Statistisches Bundesamt: Ältere Menschen in Deutschland und der EU

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Im Blickpunkt Ältere Menschen in Deutschland und der EU

Das Buch ist 2011 in Wiesband im erschienen. Es ist 91 Seiten dick.

Die Publikation ist nach Angaben der Bundesbehörde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden. Thomas Haustein und Johanna Mischke sind die Autoren, die diese Veröffentlichung geschrieben haben.

Eine Inhaltsangabe

In Deutschland wird die Bevölkerung immer älter. Schon rund jeder Fünfte hat bei uns das 65. Lebensjahr erreicht, wenn nicht gar überschritten. Der demographische Wandel hat inzwischen selbst den Arbeitsmarkt erreicht. Die nationale deutsche Arbeitsverwaltung weist immer deutlicher darauf hin, wie wichtig eine Ausbildung ist – gut ausgebildete Arbeitskräfte werden nach ihrer Meinung in Zukunft immer mehr gebraucht, die Chancen für Fachkräfte wachsen dementsprechend.

Viele von uns bringen Alter mit Gebrechlichkeit und Krankheit in Verbindung. Doch die Ansichten ändern sich, was beispielsweise das Selbstverständnis von Altern anbelangt.

„Die vorliegende Publikation untersucht deshalb neben Gesundheit und Pflegebedürftigkeit auch die familiären Beziehungen älterer Menschen, ihre Präsenz auf dem Arbeitsmarkt, ihre materielle Situation, ihr gesellschaftliches Engagement. Die Publikation geht auch auf die Situation der Senioren in anderen EU-Ländern ein und zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Lebenswelten,“ wie die Inhaltsangabe auf dem hinteren, grauen Buchdeckel berichtet.

Die Besprechung der Publikation

Das Heft ist eine politische Fachpublikation. Hier werden nicht Lebensläufe oder gar Einzelschicksale vorgestellt. Hier geht es um gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge und deren Bewertung.

Wie es der Herausgeber vermuten läßt, geht es hier um statistische Daten, die sprachlich in leicht verständlicher Form präsentiert werden. Soweit erforderlich kommen Schaubilder erklärend hinzu. Daneben gibt es auch einige Fotos als auflockernde Gestaltungsmerkmale. Wegen der leicht verständlichen Schreibweise ist die Publikation auf den ersten Blick auch für ein nichtwissenschaftliches Publikum sehr gut geeignet.

Der Informationsgehalt ist hoch, die Daten sind sehr gut recherchiert. Wegen des allgemeinen Ansatzes geht es hier aber nicht um altenpflegerische Aspekte oder Sozialarbeit mit Senioren. Inhaltlich bewegt sich die Publikation auf der nationalen Ebene, zumal die Daten nicht regional verglichen werden. Inwieweit die Publikation also auf kommunaler oder Landesebene brauchbar ist, sei einmal dahingestellt.

Ein Fazit

Diese Buchbesprechung ist als Ermutigung gedacht. Die vorgestellte Publikation ist natürlich sehr fachspezifisch auf ein ganz besonderes Thema zugeschnitten. Gleichzeitig soll aber die politisch (und auch sozial) interessierte Leser ermutigt werden, sich die entsprechende Fachliteratur zu besorgen. Der traditionelle und elektronische Buchhandel kann ein Weg dafür sein. Der Bestellservice von Regierung und Fachorganisationen wäre eine Alternative dazu.

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