Stalingrad

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Stalingrad von Accept

Die Band:

Seit den 80ern zählen Accept zu den erfolgreichsten Metalbands aus Deutschland. Nach zahlreichen Umbesetzungen und Auflösungen wagten Wolff Hoffmann (Gitarre), Herman Frank (Gitarre), Peter Baltes (Bass) und Stefan Schwarzmann (Drums) 2010 mit dem neuen Sänger Mark Tornillo ein Comeback. Mit Erfolg. Ihr Album „“ wurde von Fans und Presse begeistert aufgenommen und mauserte sich zu einem der besten und erfolgreichsten Metalalben des Jahres 2010.

Das Album:

19 Monate nach ihrem fulminanten Comeback und einer großen Tour rund um den Globus, die die Band von kleinen hallen bis hin in die Stadien (als Support von AC/DC) führte, legen Accept nunmehr ihr dreizehntes Studioalbum vor. Das lange Touren hat der Band gut getan, ist hier doch eine eingespielte Einheit am Werk. Und so waren die Erwartungen an „Stalingrad“ besonders hoch. Erwartungen, die die Band auf ganzer Linie erfüllen kann. Schon jetzt steht fest, das Mark Tornillo endgültig die Lücke von Udo Dirkschneider geschlossen hat. Accept haben ihren Sound gefunden, der die eigenen Wurzeln nicht vergisst und trotzdem Perspektiven für die Zukunft öffnet.

Dreh- und Angelpunkt des neuen Albums ist sicher der herausragende Titelsong, zu dem Wolff Hoffmann durch eine Dokumentation über den Kessel von Stalingrad inspiriert wurde und der mit Hooks der russischen Nationalhymne überrascht. Anfangs stand noch die Idee eines Konzeptalbums im Raum, um weitere Themen wie die Anschläge vom 11. September oder den Atombombenabwurf auf Hiroshima zu thematisieren. Doch diese Idee wurde schnell verworfen. Übrig geblieben ist von diesen Überlegungen noch der Song „Hellfire“, der die Bombennacht auf Dresden erzählt.

Die restlichen Songs sind allesamt wahre Metalperlen. Der Opener „Hung, Drawn And Quartered“ wird sicher auch die Konzerte der anstehenden Tour eröffnen. „Flash To Bang Time“, „Revolution“ oder „The Quick And The Dead“ sind allesamt wahre Nackenbrecher, die das Herz eines Metalfans höher schlagen lassen. Auffallend ist, dass die Songs insgesamt eine Spur melodischer sind, als auf dem Vorgänger, ohne das es Ihnen wirklich an Härte fehlt.

Für die Produktion von „Stalingrad“ zeichnet sich, wie schon bei „Blood Of The Nations“ der Brite Andy Sneap verantwortlich, der bereits erfolgreich für Arch Enemy, Machine Head oder Megadeth an den Reglern saß. Auch ihm ist es zu verdanken, dass die neuen Accept ihren Stil gefunden haben.

Tracklist:

01 – Hung, Drawn And Quartered

02 – Stalingrad

03 – Hellfire

04 – Flash To Bang Time

05 – Shadow Soldiers

06 – Revolution

07 – Aganist The World

08 – Twist Of Fate

09 – The Quick And The Dead

10 – The Galley

Fazit:

„Stalingrad“ ist eine runde Sache. Zehn Tracks, die das Herz eines jeden Rockfans höher schlagen lassen. Dem Erwartungsdruck von Fans und Presse konnten Mark Tornillo und seine Mitstreiter Stand halten und produzierten ein Album, dass der jüngsten Erfolgsgeschichte von Accept ein weiteres Kapitel hinzufügt.

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