Dr. Joachim Scholtyseck liefern die dazugehörigen Texte.

Über den Verlag

Der Verlag verfügt über einen eigenen Internetauftritt. Dort kann man Informationen über das Verlagsprogramm erhalten. Informationen zur Geschichte, Größe (wie Umsatz, Gewinn u. ä.) liegen an dieser Stelle nicht vor. Angesichts dieser bedauerlichen Tatsache können hier keine weiteren Daten über den Verlag geliefert werden.

Die Buchbesprechung

Die Autroen haben alle – beruflich gesehen – einen geschichtswissenschaftlichen Hintergrund. Dies ist dem Buch überdeutlich anzumerken. Unterstützt durch Fotos, Tabellen u. ä. liefern sie in einer Gründlichkeit stadt- und regionalhistorisches Wissen ab, das den normalen, bürgerschaftlich interessierten Leser überfordert. Allein schon die überlangen Quellenangaben am Ende eines jeden Kapitels zeigen den wissenschaftlichen Ansatz. Der Inhaltlich Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Neuzeit.

Ein Kompliment kann man den Autoren aber machen. Die Ausführungen sind durchaus allgemeinverständlich – wie von der Inhaltsangabe versprochen. Der nichtakademische Leser kann ihnen also leicht folgen. Erstaunlich ist dabei, daß bestimmte Themen völlig ausgeklammert werden. Das kirchliche Leben, das in vielen Städtebiographien wenigstens aus Höflichkeit erwähnt wird, kommt hier genausowenig vor wie das kulturelle Leben oder Bayer 04 Leverkusen als sportlich erfolgreicher örtlicher Fußballverein. Die Geschichte einer Stadt nur auf ihre Politik zu reduzieren ist doch zu einseitig. Auch andere Themen gehören dazu.

An wen wendet sich dieses Buch? Normale würde die Antwort „An Heimatforscher“ oder „an Bürgervereine“ lauten. Bei der Vorgehensweise der Autoren, die natürlich an der sprichtwörtlichen Quelle sitzen, was die Informationen anbelangt, ist aber die Frage, ob eine solche Antwort nicht etwas zu kurz gegriffen ist. Angesichts des akademischen Charakters sollte man eher sagen: „Ein solches Buch ist gut für öffentliche Büchereien geeignet.“ Dort können nämlich Leser darauf zurückgreifen, die ein wissenschaftliches Interesse an Leverkusen haben.

Leverkusen ist eine junge Stadt. Warum sollte man sich also mit ihrer Geschichte beschäftigen? So könnte man nun fragen. Die Antwort ist dabei doch so einfach. Eine Stadt entsteht nicht einfach so aus dem Nichts. Sie hat eine Vorgeschichte. Gelegentlich kommt es auch zu Meinungsverschiedenheiten, wenn mehrere Ortschaften zu einem neuen Gebilde zusammengeschlossen werden. Von daher lohnt es sich bei fast allen Städten auf jeden Fall, sich mit ihrer Geschichte zu beschäftigen.

Das Fazit

Hier liegt eine umfangreiche und sehr gründlich recherchierte Geschichte der rheinischen Stadt vor. Man muß sich schon sehr dafür interessieren, um sich dieses Buch anzuschaffen.

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